Der Straßenverkehrs Thread - Was ärgert euch? Was erfreut euch?

Master3

Fahrer
Registriert
7 Juni 2014
Ort
Salem
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 3,0si
Auf der Suche nach einen passenden Thread habe ich leider nichts gefunden, also starte ich selber einmal.
Einfach eine Diskussionsplattform was euch so nervt, was euch erfreut oder was man so erstaunliches erlebt im täglichen Straßenverkehr? Vielleicht auch über eigene Fehler sprechen die noch knapp ausgingen oder eben doch nicht....

Meistens sind es negative Erlebnisse die man teilen will, aber es gibt ja auch mal positive Dinge zu sagen.

Da fange ich mal an.
Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde Anfang des Monats das erste große Teilstück zur Umfahrung von Friedrichshafen freigegeben. Wer die Ecke kennt, weiß das man hier normalerweise alles andere als flott und flüssig unterwegs sein kann.
Nun ist hier eine 4-spurige Straße wo 120 erlaubt ist. Gefühlt ist das Lichtgeschwindigkeit zum Zustand vorher. Spaßig ist der Startpunkt von der alten Straße auf die Neue. Da wurde eine Kreuzung mit Ampel hingesetzt wo bereits pro Fahrtrichtung die zwei Fahrtrichtungsspuren beginnen. Kurz nach der Ampel steht direkt das 120 Schild. Ihr wisst was das bedeutet :) :-)
Es ist einfach ein befreiendes Gefühl normal fahren zu können bzw. mal etwas flotter ohne das es gleich illegal wird.

Aber da komme ich gleich zum meinem Hauptärgernis. SCHLEICHER!!! Super langsame Autofahrer wo man teils mit dem Fahrrad nebenher fahren könnte und wo 40t LKWs Raketen dagegen sind. Jeden Tag ist einer vor mir, mal langsamer mal schneller.
Die Verkehrsdichte und die Straßenführung erlaubt selten Überholmanöver und das macht es richtig nervig. Ich erwarte ja nix besonders. Mittlerweile gebe ich mich auch zufrieden wenn einer 80 statt 100 auf der Landstraße fährt. Aber da werden auch mal konstant 50 oder 60 gefahren. Und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Man merkt tatsächlich das die Bevölkerung altert.... Aber es trifft natürlich auch ganze andere Gruppen, ich will da nicht alle über einen Kamm scheren.
Der Klassiker: 30kmh von 22-6Uhr. Was machen teils Anwohner? Die fahren 30 rund um die Uhr.... Das osteuropäische LKW Fahrer das nicht verstehen können, da hab ich teils Verständnis.
 
Und dabei sind ja grad BMW-Fahrer als Blinkerverweigerer bekannt. Oder sind das nur neue Fahrzeuge, die ohne Blinkerfunktion ausgeliefert werden? Aber du hast recht, vor allem das ewige nichtblinken beim verlassen der Kreisverkehr. Regt mi uff!

Bin viel unterwegs, da gibt's keine Fahrzeugspezifischen Unterschiede, das ist ein allgemeines Problem!

Was ich noch schlimmer finde, dass Rotlicht ignorieren, es ist Rot und viele fahren einfach durch und nicht einmal der Versuch das schnell zu machen und Gas zu geben, sondern einfach gemütlich bei Rot weiterfahren als wäre Grün:rifle:
 
Bin viel unterwegs, da gibt's keine Fahrzeugspezifischen Unterschiede, das ist ein allgemeines Problem!

Was ich noch schlimmer finde, dass Rotlicht ignorieren, es ist Rot und viele fahren einfach durch und nicht einmal der Versuch das schnell zu machen und Gas zu geben, sondern einfach gemütlich bei Rot weiterfahren als wäre Grün:rifle:
Und das besonders an Fußgängerampeln.
 
Also ich vermute das hat viel mit der Region zu tun. In einer Urlaubsregion wie dieser sind die Leute einfach zusätzlich entspannt und trödeln vor sich her. Man hat es nicht eilig ans Ziel zu kommen. So passiert es teils auch unterbewusst, dass man weit unter den Temporichtwerten unterwegs ist. In den Großstädten wiederum muss man oft schon echt auf Zack sein um flüssig mitzukommen oder z.B. eine Spur zu wechseln. Hier treffen oft eben sehr unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander und so kommt es zu solch absurden Momenten wie Schleichern mit 50 auf der Landstraße. Da wünsche ich mir dann immer, dass wir bald alle doch komplett autonom unterwegs sind. Bis zu dem Moment wenn ich in den Z steige ;-)

Was ich aber sofort bereit wäre umzusetzen, ist das komplett autonome Fahren auf der Autobahn und entsprechend dafür ausgelegten Landstraßen. Sobald man auf die Strecke auffährt übernimmt das Auto und fährt mit seiner eingestellten Wunschreisegeschwindigkeit entspannt an sein Ziel. Für mich bedeutet der aktuell herschende Individualismus auf der BAB puren Stress. Das wäre mit einem solchen System vermeidbar. Außerdem wäre es sehr zeit- und kosteneffizient für alle. Anstatt Tempolimit auf Autobahnen sollten wir uns darum kümmern solche Ideen umzusetzen. Ich hoffe das das so bald wie möglich kommt (natürlich unter der Voraussetzung der rechtlichen und sicherheitstechnischen Klärung).
 
Oh je, das kann dauern
.... die Kategorie die an der Ampel einfach nicht los kommt, weil ja ein paar Meter weiter noch eine ist und man da ja noch Zeit hat und die anderen hinter einem "mir ja wurscht sind"
.... diejenigen, die an der Ampel 10m zum Vordermann haben, und dann anfangen alle 10sec etwa 1,50 m loszurollen.
.... die Vollidioten die auf der AB es nicht abwarten können bis man seinen Überholvorgang abgeschlossen hat und deswegen schon auf dem grünen Mittelstreifen links an einem vorbei brettern.
.... Spezialisten die sich keine Gedanken darüber machen, das Fahrzeuge mit 2 Türen mehr Platz zum öffnen brauchen, aber trotzdem lediglich die Breite eines DIN A4 Blattes Platz lassen
.... Sonntagsfahrer die die komplette Straßenbreite benötigen und es nicht verstehen das man bei Landstraßen Tempo 100 nicht ewig mit 65 km/h hinterher fahren möchte
.... generell find ich Radfahrer ja extrem anstrengend, nervig und völlig überflüssig.
 
Das leidige Thema Blinken finde ich mittlerweile gar nicht so schlimm mehr. Dabei habe ich es mir nicht abgewöhnt. Fast schlimmer ist falsches Blinken. Letztens einen älteren Herren vor mir gehabt. Blinkt rechts, aber biegt links ab. In dem Moment könnte man denken: ok, da kann man fix links vorbei fahren wenn er abbiegt. Aber das würde dann übel ausgehen.

Aber was macht ihr mal falsch?
Die Schleicher verleiten mich ab und zu riskant zu überholen, wo ich nachher dann schon ein mulmiges Gefühl hab. Daher sind diese Langsamfahrer schon ein gewisses Risiko... Wenn das Tempo passen würde, dann gibts keine Überholmanöver.
 
...Da wünsche ich mir dann immer, dass wir bald alle doch komplett autonom unterwegs sind. Bis zu dem Moment wenn ich in den Z steige ;-)

Was ich aber sofort bereit wäre umzusetzen, ist das komplett autonome Fahren auf der Autobahn und entsprechend dafür ausgelegten Landstraßen. Sobald man auf die Strecke auffährt übernimmt das Auto und fährt mit seiner eingestellten Wunschreisegeschwindigkeit entspannt an sein Ziel. Für mich bedeutet der aktuell herschende Individualismus auf der BAB puren Stress. Das wäre mit einem solchen System vermeidbar. Außerdem wäre es sehr zeit- und kosteneffizient für alle. Anstatt Tempolimit auf Autobahnen sollten wir uns darum kümmern solche Ideen umzusetzen. Ich hoffe das das so bald wie möglich kommt (natürlich unter der Voraussetzung der rechtlichen und sicherheitstechnischen Klärung).

...dann verkaufe am besten gleich schon mal Deinen Z - denn wenn auf der AB verbindlich das autonome Fahren kommt, ist es verbindlich auf ALLEN Straßen nicht mehr weit weg und individueller Verkehr ist damit auch Geschichte. &:

Ist mir echt schleierhaft, woher der Lobgesang auf das autonome Fahren und vor der ach so bösen AB kommt - vor allem, wenn die Unfallstatistik deutlich beweist, dass von den etwa 3.500 Toten im Straßenverkehr mehr als 70% davon in den Städten und "nur" ca. 450 davon auf die AB entfällt...
 
... Die Schleicher verleiten mich ab und zu riskant zu überholen, wo ich nachher dann schon ein mulmiges Gefühl hab. Daher sind diese Langsamfahrer schon ein gewisses Risiko ...
Wir wollen doch allerdings nix verwechseln: Wenn du riskant überholst, dann bist allein du das Risiko, nicht der Langsamfahrer. :whistle:

Und als rein generelle Anmerkung: Immerhin tun uns diese ganzen fehlbaren Autofahrer doch insofern etwas Gutes, als dass wir ach so perfekten Autofahrer uns ganz doll als etwas Besseres fühlen können. Sozialpsychologisch wertvoll, sozusagen. :+
 
Wir wollen doch allerdings nix verwechseln: Wenn du riskant überholst, dann bist allein du das Risiko, nicht der Langsamfahrer. :whistle:

Und als rein generelle Anmerkung: Immerhin tun uns diese ganzen fehlbaren Autofahrer doch insofern etwas Gutes, als dass wir ach so perfekten Autofahrer uns ganz doll als etwas Besseres fühlen können. Sozialpsychologisch wertvoll, sozusagen. :+
Ja absolut, da geb ich meinen Fehler auch zu. Aber ich glaube jeder kennt die Situation.
Man will man ja mal vorbei. Ganz selten gibts auch welche, die fahren rechts ran und lassen alle vorbei und dann können sie langsam weiterfahren. Das finde ich dann toll und rücksichtsvoll. Weil zeitdruck können Langsamfahrer nicht haben, da tut so eine Aktion auch nicht weh.
 
Ich beobachte bei uns immer mehr die Unsitte dass sich solche Spastiker an der Ampel auf der Abbiegespur einordnen um sich dann bei Grünlicht für die Geradespur mit Vollgas vor alle zu setzen. Wurde öfters schon verdammt eng wenn eine trennende Verkehrsinsel voraus kommt.😨😬
 
Ein Klappenauspuff ist selbstverständlich ein Quell der Freude. Die einen freut es, dass man die Klappen öffnen kann. Die anderen freut es, dass sich die Klappen auch mal schließen lassen. :) :-)
 
Die 3 Autos am Tag auf dem Land die zu laut sind kann man getrost ignorieren. Das ist ein typisches Innenstadtproblem. Im Autoposerthread ausführlich besprochen :) :-)
 
Ich rege mich auf, wenn ich auf eine Rechts vor links Kreuzung zufahre, schon lange, bevor ich dort ankomme der von rechts kommende so lange wartet, bis ich an der Kreuzung ankomme... und wenn ich dann gezwungenermaßen stehe, er erst losfährt. Da komme ich richtig ins flippen...
 
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