Die Idioten sterben nicht aus

  • Ersteller Ersteller Allstar
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AW: Die Idioten sterben nicht aus

Kurz zur Örtlichkeit, das ist eine 4spurige Haupstraße (jeweils 2 Spuren für hoch und runter), und nicht direkt in der Innenstadt. Allerding muss der da übelst hochgeballert sein, am Unfallpunkt, eine leichte Kurve, ist eine Fußgängerampel mit Verkehrsinsel, diese Ampel ist, laut der Örtlichen Presse, beim Einschlag umgeknickt und darauf ist er in den Kiosk geflogen.

Die Polizei geht von einem Illegalen Rennen aus und hat die Fahrerlaubnis des Bruders eingezogen, er selber hat in der ersten Vernehmung angegeben das sie kein Rennen gefahren sind.
 
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Ok noch besser - damit erledigt sich das Thema des "Aha-Effekts" es sei denn er wird nen Semmelrogge ^^

Jupp ich fahr auch mit 130 innerorts zum Bäcker, nachts.
 
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Schon sehr bemerkenswert, mit welcher Gefühllosigkeit und menschenverachtender Arroganz hier von manchen Leuten über einen verunglückten jungen Menschen geurteilt wird, der sich sicherlich völlig bescheuert verhalten hat, aber nun tot ist.b:

Ich habe es die ganze Zeit gedacht...
Danke, dass Du es ausgesprochen (geschrieben) hast.

Gerade hier aus dem Forum, fahren einige sehr risikoreich (nicht -bewusst) und teilweise auch sehr verantwortungslos...

Und mal ehrlich, Mist haben wir doch alle irgendwann mal gebaut...
Ich bin zwar keine Rennen gefahren, aber wenn ich mir überlege, was wir damals mit den Motorrädern bei Touren angestellt haben... denke ich auch nur noch... gut das nix passiert ist...

Ich behaupte, dass in über 95% der Beinahe-Unfälle und mehr als brenzligen Situationen, bei denen sich die/der Fahrer/in hinterher, auf Grund ihrer/seiner "beachtlichen" Fahrkünste noch beweihräuchernd auf die eigene Schulter klopft, es reine Glückssache war, das nix passiert und niemand verletzt wurde.
 
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...mag sein, dass es gefühllos klingt, dem Toten Unvernunft und Eigenverschulden zu "unterstellen"....aber was ist es denn letztlich!? Hat ihn jemand mit vorgehaltener Waffe zu dieser Aktion gezwungen!? Wohl kaum... Daher bleibt am Ende nur die alte Wahrheit: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt (bisweilen) darin um" - so bitter das auch ist...

Daher stehe ich auch weiterhin zu meiner Auffassung: wer leichtsinnig sich (und vor allem ANDERE) durch solches und ähnliches Verhalten gefährdet, muss die Konsequenzen tragen.....dass das manchmal auch die schlimmsten Konsequenzen sind, ist leider unvermeidlich... Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass mir seine Angehörigen leid tun - sie können schließlich nichts dafür...

Ich bin sicher: alle, die sich jetzt über "Gefühllosigkeit" aufregen, würden GANZ anders denken, wenn ein Angehöriger (oder sie selbst) durch einen solchen Irrsinn in Mitleidenschaft gezogen würde....
 
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Es geht ja auch nicht darum, ob es unvernünftig und selbstverschuldet ist, oder nicht.

Mit menschenverachtend sind eher Kommentare gemeint, die suggerieren, dass er es nicht anders verdient hat.

Wenn es tatsächlich ein Rennen war, ist es natürlich Dummheit, aber trotzdem finde ich es traurig und tragisch, dass ein so junges Leben beendet wurde. Auch wenn es selbstverschuldet war.

Jetzt stelle man sich mal vor, es wäre das eigene Kind, der Bruder, die Schwester, oder einfach nur ein guter Freund. Würde man dann auch von natürlicher Auslese reden?

Und machen wir uns doch nichts vor, hier im Forum sind einige, die unter -na sagen wir mal- einem in meinen Augen schon wieder ungesund hohem Selbstwertgefühl leiden.

Die meinen, sie beherrschen das Fahrzeug in jeder Lage und urteilen, ohne alle Details zu kennen, ob es jemand verdient hat zu sterben oder nicht.

Selbst ausgebildete Rennfahrer würden nicht mit einer solchen Arroganz wie manche hier rangehen.
 
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Mit menschenverachtend sind eher Kommentare gemeint, die suggerieren, dass er es nicht anders verdient hat.

Wenn es tatsächlich ein Rennen war, ist es natürlich Dummheit, aber trotzdem finde ich es traurig und tragisch, dass ein so junges Leben beendet wurde. Auch wenn es selbstverschuldet war.

Genau so sehe ich das auch! Es ist immer leicht, aus der Distanz heraus ein (vorschnelles???) Urteil zu fällen. Passiert so eine Tragödie (und nichts anderes ist so ein Todesfall) jedoch im engsten Umfeld, sieht die Betrachtung schon wieder ganz anders aus. Ein Menschenleben ist ein Menschenleben, gleich ob der Mensch Fehler macht/gemacht hat, oder nicht. Ansonsten könnten wir uns ja auch gleich noch zu einer Ausweitung dieses Gespräches über die Todesstrafe an sich hinreissen lassen.
 
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...Jetzt stelle man sich mal vor, es wäre das eigene Kind, der Bruder, die Schwester, oder einfach nur ein guter Freund...


...eben...und jetzt stell dir vor, du bist mit eben diesem/r Freund/in, Bruder, Schwester, Kind unterwegs (aus welchem Grund auch immer) und mit einem Mal liegt dieser Jemand in deinen Armen und stirbt vor deinen Augen.....und warum!? Weil ein Verrückter (welchen Alters auch immer) dachte, er sei unverwundbar und stünde über allem....

Was denkst du dann!?



Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich WÜNSCHE niemandem, dass er für seine Dummheit so teuer bezahlt - aber WENN er bezahlen muss, ist es SEINE ganz eigene Rechnung.... Und das gilt für alle Umstände: Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, überhöhte Geschwindigkeit, etc....

Leider gilt für den Führerschein das Gleiche wie fürs Kinderkriegen: alleine die Erlaubnis oder die Möglichkeit befähigt nicht automatisch zur Umsetzung....
 
AW: Die Idioten sterben nicht aus

Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich WÜNSCHE niemandem, dass er für seine Dummheit so teuer bezahlt - aber WENN er bezahlen muss, ist es SEINE ganz eigene Rechnung.... Und das gilt für alle Umstände: Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, überhöhte Geschwindigkeit, etc....

Leider gilt für den Führerschein das Gleiche wie fürs Kinderkriegen: alleine die Erlaubnis oder die Möglichkeit befähigt nicht automatisch zur Umsetzung....

Ich denke mal, dass wir ziemlich dicht beieinander sind mit unseren Meinungen.
 
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jupp, seh ich auch so. Das ist weder einen Zeitungsbericht, noch ein Thread hier wert. :X

Wenn die Idioten nciht schneller nachwachsen als totgehen würden, wäre das Problem ja irgendwann gelöst. Zum Glück gibt es Autos und Schusswaffen :M

Idiotenspiel Nr.1: Russisch Roulette :t

Frank, das ist schon eine sehr naive Weltanschauung, oder?
Hoffe mal, Du meinst das nicht ernst! Solltest noch mal drüber nachdenken, was Du geschrieben hast.
 
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Schon sehr bemerkenswert, mit welcher Gefühllosigkeit und menschenverachtender Arroganz hier von manchen Leuten über einen verunglückten jungen Menschen geurteilt wird, der sich sicherlich völlig bescheuert verhalten hat, aber nun tot ist.b:

100% Zustimmung!
Ich finde das auch absolut haarsträubend und vor allem traurig!
Leider sind solche Einstellungen weit verbreitet, die für mich zum naiven "Schwarz-Weiß"-Denken gehören.
 
AW: Die Idioten sterben nicht aus

Leider sind solche Einstellungen weit verbreitet, die für mich zum naiven "Schwarz-Weiß"-Denken gehören.

Die Quelle des ursprünglichen Artikels tut ihr übriges dazu... Die Blödzeitung hat halt immer einfach Antworten auf komplexe Probleme.
 
AW: Die Idioten sterben nicht aus

Bist du der liebe Gott?

nö, was hab ich damit zu tun?

dann gern noch mal anders: aktion - reaktion.

aktion: völlig unvernünftiger fahrstil, bei dem ein intelligenter mensch davon aus gehen kann, das es schief gehen kann. (nochmal: für mich sieht das bild nicht so aus, als ob der gute mit nur ein paar km/h zu schnell unterwegs gewesen ist)

reaktion: unfall. tod. das hat nichts mit dem lieben gott zu tun.

nennt es schwarz / weiss oder gefühlskalt - das ist kein unfall, wo es mir um den fahrer leid tut. (nein, ich wünsche ihm den tod auch nicht, ganz ruhig leute)

weiss auch nicht wo da das komplexe problem ist, das auf bildzeitungsniveau gekuerzt werden muss:
jemand ist zu schnell gefahren (meiner meinung nach deutlich mehr zu schnell als als "ein bisschen") und hat die quittung bekommen. so what?

von den angehörigen und freunden rede ich nicht, das ist wieder ein völlig anderes thema.

jeder ist seines glückes schmid.

so nu hör ich aber auf...
 
AW: Die Idioten sterben nicht aus

...genauso sehe ich das auch.

Jeder macht mal Blödsinn, weil es Spaß macht. No risk, no Fun.

Und jeder, egal ob der Fiesta-Fahrer oder der Formel1-Pilot, muss mit den möglichen Konsequenzen leben.

Mitleid, Betroffenheit? Fehl am Platze, wenn Ihr mich fragt.
Mist gebaut - gut gegangen, Mist gebaut - schief gegangen.
Es gibt nur diese beiden Möglichkeiten.

Sowas hab ich mit 18 auch gemacht (pubertäre Autozeit). Auch 70 PS haben dafür gereicht. Mit 110 durch die Stadt und so'n Mist.
Es ist nichts passiert. Das war schlichtweg Glück, sonst nichts.
Wäre was passiert, hätte ich die volle Verantwortung tragen müssen. Das war mir damals so klar wie heute.
Niemand hätte Mitleid haben müssen, warum auch?

Der Fiesta-Fahrer hatte nun mal KEIN Glück, aber es wurde wenigstens kein Unbeteiligter verletzt.

So einfach ist das - BASTA!!!
 
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