Die Maut kommt...

Da fällt mir gerade was zu ein, aber Achtung, nicht ernst gemeint:

Ich komme aus dem Geschäft und sehe eine Politesse am Auto, welches im Halteverbot steht.
Na, sage ich, nu schreib doch schon auf, Du blöde Kuh, nu mach schon....
Ich warte ab, die steckt das Knöllchen hinter die Scheibe, faselt was von Anzeige wegen Beleidigung und geht.
Ich gehe auch und denke nur, wie gut, dass ich heute nicht mit dem Auto unterwegs bin.

:D
 
Verkauf der Autobahnen wird vertagt
Die von der Bundesregierung geplante Privatisierung der Autobahnen kostet die Steuerzahler bereits jetzt Millionen. Für „Externe Beratung und Kosten zur Vorbereitung der Reform der Auftragsverwaltung“ gibt die Regierung rund 2,2 Millionen Euro aus. Das geht aus einer noch nicht veröffentlichten Berichtsanforderung des grünen Haushaltsexperten Sven-Christian Kinder an das Bundesfinanzministerium hervor, die vom Parlamentarischen Staatssekretär Jens Spahn (CDU) beantwortet wurde.
Laut Aufstellung verschlang die „rechtliche Beratung bei Grundsatzfragen“ 126 448 Euro und die „Beratung bei der Planung und Vorbereitung“ exakt 2 041 775 Euro. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die Wirtschaftskanzlei Graf von Westphalen beauftragt, ein Gutachten zu erstellen, das als juristischer Konstruktionsplan dieser Gesellschaft verstanden werden kann. Eine Art Betriebssystem zur Privatisierung.
Quelle: Berliner Zeitung

dazu: Neuigkeiten zum Thema Autobahnprivatisierung:
SPD und Union haben den Tagesordnungspunkt ‚Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen‘, In dem auch die Autobahnprivatisierung versteckt war, von der Tagesordnung des Bundestags am Freitag genommen. Das ist erst einmal ein gutes Zeichen, denn es macht deutlich, wie nervös die Regierung inzwischen bei diesem Thema ist. Offensichtlich ist unser Druck und unser Widerstand wirkungsvoll! Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass das Thema damit leider nicht erledigt, sondern nur verschoben ist. Und obwohl die SPD erneut beteuert, dass sie jede Art von Privatisierung ausschließen will, muss man abwarten, ob die Scheunentore an Privatisierungs-Möglichkeiten, die im aktuellen Gesetzentwurf enthalten sind, wirklich geschlossen werden. Zweifel sind angebracht. Skeptisch stimmt insbesondere, dass die Große Koalition dabei bleibt, die Abstimmung als Gesamtpaket durchführen zu wollen. Die Bund-Länder-Finanzreform soll somit weiterhin als Erpressungsmittel genutzt werden, um eine Zustimmung zu erreichen. Ohne Privatisierung bräuchte es eine solche Erpressung nicht. Ich sage: Nein zu diesen Ränkespielen. Die Autobahnprivatisierung gehört nicht nur verschoben, sondern vollständig von der Tagesordnung abgesetzt! Außer den Renditejägern bei Banken und Versicherungen braucht kein Mensch dieses unsinnige Projekt!
Quelle: Sahra Wagenknecht via Facebook
 
Das Posten von politischen Statements hier im Forum finde ich daneben. :thumbsdown: Es gibt genug journalistische Quellen.
Und dann ausgerechnet von der genannten Politikerin. Da gibt es sicher Politiker, die sich neutraler und sachlicher äußern. Allerdings kam gerade in den Nachrichten, dass die Privatisierung angeblich vom Tisch sei. Die Länder hätten sich durchgesetzt. Genaueres folgt dann...
 
"Der Kern der Grundgesetzänderung bleibt unangetastet, dort soll weiterhin stehen:

„Die Verwaltung der Bundesautobahnen wird in Bundesverwaltung geführt. Der Bund kann sich zur Erledigung seiner Aufgaben einer Gesellschaft privaten Rechts bedienen. “
"

Quelle: Gemeingut in Bürgerhand
 
Verkauf der Autobahnen wird vertagt
Die von der Bundesregierung geplante Privatisierung der Autobahnen kostet die Steuerzahler bereits jetzt Millionen. Für „Externe Beratung und Kosten zur Vorbereitung der Reform der Auftragsverwaltung“ gibt die Regierung rund 2,2 Millionen Euro aus. Das geht aus einer noch nicht veröffentlichten Berichtsanforderung des grünen Haushaltsexperten Sven-Christian Kinder an das Bundesfinanzministerium hervor, die vom Parlamentarischen Staatssekretär Jens Spahn (CDU) beantwortet wurde.
Laut Aufstellung verschlang die „rechtliche Beratung bei Grundsatzfragen“ 126 448 Euro und die „Beratung bei der Planung und Vorbereitung“ exakt 2 041 775 Euro. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die Wirtschaftskanzlei Graf von Westphalen beauftragt, ein Gutachten zu erstellen, das als juristischer Konstruktionsplan dieser Gesellschaft verstanden werden kann. Eine Art Betriebssystem zur Privatisierung.
Quelle: Berliner Zeitung

dazu: Neuigkeiten zum Thema Autobahnprivatisierung:
SPD und Union haben den Tagesordnungspunkt ‚Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen‘, In dem auch die Autobahnprivatisierung versteckt war, von der Tagesordnung des Bundestags am Freitag genommen. Das ist erst einmal ein gutes Zeichen, denn es macht deutlich, wie nervös die Regierung inzwischen bei diesem Thema ist. Offensichtlich ist unser Druck und unser Widerstand wirkungsvoll! Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass das Thema damit leider nicht erledigt, sondern nur verschoben ist. Und obwohl die SPD erneut beteuert, dass sie jede Art von Privatisierung ausschließen will, muss man abwarten, ob die Scheunentore an Privatisierungs-Möglichkeiten, die im aktuellen Gesetzentwurf enthalten sind, wirklich geschlossen werden. Zweifel sind angebracht. Skeptisch stimmt insbesondere, dass die Große Koalition dabei bleibt, die Abstimmung als Gesamtpaket durchführen zu wollen. Die Bund-Länder-Finanzreform soll somit weiterhin als Erpressungsmittel genutzt werden, um eine Zustimmung zu erreichen. Ohne Privatisierung bräuchte es eine solche Erpressung nicht. Ich sage: Nein zu diesen Ränkespielen. Die Autobahnprivatisierung gehört nicht nur verschoben, sondern vollständig von der Tagesordnung abgesetzt! Außer den Renditejägern bei Banken und Versicherungen braucht kein Mensch dieses unsinnige Projekt!
Quelle: Sahra Wagenknecht via Facebook

Externe Beratung kostet halt- wenn halt jeder ein Amt bekleiden kann, ohne dafür Experte zu sein. Wer weiß, was sie ohne Beratung anstellen würden.
Nö, dass ist schon ok so. :whistle:
 

Der tatsächliche Sachverhalt bleibt doch gleich. :rolleyes: Sollen wir demnächst ein Paper herausbringen, welches rosarot eingefärbt ist mit Pfeilen oder vielen Bildchen? 10seitige Power Point Präsentation? :whistle: Oder dich mit grünem Hintergrund, weil es mehr die Seele streichelt? :d

Immerhin seit ihr nicht allein, dass ist doch schön.
 
Genau darum ging es mir ja ;) Das darf jeder für sich feststellen - und es bedarf keine einseitigen politischen Äußerungen hier - dafür ist das Forum auch nicht da.

Tim

Jede Zeitung ist politisch eingefärbt, da wären wir dann wieder bei Korinthenkackerei- aber wenn wir uns einig waren..das ich das erleben darf. :d :t
Das bleibt aber die Ausnahme, sonst wird es öde. :D ;)
 
Sorry, da sind wir uns schon wieder einig - ich hoffe auch, letztmalig :D
Eben weil Medien politisch gefärbt sind und ich mir schon dachte, dass der "Vorwurf" kommt, habe ich mehrere Beispiele gewählt.

Tim

Ja ja, sonst fangen wir noch an uns Blumen zu schenken. :cautious: :d
 
Konkret stimmte der Bundestag nun über zwei unterschiedliche Gesetzentwürfe zur PKW-Maut ab:

Antrag I:

Beschlossen wurde, dass die Preise für eine 10-Tages-Vignette für ausländische Fahrzeughalter je nach Schadstoffklasse 2,50€, 4€, 8€, 14€ oder 20€ betragen. Für zwei Monate umfasst die Preisspanne 7€-40€. In der ursprünglichen Fassung hatte es statt fünf nur drei Stufen gegeben.

Antrag II:

In einem weiteren Regierungsentwurf ging es um Regelungen für inländische Fahrzeughalter. Um den ökologischen Anreiz zu stärken, werden PKW- der Euro-6-Emissionsklasse stärker entlastet als zunächst vorgesehen. Ursprünglich sollten alle inländische Fahrzeughalter 1:1 bei der Kfz-Steuer entlastet werden.
 
Konkret stimmte der Bundestag nun über zwei unterschiedliche Gesetzentwürfe zur PKW-Maut ab:

..............
Antrag II:

In einem weiteren Regierungsentwurf ging es um Regelungen für inländische Fahrzeughalter. Um den ökologischen Anreiz zu stärken, werden PKW- der Euro-6-Emissionsklasse stärker entlastet als zunächst vorgesehen. Ursprünglich sollten alle inländische Fahrzeughalter 1:1 bei der Kfz-Steuer entlastet werden.

... und wenn es dann tatsächlich so weit ist, dann wird gar keiner mehr entlastet.
 
Konsortium mit Bunte aus Papenburg klagt gegen Bund

Der renommierte Ökonom Holger Mühlenkamp von der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer hat Kritik an den öffentlich-privaten Partnerschaften des Bundes (ÖPP) beim Bau von Autobahnen geübt. Das Insolvenzrisiko werde bei ÖPP-Projekten „von Politik und Lobbyisten regelmäßig verniedlicht“, sagte Mühlenkamp gegenüber unserer Redaktion. Dabei könne es „nicht überraschen“, dass sich dieses Risiko nun beim ausgebauten A-1-Autobahnabschnitt zwischen Hamburg und Bremen zu realisieren scheine. Denn zum einen bestehe „bei Privaten grundsätzlich ein Insolvenzrisiko“. Zum anderen würden die Risiken langfristiger Kostensteigerungen bei ÖPP-Projekten „in den Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen regelmäßig nicht abgebildet und politisch unterschätzt“.
Mühlenkamp warnte, dass das ÖPP-Projekt auf der sogenannten „Hansalinie“ zu einem schlechten Geschäft für die Steuerzahler zu werden drohe. „Vermutlich wird man nachträglich die Konditionen für das Konsortium so verbessern, dass die Rendite-Erwartungen der Privaten erfüllt werden“, sagte er. Das sei beim ebenfalls als ÖPP verwirklichten Warnowtunnel in Rostock auch passiert. A1 mobil sei „in einer guten Nachverhandlungsposition, weil der Bund die Autobahn auf jeden Fall weiterführen muss und die politischen Kosten eines ÖPP-Scheiterns sehr hoch sind“, erklärte Mühlenkamp. Dies wüssten auch die Betreiber.
Zudem gehe Mühlenkamp davon aus, dass die Mitglieder des Betreiberkonsortiums in jedem Fall einen vertraglichen Anspruch auf Lkw-Maut-Zahlungen über die gesamte Laufzeit von 30 Jahren haben. „Der Bund wird nicht in der komfortablen Lage sein, kein Geld mehr an das Konsortium zu zahlen“, sagte der Ökonom.
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung
 
Am Ende haften nur die Bürger für den Crash

Wie in einem zweitklassigen Drehbuch tritt ein, wovor Kritiker seit jeher bei Privatisierungen warnen: Die Autobahn-Betreibergesellschaft „A1 Mobil“ gerät ins Schlingern und ruft nach dem rettenden Staat. Genau genommen: Sie erpresst den Staat. Denn diesem bleibt nichts anderes übrig, als notfalls einzuspringen.
Zwar hat er sich bei dieser 70 Kilometer langen Autobahnstrecke aus seiner Verantwortung verabschiedet und Bau, Erhalt und Betrieb der Gesellschaft „A1 Mobil“ übereignet. Eine Autobahn aber lässt sich nicht schließen, nur weil die Gewinnerwartungen eines Konsortiums nicht erfüllt werden. Diese Sicherheit macht öffentliche Infrastruktur gerade zu so einem begehrten Anlageprodukt.
Und um dieses Erpressungspotenzial wissen alle Beteiligten sehr genau. Sie handeln solche Verträge nicht ohne Grund hinter verschlossenen Türen aus; es sollen in diesem Fall Dutzende Ordner sein. Nur in der Geheimschutzstelle können Parlamentarier diese Verträge einsehen, bei denen das Eigentum der Allgemeinheit als ökonomische Kennziffer in einer Rechnung auftaucht, die nur wenige Gewinner kennt: Manager, Aktionäre und Politiker, die nach ihrer aktiven parlamentarischen Tätigkeit gerne bei solchen Konzernen andocken.
Quelle: Berliner Zeitung
 
Autobahn A1 – Hansalinie – in Finanznöten

Die Hansalinie, Autobahn zwischen Hamburg und Bremen, ist für die Betreibergesellschaft ein Verlustgeschäft – sagt diese. Sie suchte daher Verhandlungen mit dem Bund über eine andere Erlösverteilung für die Einnahmen aus der LKW-Maut. Denn sonst drohe in kurzer Zeit die Insolvenz, sagt die Gesellschaft. Der Bund scheint das aussitzen zu wollen. Schließlich ist bald Bundestagswahl. Den hohen Einsatz für dieses Poker“spiel“ wird wieder einmal der Steuerzahler aufzubringen haben.
Quelle: Cives
 
In Bezug auf die Maut und dem vorschnellen unterzeichnen des Vertrags mit den Betreibern.... werden wir irgendwann einen Verkehrsminister aus bayovarischen Landen bekommen, der positives leistet?
Schon der Vorgänger im karierten Sakko war nicht "der Bringer" - taucht aber momentan ab, damit ihm ja keine Fehler angelastet werden können :whistle:

...und Flugtaxis: mag ja sein das es sowas in Dubai mal geben kann, in Europa müssen da aber erst einmal ganz dicke juristische Bretter gebohrt werden was autonome oder teilautonome Flugzeuge im Luftraum angeht, ganz unbenommen das dies nur ein Shuttle-Service für VIPs (Airport zum Exclusiv-Hotel) angesichts der Kosten sein wird.
Da fehlt mir der Realismus, gibt genug andere Baustellen um die man sich kümmern müsste, nicht zuletzt der Alpentransit durch Österreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Bezug auf die Maut und dem vorschnellen unterzeichnen des Vertrags mit den Betreibern.... werden wir irgendwann einen Verkehrsminister aus bayovarischen Landen bekommen, der positives leistet?
Schon der Vorgänger im karierten Sakko war nicht "der Bringer" - taucht aber momentan ab, damit ihm ja keine Fehler angelastet werden können :whistle:

...und Flugtaxis: mag ja sein das es sowas in Dubai mal geben kann, in Europa müssen da aber erst einmal ganz dicke juristische Bretter gebohrt werden was autonome oder teilautonome Flugzeuge im Luftraum angeht, ganz unbenommen das dies nur ein Shuttle-Service für VIPs (Airport zum Exclusiv-Hotel) angesichts der Kosten sein wird.
Da fehlt mir der Realismus, gibt genug andere Baustellen um die man sich kümmern müsste, nicht zuletzt der Alpentransit durch Österreich.
Grundsätzlich muss man sagen, dass alle Minister aus Bayern, die mit S beginnen, nix taugen.
 
Grundsätzlich muss man sagen, dass alle Minister aus Bayern, die mit S beginnen, nix taugen.

Auweia, das stimmt sogar für die jüngste Zeit. Aber was würde darauf wohl FJS entgegnen, wenn er das noch könnte? :roflmao:
Unabhängig davon... es ist traurig wie verbandelt die CSU mit dem Posten "Bundesverkehrsminister" ist. Mit welchem Recht eigentlich! Der Aktuelle und sein Vorgänger scheinen wohl aus der selben Reproduktionspool entstanden sein :y:b
 
Zurück
Oben Unten