Downsizing - der Trend greift um sich

Der Spiegel sagt: "In Europa sind Drei- und Zweizylindermotoren en vogue"
Ich sage: In Europa hat man sich mit Drei - und Zweizylindermotoren abgefunden. :(
Man kauft doch nicht so ein Auto weil man es will, sondern weil man sich einen V8 nicht leisten kann...

Und der Verlgeich mit einem fast 90 Jahren alten Motor ist ja mal echt klasse. Also mir sträuben sich da einfach nur die Nackenhaare. Technik macht Fortschritte...WOOOOAAAA, welch eine Erkenntnis :j
 
Man kauft doch nicht so ein Auto weil man es will, sondern weil man sich einen V8 nicht leisten kann...

Das halte ich für Unfug, sorry. Projeziert doch nicht immer Eure "Autoliebe" auf die Mehrheit der Bevölkerung. Manchen ist es völlig egal, was für ein Motor da unter der Haube werkelt - einige wissen es vielleicht nicht einmal. Die Mehrheit kauft ein Auto nicht nach Zylinderzahl.

Tim
 
Eine Überlegung!

Wenn der Großteil der Amis ihre Fahrzeuge um 50% verkleinern heißt das laut dem Artikel 10 Zyl. wird ein 5Zyl und die 8er werden zu 4ern.

Wenn der Großteil der Deutschen Fahrzeuge um 50% verkleinert werden dann wird aus nem 4Zylinder (ist ja am weitesten verbreitet hier) ein 2 Zylinder.

Das heißt für mich die Welt bleibt weiterhin ungerecht mit den Dicken Kisten in USA xP
 
Emotionen spielen beim autokauf eine große rolle, bei der Mehrheit der Käufer. damit ist der zylinderzahl nach unten eine natürliche grenze gesetzt. besonders dann, wenn es um Fahrzeuge oberhalb der Mittelklasse geht, wo auch Prestige und image eine rolle spielen.
ein sauger mit zylinderabschaltung ist immer noch schlauer als ein kleiner turbomotor, aber der Mainstream will es nun mal so. die masse war schon immer unterbelichtet....;)
 
@snow-white
Mag ja sein das mein Beitrag arg verallgemeinernt rüberkommt.
Ich glaube aber das nur weniger Menschen sich für einen z.B. 3 Zylindermotor entscheiden würden, wenn sie für den gleichen Preis einen V8 bekommen könnten. (Also ausschliesslich der Motor unterschiedlich)

Ohne Frage gibt es Menschen denen dies vollkommen egal ist, auch gibt es welche die sich aufgrund des idr. geringeren Verbrauches für den "kleinen" Motor entscheiden würden. Diese dürften aber deutlich in der Minderheit sein.

Mmn. wird dieser Trend einfach nur schön geredet.
 
Zitat aus dem Forum (#51) zum o.g. Artikel:

"Fuer mich war der beste Motor den BMW je gebaut hat immer der 2 Liter V-6. Leider hat BMW den (aus Profitgruenden?) gegen einen popeligen 4-Zylinder ausgetauscht..."

Noch Fragen ;)

Gruß
Gerald
 
Solange die Flotten von Touribombern nach Mallorca noch erlaubt sind kann es so schlimm nicht stehen. Schön, dass man da das Opium für das Volk noch verteilen und auf der anderen Seite den politisch korrekten geben kann.

Die durch die Fleischproduktion anfallenden Mengen von Methan und der Flächenverbrauch sind das nächste große Klimathema. Bin mal gespannt wie die Stimmungslage aussieht, wenn man die Körperfülle und die Zahl der McDoof-Besuche vorgeschrieben bekommt :X
 
Zitat aus dem Forum (#51) zum o.g. Artikel:

"Fuer mich war der beste Motor den BMW je gebaut hat immer der 2 Liter V-6. Leider hat BMW den (aus Profitgruenden?) gegen einen popeligen 4-Zylinder ausgetauscht..."

Noch Fragen ;)

Gruß
Gerald
ein 2L reihensechser (mit/ohne turbo) wäre allemal besser als diese neuen vierzylinder-krücken.
 
Emotionen spielen beim autokauf eine große rolle, bei der Mehrheit der Käufer. ...

Es ist weder böse gemeint, noch für die Diskussion wesentlich, aber ich glaube, dass du dich da sehr irrst. ;) Wenn du dir wirklich mal die "Mehrheit der Käufer" anschaust - z. B. indem du dich für fünf Minuten an eine Hauptverkehrsstraße stellst -, dann siehst du zu ca. 95% nüchterne, durchschnittlich ausgestattete und vollständig im Serienzustand befindliche Autos. Die wurden mehrheitlich wohl nicht nach Emotionen gekauft, sondern nach Verwendungszweck und Geldbeutel.

Die Mehrheit der Autokäufer besteht nicht aus Forenmitgliedern oder Rennsportenthusiasten, sondern schlicht aus der Mehrheit der Durchschnittsbevölkerung. ;)

... aber der Mainstream will es nun mal so. die masse war schon immer unterbelichtet....;)

Mit dieser Feststellung kommst du der Wahrheit m. E. schon erheblich nahe. :)
 
... Projeziert doch nicht immer Eure "Autoliebe" auf die Mehrheit der Bevölkerung. Manchen ist es völlig egal, was für ein Motor da unter der Haube werkelt - einige wissen es vielleicht nicht einmal. Die Mehrheit kauft ein Auto nicht nach Zylinderzahl.

Das halte ich für absolut zutreffend. Übrigens gibt es sogar Roadsterfahrer, die den Unterschied zwischen R6 und V6 nicht kannten. :D :+
 
Es ist weder böse gemeint, noch für die Diskussion wesentlich, aber ich glaube, dass du dich da sehr irrst. ;) Wenn du dir wirklich mal die "Mehrheit der Käufer" anschaust - z. B. indem du dich für fünf Minuten an eine Hauptverkehrsstraße stellst -, dann siehst du zu ca. 95% nüchterne, durchschnittlich ausgestattete und vollständig im Serienzustand befindliche Autos. Die wurden mehrheitlich wohl nicht nach Emotionen gekauft, sondern nach Verwendungszweck und Geldbeutel.

nun, die spez. Leistung der "kleineren" downsizingmotoren zeigt, wie wichtig dem Kunden Leistung ist. die Motoren wären nochmal deutlich sparsamer, wenn man auf drehmomentberge (unter 250Nm im roadster ist man untermotorisiert, hab ich das Gefühl) und leistungsspitzen verzichten würde, tut man aber nicht. das gilt für den bereich "2 zylindermotor mit 80PS", wie auch für die nach oben offene grenze. wenn man dann komplett vom antrieb weggeht, dann wird man feststellen, dass eine - jetzt kommen Verallgemeinerungen - corvette C6 von luden gerne gefahren wird, ein mini ein irrationales lifestyleprodukt ist, welches sicher nicht von türkischen Familienvätern gefahren wird, ein nissan micra ein typisches Frauenauto ist und selbst ein rationaler Familienvater mit nem VW touran wird sich halt im Innenraum von Emotionen leiten lassen, denn braune ledersitze passen gut zum schwarzen lack und das designpaket "Highline" vermittelt einem ein gutes Gefühl, wo man eigentlich nur ein sehr wirtschaftliches familienauto haben wollte.....

kein mensch gibt geld für ein auto aus ohne sich vorher darüber Gedanken gemacht zu haben und kein mensch ausm zroadster-forum hat sich nen Z3/4 gekauft, weil es für ihn die vernünftigste Lösung war, denn einen zetti braucht - emotionsbrille ab - keine sau. kann man einstampfen und die Welt dreht sich dennoch weiter. ich warte weiterhin auf die erste autowerbung im tv, welche den rein rationalen Aspekt des themas Automobil rüberbringt.....selbst die dacia-werbung ist einfach nur lustig.

letztendlich bin ich bisher keinem menschen begegnet, der einfach nur gesagt hat: auto muss fahren, fertig. in Prozenten will ich es aber nicht ausdrücken. ende der Verallgemeinerung.
 
Emotionen spielen beim autokauf eine große rolle, bei der Mehrheit der Käufer. ....;)

Hi,
Aber sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Bei ca 90% ist das wichtigste beim Autokauf die kosten für die Unterhaltung, sprich Verbrauchswerte. nur noch sehr wenige sehen ein Auto als Statussymbol, und noch weniger Leuten interessiert es ob ein 3, 4, 5, 6 Zylinder oder sonst was unter der Haube steckt. Heute interessieren sich fast alle nur noch für die laufenden kosten des Autos.
 
Uli, mit Emotion ist aus sowas wie gefällt mir/gefällt mir nicht gemeint. Wenn's irrelevant wäre würden die Automobilhersteller kein Geld mehr ins Design investieren.

Ich find's übrigens sehr sympathisch wie Du andere Meinungen als "absoluter Schwachsinn" abstempelst. Wenn jeder dem deine Meinung nicht past sich so äussern würde...

Gruß,

Björn
 
Uli, mit Emotion ist aus sowas wie gefällt mir/gefällt mir nicht gemeint. Wenn's irrelevant wäre würden die Automobilhersteller kein Geld mehr ins Design investieren.

Ich find's übrigens sehr sympathisch wie Du andere Meinungen als "absoluter Schwachsinn" abstempelst. Wenn jeder dem deine Meinung nicht past sich so äussern würde...

Gruß,

Björn

Gefällt mir/gefällt mir nicht sind doch keine Emotionen! Sicher kaufen die Leute Autos, die ihnen dem Äusseren nach gefallen. Doch das Auto ist kein Status Symbol mehr, weil sogar sozialhilfe Bezüger ein Auto leasen können und dürfen.

Aber heute kaufen sicher 90% ein Auto, welches ihren Bedürfnissen entspricht und geben dafür auch nur das Geld aus, dass ihnen dieses Bedürfnis wert ist. Wenn ich sehe was so herum fährt, dann sehe ich rationale Entscheide. Da interessiert der Verbrauch und das der Wagen bei der Probefahrt nicht lahm wirkt.

Meine Freundin fährt seit 16 Jahren den gleichen M3 und denkt, ein Zylinder setzt man sich auf den Kopf. Die hat den Motor noch nie über 5000U/min gedreht. Ihr gefiel das Auto und damals war der Verbrauch noch nicht so wichtig.

So kaufen die Leute ein. Und hier wird über Zylinderzahl. Heckantrieb und Sperrdiffs diskutiert.
 
Hi,
Aber sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Bei ca 90% ist das wichtigste beim Autokauf die kosten für die Unterhaltung, sprich Verbrauchswerte. nur noch sehr wenige sehen ein Auto als Statussymbol, und noch weniger Leuten interessiert es ob ein 3, 4, 5, 6 Zylinder oder sonst was unter der Haube steckt. Heute interessieren sich fast alle nur noch für die laufenden kosten des Autos.

Ist es wirklich so? Ich werde mal bei Gelegenheit Leute fragen die sich nicht fürs Thema Auto interessieren und schauen worauf sie Wert gelegt haben. Dazu wäre mal eine Umfrage wirklich interessant. Wenn ich so nachdenke, dann fällt mir im weiten Freundes und Bekanntenkreis niemand ein, dem Optik und Co egal wäre aber kann mich auch täuschen.
Das man seine eigene Einstellung nicht auf die breite Masse projizieren darf, wurde mir erst so richtig klar als ich gelesen habe das der Großteil der BMW 1er Kunden gar nict weiß das sie Heckantrieb fahren :-(
 
Hi,
Aber sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Bei ca 90% ist das wichtigste beim Autokauf die kosten für die Unterhaltung, sprich Verbrauchswerte. nur noch sehr wenige sehen ein Auto als Statussymbol, und noch weniger Leuten interessiert es ob ein 3, 4, 5, 6 Zylinder oder sonst was unter der Haube steckt. Heute interessieren sich fast alle nur noch für die laufenden kosten des Autos.

ich kenne meine laufenden kosten meiner autos nicht. dagegen kann ich dir erzählen was in mir vorgeht wenn ich morgens den Zündschlüssel umdrehe und lausche.

ich habe mal ne Freundin gefragt:

- wie viel PS hat dein auto? >>>> keine Ahnung....
- warum gerade peugeot? >>>> eigentlich wollte ich nur einen roten haben, weil ich die so cool finde und mein Händler hatte gerade diesen, aber der RCZ ist noch viel schöner...usw. bla.

Emotionen haben bei weitem nicht nur mit Motoren was zu tun. natürlich steht Wirtschaftlichkeit bei jedem Käufer auch hoch im Kurs, wobei dieser Horizont bei jedem von uns unterschiedlich ist. eins ist aber auch klar: auf Deutschlands Straßen fahren weitaus mehr autos als es NOTWENDIG wäre, d.h. am wirtschaftlichsten ist dennoch das Fahrrad, der Roller, die öffentlichen oder die eigenen Füße........abgesehen davon, dass ein auto Schutz bei wind und Wetter bietet.

Das man seine eigene Einstellung nicht auf die breite Masse projizieren darf, wurde mir erst so richtig klar als ich gelesen habe das der Großteil der BMW 1er Kunden gar nict weiß das sie Heckantrieb fahren :-(
warum immer details, wie zylinderzahl, heckantrieb, Turbo oder sauger....klar wissen das viele nicht, aber ein 1er Fahrer weiß in der Regel, warum er einen gebrauchten BMW 1er fährt und nicht sich fürs gleiche geld einen kia als Neuwagen gekauft hat. BMW versprüht nunmal mehr Prestige, Dynamik und lifestyle als ein kia und das weiß ein jeder Kunde, bewusst oder unbewusst. also Emotionen.
 
Hi,
Aber sorry, das ist absoluter Schwachsinn. Bei ca 90% ist das wichtigste beim Autokauf die kosten für die Unterhaltung, sprich Verbrauchswerte. nur noch sehr wenige sehen ein Auto als Statussymbol, und noch weniger Leuten interessiert es ob ein 3, 4, 5, 6 Zylinder oder sonst was unter der Haube steckt. Heute interessieren sich fast alle nur noch für die laufenden kosten des Autos.
Demnach wäre der beste Print Auftritt für ein Auto das Datenblatt.
Hat sich bei Werbeagenturen noch nicht rumgesprochen.:y
Gruß
Ale
 
Da ist in der aktuellen AMS ein interessanter Artikel, bei dem der Spritverbrauch auf den gleichen Ford Plattformen mit verschiedenen Autos gemessen wurde. Einmal der Ford Mondeo mit dem Einliter Dreizylinder und 125 PS gegen den Ford Mustang 5l V8 und und 421 PS. Der Mustang ist zudem fast 200 kg schwerer. Ergebnis im Durchschnitt 7,8 zu 10,3 Liter. Unglaublich, der Megadownsizer gegen einen Blubber V8. Ich hänge hier mal das Fazit ran :eek: :o
 

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Da ist in der aktuellen AMS ein interessanter Artikel, bei dem der Spritverbrauch auf den gleichen Ford Plattformen mit verschiedenen Autos gemessen wurde. Einmal der Ford Mondeo mit dem Einliter Dreizylinder und 125 PS gegen den Ford Mustang 5l V8 und und 421 PS. Der Mustang ist zudem fast 200 kg schwerer. Ergebnis im Durchschnitt 7,8 zu 10,3 Liter. Unglaublich, der Megadownsizer gegen einen Blubber V8. Ich hänge hier mal das Fazit ran :eek: :o
Ich finde Dein Fazit in Form der Signatur viel besser :D

Lange her, dass ich dieses Thema hier eröffnet habe - und nun ziehe ich selbst die Konsequenz und versuche dem Mainstream etwas entgegen zu setzen.

Tim
 
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