E-Autos zu leise!?

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Andreazzz

Guest
Weil wir das Thema kürzlich schon mal hier hatten - ich finde den Beitrag nicht mehr:

Der Sehbehindertenverband in Norwegen warnt, dass elektrische Autos etwa in Oslo zu leise sind.
Sie müssten mit einem Geräusch ausgestattet sein, damit Passanten nicht in Unfälle geraten, weil sie die leisen Fahrzeuge nicht kommen hören. Auch eine EU-Initiative hat inzwischen auf dieses Problem aufmerksam gemacht.
Ab 2019 sollen die E-Autos vermutlich mit einem Warnsignal beim Fahren ausgestattet werden...
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So was Ähnliches hatten wir in der Frühzeit der Automobile auch, da lief ein Fahnenschwenker vorne mit! :D
In Norwegen wird es vermutlich demnächst auch keine staatliche Förderung für E-Autos mehr geben und Busspuren dürfen auch nicht mehr genutzt werden. Der ÖPNV ist durchschnittlich 20min länger unterwegs, weil diese Schleudern den Verkehr behindern. Die Benutzerzahlen im ÖPNV sind dort gleichzeitig um etwa 10% zurück gegangen.
Die E-Autos verursachen - ehrlich gerechnet - mehr Kosten, als sie einsparen, da ist Norwegen schon weiter als unsere Frau Dr. Angela!

Als wir in 2014 in Norwegen waren, sahen wir, dass der Sprit dort mehr als 2,- Euro kostet.
Man erzählte uns, dass der Strom hingegen so billig sei, dass in zahlreichen öffentlichen Gebäuden Tag und Nacht das Licht brennt und Schalter bei der Installation überhaupt nicht eingeplant werden.
Aufgrund der hohen Spritpreise beträgt die Zahl der E-Autos in größeren Städten Norwegens teilweise über 10%.
In den ländlichen Gebieten geht der Trend jedoch eher zum Zweit- und Dritt-Boot.
 
Definitiv zu leise und daher risikoreich.

Aber bitte keinen nervigen Piepton oder ähnliches. Hab das schon bei Prius Taxen in Florenz erlebt. Gruselig.

Lieber ein Ottomotorähnliches Brummen.
 
Hier und in den darin verlinkten Artikeln noch ein paar Hintergrundinfos zum E-Auto Vorreiterstaat Norwegen:

http://www.spiegel.de/auto/fahrkult...-elektroautos-zurueckschrauben-a-1032394.html

Norwegen hat nahezu 100% Oekostrom und aufgrund eines sehr hohen Anteils an Eigenheimen, mit entsprechend privatem Platz vor dem Haus, auch perfekte Bedingungen zum Aufladen.

Die staatlichen Förderungen und Steuererlässe kamen aber hier v.a. gut situierten Bevölkerungsteilen zugute.
Der "einfache Norweger" fährt auch nicht Tesla, von daher hat die Debatte durchaus auch einen sozialen Hintergrund.

Wir haben in Oslo und Stavanger einige Teslas gesehen, in ländlichen Regionen sind sie aber die Ausnahme.
Deren Bevölkerung goutiert auch nicht die Priveligierung des gehobenen städtischen Mittelstandes, empfindet sie doch das Stadt-Land-Gefälle als zunehmend ungerecht.

Ob "unsere" Politiker mit den dort gemachten Erfahrungen unter Berücksichtigung der spezifischen Eigenheiten und Einschränkungen, sinnvolle Rückschlüsse auf die notwendige oder sinnvolle Förderung der E-Mobolität hierzulande ziehen können und werden, halte ich zumindest für fraglich, gilt doch hier die "Kopf-durch-die-Wand-Taktik" und das "Scheuklappenprinzip".
 
Endlich bewegt sich das automobile Verständnis wieder in die richtige Richtung und man versteht, welch wichtigen Beitrag die Fahrer lautstarker Autos wie Boxster GTS, F-Type, Corvette und so weiter für die Sicherheit ihrer Mitbürger leisten. :) :-)
 
Es würde ja schon reichen, wenn die Blinden (und auch Kinder) ein Armband tragen, welches anfängt zu vibrieren, wenn sich ein E-Auto direkt auf sie zu bewegt. Technisch ist das einfach umsetzbar und so kann jeder, der mehr Sicherheit möchte, diese auch bekommen ohne dass alle anderen Verkehrsteilnehmer durch unangenehme Geräusche belästigt werden.

... aber auf einfache Lösungen kommt ja wieder keiner :X
 
Es würde ja schon reichen, wenn die Blinden (und auch Kinder) ein Armband tragen, welches anfängt zu vibrieren, wenn sich ein E-Auto direkt auf sie zu bewegt. Technisch ist das einfach umsetzbar und so kann jeder, der mehr Sicherheit möchte, diese auch bekommen ohne dass alle anderen Verkehrsteilnehmer durch unangenehme Geräusche belästigt werden.

... aber auf einfache Lösungen kommt ja wieder keiner :X
Kinder und Blinde sind wenigstens aufmerksam wenn sie eine Strasse queren.
Der heutige Smartphone-Nutzer hingegen hebt nicht mal den Blick, bevor er dir vor die Karre marschiert.
Da würde so ein Armband, oder gleich die AppleWatch mit entsprechender App, noch mehr Sinn machen.;)
 
Es würde ja schon reichen, wenn die Blinden (und auch Kinder) ein Armband tragen, welches anfängt zu vibrieren, wenn sich ein E-Auto direkt auf sie zu bewegt. Technisch ist das einfach umsetzbar und so kann jeder, der mehr Sicherheit möchte, diese auch bekommen ohne dass alle anderen Verkehrsteilnehmer durch unangenehme Geräusche belästigt werden.

... aber auf einfache Lösungen kommt ja wieder keiner :X

Die Blinden sind doch nur ein Vorwand. Ich denke mal eher, dass man die Smartphone-Versessenen schützen möchte, aber nicht das Gros der Wählerschaft persönlich kritisieren möchte. Zumal man so auch gleich noch "Gutmensch" spielen kann.

Ich wäre für so ein Piepton, wie ihn LKW beim Zurücksetzen abgeben. Mal sehen, wann sich dann die ersten Mitmenschen die Klappenanlage von AMG, Porsche und Co. zurückwünschen. :whistle:
 
Ich hatte vor 2 Wochen einen Golf GTE, daher kann ich das mit der Gefahr für die Mitmenschen gut nachvollziehen.
 
Hallo,

habe heute aus versehen die letzten Runden der Formel E aus Monaco gesehen.

Sorry, aber das geht für mich gar nicht. Habe die ganze Zeit die Tribühne gesucht, wo die Jungs mit den Fernbedienungen für die Autos stehen. Aus meiner Sicht kein wirklicher Speed (zumindest nicht auf der Strecke) und das klack-klack regt bei mir auch nicht die Emotionen, welche ich mir von "motor"sport erwarte. Sicherlich mögen das Technologieträger für die Fahrzeuge von morgen sein, aber bis das Alltag ist, bin ich hoffentlich schon zu alt zum Autofahren/gleiten.
 
...Ab 2019 sollen die E-Autos vermutlich mit einem Warnsignal beim Fahren ausgestattet werden.....
... ich finde, dass künstlich generierte Lärmbelästigung das allerletzte ist, was unsere (lärmgeplagte!!!) Gesellschaft braucht!!! Und wieder ein Schritt hin zu weniger Selbstverantwortung...

Grüße, Herbert
 
... schön zu beobachten auf jedem Zebrastreifen!
Hier habe ich als Fussgänger Vorrecht, also renn ich mal drauf los.
Wenn keiner hält, egal, ich bin im Recht!

.... Auf dem Grabstein stand: "hatte Vorfahrt"

Mir ist das mal im Winter bei glatter Straße und Dunkelheit passiert. Da trat plötzlich eine schwarzgekleidete Person aus dem Dunkel auf den Zebrastreifen. Trotz Vollbremsung konnte ich nicht mehr rechtzeitig anhalten. Allerdings hat mein Gehupe dafür gesorgt, dass diese Person dann doch wieder einen Schritt Rückwärts tat und mir den Vogel zeigte. Alle waren wieder glücklich. Seitdem passe ich noch mehr auf.
 
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