E10: Das kommt davon

Es wurde doch im Vorfeld informiert. Nur im umgekehrten Sinn. Was Automobilclubs & Co. schlechtes über E10 "heraus gefunden" hatten wurde in den Medien zu genüge verbreitet. Logisch wie ich finde,denn auf diesem Wege konnte man ausreichend Missachtung gegen E10 schüren. Der nächste Schritt war schon teilweise die Preise für die anderen Kraftstoffsorten zu erhöhen. Wieder ein logischer Schritt,denn durch die Missgunst im Volke gegen E10, waren die meisten bereit,oder aus trotz, zu den anderen Kraftstoffen zu greifen. Es folgte eine "Aufklärungskampagne" welche "Null" nützliche Infos beinhaltete. Vorletzter Schritt,noch einmal die Preise der Kraftstoffe,außer natürlich E10, zu erhöhen. Der Anreiz sollte ja geschaffen werden. Letzter Streich, die Sanktionen gegen die Mineralölgesellschaften, welche diese natürlich auf den Endverbraucher umlegen.

Und wer hat jetzt an der ganzen Geschichte am meisten verdient? ;)
und wer muss wie immer bluten dafür?;)
 
@z on Speed: wieso interpretierst du denn eine Aussagen? Ich geb dir vollkommen recht, dass die Info-Kampagne nicht geholfen hat, dass die Bundesregierung bei der Umsetzung Fehler gemacht hat und dass diese preislichen Anreize dir Bürger nur verärgern. aber es gab sie.

Ich hab mich nur mal an die Stelle der Mineralölkonzerne gestellt. Sie haben aus der Situation das gemacht, was von ihnen verlangt wurde (um keine Strafe zahlen zu müssen).
Die Fehler seh ich aber nicht nur bei der Bundesregierung, sondern auch bei den Medien und allen, die sich zum Thema geäussert haben. (Siehe unterschied zwischen E5-Einführung und E10-Einführung)

Als letztes seh ich die Schuld aber bei den Mineralölkonzernen. Deren Preispolitik war schon immer ne Frechheit (aus Verbrauchersicht), das ist nix neues, da versagt unsere Marktüberwachung. Bei der Infokampagne können sie schlecht irgendwelche Aussagen über die Technik der Automobilhersteller geben.

=> für mich ist es nachvollziehbar, die Strafe auf die Kunden abzuwälzen. ABER: sobald es über das nachvollziehbare Maß hinausgeht, oder umgesetzt wird, bevor die Strafe zu zahlen ist, wirds wieder unschön.

Aber machen wir uns doch mal nix vor. Wir merken das eh net, wenn die Strafe in den preisen enthalten ist, weil eh niemand die Preise nachvollziehen kann!
 
"Essen verfahren ist gemein" - find ich interessant. Wir haben es damit lediglich mit etwas zu tun, dass die Ausbeutung der 3. Weltlaender auch dem letzten Ignoranten nachvollziehbar verdeutlicht. Nur: wuerden wir das nicht tun, waere die Ausbeutung immer noch genau so gross. Man siehts dem 5 Euro Tshirt aus dem H&M, den guenstigen Kaffeebohnen oder dem von Kindern in Gift gewalkten Leder halt einfach nicht so deutlich an.
 
...Nur: wuerden wir das nicht tun, waere die Ausbeutung immer noch genau so gross. ...

Das schon, aber was ist der Kern der Aussage? Und wenn ich hier den Wasserhahn zudrehe fließt der Nil trotzdem weiter???

Aber man braucht garnicht in die Fremde zu schweifen. Das hierzulande angebaute Essen zu verfeuern hat auch einige sehr lokale Nachteile:

- Intensivere Bewirtschaftung der Flächen
- die eingebrachten Dünge- und Pflanzenschutzmittel dringen in Vorfluter ein und schädigen dort Flora und Fauna (sprich: Badetümpel veralgt)
- Die Düngemittel werden von zB von K+S hergestellt, die ihre Salzlauge in die Werra ableiten, der Fluß versalzt (sprich: die Anwohner sehen wieder Brühe wie zu DDR-Zeiten)
- Der Preis für Getreide steigt, Brot (und viel wichtiger ;) ) Bier etc. werden teurer
- Das Verfrachten des gewonnen BioEOH von vielen Orten erzeugt jede Menge Verkehr, mehr CO2 etc. pp
- und wenn man das alles bereit ist zu akzeptieren (kann ja sein) steckt man in dem moralischen Dilemma, dass man dann das durch diese Nachteile mehr gewonnene Essen den Bedürftigen der 3. Welt ja eigentlich zukommen lassen könnte, womit es dann nicht um Ausbeutung geht, sondern um Hilfe.
 
Gerade im Radio gehört,dass die Mineralölkonzerne wohl gar keine Strafzahlungen leisten müssen.Der Grund dafür ist ganz einfach,auf einmal erreichen sie doch die geforderte Absatzmenge.Die Kraftstoffpreise wurden nur vorsorglich erhöht,um die eventuell anfallenden Strafzahlungen begleichen zu können.Günstiger wird der Kraftstoffpreis nun trotzdem nicht werden,da vorsorglich mehr Geld eingenommen werden soll,falls der Absatz von E10 mal Rückläufig sein sollte und wieder Strafzahlungen ins Haus stehen.
 
Gerade im Radio gehört,dass die Mineralölkonzerne wohl gar keine Strafzahlungen leisten müssen.Der Grund dafür ist ganz einfach,auf einmal erreichen sie doch die geforderte Absatzmenge.Die Kraftstoffpreise wurden nur vorsorglich erhöht,um die eventuell anfallenden Strafzahlungen begleichen zu können.Günstiger wird der Kraftstoffpreis nun trotzdem nicht werden,da vorsorglich mehr Geld eingenommen werden soll,falls der Absatz von E10 mal Rückläufig sein sollte und wieder Strafzahlungen ins Haus stehen.
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Kartell bleibt Kartell, ob man das beweisen kann oder nicht
11speechlessz.gif


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Naja, die Regelung wurde gerade durch Lobbyarbeit erreicht, dass eben der Anteil des Vorjahres mit eingerechnet wird.

Nützt nur nix, denn im nächsten Jahr stehen wir vor demselben Problem. Aber bis dahin sind die E10-Verweigerer weniger geworden, denn nicht jeder ist bereit dauerhaft ein paar Cent mehr zu bezahlen.

Schon in der Vergangenheit mischten sehr viele Autofahrer E85 mit in den Tank, weil's günstiger war. Motorschäden gab es nicht. In so ziemlcih jedem Autoforum gibt es diverse Threads zum Mischen von Benzin und E85.
 
@z on Speed: wieso interpretierst du denn eine Aussagen?

und was willst du jetzt von mir? &:

ich werde gerne in ganzen und vorallem sinnvollen sätzen angesprochen. aus obigem werde ich leider nicht schlau - also wenn du mir was sagen willst, in bezug auf irgend ne aussage von mir, dann zitier doch bitte meine aussage und setz da dann deinen kommentar drunter, dann klappts auch mit der konversation ;)
 
Warum ist E85 "Plörre", bzw. dessen Alkoholanteil?

Denkst Du bei jedem Bierchen auch immer daran, dass da so um die 4% "Plörre" drin ist?

Wenn ein Anteil am E85 "Plörre" ist, dann sind es die restlichen 15% Benzin.

... da kann sich ja jeder mal selber den Spaß machen und die chemischen Formeln für Wasserstoff, Erdgas, Flüssiggas, Alkohol und Benzin rauszusuchen (fangt einfach beim Benzin an ...)

Da kommt man dann schnell auf den ganzen Mist, der da drin ist und entwickelt ein Verständnis dafür wie aufwendig es ist Motoren für diesen Mist zu konstruieren, die auch noch ewig halten sollen.

"Plörre" allein schon dehalb, weil's im Herstellverfahren so ist, dass man einfach das zeug nimmt, was ab einer bestimmten Temperatur nicht mehr und ab der nächsten noch nicht verdampft - einfach raus aus der Raffinerie und rein in den Motor damit.
So lange ist's noch nicht her seitdem das Zeug entschwefelt wurde.

... und beim Alkohol? ... naja, ist halt Konkurrenzanbau zum Alkohol, den wir Menschen trinken und zu unserem Essen ... aber allein von der Reinheit her ist Alkohol alles andere als "Plörre", sondern ein Kraftstoff, der sich sehr definiert und reproduzierbar herstellen lässt.
 
Jokin das war ein Joke und eine Anspielung auf sein Kommentar bezueglich E89 vs E85

PS: ich trinke kein Bier oder sonstwelche mit Alkohol versetzen Fluessigkeiten ..... ich laufe sozusagen auf E0
 
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