E89 = Klapperkiste?

ich war heute mal beim :-) wg meinem geräusch beim ein- und auskuppeln.
er weiss wie pendantisch ich bin.... ;-)

ausrücklager sagt er.
hört man mal mehr mal weniger.
nix dramatisches auf alle fälle

beruhigt den dirk :-)
 
ich war heute mal beim :-) wg meinem geräusch beim ein- und auskuppeln.
er weiss wie pendantisch ich bin.... ;-)

ausrücklager sagt er.
hört man mal mehr mal weniger.
nix dramatisches auf alle fälle

beruhigt den dirk :-)

Falls es da drum geht:

also echt, stand der technik hin oder her, aber dieses KLACK!! beim kraftschluss und wieder weg ist echt ..... grrrrrrr....

hat dich der Freundliche gepflegt vera****t.

Das Ausrücklager ist ein Gebilde, das im weitesten Sinne wie ein normales Kugellager aussieht, bloss für seitliche Belastung gebaut. Beim Treten der Kupplung wird das gegen die Federn der Druckplatte gefahren und drückt diese, damit die Kupplung öffnet. Es dient also dazu, eine Schiebebewegung mit (sehr!) hoher Kraft auf ein sich (relativ schnell) drehendes Etwas zu übertragen. Wenn ein Ausrücklager kaputt geht oder kaputt ist, dann schabt, mahlt und/oder kreischt es, wie es sterbende Kugellager so tun. Irgendwann platzt es und es gibt RICHTIG schlimme Geräusche, wenn die Brösel den Weg maximalen Desasters finden in der Kupplungsglocke.

Übrigens heutzutage ein außerordentlich extrem seltener Defekt und auch früher nicht gerade häufig.

"Klack" machen nur Gelenke, die Spiel haben und einen Kraftschluss aufbauen, oder (an)gerissene Hardyscheiben, die über die Sicherheitspins die Verbindung herstellen. Gerade im Stop&Go ist es doch so, dass man per Kupplung einen Kraftschluss herstellt, dann wieder auskuppelt und der Wagen noch rollt. Dabei legt sich das spielbehaftete Gelenk an den anderen Anschlag, womit das Spiel sich wiederholen kann.
 
Wie gesagt, mach ' dir um das Ausrücklager keine Sorgen, denn das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht wirklich "im Spiel". Auch über das "Klack" braucht man sich eignetlich keine Sorgen zu machen ... bis zu einem gewissen Grad, wobei das Spiel - einmal vorhanden - "galoppierend" wächst. Weil, wie hier im Forum x-mal beschrieben (auch hier im Thread) die Lage des Kupplungsdruck- bzw. schleifpunkts von allen möglichen Parametern abhängt, wird immer wieder mal gerne mit einem ordentlichen Ruck gekuppelt. Das geht dann auf die Gelenke ...

Heb doch mal ein Hinterrad an, z.B. beim Wechsel auf SR, oder auch J4F. Dann dreh mal am Rad :p :P und "fühle" und "horche".
 
Lokalisierung von Geräuschen ist selten einfach und eindeutig, das zeigen auch die immer wieder interessanten und auf den ersten Blick abwegigen Tipps beim Thema "Dachgeräusche".

Der Test mit dem abgehobenen Hinterrad zeigt,
- ob da überhaupt Spiel ist
- ob es (nur) in der/den Halbwelle(n) zum Diff ist
- oder ob es stattdessen/zusätzlich noch Spiel im Kardan gibt (Hardyscheibe)
 
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