Ecclestone verspottet deutsche Justiz per Weihnachtsgruß

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Formel-1-Chef
Ecclestone verspottet deutsche Justiz per Weihnachtsgruß
Berlin/Düsseldorf - Im August wurde der Schmiergeldprozess gegen Bernie Ecclestone gegen die Zahlung von 100 Millionen Dollar eingestellt. Damals fand der Verteidiger des Formel-1-Chefs warme Worte für die Richter. Sie seien unvoreingenommen an das Verfahren herangegangen, obwohl zuvor Ecclestones früherer Geschäftspartner Gerhard Gribkowsky bereits zu einer Haftstrafe verurteilt worden war. "Da kann man nur Respekt haben."

Bei Ecclestone selbst scheint der Respekt deutlich weniger ausgeprägt zu sein. Das zeigt eine Weihnachtskarte, die der 84-Jährige jetzt dem "Handelsblatt" aus seiner Heimat London schickte.

Zu sehen ist darauf eine Comic-Version des ziemlich gut karikierbaren Briten. Ecclestone hält einen Geldsack in den Händen, der ihm jedoch von einem maskierten Räuber zu Pferde streitig gemacht wird. "Das ist kein Überfall", beteuert der Finsterling, während er Ecclestone mit einer Muskete bedroht. "Ich sammle für den bayerischen Staat.

Mit besten Wünschen: "Bernie"

Auf der Rückseite der Karte setzt Ecclestone den Spott fort. "Vielleicht bekommen wir jetzt ein Formel-1-Rennen in der wirklich netten Stadt München", schreibt er. Dann noch die Andeutung von etwas Besinnlichkeit: Er wünsche friedvolle Weihnachten, was ja "nicht einfach in dieser chaotischen Welt" sei. Mit besten Wünschen: "Bernie".

Die Karte dürfte all jene bestätigen, welche den Freispruch für Ecclestone als abgekartetes Spiel kritisiert hatten. Zumal Ecclestone sich nicht zum ersten Mal über das Verfahren lustig macht. Während sein Anwalt stets betonte, es habe keinen Deal gegeben, [URL='http://m.spiegel.de/wirtschaft/a-984670.html']sagte Ecclestone der "Bild" nach Prozessende
, so laufe es nun mal in Deutschland. "Eigentlich finde ich dieses kapitalistische System gut."

Dass Ecclestone auch weiterhin nicht am Hungertuch nagen muss, deutet ein Detail der Karte an. Der vermeintliche Überfall ereignet sich vor einem Gebäude, das als "Mandarin Oriental" kenntlich gemacht ist. In dem Münchner Luxushotel war Ecclestone während des Prozesses untergekommen. Zimmerpreis: ab 525 Euro pro Nacht.
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Ecclestone
Handelt es sich bei der bayerischen Justiz um Raubritter? Diesen Vergleich zieht Formel-1-Chef Bernie Ecclestone auf einer Weihnachtskarte - die gleichzeitig seinen luxuriösen Lebenstil illustriert.
 
Zimmerpreis: ab 525 Euro pro Nacht.
Das ist doch gar nix:

„Unsere außergewöhnliche Serviceleistung treibt den Zimmerpreis in die Höhe“, erklärt zum Beispiel Sabine Kalkmann vom Berliner „Hotel Adlon“, in dem die 5-Zimmer-Präsidentensuite 12 500 Euro pro Nacht kostet.

Im Münchner „Hotel Vier Jahreszeiten“ (Zimmerpreis im Schnitt 278 Euro) ist die Belegungsrate überdurchschnittlich hoch, berichtet PR-Managerin Caro Grove. Reservierungen sind daher dringend empfohlen, insbesondere für die 15 000 Euro teure Ludwig-Suite, die teuerste Suite Deutschlands.

Das teuerste der Welt:
Wer hier absteigt, muss ein prall gefülltes Bankkonto haben: Eine Nacht in der teuersten Suite der Welt kostet 49 000 Euro – dafür gibt es allerdings unvorstellbaren Luxus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm günstige Preise
In Genf gibt es für 62 000€ die Nacht sehr schöne Suiten...aber das Frühstück ist im Preis nicht inbegriffen
 
Ich gehe doch davon aus, dass Bernie E. nicht in der Touristenklasse für 525€/Nacht untergekommen ist. Das Hotel wird doch sicher auch einige angemessen ausgestattete Zimmer haben. :D
 
Ich denk wenn man sich gerade für 100M freigekauft hat darf da auch eine bisserl ironische Weihnachtskarte drin sein.
Er kann nix dafür dass unsere Gerichte dem Ruf des Geldes folgten und einen Deal abschlossen oder sich für eine Geldstrafe entschieden, wie auch immer.
Das ist in Summe im Übrigen m.E. einer Knaststrafe die er vermutlich wg. Alter usw. nie abgesessen hätte, auch noch vorzuziehen.

Ehrlich gesagt: Ein Hotel für 500€ / Nacht ist in der Klasse ( ECHTE 5*) durchaus normal.
Insbesondere wenn man bedenkt dass die ein oder andere gesichtslose Business-Kaschemme auch schon mit mehr als 200€ daher kommt.
Das Mandarin Oriental ist halt mal recht Ok, und das kostet halt auch was.

Überrascht bin ich nur , dass die Durchschnittsnacht im Vier Jahreszeiten nur 278€ kostet.

Und wenn ich B. Ecclestone wäre würd ich mir sicher auch eine der Suiten gönnen.

Leiden kann ich ihn vom Typ her auch net, aber das ist echt eine Nicht-Nachricht an der sich die Neider aufgeilen können, für meinen Geschmack.

Ich geb auch MEIN Geld für das aus was MIR gefällt im Rahmen MEINER Möglichkeiten.
Und wenn er , der vermutlich ein bisserl mehr hat wie ich, das auch tut, dann sei ihm das gegönnt.
 
Ich denk wenn man sich gerade für 100M freigekauft hat darf da auch eine bisserl ironische Weihnachtskarte drin sein.
Er kann nix dafür dass unsere Gerichte dem Ruf des Geldes folgten ...

Es geht nicht darum, dass er "nichts dafür kann", und schon gar nicht "folgt" die Justiz dem "Ruf des Geldes", sondern er hat von der Milde der Justiz erheblich profitiert und verspottet nun den Rechtsstaat. Das ist schlicht und einfach lausig.

Natürlich ist die Kartenaktion dennoch nicht der Rede wert - und noch weniger ihr Verursacher. Manche Menschen verlieren im Laufe ihrer Karriere jeden Bezug zur Realität und merken nicht einmal mehr im Ansatz, dass mittlerweile jede Ameise mehr Anstand und Moral hat.
 
Es geht nicht darum, dass er "nichts dafür kann", und schon gar nicht "folgt" die Justiz dem "Ruf des Geldes", sondern er hat von der Milde der Justiz erheblich profitiert und verspottet nun den Rechtsstaat. Das ist schlicht und einfach lausig.

QUOTE]

Ich stimme zu, dass er protifitert hat und spottet. Sowieso!!

Ich denke aber auch - ohne Details der Klage und des Verfahrens zu kennen - , dass es viele Aktionen gibt, wo niemand verurteilt wird. Oder wo es nicht mal zu einer Anklage kommt. Oder man nicht mal einen Täter kennt. Und wo man keine 100 Mio verhandeln kann.
Angemessen oder nicht, 100 Mio sind für fast Alle ein Batzen Geld!

Das könnte man so gesehen schon auch als Erfolg verkaufen :12thumbsu
 
... Ich denke aber auch - ohne Details der Klage und des Verfahrens zu kennen - , dass es viele Aktionen gibt, wo niemand verurteilt wird. Oder wo es nicht mal zu einer Anklage kommt. Oder man nicht mal einen Täter kennt. Und wo man keine 100 Mio verhandeln kann.
Angemessen oder nicht, 100 Mio sind für fast Alle ein Batzen Geld! ...

Du hast mich falsch verstanden. ;) Meine Kritik betrifft nicht einmal ansatzweise das Verhalten der Justiz im Falle Ecclestone, das völlig korrekt gewesen sein dürfte, sondern einzig und allein das Verhalten des Täters.
 
Ecclestone wurde übrigens nicht verurteilt.
Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt.
In sofern ist er nicht Täter, nicht mal mehr Tatverdächtiger.
Die Entscheidung des Gerichtes ist m.E. vernünftig, dass diese aber durch den Geldregen erheblich erleichtert wurde liegt m.E. auf der Hand, ist aber deswegen noch nicht verwerflich.
B.E. darf sich allerdings dadurch als unschuldig sehen, und vielleich hat er das immer getan,was m.E. Seine Reaktion verständlicher macht.
 
Wer sich zu so einem Schwachsinn hinreißen lässt, der muss sich ja noch arg mit seiner verletzten Eitelkeit beschäftigen. :s

Ich würde hinter so einer Karte nicht einen gestanden Mann - zudem noch erfolgreicher Geschäftsmann - vermuten, sondern eher ein abgeschobenes Weibchen, welches Emotionen nicht unter Kontrolle hat anstelle einfach den Mund zu halten ... also so ein halbhysterisches "Pfffft, ist mir doch egal .... blablabla"

Öffentlich zum Popanz hat sich der alte Mann allemal gemacht. So ein mädchenhaftes Gehabe/Nachtreten. :j

Zur deutschen Justiz: "Was kümmert's ein großes Denkmal, wenn ein kleiner Beagle dranpinkelt"? :M
 
Ecclestone wurde übrigens nicht verurteilt.
Das Verfahren wurde gegen eine Geldauflage eingestellt.
In sofern ist er nicht Täter, nicht mal mehr Tatverdächtiger.
...
B.E. darf sich allerdings dadurch als unschuldig sehen, und vielleich hat er das immer getan,was m.E. Seine Reaktion verständlicher macht.

Wie man ihn bezeichnet, ist für das Vorgesagte eher wenig relevant. Wenn jemand einen Urteilsspruch durch die Zahlung vieler Millionen abwehrt, liegt die Verwendung des Täterbegriffs auch nach Rechtskraft nicht allzu fern. Dass er sich gerne als unschuldig ansehen möchte, vielleicht gar wirklich als unschuldig ansieht, darf man einem solchen Menschen sicherlich glauben. Da ist es wieder, das Thema mit der Realität und wie man sie wahrnimmt.
 
Entschuldige, aber gerade Du müsstest wissen, dass man Täter erst nach der Verurteilung ist.
Ich denk auch dass das ein wichtiger , zentraler Rechtsgrundsatz ist, der auch für so einen gilt.
Wie gesagt: Leiden kann ich ihn nicht. Aber unsere Justiz hat u.a. weil eben eine Verurteilung absolut nicht sicher war, wenn man der Presse glauben darf, das Verfahren eingestellt.
Und so gilt er nun als unschuldig und das einzige was er fürchten muss ist den Schadensersatzprozess der Landesbank.
 
Entschuldige, aber gerade Du müsstest wissen, dass man Täter erst nach der Verurteilung ist. ...

Mir ist in diesem Fall völlig schnurz, welcher Begriff unter der Rechtsbrille korrekt ist. Ich nenne denjenigen Täter, den ich Täter nennen möchte.
 
Wer sich zu so einem Schwachsinn hinreißen lässt, der muss sich ja noch arg mit seiner verletzten Eitelkeit beschäftigen. :s

Ich würde hinter so einer Karte nicht einen gestanden Mann - zudem noch erfolgreicher Geschäftsmann - vermuten, sondern eher ein abgeschobenes Weibchen, welches Emotionen nicht unter Kontrolle hat anstelle einfach den Mund zu halten ... also so ein halbhysterisches "Pfffft, ist mir doch egal .... blablabla"

Öffentlich zum Popanz hat sich der alte Mann allemal gemacht. So ein mädchenhaftes Gehabe/Nachtreten. :j

Zur deutschen Justiz: "Was kümmert's ein großes Denkmal, wenn ein kleiner Beagle dranpinkelt"? :M


Das sehe ich exakt genauso. Er hatte aber noch nie Stil.
 
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