Ein Auto-Kennzeichen fürs Leben

Ein Auto-Kennzeichen fürs Leben

  • a) macht Sinn - weniger Bürokratie

    Stimmen: 13 43,3%
  • b) führt zu Chaos (Anwohnerparkplatz usw.)

    Stimmen: 4 13,3%
  • c) ein nettes Gimmick, mehr nicht

    Stimmen: 16 53,3%

  • Umfrageteilnehmer
    30

pixelrichter

Umbau Hydraulikpumpe e85
Special Member
Sponsor
Registriert
26 April 2011
Ort
Hasloch
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 2,5si
Persönlich kann ich mich nicht damit anfreunden, in Zukunft in München mit einem Berliner Kennzeichen durch die gegen zu fahren.Aber scheinbar ist dies bald möglich.

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Ein Auto-Kennzeichen fürs Leben
Neuregelung in Wiesbaden. Wer in Hessen demnächst einen Gebrauchtwagen kauft, muss nicht unbedingt Geld für ein neues Nummernschild hinlegen. Spätestens zum 1. Mai können Fahrzeuge, die innerhalb des Landes verkauft werden, weiter mit dem alten Nummernschild gefahren werden.

Dies sehe ein Erlass des Verkehrsministeriums vor, teilte Ressortchef Dieter Posch (FDP) am Freitag in Wiesbaden mit. »Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung eines für das ganze Autoleben gültigen Kennzeichens«, sagte er. Wird ein Auto beispielsweise von Frankfurt nach Offenbach verkauft, kann es auch dort mit Frankfurter Kennzeichen gefahren werden.

Bereits seit 2009 können Autofahrer bei Umzügen innerhalb des Bundeslandes ihr bisheriges Kennzeichen mitnehmen. Geplant sei für den Herbst, dass das alte Nummernschild auch weiter genutzt werden könne, wenn man sich am neuen Wohnort ein neues Auto anschafft.

Wer beispielsweise von Kassel ins südhessische Erbach umzieht, soll auch dann weiter mit einem »KS«-Schild fahren können, wenn er sich in Südhessen ein neues Auto zulegt. Damit seien dann die Möglichkeiten des Landes ausgeschöpft, um Zulassungen zu vereinfachen, sagte Posch. »Es wäre schön, wenn Autofahrer diese Möglichkeit auch bundesweit nutzen könnten.«
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Quelle
 
macht sinn...am besten auch alle bundesländer abschaffen und einheitliche kleiderordnung für mann und frau. gibt gerade nichts wichtigeres...
 
Anwohnerparkplätze sind in der Regel durch Anwohnerparkausweise vom Kennzeichen ohnehin unabhängig.

Ich finde das gar nicht so schlecht, immer dasselbe Kennzeichen zu haben. So werden auch zukünftig die Fahrer aus dem Kreis Peine deutschlandweit erkannt, dass sie in der miesesten Fahrschule gelernt haben.

Im Ernst: Wer mal Fahrschulwagen aus Peine vor sich hat wird wissen was ich damit meine. :M
 
Solange das eine kann Regelung ist, ist dies doch Super.
Weis nicht was es da zu meckern gibt.

So wie es oben steht macht es für mich nur teilweise Sinn. Bei einm Umzug, Super. Aber beim Verkauf? Ich will auch nicht daß ein Käufer im selben Landkeis mit meinem Kennzeichen weiter fährt, warum dann Länder übgreifend?
 
So wie es oben steht macht es für mich nur teilweise Sinn. Bei einm Umzug, Super. Aber beim Verkauf? Ich will auch nicht daß ein Käufer im selben Landkeis mit meinem Kennzeichen weiter fährt, warum dann Länder übgreifend?
Dann melde das Auto eben vor dem Verkauf ab. :X

Die Regelung besagt doch lediglich, dass (unter anderem) die aktuell gültige "Ummeldepflicht" bei Umzug entfällt. ... auf die sich eh schon sehr viele ein Ei pellen :X
 
... also ich hätte nichts gegen "ein Kennzeichen für's (Auto-) Leben".

So, wie in Holland: Wenn dort ein Auto erstmals angemeldet wird, bekommt es ein Kennzeichen. Dieses Kennzeichen verbleibt final am Fahrzeug, bis zur Verschrottung. Das ist wesentlich (!) billiger als bei uns. Und jeder authorisierte Autohändler kann bei (Ver-) Kauf das Auto eben ummelden! Fertig!

Wenn ich mir anschaue, wie unglaublich aufwändig und bürokratisch unser System im Vergleich dazu ist. Man denke an die Wartezeiten im Straßenverkehrsamt, die Millionen neuen Blechschilder jeden Tag, Arbeitsplatzkosten im Amt usw. usw. Man stelle sich vor: Seit fast 20 Jahren gibt es nun schon das Internet. Aber bis vor kurzem brauchte man noch ein "Stück Papier" (was auf dem Postweg 2 Tage unterwegs war...) für die An-/Ummeldung eines Fahrzeugs.

Das ist m.E. alles VIEL zu kompliziert und damit zu teuer.

Grüße, Herbert
 
Ich bin bisher zu "unüblichen" Zeiten zur Zulassungsstelle gefahren, rein ... kurz raus zum Schildermacher nebenan und wieder rein. Fertig. Ohne Wartezeiten und ohne viel Bürokratismus.
 
Ich bin bisher zu "unüblichen" Zeiten zur Zulassungsstelle gefahren, rein ... kurz raus zum Schildermacher nebenan und wieder rein. Fertig. Ohne Wartezeiten und ohne viel Bürokratismus.

Alleine der Weg zur Zulassungstelle würde wegfallen.
Keinen Urlaubstag mehr Opfern müssen. Oder jemanden bitten dies für einen zu erledigen (Vollmacht schreiben.....)

Ich fänds gut wenn sowas auch bei uns kommt, evtl. auf freiwilliger Basis.......


.
 
Alleine der Weg zur Zulassungstelle würde wegfallen.
Keinen Urlaubstag mehr Opfern müssen. Oder jemanden bitten dies für einen zu erledigen (Vollmacht schreiben.....)

Ich fänds gut wenn sowas auch bei uns kommt, evtl. auf freiwilliger Basis.......


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Wie läuft denn das ab in D ?
Bei uns hast ein Kennzeichen und solange du den Bezirk nicht wechselst bleibt es auch gleich. Ansonsten macht es die KFZ-Versicherung. Die meldet das Auto ja auch an.
Wenn jetzt die Nummer mit dem Auto mitwanderte, hätte ich irgendwie ein ungutes Gefühl dabei und bin mir auch nicht sicher, ob es da nicht dann höhere Aufwände beim Ermitteln des Halters gibt - War es zu dem Zeitpunkt noch der alte, oder schon der neue Besitzer, der da mit 250 ins Radar gefahren ist ... ?

Ausserdem finde ich es gut, wenn man (zumindest meistens) erkennen kann, ob der Fahrer nun von hier ist oder nicht. Man passt schon ein wenig besser auf bei ortsfremden Fahrern, oder man ist auch ein wenig freundlicher, läßt sie rein, wenn sie sich in der Spur geirrt haben,...
 
In D verkauft man sein Auto mit den alten Kenneichen und allen Fahrzeugpapieren. Im Kaufvertrag steht dann Personalausweisnummer udn Übergabezeitpunkt drin. alles nach der Übergabe liegt in der Verantwortung des Käufers.

Der ist auch bisher in der Pflicht das Auto zügig bei der Zulassungsstelle selbstständig umzumelden (vorher hat er bereits seiner Versicherung den Autokauf mitgeteilt und eine Versicherungsnummer erhalten ohne die die Zulassung nicht möglich ist). Die Zulassungsstelle meldet dann dem KFZ-Steuer-Verwaltungs-Dingens, dass der Halter gewechselt hat.

Der Verkäufer meldet den Verkaufszeitpunkt seiner Versicherung.

... klingt kompliziert und nach Rennerei - aber eigentlich geht das ganz gut.

Und man muss ja ohnehin zur Zulassungsstelle um die neuen Kennzeichen mit einem Siegel versehen zu lassen.

Wechselt das Fahrzeug im selben Zulassungsbezirk den Besitzer, dann bleiben die Kennzeichen zwar erhalten, aber dennoch muss der neue Besitzer in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden udn somit ist auch a ein Gang zur Zulassungsstelle unumgänglich.

Selbst wenn dei Kennzeichen zulassungsbezirküergreifend erhalten bleiben, muss eine Ummeldung von altem Fahrzeughalter auf den neuen Halter in den Papieren eingetragen werden, bzw. gibt es den Fahrzeugschein neu ("Zulassungsbescheinung") - über die ist bei einer Verkehrskontrolle ersichtlich ob der Fahrer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist.

Eienn großen nachteil bei den Lebenszeit-Kennzeichen sehe ich bei den Schildermachern, die hatten imer ein gutes Auskommen mit ihrem Einkommen ... dies wird nun geringer.

Behördenwege fallen nicht weg.
 
In D verkauft man sein Auto mit den alten Kenneichen ...
...
Eienn großen nachteil bei den Lebenszeit-Kennzeichen sehe ich bei den Schildermachern, die hatten imer ein gutes Auskommen mit ihrem Einkommen ....
... kann es sein, dass das von den Ämtern unterschiedlich gehandhabt resp. kommuniziert wird? Denn bei meinem Mini-Verkauf neulich hat mich die Zulassungstelle ausdrücklich davor gewarnt, das Auto mit meinen Kennzeichen zu verkaufen! Was ich dann auch lieber nicht getan habe - obwohl der Käufer sehr seriös erschien! Auch die Fzg-Papiere (Schein) habe ich nicht "mitverkauft"!

Den anderen Punkt sehe ich allerdings komplett anders: Arbeitsplätze sind wichtig - keine Frage! Aber trotz Unproduktivität? Natürlich würden die Schildermacher sofort jammern! Na und? Ineffektivität und Ineffizienz sollten wir anderen überlassen...

Grüße, Herbert
 
naja...ich würde es garnicht wollen. das kennzeichen ist teilweise bestandteil der individualisierung des fahrzeugs. solang ich nen z4 fahre, geb ich mein kennzeichen sicherlich nicht her :D
 
Bloß nicht ein lebenslanges Kennzeichen :eek: :o

Ich bin froh, wenn ich den ganzen Bauern mit ME, NE, HS usw. rechtzeitig ausweichen und die Spur wechseln kann.... :D
 
naja...ich würde es garnicht wollen. das kennzeichen ist teilweise bestandteil der individualisierung des fahrzeugs. solang ich nen z4 fahre, geb ich mein kennzeichen sicherlich nicht her :D

Sehe ich auch so, das ging aber vor ein paar Jahren beispielsweise in RP auch nicht. Da hieß es entweder das Kenzeichen bleibt auf dem Auto oder es wird zurückgegeben und ist für 3 Monate gesperrt.
 
... kann es sein, dass das von den Ämtern unterschiedlich gehandhabt resp. kommuniziert wird? Denn bei meinem Mini-Verkauf neulich hat mich die Zulassungstelle ausdrücklich davor gewarnt, das Auto mit meinen Kennzeichen zu verkaufen! Was ich dann auch lieber nicht getan habe - obwohl der Käufer sehr seriös erschien! Auch die Fzg-Papiere (Schein) habe ich nicht "mitverkauft"!

Generell hast du 2 Möglichkeiten, die von dir beschriebene und die von Jokin. Ich bevorzuge die von dir erwähnte. Mann notiert zwar bei der Metohde von Jokin den Übergabe Zeitpunkt auf dem Kaufvertrag, wenn er aber noch am selben Tag geblitzt wird oder einen Unfall hat, hast du beliebigen Spaß bis das ganze geklärt ist.

Wenn du dein altes Kennzeichen für dein neues Auto brauchst, würde ich die Mitnahme den Kennzeichens eh in einem Abwasch mit der An- und Abmeldeprozedur machen.
 
Die Sperrfristen gibt es nicht mehr, man kann das Kennzeichen vom alten Auto nahtlos auf das neue übernehmen (natürlich nach Prüfung von Zustand und Plakette durch die Behörde :)). Das Kennzeichenthema wurde vor einigen Jahren schon einmal diskutiert und die Ablehnung mit z.T. abstrusen Begründungen durch weite Teile der Bevölkerung hat deutlich gemacht, welche mentale Kleinstaaterei immer noch in den Köpfen verwurzelt ist. Selbst die regionale Zuordnung der anderen Autofahrer zur Pflege von Vorurteilen funktioniert doch nur bedingt, da es durchaus Leute geben soll, die in ihrem Leben auch mal umziehen und kaum noch dort fahren, wo sie einst den Führerschein machten. Gerade derjeneige, der seine hervorragende fahrerische Qualifikation von städtischer Herkunft ableitet (weil er sonst vielleicht nichts hat) könnte sich doch mit einer neuen Regelung bei Wohnsitzwechsel aufs Land weiter von den Bauern abgrenzen.;)
 
Gibt es hier etwa User mit DREI Buchstaben auf dem Kennzeichen :eek: :o :end:
Lass den anderen doch die hervorragend weit hergeholten Vorurteile ;)
 
Für die SLK-Fahrer bestimmt reizvoll - mal fix den Erstwohnsitz in den Salzlandkreis-Kreis verlegen , SLK mit dem "SLK"-kennzeichen zulassen und wieder ummelden ohne das Auto auch ummelden zu müssen :t

Für Z4-Fahrer gibt's nix wirklich reizvolles, oder? &:
 
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