Eine Runde Ford Mustang in der neuen Welt

42w203

Sonntagsfahrer
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17 August 2009
Ort
Bremen Umland
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive35is
Geplant war ja eigentlich eine Alpentour zu zweit, doch es kam ganz anders.
In Frage kommende Autozüge waren bereits ausgebucht und ein erforderlicher Inspektionstermin war auch nicht mehr rechtzeitig zu bekommen. Eine Urlaubsalternative musste her und zwar schnell.
USA - der Westen und wenn schon die Vereinigten Staaten, dann dieses Mal im Cabrio.

Bei AVIS flugs die Kategorie "K" gebucht und rüber über den Teich nach Salt Lake City.
Am Mietwagenschalter dann gehofft und Bingo! MUSTANG :woot:
Neugierig war ich ja schon, zumal auch hier im Forum geradezu euphorisch vom Mustang und anderen amerikanischen Schwermetallen berichtet wird.
Da stand er nun im Parkhaus. Silber, dunkle Felgen und schwarzes Dach. Schick!
Die Freude erhielt jedoch einen gehörigen Dämpfer, denn an den Seiten war nirgendwo ein "5.0" zu sehen. :(
Schnell noch einmal alle anderen im Parkdeck befindlichen Ponys geprüft, aber leider kein einziger V8 weit und breit!

Im letzten USA-Urlaub hatten wir eine Schrankwand mit einem 6,2 Liter V8, dieses Mal halt EcoBoost 4-Zylinder.
Immerhin ist es wohl das neueste Modell mit knapp 300 PS. Kofferraumdeckel auf und das Gepäck (ein großer Reisetrolley sowie zwei Handgepäckkoffer) problemlos verstaut. Die ordentliche Größe des Gepäckraums bleibt auch bei geöffnetem Verdeck vollständig erhalten. Die Öffnung selbst ist nicht üppig, aber mehr als ausreichend.
Motor an und .... Ruhe. Irgendwas säuselt da unauffällig im Hintergrund.
Rückwärtsgang eingelegt und schon wird der rückwärtige Raum im Navi angezeigt. Eines von vielen serienmäßigen "Extras".
Raus aus dem Parkhaus - Mann ist das ein dicker Brocken - und rein ins Gewusel. Die für uns inzwischen ungewohnt kleinen Außenspiegel sind zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, zumal ein Teil der Fläche auch noch für den toten Winkel abgezwackt wird.

Hotel erreicht - Pause

Gepäck entladen und das Fahrzeug verriegelt. Noch eine Prüfung an der Beifahrertür - offen! Dann eben noch einmal verriegeln. (Am nächsten Tag stellten wir dann fest, dass unser Pony auch Keyless Go hat. :whistle:)

Am Folgetag dann die erste Etappe von ca. 400 km.

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Die elektrisch einstellbaren Sitze und ich werden keine Freunde. Trotz vielfältiger Einstellmöglichkeiten finde ich einfach keine wirklich angenehme Sitzposition. Für ein sportliches Fahrzeug hat man eine ungewohnt hohe Position. Die Rückenlehne ist nur über eine grobe Rasterung in der Neigung einstellbar.
Die Sitzbezüge selbst sind aus Kunststoff. Mag sein, dass die gelochte Mittelbahn aus Leder ist, denn sie fühlt sich minimal anders an. Hinsichtlich der Lederqualiät setzt ja leider auch der E89 keine Maßstäbe, aber der Mustang ist hier, trotz serienmäßiger aber ineffektiver Sitzbelüftung, noch ein ganzes Stück weit entfernt.

Das gilt meines Erachtens auch für alle Kunststoffe und Plastikteile im Innenraum.
Fast jedes Plastikteil hat eine andere Oberflächenstruktur, andere Farbe oder beides. Entgratete Kanten sind zumeist nicht zu finden. Spaltmaße? Großzügig.

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Zufall oder nicht, eine abgefallene Sonnenblende sowie eine vollständig gelöste Fensterheberbedieneinheit passte für uns ins Bild.

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Apropos Fensterheber, obwohl ein Viersitzer können die beiden hinteren Fenster nur vom Fahrer und ausschließlich gemeinsam betätigt werden, da lediglich ein Schalter vorhanden ist.

Das Dach ist zunächst manuell zu entriegeln, bevor es sich hinter den Rücksitzen automatisch zusammenfaltet. Das funktioniert recht zügig, allerdings nur im Stand.

Kommen wir zum Motor. Vier Zylinder teilen sich 2,3 Liter Hubraum und verrichten ihre Arbeit auffällig unauffällig, solange man im tiefenentspannten amerikanischen Cruisermodus unterwegs ist.

Bei etwas zügigerer Fahrt ertönt eine belanglose Klangkulisse. Vermutlich hört sich ein Ford Mondeo nur unwesentlich anders an.
Die 300 Pferde sind eigentlich nie zu spüren, Drehfreude ebensowenig, dafür aber ein fülliges Drehmoment, sobald das Turboloooooooch überwunden ist.
Wir kamen mit 9,6 Liter auf 100 km aus. Mit amerikanischer Gelassenheit ist es locker möglich, Durchschnittswerte von 8,x Liter zu erzielen.

Die Bremsen sind für den Alltag ausreichend, im Gebirge allerdings eher knapp dimensioniert. Nach einigen kurvigen Bergabkilometern wird die Pedalrückmeldung von Bremsmanöver zu Bremsmanöver immer diffuser.

Nun etwas zur Schaltung. Im Land der Automatikgetriebe sollte eine moderne 10-Gangautomatik ein Heimspiel sein. Sollte!
Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Selbst bei ruhiger Fahrweise schaltet die Box immer wieder zwischendurch mit heftigen Schaltrucken. Schnell versucht das Getriebe den 10. Gang zu erreichen. Man eiert dann zumeist mit 1500 und weniger Umdrehungen durch die Gegend. Der Wunsch nach einer Erhöhung der Geschwindigkeit wird im Keim erstickt. Die Automatik braucht ewig, bis sie denn endlich mal ein paar Gänge runtergeschaltet hat. Der Motor befindet sich derweil noch in der Tiefschlafphase.
O.K. Versuchen wir es mal mit dem vielversprechenden "Sport +" Modus. Hier wird die Motordrehzahl immer über 2000 Umdrehungen gehalten. Positiv fällt auf, dass nun der Motor mit einer gewissen Spontanität reagiert. Negativ fällt nun auf, dass die Gänge noch ungehobelter gewechselt werden. Kurioserweise allerdings nicht immer, einige Gangwechsel erfolgen auch butterweich.
Versuchen wir es halt mit den Schaltpaddles. Der erste Zug am Paddle sollte spätestens bei 3000 Umdrehungen erfolgen, damit der Gangwechsel in den Zweiten dann irgendwo um 5000 Umdrehungen auch wirklich erfolgt. :sleep:
Eine weitere Auffälligkeit ist, dass bei Bergabfahrt und zurückschalten vor Kurven, der Mustang zunächst unangenehm "nachschiebt". Insgesamt ist die Motorbremswirkung beim Zurückschalten ungewohnt gering.
Kurzum, der 10-Gang Automat von Ford ist schlicht ein Totalausfall und das nicht nur unter sportlichen Gesichtspunkten. :thumbsdown:

Eine gerissene Windschutzscheibe aufgrund eines Steinschlags gab uns die Gelegenheit, noch einen weiteren Mustang zu fahren.
Hatte das erste Pony bereits knapp 24000 km auf den Hufen, sind es nun fast "fabrikneue" 2700 km.

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Die Hoffnung, dass die Automatik des silbernen Mustangs ein Ausrutscher war, bestätigte sich leider nicht. Insgesamt fühlte sich der Schwarze ein wenig "frischer" an - das war es dann aber auch an Unterschieden.

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Und sonst?

Die Federung haben wir als komfortabel empfunden. Die Lenkung passt dazu und zeichnet sich durch einen ordentlichen Kompromiss zwischen Agilität und Gelassenheit aus.
Auffällig war noch die mäßige Traktion auf schlechten Straßen. Hier verlor die Hinterachse des öfteren die Bodenhaftung.

Nach ein wenig Eingewöhnung hat uns das Infotainment nebst Navi gefallen. Nur das Apple Car Play das interne Navi deaktiviert, irritiert. Auch wenn das umfangreich konfigurierbare Mäusekino zunächst ungewohnt ist, ist festzustellen, dass es sich immer gut ablesen lässt und nie unangenehm blendet.

Wir sind zwar den weitaus größten Teil der Strecke offen gefahren, aber wenn die Klimaanlage mal gefordert wurde, hat sie auch geliefert.

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Im Innenraum weht ab Tempo 100 eine frische Brise. Der Fairness halber, soll nicht unerwähnt bleiben, dass wir keinen Vergleich mit einem anderen Viersitzer haben. Ein Windschott hatten unsere beiden Mustangs nicht.

Wohl aber ein bei Dunkelheit auf den Straßenbelag projeziertes Logo. 8-)

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Fazit nach gut 5600 Kilometern und zwei Fahrzeugen:
So manch eine Lobeshymne auf amerikanische Fahrzeuge im Allgemeinen und Ford Mustang im Besonderen kann ich nun ein wenig besser einsortieren. :w


Vor einigen Wochen hatte ich erstmals die Gelegenheit, einen E85 zu fahren. Es war ebenfalls nur ein 4-Zylinder und hatte ungefähr die halbe Leistung. Das Ding machte mir trotzdem mindestens doppelt so viel Spaß. :) :-)

Gruzzzz
Gerald
 
Damit ist der Mustang für mich nächstes Jahr raus - schade, dass jetzt selbst Amerika schon downsized. :(

In Amerika fahre ich nur 8 Zylinder - selbst in Deutschland sollten es doch wenigstens 6 Zylinder sein.

Mustang mit 4 Zylindern? Tut mir Leid, aber da brauche ich keinen Mustang fahren.....
 
Und sonst?

Die Federung haben wir als komfortabel empfunden. Die Lenkung passt dazu und zeichnet sich durch einen ordentlichen Kompromiss zwischen Agilität und Gelassenheit aus.
Auffällig war noch die mäßige Traktion auf schlechten Straßen. Hier verlor die Hinterachse des öfteren die Bodenhaftung.

Hatten die das Standardfahrwerk oder das adaptive Fahrwerk drin?

Gruß
Olaf
 
Vermutlich hat Avis den V8 nicht im Programm....
 
Es bringt herzlich wenig, einen billigen US-Miet-Mustang mit Sparausstattung und Magermotor zu vergleichen mit den hiesigen Modellen. Das führt dann nur zu derartigen Fehlschlüssen wie oben. :whistle:

Das gilt übrigens für viele US-Cars, wenn man sie in den USA fährt. In der EU werden überwiegend die Top-Varianten mit guter Ausstattung vertrieben, während in den USA die billigeren Varianten weit verbreitet sind. Die Unterschiede zwischen den Varianten sind häufig ziemlich heftig. :confused:

Wer seriös testfahren will, der macht das mithin besser hierzulande mit einem ordentlichen EU-Modell. Auch dann bleibt der Mustang eher ein Cruiser denn ein Sportwagen (was für mich immer ein Negativpunkt war). Aber man merkt dann halt, warum er sich hierzulande gut verkauft. :) :-)
 
@Z4/6: Den Mustang gibt es als 4 Zyl. Ecoboost oder weiterhin mit einem V8 und 450 PS....
Korrekt (für die EU). :t
... Mustang mit 4 Zylindern? Tut mir Leid, aber da brauche ich keinen Mustang fahren.....
Absolut. :confused: Das Ausstattung der „Amis“ mit kleinen Motoren passt sowas von überhaupt nicht: Die Autos wurden und werden ja für die Achtzylinder entwickelt und abgestimmt. Und dann packen die Hersteller da, zur Abrundung (ganz) nach unten, kleine Vierzylindermotoren rein. Weder passen die zum Gewicht des Fahrzeugs, noch kommen die Wandlerautomaten damit ordentlich zurecht (bzw. werden nicht gut auf die kleine Leistung abgestimmt). Damit ist der Charakter des Fahrzeugs dann ganz einfach futsch. :eek: :o
Hatten die das Standardfahrwerk oder das adaptive Fahrwerk drin?
Falls ich es anhand der Fotos richtig sehe, dann hat die Mietkiste so ziemlich überhaupt nix drin, außer dem digitalen Cockpit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr schöne Berichterstattung, was Fahrgefühl und Sportlichkeit anbelangt ist es immer eine subjektive Empfindung, daher würde ich nie ein "Movie" oder "Wagen" auf Grund einer Kritik
ablehnen, sondern immer selber Eindrücke Sammeln.Was aber die Verarbeitung und Materialien angeht, sind die Bilder doch recht aussagekräftig und man muss deutlich sagen "typisch amerikanisch" ;)
 
... Was aber die Verarbeitung und Materialien angeht, sind die Bilder doch recht aussagekräftig und man muss deutlich sagen "typisch amerikanisch" ;)
Jein. :+ Würde man an einem ähnlich verdreckten und heruntergerockten E85 die Kunststoffteile in Großaufnahme ablichten, dann sähe das recht ähnlich aus. ;) Dagegen kommen z. B. aktuelle Cadillacs im Innenraum ziemlich ordentlich daher.

Richtig ist aber jedenfalls, dass im Mustang, auch im EU-Modell, reichlich harter Kunststoff verbaut ist. Mich hat das auch gestört, aber in der Tat sollte sich ein Interessent dazu wohl selbst ein Bild vor Ort machen. :) :-)
 
Nur so als Vorschlag. es kann jeder seine Meinung haben und soll diese auch kundtun. Aber dazu einen 4 Zylinder zu nehmen und sich dann wundern, dass er nicht besonders gut motorisiert ist erinnert mich an den Vergleich eines E89 mit 2 Liter Maschine oder den guten alten Z3 mit 1,9 Liter Motor8-) da geht auch nicht viel. Aber das ist auch egal.
Die Bilder mit den Spaltmaßen entsprechen nicht der Realität. Keine dieser Aufnahmen deckt sich nur ansatzweise mit den EU Modellen. Richtig ist aber, dass die Amerikaner generell viel Plastik verbauen. BMW tut dies im E85 übrigens auch sehr großzügig, oder die blau weiße Firma vergisst auch mal einen Kofferraumdeckel von innen zu lackieren:whistle:

Und dann würde ich vorschlagen nicht noch einen Mustang Thread aufzumachen. Dazu gibt es bereits ein Mustang Outcoming Thread:thumbsup:

Grüße
Hans
 
Hatten die das Standardfahrwerk oder das adaptive Fahrwerk drin?

Moin Olaf,
kann ich leider nicht beantworten, vermutlich das Standardfahrwerk, da mir keinerlei Schalter oder Menue zur Fahrwerkeinstellung aufgefallen ist.



Aber dazu einen 4 Zylinder zu nehmen und sich dann wundern, dass er nicht besonders gut motorisiert ist erinnert mich an den Vergleich eines E89 mit 2 Liter Maschine oder den guten alten Z3 mit 1,9 Liter Motor8-) da geht auch nicht viel.

Hallo Hans,
bei angegebenen 290 PS erwarte ich schon ein wenig mehr als von einem 1.9er Z3.
Immerhin liegt die Nennleistung recht nahe an dem als Dickschiff gescholtenen 35i. ;)


Keine dieser Aufnahmen deckt sich nur ansatzweise mit den EU Modellen.
Das freut mich sehr. Insbesondere das Ford sich die Mühe macht, speziell für den europäischen Markt andere Plastikteile einzusetzen.


Gruzzzz
Gerald
 
Hallo Gerald,

die Beschleunigungsdaten selbst vom Ecoboost und E89 35i unterscheiden sich meines Wissens 5,6 und 5,1 von 0-100 km/h. Also ist der Unterschied wohl nicht so gewaltig.
Und Ford verbaut keine anderen Plastikteile sondern 1) bietet das Premiumpaket einige verbesserte Oberflächen wie z.B den Cockpitüberzug an. Auch die Türtafeln sind hochwertiger verkleidet (ist aber trotzdem Plastik und kein Leder). 2) bei deinem dritten geposteten Bild sieht man auch ganz gut, dass die Verkleidung einseitig verzogen ist, was vermutlich auf sehr unachtsame Behandlung der typischen Leihautonutzer zurückzuführen ist. Das ist ab Werk nicht so. Und generell ist es so, dass am EU Modell tatsächlich viele Bauteile, wie etwa das Fahrwerk, die Bremsen usw deutlich verbessert wurden. Deshalb sind in Deutschland auch die EU Modelle gesucht und nicht die importierten US Fahrzeuge. Trotzdem hat der Mustang gegenüber z.B einem M4 tatsächliche haptische Unterschiede aufzuweisen. Aber nicht in Form von schief eingebauten Teilen oder abartigen Spaltmaßen sondern im Vergleich zum eingesetzen Leder und Plastikoberflächen. Aber da muss jeder wissen, sind das Unterschiede in Höhe von dem doppelten Preis?
Ich habe dazu auch eine Meinung und starte meinen Motor und weiß bescheid und lass dann am Stammtisch die anderen diskutieren:D8-):whistle:

Grüße Hans
 
Ich denke, der Mustang lebt von seinem V8. Ohne dem ist er nur ein großer, billiger Ford. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Man sollte auch nicht vergessen, dass der in den USA ab 26.845$ verkauft wird. Zum Vergleich: Umgerechnet in Euro und mit deutscher MwSt. kostet der Mustang unglaubliche 27.446€. Bei BMW in Deutschland bekommt man für das Geld einen nackten 118i.

In den USA beginnt der 4er (430i) hingegen bei 44.800$, also satte 18.000$ mehr als ein Basis-Mustang.
 
... Und dann würde ich vorschlagen nicht noch einen Mustang Thread aufzumachen. Dazu gibt es bereits ein Mustang Outcoming Thread:thumbsup: ...
Ist doch tendenziell rücksichtsvoll, wenn heruntergerockte US-Mietfahrzeuge mit Grundausstattung in einem eigenen Fred „diskutiert“ werden. :t
 
Ich denke, der Mustang lebt von seinem V8. Ohne dem ist er nur ein großer, billiger Ford. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Man sollte auch nicht vergessen, dass der in den USA ab 26.845$ verkauft wird. Zum Vergleich: Umgerechnet in Euro und mit deutscher MwSt. kostet der Mustang unglaubliche 27.446€. Bei BMW in Deutschland bekommt man für das Geld einen nackten 118i.

In den USA beginnt der 4er (430i) hingegen bei 44.800$, also satte 18.000$ mehr als ein Basis-Mustang.
So ist es und es wurde ja schon oft diskutiert. Selbst hier in Europa kostet ein voll ausgestatteter Mustang - natürlich mit V8 (wieso gibt auch was anderes?) :D - mit 7 Jahres Garantie (könnte sich BMW auch mal eine Scheibe abschneiden) knapp 50.000 €:sneaky: (Rabattaktionen usw. natürlich nicht eingerechnet)
Und jetzt vergleich einfach mal, welchen BMW es dafür gibt :confused:
Wenn ich mir die X2 Preise so anschaue, habe ich dann "keinen" Motor und darf bei der Zubehörliste nicht wirklich viel ankreuzen.
Ich habe nix gegen den X2 (schönes Auto), es geht mir nur um die Preise...........:rolleyes:
 
... Was aber die Verarbeitung und Materialien angeht, sind die Bilder doch recht aussagekräftig und man muss deutlich sagen "typisch amerikanisch" ;)
Nur am Rande und ohne zu weit vom Mustang weg zu wollen, noch ein paar „typisch amerikanische“ Cockpits: :) :-)

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Alles Geschmackssache, und sicher auch nicht in allen Details so hochwertig wie die Mittel- bis Oberklasse der hiesigen Premiumhersteller, m. E. aber immerhin eine ordentliche Leistung für‘s Geld. :) :-)

Aber wir waren ja beim Mustang:

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Die eu Modelle haben in Serie das Premium Package... das Fahrwerk ist mit den US Modellen gar nicht zu vergleichen.
Und ja, die Haptik von den Materialien ist so lala... klappern tut jedoch nichts.
Ich bin nach einer Woche Urlaub heute wieder mit dem pony gefahren. Gänsehaut.... in Zeitlupe anrollen und untertourig durch die 30 er Zone rollen..... es ist so geil..... ich will nix anderes mehr.....

Gruß
Markus

Ps: Es muss meiner Meinung der V8 sein.... mit Nachrüst AGA.
 
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