Einfahren

AW: Einfahren

...naja, 618,9km mit einem Tank??? und Restreichweite 36km, da kann man nicht von hohem Verbrauch sprechen, soweit komm ich nie! :#

Mein Maximum mit dem E89 lag bisher bei 730 km mit einer Tankfüllung.

80% Autobahn (Hälfte in CH mit 120 - 130; Hälfte in DE mit max. 150-160 km/h)

Einmal Pendlerstau inklusive

Rest Überland

Ich geb zu, dass mich am Ende der Tankfüllung der Ehrgeiz gepackt hat das Maximum rauszuholen (also die letzten 100 km mit dem rohen Ei unterm Gaspedal)...

:wm
 
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Na welch Traum. Hätte wohl doch den 23i nehmen sollen.:)
Bei mir ist meist bei 450km der Tank leer.

Mein Maximum mit dem E89 lag bisher bei 730 km mit einer Tankfüllung.

80% Autobahn (Hälfte in CH mit 120 - 130; Hälfte in DE mit max. 150-160 km/h)

Einmal Pendlerstau inklusive

Rest Überland

Ich geb zu, dass mich am Ende der Tankfüllung der Ehrgeiz gepackt hat das Maximum rauszuholen (also die letzten 100 km mit dem rohen Ei unterm Gaspedal)...

:wm
 
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Laut Porscheverkäufer soll ein richtiges Einfahren bis 10% mehr Leistung bringen.
Heisst: ab 5000-6000km richtig treten davor ordentlich einfahren.
 
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Gerade weil ich mich im Moment durch die Einfahrzeit gegeißelt sehe, habe ich heute bei der Werkführung in München nochmal genau beim sehr kompetenten Leiter nachgehakt. Er hat mir deutlich zu verstehen gegeben, dass es keine Vorschrift gibt. (!)
Aber es gibt eine Richtlinie, die intern an die Personen gegeben werden, welche die Autos die ersten 2.000 km fahren, um dann das Auto als "Vorführer" verkaufen zu können:
bis 1.500 km: bis das Öl warm ist (ca. 10 km) max. 70% der max. U/min (d.h. ca. 5.000 U/min bei max. 7.000 U/min), DANN kann man ausdrehen!
bis 2.000 km kann man das Ganze dann sukzessive steigern (d.h. man braucht nur < 10 km fahren), wobei ich denke, dass hier ohnehin kaum jemand den Motor hochjagt, solange das Öl kalt ist.

Das Ganze ist unabhängig von der Endgeschwindigkeit! D.h. man kann durchaus 200 km/h fahren, wenn dabei nur 70% der max. U/min anliegen. Und entsprechend nach 10 km darf man ausfahren.

Damit ist die Sache FÜR MICH persönlich jetzt geklärt, und ich werde auf der Autobahn nicht warten, und mich die nächsten 1.600 km (400 km hab ich schon runter) überholen lassen ;).


Entlich mal einer wo es kapiert. *freu*freu* Andere tuckern da mit 3000 Umdrehungen umher. Also ich handhabe es auch so ! ist die Karre warm gekommt sie es auch.
 
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Ein richtiger Sportwagen hat sowas! :b

Genau...

...und am besten zusätzlich den Öldruck und auch noch die Wassertemperatur. Ganz wichtig sind auch die aktuellen Reifendrücke!

Wenn es dann auch noch die Batteriespannung dazu gäbe... warum denn nicht.

So wär's dann perfekt... Jetzt kriege ich gleich wieder eins übergebrezelt... %:

Schönen Abend noch allerseits,

Holger
 
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Im Gegensatz zur Vette funktionieren diese Bauteile beim Z4 zuverlässig, daher kann man auf die Anzeigen verzichten!
sofa.gif
 
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Hinter dem Sofa verstecken bringt gar nichts, ich habe Dich gesehen.

Außerdem, wer hat hier etwas von der Vette erzählt? :X

Ich nicht! ;)
 
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Zum Einfahren gibt es ja leider jede Menge Blödsinn.b:

Auch ich habe nicht das Evangelium dazu erfunden, jedoch habe ich aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in der Branche bei verschiedenen Herstellern bisher ca. 60-70 neue Fahrzeuge eingefahren.
Neben Leistung des Motors spielen hier natürlich Verschleiß, Verbrauch
(Öl + Benzin), Langlebigkeit, Ansprech- und Geräuschverhalten des Fahrzeugs eine Rolle.
Ich habe von meinen Kunden sehr häufig eine positive Rückmeldung zum Fahrzeug aufgrund der Einfahrphase bekommen. Ein Fahrzeug hat heute über 420.000km gelaufen, und das bei guten Verbrauchs- und Leistungwerten.

Mein Tip zur Einfahrphase des neuen Fahrzeugs.:t

Bis ca. 500km sehr zurückhaltend beschleunigen bis 4000 U/min.
Bei ca. 500km ein längeres Stück bis 5500 U/min fahren (ca. 20km).
Die Öltemperatur sollte bei der Drehzahlerhöhung mind. 90°C besser 100°C haben.

Bis ca. 1000km zurückhaltend beschleunigen bis 4500 U/min.
Bei ca. 1000km ein längeres Stück bis 6000 U/min fahren (ca. 20km).
Die Öltemperatur sollte bei der Drehzahlerhöhung mind. 90°C besser 100°C haben.

Bis ca. 1500km normal beschleunigen bis 5000 U/min.
Bei ca. 1500km ein längeres Stück bis 6500 U/min fahren (ca. 20km).
Die Öltemperatur sollte bei der Drehzahlerhöhung mind. 100°C haben.

Bis ca. 2000km zügig beschleunigen bis 5.500 U/min.
Bei ca. 2000km ein langes Stück mit Vollgas fahren.
Die Öltemperatur sollte hierbei deutlich über 100°C liegen.

Danach wird der Motor seine volle Leistung erreicht haben, und es wird ein langlebiger Motor mit guten Eigenschaften sein.

Wichtig, auch nach der Einfahrphase gilt:
bis 90°C Öltemperatur gilt max. 4000 U/min.
bis 100°C Öltemperatur gilt max. 4500 U/min.

Diese Regeln habe ich mir nicht ausgedacht, sondern von erfahrenen Motortechnikern bekommen und dies mehrfach bestätigt bekommen.

Natürlich zwingt es einen manchmal zu etwas Selbstdisziplin, auch ich habe mich nicht immer dran gehalten:X, jedoch habt Ihr danach ein gut eingefahrenes zuverlässiges Fahrzeug.

Liebe Grüße.
Thomas
( nur noch 25 mal schlafen ):b
 
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Zum Einfahren gibt es ja leider jede Menge Blödsinn.b:

Genau...

...ich habe mich früher immer auf den ersten 3000km, alle 500km vor dem Motor verneigt und den Ventildeckel geküßt.
Seit dem ich jedoch einen Bandscheibenvorfall entwickelt habe und inzwischen einen V8 fahre (und deshalb eigentlich zweimal küssen müsste), habe ich mir das abgewöhnt und kaufe jetzt nur noch Autos mit mindestens 3000km auf der Uhr.

%:

Lasst doch mit der Einfahrerei "die Kirche im Dorf". Es ist ganz sicher nicht verkehrt auf den ersten paar hundert km die Drehzahlen und vor allem die Maximallast zu begrenzen. Allerdings nicht weil sich irgendwas im Motor noch einschleifen müsste, sondern eher z.B. wegen bestimmten Verzahnungsarten in (Achs-) Getrieben die sich erst einlaufen.

@Black Betty
Wer Deinen Ratschlag befolgt macht sicher nichts verkehrt aber dermassen strikte Regeln kann ich nicht mehr nachvollziehen. Die Anfangsbeschränkung der Drehzahl ist sicher nicht verkehrt, mir fehlt aber vor allem die Begrenzung der maximalen Last! Denn die kann am Anfang, wenn ein hypoidverzahnter Zahnradsatz erst noch einläuft zu einer Wärmeentwicklung führen, die ihn killt.

Außerdem sind so präzise Regeln über alle Fahrzeugtypen hinweg ohnehin fragwürdig...

- Wo und wie soll ich eine Fahrzeug mit >400PS und einer Vmax über 300km/h längere Zeit mit Vollgas fahren?
- Für einen M5 sind 6500U/min ja nix... Bei manchen Fahrzeugen ist aber diese Drehzahl schon grenzwertig oder darüber hinaus. Soll ich wirklich mit einer neuen Vette 20km mit 6500U/min im dritten Gang über die Autabahn brettern.
- Bei kühler Witterung und moderatem Fahrstil kriege ich meine Öltemperatur schwerlich über die 100Grad Celsius. Was heißt das dann...?

Meine Empfehlung zum Einfahren:
Auf den ersten 500km mit moderater Drehzahl und vor allem niedriger Last fahren und dann nach und nach steigern. Wenn der Hersteller selbst strengere oder speziellere Bestimmungen hat, dann würde ich die auch befolgen.

Grüße, Holger
 
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Wenn es nicht anders geht, ist es eben so.

Aber grundsätzlich läuft der Motor ja dann unter Volllast, unter Umständen noch unter erschwerten Bedingungen (steile Auffahrt). Das heißt voller Druck auf die Zylinderlaufbahnen. Besser wäre es, mit verhaltenem Gaseinsatz da hochzufahren, solange er kalt ist.

Naja, hoffentlich läuft er nicht unter Vollast! 5 kW für die Auffahrt und 195 kW Verlustleistung in der Kupplung spricht nicht für ein gefühlvolles Anfahren...;)
 
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Ich behaupte mal: je komplizierter (und kryptischer) die Einfahrvorschriften, desto fragwürdiger ist, ob sie sinnvoll und nötig sind. Es steht außer Frage, dass man einen kalten Motor nicht in den Begrenzer jagen sollte. Aber die Mär von späteren Spritfressern und vorzeitigem Motorschaden bei nicht eingehaltenen, detaillierten Kilometer und Drehzahl-Vorschriften, ist leider oft nicht mehr als ein Produkt von überdrehtem (...) Ego, das nicht Herr im eigenen Haus ist ;) (oder auch "SuperPlus" und "Ultimate" Tanker genannt). Da wird dann gerne mal vom Hören sagen auf zigfache Expertenmeinung geschlossen und weitergegeben. Ich hab noch keine einzige vernünftige, statistisch signifikante wissenschaftliche Abhandlung zu diesem Thema gelesen. Warum auch? Wenn das Öl warm ist, kann man den Motor drehen, dafür ist er gebaut.
Die Vorschriften gibt es nur, weil sich die Autounternehmen vor Leuten absichern MÜSSEN, die mit den Motoren EXTREM FAHRLÄSSIG umgehen (würden).
Aber das ist natürlich wieder nur meine persönliche Ansicht, Ihr müsst nicht daran glauben :).
 
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Manche Regeln erinnern mich an meinen Vater, der in der Kriegszeit Autofahren gelernt hat. Für ihn galt zeitlebends die eherne Regel:

1. Gang bis 20
2. Gang bis 40
3. Gang bis 60
4. Gang für alles andere
:w

Zumindest hat er nie einen Motorschaden gehabt. :M
 
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Passt hwute nur noch bei Kleiwagen mit schwacher Motorisierung, wenn überhaupt. AQber selbst die haben ein Fünfganggetriebe.
 
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Wie Frau/Mann hier an diesem Thread und auch an anderen Beispielen sehen kann, gibt es zu dieser Thematik gänzlich unterschiedliche Meinungen und Ansichten! Manche habe mehr oder weniger fachlichen Hintergrund, manche überhaupt keinen, manche sind fast philosophisch und beruhen auf Überzeugungen, welcher Art auch immer, und manche sprechen aus Erfahrung (gute Erfahrungen, schlechte Erfahrungen, aber immer nur die Erfahrung mit einem konkretem Wagen, aber niemals die Gegenerfahrung mit mit diesem konkreten Wagen; wie auch?).....

In der Regel macht es dann aber doch jeder so, wie er es immer gemacht hat oder will! Und die, für die das Einfahren Neuland ist, lassen sich von der Ihnen "überzeugendsten" Ansicht leiten und machen das dann eben so. Aber ganz sicher macht es dann der eine so, weil er sich dieser Ansicht anschließt, und der andere eben so, weil er sich der anderen Ansicht anschließt.........Letztlich ist das dann wohl in der Praxis eine Glaubensfrage, die jeder anders für sich entscheidet!

Ich finde solche Freds dennoch interessant, da sie - wie so oft im Leben - unterschiedliche Meinungen dokumentieren und es einfach Spass macht so etwas lesen zu können!

Eines kann man aber wohl ohne Einschränkungen mitnehmen: Keine Höchstdrehzahlen bei kaltem Motor/ÖL (aber wer bitte sieht das anders???) :):):):.....Danke!

LG
Daniel
 
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Manche Regeln erinnern mich an meinen Vater, der in der Kriegszeit Autofahren gelernt hat. Für ihn galt zeitlebends die eherne Regel:

1. Gang bis 20
2. Gang bis 40
3. Gang bis 60
4. Gang für alles andere
:w

Zumindest hat er nie einen Motorschaden gehabt. :M

Ha, solche Leute gibts viele, fahren meistens vor mir, haben einen Hut auf, eine Pfeife im Mund und kommen nur bis zum 3. Gang :d
 
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