Habe den i3 auch schon einige Male Probe gefahren, was mir halt wirklich gut gefällt ist, daß BMW hier bewiesen hat, ein wenig Öko ist nicht automatisch totaler Verzicht, sondern macht auch richtig Fahrfreude. Was mich bisher davon abgehalten hat, ist der doch recht saftige Preis, und aber noch viel mehr, die etwas eingeschränkte Reichweite, die zwar mit 170km angegeben wird, aber im wahren Leben wohl niemand erreicht und eher im Bereich 120km liegt. Na klar, für morgens zum Büro und zurück reicht es, aber wehe man muss mal nachmittags unvorhergesehen für einen Termin von Düsseldorf nach Köln und anschließend zurück, dann wird es schon richtig knapp. Was eigentlich wirklich bedenklich ist, bereits Anfang der 90er Jahre hatte GM ein Elektroauto in Kalifornien in Kleinstserie aufgelegt, EV1 falls sich jemand erinnert, ultra-häßlich, aber... auch der hatte eine Reichweite von ca. 150km (reell), wenn man damals die Entwicklung der Batterietechnik richtig weiterbetrieben hätte, wäre Reichweite heute, 25 Jahre später, mit Sicherheit kein Thema mehr.
) oder bei Autos. Praktisch ist es leider noch so, dass jemand, der mit der Reichweite der für breitere Kundenkreise annähernd bezahlbaren E-Autos klarkommt, konsequenterweise das Fahrrad nimmt und noch etwas für die Kondition tut. Oder man hat zwei E-Autos. Eines wird gefahren, das andere hängt an der heimischen PV-Anlage zur Ladung. Über Nacht mit eigenem Strom laden geht leider nicht mangels Sonne. Die Speichertechnik für das häusliche Sonnenkraftwerk hat den gleichen Stand wie die Akkutechnik der Autos und hilft nicht weiter. Aber, und das ist abseíts der Mobilitätsfrage ein interessanter Aspekt, wollen Tesla und nun auch BMW die Erfahrungen der Autotechnik für die Heimspeicher nutzen und da einen kleinen Nebenerwerb etablieren. Was förderliche Wechselwirkungen für beide Bereiche erwarten lässt.