Elektroautos - ein weiterer Schritt in diese Richtung?

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Servus zusammen,

für mich war es schon immer klar, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird...

...anbei ein interessanter Artikel der die Anfänge einer revolutionären Akkutechnik beschreibt...

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Der Artikel ist in der aktuellen c't - Heft 11 vom 12.5.2018 erschienen...

Gruß Hannes
 
Ansätze gibt es da viele. Haben alle irgendwo Schwachstellen, die Forschungen bedürfen.
Von der Doktorarbeit zum Serieneinsatz ist zumeist ein sehr langer Weg...
Aber klar, alles Potential ist mit der heutigen Akkutechnik ganz sicher nicht genutzt...
 
Hohe Energiedichte gibt mir etwas zu denken, bei uns ist letzte Woche wieder ein Elektroauto ausgebrannt!
Die Feuerwehr hat das Auto gerade noch so aus einem Carport ziehen können und hat es dann gezielt abfackeln lassen, weil die wegen der Spannung und hohen Strömen Angst hatten... haben die auch ganz offen zugegeben.
Nach dieser Aktion und den Äußerungen der Verantwortlichen gibt es riesengroßen Diskussionsbedarf in der Bevölkerung, auch wegen einigen großen und teuren Solaranlagen auf den Dächern.
Der örtliche Löschzugführer hat gesagt, er riskiert nicht die Gesundheit seiner Leute, weil irgendwo Elektroautos brennen oder Ställe mit teuren Solaranlagen in Flammen stehen.

Unser Fahrradhändler hat z.B. einen externen Schuppen relativ weit weg von seinem Wohnhaus im Garten aufgestellt, in dem er die Akkus der eBikes lädt,
das habe die Versicherung von ihm verlangt, als im vergangenen Jahr ein Akku in Flammen aufgegangen sei!
Ich habe jetzt sicherheitshalber auch mal ein paar Rauchmelder im Keller installiert!

Also irgendwie doch nicht alles so toll mit der E-Mobility!?
 
Naja...

E-Autos sind ja nicht die ersten Fahrzeuge, welche brennen...

Bei allem, wo Energie hintersteckt, gilt eine gewisse Sorgfalt.
 
Es wäre ja schön, wenn sich diese ganzen innovativen E-Technologien allmählich auch mal in großen Mengen alltagstauglicher E-Fahrzeuge manifestieren würden. Und wenn dann die Vielzahl von straßenzugelassenen E-Fahrzeugen die Stromnetze und/oder Ladekapazitäten allmählich an ihre Grenzen bringt, dann wird dem unsere Regierung mit netten Steuervergünstigungen und ähnlichen Goodies für Verbrennungsmotoren hoffentlich wieder Einhalt gebieten. :zrf

Nur: Irgendwie werden immer so tolle neue Technologien und Fahrzeuge angekündigt, aber dann dauert es doch eher lange, bis dann endlich mal etwas verfügbar ist. :O_oo: Aber ich möcht' ja niemanden hetzen. :) :-)
 
Moin Moin

Ich halte ja von den E-Dingern nicht sehr viel.
Auf den etsten Blick haben die Kisten ja Vorteile,kein Schadstoffausstoß.

Aber die Ladung von den gewünschten E-Autos in Ballungsräumen,in ca.80% unseren Großstätden,kann vom jeweiligen EVU nicht gewährleistet werden.
Dann werden auf der grünen Wiese Trafostationen errichtet um die Stromversorgung bereitzustellen,gleich daneben große Parkplätze mit Ladestationen.
Den Gedanken in Parkhäusern oder in Tiefgarage der Wohnhäuser Ladestationen zu errichten kann man ganz schnell vergessen.
Wo mehrere Batterien gelagert werden,zb. Mehrfamilienhäuser,werden diese Räumlichkeiten als EX-Bereiche ausgewiesen.
Einfamilienhäuser sind davon ausgenommen.
Das kostet dann erstmal einiges an Geld,wird der Eigentümer nicht bezahlen.

E-Mobilität hört sich ja schön an,aber was die Vorschriftenausdenker da schon alles in der Schublade haben,wenn es mal viele Fahrzeuge gibt, nein Danke.


gruß
Karsten
 
Ich finde die vielen Gegner der E-Autos mittlerweile super... warum?

Hatte noch nie ein Auto mit so niedrigen Nebenkosten.

Versicherungseinstufung extrem niedrig.
Freie Parkplätze in der Innenstadt
Kostenloses Laden in nahezu jeder Kleinstadt und bei vielen Aldi Märkten.
Nie Fahrverbot

Ob das so bleibt? Eher nicht... Deshalb, einfach beim Verbrenner bleiben. [emoji3]
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die vielen Gegner der E-Autos mittlerweile super... warum?

Hatte noch nie ein Auto mit so niedrigen Nebenkosten.

Versicherungseinstufung extrem niedrig.
Freie Parkplätze in der Innenstadt
Kostenloses Laden in nahezu jeder Kleinstadt und bei vielen Aldi Märkten.
Nie Fahrverbot

Ob das so bleibt? Eher nicht... Deshalb, einfach beim Verbrenner bleiben. [emoji3]

Moin Moin

Ich habe ja beruflich mit der Branche zu tun und aus deinen Beträgen der letzten Jahre kann man schließen
das du nicht ganz blauäugig durch das Leben wanderst.

Solang es bei ein paar E-Autos bleibt ist die Welt ja in Ordnung.
Aber die Infrastruktur ist nun mal nicht darauf eingestellt.

Wenn wir in den nächsten 10 Jahren 1-2000000 E-Karren auf die Strasse bekommen sollten bricht unser Stromnetz zusammen.
Dann wird vorgeschrieben wann wer Laden darf.

Es wird doch immer nur von der Politik etwas gefordert und wenn dann plötzlich alle mitziehen ist das Geschrei groß das nichts funktioniert.

Da drehen sich Windräder welche nicht am Stromnetz angeschlossen sind,da wird seit 20 Jahren über Stromtrassen geredet und nichts passiert.

Photovoltaikanlagen war der große Renner,als dann viele mitzogen mußte das EVU handeln.

Bei starker Sonneneinstrahlung werden die etwas größeren Anlagen (>10 kwp )vom EVU abgeschaltet.

Nicht immer alles glauben was dem Bundesbürger vorgegaukelt wird,hinter den Kulissen sieht es anders aus.

gruß
Karsten
 
Wäre noch die Branche abzugleichen, nicht dass es auch noch die gleiche ist. [emoji2]

Alles gut, das wird schon... Und nein, Naivität ist nicht mein Begleiter.
 
Was ich bei E-Autos etwas bedenklich finde ist die nachlassende Kraft bei sich leerendem Akku. Ich weiß nicht genau wie es bei Auto ist,aber mein S-Pedelec hat bei ca.25% Akkuladung nicht mehr die Kraft wie bei 100%. Außerdem sind 100% Akkuladung bei Temperaturen wie sie jetzt herrschen etwas ganz anderes als im Winter.
Ich bin mir nicht sicher ob sich das E-Auto wirklich durchsetzt,zumindest mittelfristig halte ich eine E-Zweiradlösung für Kurzstrecken in Kombination mit einem Verbrenner für längere Strecken am sinnvollsten.
 
Der Segway nimmt Leistung raus bei wenig Akku, das Auto nicht, kenne zumindest keins.

Und es wird keiner gezwungen elektrisch zu fahren. Man könnte es fasst glauben bei den Abwehrreaktionen. [emoji4]

Und mal damit fahren würde auch keinem schaden. Ich fahre auch Beides und finde sowohl das eine als auch das andere hat seine Daseinsberechtigung.
 
Ich würde es eher Skepsis nennen, als „Abwehrreaktion“. ;)

Was bei den Informationen über und Diskussionen um die E-Autos halt sehr oft auffällt, jedenfalls mir als thematischem Laien, das ist das Fehlen von validen Antworten auf die Fragen nach den offenen Herausforderungen: Egal ob es um die Akku-Speicherkapazitäten geht, um die Dauer der Ladevorgänge, die Akkukosten, die Ladestation-Infrastruktur, die (mir bis zu diesem Fred komplett unbekannte) EX-Problematik, die Ökobilanz, das (Nicht-)Vorhandensein der seltenen Erden für den Akkubau, und und und ...: Zu diesen ganzen Herausforderungen lautet die Antwort zumeist sinngemäß: „Das wird schon!“.

Nur: Wie wird es denn nun (gelöst)? :O_oo: Auch der Fred zeigt ja wieder genau diese Problematik auf: Da kommt wohl eine interessante Technologie auf uns zu. Irgendwie. Und irgendwann. Nur wann und wie denn genau, und zu welchen Kosten? Ok, das wird schon - ich weiß. ;)

Bitte mithin die Skepsis nicht als Abneigung (miss-)verstehen. Viele passionierte Verbrenner-Fahrer sind sicherlich offen für das E-Thema - mindestens als sinnvolle Ergänzung zu dem Benzinmobil, z. B. als Stadtauto. Nur: Solange es auf die ganzen offenen Fragen von keiner Seite ordentliche Antworten gibt, solange die Autobauer sichtlich zögern, solange sogar ein Pionier wie Tesla Tag für Tag dokumentiert, dass alles wohl doch nicht so einfach ist, so lange werden (auch) die Freunde des gepflegten E-Flitzers sich der allgemeinen Skepsis wohl stellen müssen. :w
 
Klar ist das aktuell für den Einzelnen (der die höheren Anschaffungskosten nicht scheut) eine, was die unmittelbaren Umweltbelastungen beim Fahren betrifft, schadstoffarme Alternative zu den bisherigen Fahrzeugen. Zudem sind die laufenden Kosten natürlich sehr günstig.
Allerdings ist das Gesamtkonzept E-Mobilität eher wieder nur ein Trend den die Industrie natürlich zu nutzen versucht (wir kaufen ja alle auch schon seit Jahren ausschließlich „Bio“ im Lebensmittelhandel - wer kann sich noch daran erinnern, als das noch die Ausnahme war?)und unsere Politiker tanzen in gewohnter Manier passend zum vorgegebenen Takt. „Bio“ hat nie die Probleme in der Tierhaltung gelöst bzw. bei der Reduzierung der Schadstoffbelastung von Lebensmitteln im Allgemeinen geholfen. Diese ist in den letzten Jahren eher gestiegen bei natürlich gesteigerten Profiten. Und E-Mobilität wird die vermeintlichen Probleme der Umweltverschmutzung durch den Verkehr nicht lösen (leider)! Nachweislich ist doch die „Gesamtumweltbilanz“ eines E-Fahrzeugs schlechter als das eines modernen Verbrenners und wie bereits angesprochen belügen wir uns selbst beim Thema Energie/Energiewende. Siehe auch diverse Beiträge hier. Da kann ja jeder selbst einfach recherchieren. Der Umwelt und der Gesundheit aller wäre sicher geholfen, wenn die Politik die hiesigen Hersteller umgehend dazu verdonnert hätte, eine Hardwarenachrüstung (die sicherlich ein paar Euro gekostet hätte) bei den „Schummeldieseln“ vorzunehmen.

@ FlyingFH - für den Einzelnen ist das E-Auto aktuell natürlich eine gefühlt innovative Geschichte mit vielen Vorzügen. Schön wäre es natürlich, wenn die Erwartungen an diese Mobilität sich verwirklichen würden ... aber wie es mit dem Konjunktiv so ist ...
 
Was wollen wir denn sonst machen? Einfach so weiter? Wird schon reichen der Sprit, solange meine Aral nicht zumacht oder die den Ultimate vom Markt nehmen ist doch alles gut. Wir haben immer mehr Autos, die Städte haben kein Problem mit ihrer Luft. Stau ist nur hinten kacke, vorne geht’s?

Ich sage nicht dass die E-Mobilität auf alles eine Antwort hat, aber dennoch sind viele Fragen bereits beantwortet, deutlich mehr wie hier teilweise angenommen oder hinterfragt wird. Und teilweise möchte ich auch nicht mehr antworten, wenn Branchen Insider schreiben bei 2000.... habe die Nullen nicht gezählt, E-Autos bricht das Stromnetz zusammen, oder die Gesamtbilanz ist von CO2 ist immer bei einem E-Auto schlechter?

Es ist doch eher wie überall, wenn ich der Meinung bin Ultimate als Sprit ist gut finde ich im Netz tausend Gründe warum das so ist und verteidige die Ausgabe. Wenn ich was nicht will
mach ich das auch, nur suche ich nach was das dagegen spricht. [emoji4]

Ich arbeite auch in einer Branche, der Automobilbranche, seit 30 Jahren und probiere die neuen Technologien auch gerne aus. 2 Entwicklungen die wahrscheinlich auch kontrovers diskutiert werden könnten, teilautonome System werden immer besser und finde ich Klasse, automatisches Einparken jedoch geht in meinen Augen in die falsche Richtung. Könnten wir bis zum Sanktnimmerleinstag (hoffe man schreibt ihn so) diskutieren, genauso wie die Elektro Mobilität. Ein bisschen mehr Neutralität bei der Auswahl der Internetexperten würde ich mir noch wünschen.
 
Was ich bei E-Autos etwas bedenklich finde ist die nachlassende Kraft bei sich leerendem Akku. Ich weiß nicht genau wie es bei Auto ist,aber mein S-Pedelec hat bei ca.25% Akkuladung nicht mehr die Kraft wie bei 100%. Außerdem sind 100% Akkuladung bei Temperaturen wie sie jetzt herrschen etwas ganz anderes als im Winter.
Ich bin mir nicht sicher ob sich das E-Auto wirklich durchsetzt,zumindest mittelfristig halte ich eine E-Zweiradlösung für Kurzstrecken in Kombination mit einem Verbrenner für längere Strecken am sinnvollsten.
Das Pedelec hat doch einen Lithium-Ionen Akku, der? Da wird das gemacht um den Akku zu schonen.
 
........ das ist das Fehlen von validen Antworten auf die Fragen nach den offenen Herausforderungen.....

Keine Sorge. Auch hier gilt "wir schaffen das". Wer immer "wir" ist und wie die Lösungen auf offensichtlich noch nicht vollumfänglich erfasste Herausforderungen, es werden auch einige handfeste Probleme darunter sein, aussehen werden. Bei objektiver Einschätzung meiner Restlebenszeit kann ich allerdings nicht darauf warten, sondern werde eher wohl als übel bis zum Ende meiner Automobilität auf das Verbrennen fossiler Brennstoffe angewiesen sein. Für das ökologische Gewissen ertrage ich dafür das Brandrisiko der PV-Anlage. :) :-)
 
Was wollen wir denn sonst machen? Einfach so weiter?
Wie gesagt,ich denke die mittelfristige Lösung wird es sein zweigleisig zu fahren. Das Problem ist,dass von den E-Autos genau das Gleiche verlangt wird wie von den Verbrennern und das können sie,zumindest aktuell,nicht leisten. Für längere Fahrten wird der Verbrenner so schnell nicht verzichtbar sein. Allerdings besteht ein Großteil aller Fahrten aus Strecken <50km und hier ist die Elektromobilität sehr sinnvoll. Dann aber komfortreduziert als Pedelec oder Minimobil a la Isetta oder Messerschmidt Kabinenroller. Da langfristig die Ladeinfrastruktur in Großstädten fehlen wird muss es möglich sein den Akku zu entnehmen um ihn in der Wohnung zu laden.
Im Augenblick fahre ich seit 4 Wochen ausschließlich mit dem Pedelec zur Arbeit und habe dabei sogar mehr Freude als mit dem Auto wo mich Ampelphasen und andere Autofahrer nerven. Aktuell ist aber das Wetter auch perfekt,wie es bei Dauerregen und Kälte aussieht wird man sehen. Als nächstes Familienauto werde ich wahrscheinlich einen Prius Plug In erwerben. Damit sind 50km rein elektrisch möglich,für längere Strecken hat man den Verbrenner und ich habe die Möglichkeit den Wagen nachts zu laden. Evtl errichte ich noch eine Ladestation an der Praxis,dann könnte ich die Stromkosten sogar noch absetzen.
 
Wie gesagt,ich denke die mittelfristige Lösung wird es sein zweigleisig zu fahren. Das Problem ist,dass von den E-Autos genau das Gleiche verlangt wird wie von den Verbrennern und das können sie,zumindest aktuell,nicht leisten. Für längere Fahrten wird der Verbrenner so schnell nicht verzichtbar sein. Allerdings besteht ein Großteil aller Fahrten aus Strecken <50km und hier ist die Elektromobilität sehr sinnvoll. Dann aber komfortreduziert als Pedelec oder Minimobil a la Isetta oder Messerschmidt Kabinenroller. Da langfristig die Ladeinfrastruktur in Großstädten fehlen wird muss es möglich sein den Akku zu entnehmen um ihn in der Wohnung zu laden.
Im Augenblick fahre ich seit 4 Wochen ausschließlich mit dem Pedelec zur Arbeit und habe dabei sogar mehr Freude als mit dem Auto wo mich Ampelphasen und andere Autofahrer nerven. Aktuell ist aber das Wetter auch perfekt,wie es bei Dauerregen und Kälte aussieht wird man sehen. Als nächstes Familienauto werde ich wahrscheinlich einen Prius Plug In erwerben. Damit sind 50km rein elektrisch möglich,für längere Strecken hat man den Verbrenner und ich habe die Möglichkeit den Wagen nachts zu laden. Evtl errichte ich noch eine Ladestation an der Praxis,dann könnte ich die Stromkosten sogar noch absetzen.
Natürlich sind die meisten Strecken die täglich gefahren werden unter / weit unter 50km. Das Problem ist aber, das nur wenige Leute das wirklich kapieren. Dazu muss man sich nur Mal den Verkaufserfolg des alten Opel Ampera anschauen. Der kann ohne Probleme diese kurzen Strecken rein elektrisch Abdecken und wenn es Mal weiter weg in den Urlaub oder sonst wo hin gehen soll, fungiert der Benzinmotor als Reichweitenverlängerung. Aber selbst als relativ günstiger Gebrauchtwagen steht der wie Blei. Aber eigentlich ist diese Konstellation aus Elektromotor mit etwa 75km. rein elektrischer Reichweite und einem Benzinmotor als Generator / Reichweitenverlängerung die beste Lösung.
 
Mit nem Z im Alltag kann man sein Gewissen ohnehin schon beruhigen, ist doch meist nur ein Sitz leer (gegenüber 3 - 4 einer Limousine oder Kombi). :D

Um die Antworten auf die sich stellenden Fragen werden wir noch solange warten müssen bis die Anforderungen kommen. Vorher gibt's keinen Leidensdruck. Der Mensch ist seit jeher so gestrickt, dass er größtenteils an der Bande wartet und nur wenige in die Zukunft schauen und diese gestalten.
 
Wie gesagt,ich denke die mittelfristige Lösung wird es sein zweigleisig zu fahren. Das Problem ist,dass von den E-Autos genau das Gleiche verlangt wird wie von den Verbrennern und das können sie,zumindest aktuell,nicht leisten. Für längere Fahrten wird der Verbrenner so schnell nicht verzichtbar sein. Allerdings besteht ein Großteil aller Fahrten aus Strecken <50km und hier ist die Elektromobilität sehr sinnvoll. Dann aber komfortreduziert als Pedelec oder Minimobil a la Isetta oder Messerschmidt Kabinenroller. Da langfristig die Ladeinfrastruktur in Großstädten fehlen wird muss es möglich sein den Akku zu entnehmen um ihn in der Wohnung zu laden.
Im Augenblick fahre ich seit 4 Wochen ausschließlich mit dem Pedelec zur Arbeit und habe dabei sogar mehr Freude als mit dem Auto wo mich Ampelphasen und andere Autofahrer nerven. Aktuell ist aber das Wetter auch perfekt,wie es bei Dauerregen und Kälte aussieht wird man sehen. Als nächstes Familienauto werde ich wahrscheinlich einen Prius Plug In erwerben. Damit sind 50km rein elektrisch möglich,

Hab nie was anderes behauptet, übrigens gerade mal kurz Löcher in die Luft gebohrt, mit feinem Super Plus, natürlich werden wir in den nächsten 20-30 Jahren nicht rein elektrisch fahren.

Und ich fahre auch teilweise elektrisch mit dem Segway ins Büro.

Und warte mal mit dem Toyota, gibt auch gute deutsche, oder europäische Produkte. [emoji4]

Gruß aus Bad Dürkheim. Was sind die alten Ami Motoren laut. [emoji2] in den Fliegern...
 
Und warte mal mit dem Toyota, gibt auch gute deutsche, oder europäische Produkte. [emoji4].
Es muss absolut kein Toyota sein,wegen der Unterstützung der DUH bin ich eh nicht so gut auf die zu sprechen und das Design ist auch nicht ganz das meiner Frau(und die wird die Kiste hauptsächlich fahren:D).
Einfach mal schauen was zum fraglichen Zeitpunkt auf dem Markt ist,probefahren und dann entscheiden.
 
.... oder die Gesamtbilanz ist von CO2 ist immer bei einem E-Auto schlechter?

Ja alles richtig ABER die Umwelt besteht eben nicht nur aus dem Thema CO2 (worauf die gesamte Diskussion z.Zt. ausschließlich ausgerichtet ist) - nur weil ein Teilbereich konzeptbedingt umweltfreundlicher ist, muss das noch lange nicht auf die Gesamtbilanz zutreffen. Das sehe ich kritisch ... aber alle schreien nur CO2 ....
 
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