Erster Glückspilz 2012

Curtis_Muc

Fahrer
Registriert
13 August 2008
Ort
München
Wagen
BMW Z4 e86 M coupé
Geht an: Den kleinen Bubi aus München mit seinem Schlüssel, den ich zum 3. Mal nicht erwischt habe. Möge er sich seiner Frei- und Unversehrtheit erfreuen.

Mir ist bewusst dass dieser Thread angesichts zahlreicher Leidensgenossen sinnfrei ist, mea culpa. Meine Wut hat nur kein Ventil gefunden. Antenne, Seitenblinker (!), M Badge hinten. Und so schön den Schlüssel zur Hilfe genommen, weil der Heisluftföhn zu Hause vergessen wurde.
Besser ich erwische so ein Kerlchen niemals, ich würde wohl Schüchternheit, gute Erziehung und Co vergessen.
 

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:# mein Beileid sei Dir gewiß . . . . Dem würde ich eine Einladung zur Kreuzigungsgruppe überbringen
 
":# mein Beileid sei Dir gewiß . . . . Dem würde ich eine Einladung zur Kreuzigungsgruppe überbringen"

oder wie gestern bei "Verblendung" einfach mal auch künstlerisch tätig werden und zur Tattoo-Maschine greifen!:mad:
 
Wir sammeln hier für deine Geldstrafe aber dreh ihm den Hals um :rifle:

Jetzt klauen die Idioten schon die Embleme :g
 
Schlimm dass das hässliche M Zeichen nur wenige Euro im Internet kostet und du deswegen so einen Scheiß an deinem Wagen hast! :(
 
Gehören alle an die Wand gestellt...!

Nein, ganz sicher nicht. Die "Vergeltung" von (kleinen) Sachdelikten mit (schlimmsten) Körperschäden haben wir seit dem Mittelalter hinter uns gelassen. :s Vorliegend sollte man dann auch die Kirche im Dorf lassen - so ärgerlich derartige Sachschäden auch sind.
 
Nein, ganz sicher nicht. Die "Vergeltung" von (kleinen) Sachdelikten mit (schlimmsten) Körperschäden haben wir seit dem Mittelalter hinter uns gelassen. :s Vorliegend sollte man dann auch die Kirche im Dorf lassen - so ärgerlich derartige Sachschäden auch sind.

Nur die Ruhe, dass war eine nicht ganz wörtlich gemeinte Übertreibung.
Sollte eigentlich klar sein :rolleyes2 ;)
 
Ähnliche Anekdoten haben andere hier bestimmt auch zu berichten. Je nachdem wie sehr Mann sich mit seinem KFZ identifiziert können da durchaus schwarze Gedanken aufkommen.
Meine gehen glücklicherweise wieder in eine andere Richtung: Einmal Antenne abgebrochen... nun gut. Seitenblinker herausgerissen? Wo ist der Ursprung solch einer Idee? Und dann noch eine andere Erscheinung: Der Wagen war an einer wirklich stark belebten (auch nachts) Straße in München geparkt. Da wird mal eben an einem Auto rumgekrazt, was diverse Passanten nicht gejuckt haben muss. Kein Wunder, die wurden auch nicht selbst gekratzt. ;-)

Wünsche Allen hier eine sorgenfreie Zeit mit Ihren Z`s.
 
Ähnliche Anekdoten haben andere hier bestimmt auch zu berichten. Je nachdem wie sehr Mann sich mit seinem KFZ identifiziert können da durchaus schwarze Gedanken aufkommen.
Ich würde diese Gedanken ja irgendwie vielleicht noch nachvollziehen können wenn es um seltene und besondere Fahrzeuge geht in der Klasse von 150.000Euro oder mehr. Aber bei einem Alltagsgewöhnlichem Z4, ich bitte euch...
 
Ich würde diese Gedanken ja irgendwie vielleicht noch nachvollziehen können wenn es um seltene und besondere Fahrzeuge geht in der Klasse von 150.000Euro oder mehr. Aber bei einem Alltagsgewöhnlichem Z4, ich bitte euch...
Ich hab mich auch über jedes geklautes Fahrrad geärgert. Die Situation bleibt doch die Gleiche. Es mag ja auch Menschen geben, die es kaum tangiert wenn ihre Jacht gesunken ist. Wert definiert jeder für sich.
Und ganz ehrlich. Dich möcht ich sehen wie Du mit einem kurzen Schulterzucken einen abgetretenen Seitenspiegel einsammelst um dann gleich weiter nen Song von den Bee Gees zu summen.
 
Wenn Mitarbeiter wegen einer Frikadelle vom Buffet oder Pfandbon gekündigt werden, und das viele richtig finden, weil es ja um's Prinzip geht, dann dürfte man bei Sachbeschädigung an einem Auto das nicht mit der übertriebenen "Liebe" einzelner zu einem "alltagsgewöhnlichen" Z4 verharmlosen.
 
Aber Geld spielt doch keine Rolle, finde ich, in dem Zusammenhang.
Wenn ich soviel Geld auf meinem Konto hätte, das es mir nicht auffällt wenn ein x Beliebiger Schaden von eben diesem bezahlt wird, dann tut es mir zwar nicht weh, aber es würde mich trotzdem aufregen.
Was gibt einem anderen Menschen das Recht soetwas zu tun? Der Grund (egal welcher) macht das Verhalten in keinster Weise "verständlicher".
Schlimmer wird es ja noch dann, wenn es um einen Besitz geht der erspart werden musste...

Wenn der oder die Täter erwischt werden müsste die Bestrafung (individuell) so hart ausfallen, dass der oder die Täter es in diesem Leben nicht mehr machen.
In so einem Fall würde auch keiner mehr über Selbstjustiz nachdenken.
 
wer sich an anderem Besitz zu schaffen macht (egal ob aus Neid, Unachtsamkeit oder reinem gedankenlosen Tun) und andere damit schädigt (bei Graffiti o. Sachbeschädigungen) und billigend in Kauf nimmt das andere für den Schaden geradestehen müssen, ist hochgradig asozioal und müsste in jedem Fall zumindest in eine Therapie geschickt werden.

Leider erwischt man diese Subjekte selten, wenn dann doch, heben eben diese sowieso die Finger: Nach dem Motto, bei mir ist sowieso nix zu holen.

Bei verständlicher Wut, läuft man nur Gefahr selbst abgestraft zu werden.

Also besser keinen erwischen und Faust in der Tasche machen.

Man kann sagen was man will, in meiner Jugend wurden wir noch so erzogen das wir überhaupt nicht auf solche Gedanken gekommen sind. Das fehlt heute in unserer Gesellschaft und ja, wir haben eine Neidkultur und sei es nur auf das kleine bischen mehr welches sich ein anderer durch harte Arbeit leisten kann.

Armes Deutschland!!!
 
wer sich an anderem Besitz zu schaffen macht (egal ob aus Neid, Unachtsamkeit oder reinem gedankenlosen Tun) und andere damit schädigt (bei Graffiti o. Sachbeschädigungen) und billigend in Kauf nimmt das andere für den Schaden geradestehen müssen, ist hochgradig asozioal und müsste in jedem Fall zumindest in eine Therapie geschickt werden.

Leider erwischt man diese Subjekte selten, wenn dann doch, heben eben diese sowieso die Finger: Nach dem Motto, bei mir ist sowieso nix zu holen.

Bei verständlicher Wut, läuft man nur Gefahr selbst abgestraft zu werden.

Also besser keinen erwischen und Faust in der Tasche machen.

Man kann sagen was man will, in meiner Jugend wurden wir noch so erzogen das wir überhaupt nicht auf solche Gedanken gekommen sind. Das fehlt heute in unserer Gesellschaft und ja, wir haben eine Neidkultur und sei es nur auf das kleine bischen mehr welches sich ein anderer durch harte Arbeit leisten kann.

Armes Deutschland!!!
 
Ich würde diese Gedanken ja irgendwie vielleicht noch nachvollziehen können wenn es um seltene und besondere Fahrzeuge geht in der Klasse von 150.000Euro oder mehr. Aber bei einem Alltagsgewöhnlichem Z4, ich bitte euch...
Diese Ansicht ist etwas überheblich. Ich denke, es kommt eher darauf an, was dem jeweiligen Opfer an "relativem Schaden" entsteht. Relativ zu seinen finanziellen Mitteln und der Situation. Ich rege mich nur noch selten über Parkrempler auf, weil es mittlerweile unzählige sind und ich meine Autos üblicherweise so lange fahre, bis Lackschäden nicht mehr so ins Gewicht fallen.
Aber das andere extrem sind Leute, die sich z.B. für teures Geld ein Auto leasen, das an Ihrer finanziellen Obergrenze liegt und dann durch irgendso ein A...ch einen Schaden erleiden, der schnell mehrere hundert Euro beträgt. Für nichts und wieder nichts. Hier halte ich eine gewisse Wut darüber durchaus für verständlich und nachvollziehbar.
Und nein, das Argument, man solle sich ein solches Auto halt nicht leisten, wenn man derartiges nicht finanziell ertragen könne, halte ich nicht für angebracht.
 
... Wenn der oder die Täter erwischt werden müsste die Bestrafung (individuell) so hart ausfallen, dass der oder die Täter es in diesem Leben nicht mehr machen. ...

wer sich an anderem Besitz zu schaffen macht ... und andere damit schädigt ... und billigend in Kauf nimmt das andere für den Schaden geradestehen müssen, ist hochgradig asozioal und müsste in jedem Fall zumindest in eine Therapie geschickt werden. ...

Wie stellt ihr euch denn unter diesen Prämissen ein angemessenes und gerechtes Strafrechtsssystem vor? :s Da wäre ich auf Vorschläge, die oberhalb eines groben Unsinns liegen, doch einmal herzlich gespannt.

...Armes Deutschland!!!

Ich will nicht verhehlen, dass mir diese Floskel wirklich unheimlich auf die Nerven geht. :# Nicht zuletzt unter der Prämisse, dass ein Staat weitgehend durch dessen Volk geprägt wird, sagt die Floskel erheblich mehr über den Äußernden aus, als über den Staat.
 
...Und nein, das Argument, man solle sich ein solches Auto halt nicht leisten, wenn man derartiges nicht finanziell ertragen könne, halte ich nicht für angebracht.

Ich finde das Argument im Gegenteil ziemlich gut. :) Nur muss es freilich jeder für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihm (s)ein Auto ist und welche wirtschaftlichen Belastungen er hierfür auf sich nehmen möchte - oder auch nicht. ;)

Was in jedem Fall bleibt, ist das Ärgernis des Zeitverlustes, den man durch solchen Vandalismus völlig sinnfrei erleidet. :s
 
Wie stellt ihr euch denn unter diesen Prämissen ein angemessenes und gerechtes Strafrechtsssystem vor? :s Da wäre ich auf Vorschläge, die oberhalb eines groben Unsinns liegen, doch einmal herzlich gespannt.

Ich will nicht verhehlen, dass mir diese Floskel wirklich unheimlich auf die Nerven geht. :# Nicht zuletzt unter der Prämisse, dass ein Staat weitgehend durch dessen Volk geprägt wird, sagt die Floskel erheblich mehr über den Äußernden aus, als über den Staat.
Das oftmals resultierende Wut Niveau würde hier wohl nicht zu sinnvollen Lösungsansätzen für unseren Justiz Apparat führen. Ganz einfach das plumpe Stellen der Person, das Erwischt werden, das Anprangern, das Resultat, ist ein Schritt. Vandalismus der Art habe ich mehrfach erleben müssen ohne jemals den Verantwortlichen den dafür vorgesehenen Strafen zuführen zu können.
"Ich kann mich hier ausleben, mal eben was abreißen, beschädigen und komme davon." So ein Erlebnis in Reihe führt ja nicht unbedingt zur Läuterung.

Zum Urschrei "Armes Deutschland". Naja. Kein Land ist ein Kollektiv, auch die USA nicht ;-) Ich ärgere mich nur über die Attitüde des Einzelnen. Das hat weniger mit Anprangern einer Gemeinschafts Moral zu tun. Wo sollte man hier anfangen?
 
Wie stellt ihr euch denn unter diesen Prämissen ein angemessenes und gerechtes Strafrechtsssystem vor? :s Da wäre ich auf Vorschläge, die oberhalb eines groben Unsinns liegen, doch einmal herzlich gespannt.

Wart ihr mal in Singapur? Die "Stadt" ist beängstigend sauber. Da darf man maximal eine Packung Kaugummi mitnehmen.
Jede Verschmutzung führt direkt zu horenden Geldstrafen... Über Sinn und Unsinn lässt sich bzgl. der Sauberkeit diskutieren, aber die Strafen schrecken ab, und die Leute halten sich dran.
Wieso geht das hier nicht?
Kippe auf die Straße werfen - 200€
Grafitti pro m² - 400€
Sachbeschädigung (erstmalig) - 10% vom Jahreseinkommen
Sachbeschädigung (Wiederholungstäter) - 20 bis X% vom Jahreseinkommen
Wenn die Täter kein Geld haben oder HartzIV beziehen, dann wird das halt um X % gekürzt.
Jugendliche könnten irgendwas zwischen 200 und 500 Sozialstunden ableisten müssen,keine 10 oder 20!
Ausländische Übeltäter konsequent abschieben.

Da gibts bestimmt viele Lösungsansätze, aber die Strafen müssen "wehtun". Keiner hört auf Spiegel abzutreten, nur weil er deswegen einmal auf die Couch beim Psychiater muss, oder?
 
Wart ihr mal in Singapur? Die "Stadt" ist beängstigend sauber. Da darf man maximal eine Packung Kaugummi mitnehmen.
Jede Verschmutzung führt direkt zu horenden Geldstrafen... Über Sinn und Unsinn lässt sich bzgl. der Sauberkeit diskutieren, aber die Strafen schrecken ab, und die Leute halten sich dran.
Wieso geht das hier nicht?
Weil wir in einem Staat mit Regeln und Gesetzten leben, weil nachweißlich hohe Strafen keine abschreckende Wirkung haben, siehe USA und die Todesstrafe etc.
 
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