Cheetah
Fahrer
- Registriert
- 11 Juli 2009
Hallo zusammen,
bisher bin ich hier nur in Erscheinung getreten als Organisator einer Ausfahrt, die am letzten Augustwochenende stattfindet, jetzt wollte ich mal ein paar Worte zu meiner Person verlieren. Das erste Mal kam ich 2003 mit einem BMW Z4 in Kontakt, damals haben ein Komilitone und ich uns bei Enterprise einen Z4 2.5i ausgeliehen und sind damit einfach Richtung Ostalpen losgefahren. Mit einem Shellatlas bewaffnet ging's 1000 km an einem Wochenende Pässe rauf und runter - es hat einen Höllenspaß gemacht.
Nun ja, 2005 begann ich dann zu arbeiten und 2006 mußte ein Auto her. In München braucht man nicht wirklich eines, also darf es ruhig ein Spaßauto sein. Als erstes geschaut, was Cabriolets/Roadster so von deutschen Herstellern mich kosten incl. Unterhalt, und da ich nie davor ein Fahrzeug besessen hatte spielte auch die Versicherungseinstufung eine gewisse Rolle. So schaute ich ehr spaßeshalber auf den websites gängiger Direktversicherer nach, was denn so mein Jugendtraum, der Jaguar XJS kosten würde. Und damit war die Entscheidung gefallen, der Unterschied, wenn man Haftpflicht und Vollkasko zusammen zählte war so gravierend, daß ich mich auf die Suche machte. Ich fand ein nettes Jaguar Forum (das des Jaguar Online Clubs), in dem sofort ein Member mir erst per mail und dann telefonisch mit Rat zur Seite stand. Eine Kaufberatung habe ich auch im www entdeckt, wobei viele Schwächen in erster Linie auf die Modelle aus der British-Leyland Ära stammen. Besonders rostanfällig sind die Modelle ab Baujahr 1991 jedenfalls nicht mehr.
Also gut, es stand fest, es mußte unbedingt der V12 Convertible mit 6 Litern Hubraum sein, denn der ist
1. ein V12
2. schneller als 250 km/h (257 km/h, um genau zu sein)
3. hat ein Viergang-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückung
4. hat hinten zwei Notsitze, die gut ausschauen
5. 471 Nm bei 2850 U/min
Ich reiste quer durch die Republik, um letzten Endes beim dritten Fahrzeug in München zuzuschlagen - British-Racing-Green mit Sonderleder in der Farbe magnolia. Eine wunderschöne Farbkombination, die seltener ist als man glaubt. Er hatte gerade die 100000 km gerissen (das war gut, denn mir wäre es wohl schwer gefallen, den Wagen regelmäßig zu bewegen, wenn er 40000 oder 60000 km auf der Uhr gehabt hätte).
Bisher hat der XJS mir 23000 km Fahrfreude beschert, bei einem Verbrauch von 18,1 Litern/100km (wobei mein Tacho aufgrund der größten zugelassenen Reifen 1-2% zu wenig anzeigt) und ich ehr schnell fahre. Der Verbrauch geht für einen V12 absolut in Ordnung, oder gibt es einen SL600-Fahrer, der merklich weniger verbraucht?
Der Wagen ist auch eine Freude, was die Zuverlässigkeit angeht, bisher keine einzige Panne. Zahlreiche Verschleißteile habe ich durch bessere Ersatzteile ersetzt, z.B. habe ich ihn mit in der Härte einstellbaren Stoßdämpfern ausgestattet. Was ich nicht wollte war eine Tieferlegung (12 cm Bodenfreiheit waren im Duplexparker anfangs zu wenig, um den nicht frontspoiler unten anzuschrammen). Natürlich sind mit modernen Fahrzeugen höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich, aber es gibt auch Geraden, um wieder aufzuschließen.
So damit mag ich es erst einmal belassen, wenn sich jemand für weitere Fahrzeugdaten interessiert, kann ich die gerne posten.
Viele Grüße,
Marcel (Cheetah).
bisher bin ich hier nur in Erscheinung getreten als Organisator einer Ausfahrt, die am letzten Augustwochenende stattfindet, jetzt wollte ich mal ein paar Worte zu meiner Person verlieren. Das erste Mal kam ich 2003 mit einem BMW Z4 in Kontakt, damals haben ein Komilitone und ich uns bei Enterprise einen Z4 2.5i ausgeliehen und sind damit einfach Richtung Ostalpen losgefahren. Mit einem Shellatlas bewaffnet ging's 1000 km an einem Wochenende Pässe rauf und runter - es hat einen Höllenspaß gemacht.
Nun ja, 2005 begann ich dann zu arbeiten und 2006 mußte ein Auto her. In München braucht man nicht wirklich eines, also darf es ruhig ein Spaßauto sein. Als erstes geschaut, was Cabriolets/Roadster so von deutschen Herstellern mich kosten incl. Unterhalt, und da ich nie davor ein Fahrzeug besessen hatte spielte auch die Versicherungseinstufung eine gewisse Rolle. So schaute ich ehr spaßeshalber auf den websites gängiger Direktversicherer nach, was denn so mein Jugendtraum, der Jaguar XJS kosten würde. Und damit war die Entscheidung gefallen, der Unterschied, wenn man Haftpflicht und Vollkasko zusammen zählte war so gravierend, daß ich mich auf die Suche machte. Ich fand ein nettes Jaguar Forum (das des Jaguar Online Clubs), in dem sofort ein Member mir erst per mail und dann telefonisch mit Rat zur Seite stand. Eine Kaufberatung habe ich auch im www entdeckt, wobei viele Schwächen in erster Linie auf die Modelle aus der British-Leyland Ära stammen. Besonders rostanfällig sind die Modelle ab Baujahr 1991 jedenfalls nicht mehr.
Also gut, es stand fest, es mußte unbedingt der V12 Convertible mit 6 Litern Hubraum sein, denn der ist
1. ein V12
2. schneller als 250 km/h (257 km/h, um genau zu sein)
3. hat ein Viergang-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückung
4. hat hinten zwei Notsitze, die gut ausschauen
5. 471 Nm bei 2850 U/min
Ich reiste quer durch die Republik, um letzten Endes beim dritten Fahrzeug in München zuzuschlagen - British-Racing-Green mit Sonderleder in der Farbe magnolia. Eine wunderschöne Farbkombination, die seltener ist als man glaubt. Er hatte gerade die 100000 km gerissen (das war gut, denn mir wäre es wohl schwer gefallen, den Wagen regelmäßig zu bewegen, wenn er 40000 oder 60000 km auf der Uhr gehabt hätte).
Bisher hat der XJS mir 23000 km Fahrfreude beschert, bei einem Verbrauch von 18,1 Litern/100km (wobei mein Tacho aufgrund der größten zugelassenen Reifen 1-2% zu wenig anzeigt) und ich ehr schnell fahre. Der Verbrauch geht für einen V12 absolut in Ordnung, oder gibt es einen SL600-Fahrer, der merklich weniger verbraucht?
Der Wagen ist auch eine Freude, was die Zuverlässigkeit angeht, bisher keine einzige Panne. Zahlreiche Verschleißteile habe ich durch bessere Ersatzteile ersetzt, z.B. habe ich ihn mit in der Härte einstellbaren Stoßdämpfern ausgestattet. Was ich nicht wollte war eine Tieferlegung (12 cm Bodenfreiheit waren im Duplexparker anfangs zu wenig, um den nicht frontspoiler unten anzuschrammen). Natürlich sind mit modernen Fahrzeugen höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich, aber es gibt auch Geraden, um wieder aufzuschließen.
So damit mag ich es erst einmal belassen, wenn sich jemand für weitere Fahrzeugdaten interessiert, kann ich die gerne posten.
Viele Grüße,
Marcel (Cheetah).



