EZB senkt den Leitzins? Mir doch egal mit DER Geldanlage

Hmmmmm.......ich muß mal alle Sofaritzen bei meinen Eltern durchsuchen. Irgendwann als Kind ist mir da ein Bonbon reingefallen.....ich glaube es war ein "Nimm2"...!?

Bin mal gespannt, was dafür heute noch so locker gemacht wird? Evtl. reicht es ja für ne Tankfüllung? ;)

Ach neee schade....das Sofa dürften sie heute gar nicht mehr haben..... :(
 
Hmmmmm.......ich muß mal alle Sofaritzen bei meinen Eltern durchsuchen. Irgendwann als Kind ist mir da ein Bonbon reingefallen.....ich glaube es war ein "Nimm2"...!?

Hey, aber nur ein "Nimm 2" ist ein unvollständiger Sammelsatz :#. Du solltest mindestens auch das 2. Bonbon finden, sonst wird mit dem Reichtum nix %:.
 
Hmmmmm.......ich muß mal alle Sofaritzen bei meinen Eltern durchsuchen.


Ein ehemaliger Arbeitskollege hat einige Jahre bei der Müllabfuhr gearbeitet.
Die haben jedes Sofa auseinandergenommen und wenn´s stimmt, was er da berichtet, von Gebissen über Schnuller, Münzen, Uhren und Schmuck fast alles gefunden.
Angeblich sogar mal Aktien und Bargeld in einer Art Geheimfach.

Übrigens sagt ein Konditor in der Nachbarschaft immer, Schokolade altert nicht und hat kein MHD.
Der schmilzt seine Osterhasen ein für Weihnachtsmänner und andersrum.
 
Ich wüsste gern was in dem Überrachungsei ist - vielleicht eine Ü-Ei-Figur im Wert von weit über 1.000 Euro? :d
 
Jetzt wird meine Gier nach Süßem gleich nochmal bestraft :D
Erst die Zähne und jetzt seh ich was da alles möglich gewesen wäre :b
 
Na, da hat die Zinssenkung ja einen schönen "Crack-up-Boom" angestossen.

Mal schauen was alles bei Negativzinsen gekauft wird! :T
 
asset allocation ist schon wichtig :)

in autos, frauen, usw
 
Das es aktuell kaum lohnenswert ist sein Geld auf einem Tagesgeldkonto zu parken die Frage nach einem Tipp zu einer sicheren Geldanlage.
Auf Aktien möchte ich möglichst verzichten.
"sicher" und "Rendite" stehen schon seit jeher im Zielkonflikt.

Was es frueher an Zinsen gab, wurde in aehnlichem Masse von der Inflation wieder gefressen, das ist heute "fast aehnlich".

Und auch ein Porsche ist keine sichere Wertanlage, wenn man es als reine Anlage sieht.

Ich hab das auch schon ueberlegt, aber so ein Auto braucht Platz. Platz ist nicht gratis. Auch nicht die Pflege und die Versicherung. Somit ist ein Auto eine ziemlich teure und hochspekulative Wertanlage.

Wenn ich einen Blick in meine Glaskugel werfe, sehe ich folgendes:
1. bezahlbarer Wohnraum wird knapper
2. die Bemuehungen um die jeweils schwaechste Waehrung kann nicht ohne Folgen bleiben
3. Technologie wird auch weiterhin an Wert gewinnen

Somit habe ich fuer mich entschieden:
1. Wohnung kaufen und vermieten.
2. keine positiven Geldbestaende haben, sondern diese negativ halten, jedoch mit Gegenwert dahinter (siehe 1.)
3. Auf Technologietrend setzen und aus dem Bereich Aktienfonds halten.

... naja, zu 3. sieht man ja, wie die Unternehmen an Wert verloren ... da ich vor dem Sturz eingestiegen bin, juckt mich das wenig. Das ist eh eine Langfristplanung.

Kurzform: Das Optimum aus Rendite und Sicherheit ist fuer mich das Mischportfolio aus Immobilienwerten und Unternehmenswerten.

Was auch nicht vergessen werden darf: Falls (utopischerweise) die ganzen Waehrungen mal krachen gehen, was passiert dann mit Kryptowaehrungen wie dem Bitcoin? Wer sich mit dem Bitcoin mal naeher befasst, bekommt ganz neue Sichtweisen auf Ressourcen und deren Werte ... ich finde es super spannend und hab fuer mich beschlossen auch ein paar sehr wenige Bitcoins in mein Portfolio aufzunehmen damit ich diesen Trend weiterhin im Auge behalte.
 
"sicher" und "Rendite" stehen schon seit jeher im Zielkonflikt.

Was es frueher an Zinsen gab, wurde in aehnlichem Masse von der Inflation wieder gefressen, das ist heute "fast aehnlich".

Und auch ein Porsche ist keine sichere Wertanlage, wenn man es als reine Anlage sieht.

Ich hab das auch schon ueberlegt, aber so ein Auto braucht Platz. Platz ist nicht gratis. Auch nicht die Pflege und die Versicherung. Somit ist ein Auto eine ziemlich teure und hochspekulative Wertanlage.

Wenn ich einen Blick in meine Glaskugel werfe, sehe ich folgendes:
1. bezahlbarer Wohnraum wird knapper
2. die Bemuehungen um die jeweils schwaechste Waehrung kann nicht ohne Folgen bleiben
3. Technologie wird auch weiterhin an Wert gewinnen

Somit habe ich fuer mich entschieden:
1. Wohnung kaufen und vermieten.
2. keine positiven Geldbestaende haben, sondern diese negativ halten, jedoch mit Gegenwert dahinter (siehe 1.)
3. Auf Technologietrend setzen und aus dem Bereich Aktienfonds halten.

... naja, zu 3. sieht man ja, wie die Unternehmen an Wert verloren ... da ich vor dem Sturz eingestiegen bin, juckt mich das wenig. Das ist eh eine Langfristplanung.

Kurzform: Das Optimum aus Rendite und Sicherheit ist fuer mich das Mischportfolio aus Immobilienwerten und Unternehmenswerten.
Zu 1.
Sehe ich zunehmend kritisch. Der Trend der Wohnraumnachfrage geht derzeit und in absehbarer Zukunft in Richtung Städte. Agglomerationsökonomisch auch völlig nachvollziehbar und ohne externe Einflussfaktoren auch anhaltend. Aber als externen Einflussfaktor sehe ich zunehmend die explodierenden Mietpreise, die die Lohnpreissteigerungen übertreffen (München oder Ingolstadt als Beispiel). Auf Deutschland insgesamt bin ich am zweifeln, ob wir wirklich einen Wohnraummangel haben. Abgesehen von dem wahrscheinlich temporären Thema der extremen Migration vermute ich die Differenz Wohnungsbau/Haushaltszahl-Wachstum als nicht sehr hoch. Irgendwann wird also ein Gleichgewicht herrschen, bei dem die Bevölkerung gewillt ist, auch in "unattraktiveren" aber günstigeren Gegenden zu wohnen, mit geringeren Abstrichen beim Gehalt. Die Frage, auf die man es bzgl. Kapitalanlage herunterbrechen kann lautet: ist dieses Gleichgewicht bald erreicht oder noch lange nicht. Nach Auslegung dieser Glaubensfragen (und neben der durch niemanden vorherzusehenden gesamt- und regionalwirtschaftlichen Entwicklung) ist es eben sinnvoll, in eine Münchner Wohnung zu investieren oder eben nicht.

Zu 2.
Ja, wir sind an einer Grenze zu einem Währungskrieg. Und wie alle Kriege wird es nur Verlierer geben. Am meisten wird wohl der Geldanlagesparer verlieren. Also der typische vorsichtige deutsche Vorsorger mit seinem Banksparplan. Ich stimme dir also völlig zu. Ich verfolge die internationale Währungspolitik größtenteils mit Kopfschütteln.

Zu 3.
Die Investition in Technologien ist insbesondere in "neue" Technologien lohnenswert, wenn sich diese durchsetzen. Diese sind aber natürlich sehr risikobehaftet (eben nur rentabel, wenn sie sich durchsetzen). Also gilt auch hier der klassische Zielkonflikt Rentabilität vs. Sicherheit.

Am frei gehandelten Wertpapiermarkt bin ich davon überzeugt, dass wir recht nahe an einem sogenannten "effizienten Markt" angelangt sind. Heißt für uns 08/15 Kleininvestoren: Egal in was wir investieren, die Rendite ist auf Dauer immer gleich hoch.
Wer mit diesem Satz nichts anfangen kann: Wikipedia Suchwort "Markteffizienzhypothese".

Oder anders ausgedrückt in zwei Schlussätzen:
Es ist eine rein persönliche Glaubensentscheidung, in was man investiert. Ein "Richtig" oder "Falsch" stellt sich erst im Nachhinein heraus.


Grüße, Pascal
 
Zu 1.: Ja, richtig - eine Wohnung in einem mecklenburgischen Dorf meinte ich eher nicht ... ich meine schon eine Wohnung in einem Zuzugsgebiet, in dem noch moderate Preise herrschen. Die Metropolen wie München, Hambug und München sehe ich eher kritisch - aber wie wäre es in Nürnberg, Kassel oder Hannover - wenn in diesem Städten eine gute Infrastruktur herrscht und auch noch Universitäten zu finden sind, dann Daumen hoch :t

Zu 3.: Während Technologie risikobehaftet ist, lohnt sich auch ein Blick in Richtung Pharma ... krank werden die Menschen immer, also gibt es einen entsprechenden Bedarf.

Zu Deiner Zusammenfassung: Ja, im Nachhinein wären Porsche- und Google-Aktien super gewesen ...

Auch nicht zu vergessen: Wann immer einer Gewinne macht, so macht ein anderer Verluste oder musste diese Gewinne anderweitig (unterbezahlte Arbeit) erwirtschaften ... somit geht es doch nur darum auf welcher Seite der Waage man sich positioniert. Moral ist das durchaus bedenklich ...
 
Hallo,
Ich habe keinen anderen Thread gefunden für meine Frage und hoffe, ich bin hier richtig....

Ich habe vor ca 2 Jahren einen unabhängigen,staatlich geprüften Honorarberater beauftragt, meine Finanzen in Sachen Geldanlage in Hinblick auf die Rente auf Spur zu bringen.
Dieser Betreut die Investitionen auch weiter. Es handelt sich um gemischte Fonds, damit das Risiko gestreut ist. Soll ja für die Rente sein.

Jetzt meine eigentliche Frage:
Als Entgelt nimmt er 1 Prozent vom am Ende des Jahres vorhandenem Guthaben. Sind also 40000€ Guthaben vorhanden, bekommt er für ein Jahr Betreuung 400€.
Ist diese Vergütung angemessen? Marktgerecht? Ich kann diese Summe nicht in Ok/nicht ok einordnen, weil ich damit keine Erfahrung habe.

Eine fundierte Meinung würde mir sehr helfen.

Gruß
Markus
 
1% ist erstmal nicht viel... Aber wenn das Guthaben nur noch 30T€ beträgt, bekommt er auch Geld? Oder hat er eine Risikobeteiligung.
Ich hatte mal ein Angebot von 10% Gewinnbeteiligung mit einem fixen Grundbetrag. Das habe ich dann aber wegen fehlender Risikobeteiligung nicht angenommen.
 
Hallo,

sind es die Kosten für eine einmalige Beratung oder 1% pro Jahr auf das vorhandene Guthaben?

Wie aktiv managed er Deine Fonds? War das vor 2 Jahren eine einmalige Anlage und seitdem liegen die Fonds im Depot?

Bedenke, dass Du auch zusätzlich Kosten beim Kauf von Fonds hast, den sogenannten Ausgabeaufschlag (z.B. 5%) und laufende Managementkosten pro Jahr, die an die Fondgesellschaft gehen (z.b. 2%). Das drückt natürlich auf die Rendite. Angenommen es war jetzt eine einmalige Anlage, dann hattest Du z.B. einmalig 5% Kosten für den Kauf der Fondanteile und dann hast Du noch jährlich z.B. 2% Managementkosten und 1% an Kosten für Deinen Honorarberater. Das müssen natürlich erstmal die Fonds an Rendite wieder erwirtschaften.

Wenn es Dein Ziel ist, nichts mit Fonds zu machen und sie einfach im Depot liegen zu lassen, wären mir die 1% für den Honorarberater pro Jahr zuviel.

Hier ist auch nochmal ein interessanter Artikel zum Thema Mischfonds:

http://www.faz.net/aktuell/finanzen...ischfonds-sollte-man-einsteigen-14081531.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Erstmal danke für die Antworten.
Ich habe dem Honorarberater ganz am Anfang für die Ist/Bedarfsanalyse ein festes Honorar bezahlt.

Nun bezahle ich 1 Prozent an Ihn für die Betreuung der Depots. An die Bank zahle ich in der Hinsicht nichts.
Bin bei der Augsburger Aktienbank.
Zudem wurde eine Fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen. Auch diese betreut er und hat Einfluss auf die Unterschiedlichen Fonds. Ich bekomme Halbjährlich einen ausführlichen Bericht über den Markt und ob Veränderungen ratsam wären.
Auch wenn es auf dem Markt schlechter läuft, bekommt er 1Prozent. Er argumentiert, das es auch zu seinen Aufgaben gehört, wenns mal nicht so gut läuft , die Verluste zu begrenzen. Denn, ob Kurse steigen oder fallen, darauf hat er keinen Zugriff. Er muss aber versuchen, das Boot so gut es geht heile durch den Sturm zu lotsen. Für mich ist diese Argumentation erstmal schlüssig.

Hat jemand von euch auch mal mit einem Honorarberater zusammengearbeitet?

Gruß
Markus
 
Das Du an die Bank nichts zahlst, stimmt so nicht. Wenn Du einen Fondanteil kaufst, dann bezahlst Du einen sogenannten Ausgabeaufschlag, d.h. der Ausgabepreis ist höher als der Rücknahmepreis. Wenn der Ausgabeaufschlag 5% z.B. ist und Du 100 EUR investierst, hast Du in dem Moment schon einen nicht realisierten Verlust von 5 EUR. Zusätzlich bezahlst Du noch Managementgebühren z.b. 2.5% p.a. an den Fondmanager der Fondgesellschaft. Diese Gebühren werden Dir monatlich in Deinem Kurs abgezogen. Hinzukommen auch sicherlich noch jährliche Depotgebühren bei Deiner Bank.

Hier wird das genauer erklärt: http://www.godmode-trader.de/know-h...n-kaeufer-von-investmentfonds-rechnen,3642446

Eigentlich ist es ja schon die Aufgabe des Fondmanagers, die Verluste zu begrenzen. Bei fallenden Kursen wird z.B. von Aktien in Anleihen Anleihen umgeschichtet. Und das bekommen schon die meisten Fonds bzw. Fondmanager nicht. Die Frage, die sich stellt, ob Dein Honorarberater es besser oder schlechter als ein Fondmanager kann. Und Dein Honorarberater macht im Grunde nichts anderes als eine Art Dachfond, der zwischen mehreren Fonds hin- und herschichtet.

Zahlst Du monatlich in Deine Fondgebundene Rentenversicherung ein? Da finde ich es schon sinnvoll, dass jemand sich die Fonds immer mal wieder anschaut und dann z.B. auf einen anderen Fond umstellt.

Letztendlich halte ich nicht soviel klassichen Fonds, aufgrund der hohen Gebühren. Beschäftige Dich mal mit dem Thema ETFs (exchange-traded fund). Über so einen Fond wird automatisiert z.B. ein Index wie der DAX abgebildet und es gibt hier kein Fondmanager. Die Aufgabeaufschläge und jährlichen Gebühren sind deutlich geringer als bei klassichen Fonds. Die meisten Fondmanager schaffen es nicht, die Performance des Index zu schlagen, gegen dem sie sich sich messen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Es sind etfs.... Die hat er mir auch sehr empfohlen.
Zu den Bankgebühren: das war auch ein großes Thema damals. Er legte großen Wert darauf, das die Gebühren nicht hoch sind, weil ich bei der Rentenversicherung bei der Zurich, die wir dann stillgelegt haben, enorme Gebühren hatte. Zudem war kein Eingriff ins Depot möglich. Dies ist nun bei der neuen Rentenversicherung anders. Dort zahle ich monatlich ein und er hat Zugriff aufs Depot.

Ok, das ich beim Kauf von Fondsanteilen Gebühr bezahle, und auch Kontoführung zahlen muss, ist ok.

Was nehmen denn Banken, die für ihre Kunden Fonds verwalten? Mehr als 1 Prozent im Jahr?
 
Ok, das ist doch dann super wenn es ETFs sind:t


Hallo,
Was nehmen denn Banken, die für ihre Kunden Fonds verwalten? Mehr als 1 Prozent im Jahr?
Was genau meinst Du mit verwalten?
Der wenigsten Privatkundenberater werden bei "normalen" Kunden aktiv Deine Fonds managen. Besonders bei ETFs ist der Motivation sehr gering, weil sie daran kaum etwas verdienen.

Ich würde sagen, dass der vom Deinem Berater angebotenen Service schon eine abgespeckte Vermögensverwaltung ist. Im Vergleich z.B. zum Angebot der Commerzbank passen die 1% schon https://www.commerzbank.de/portal/d...waltung/individuellevermoegensverwaltung.html

Hier reden wir aber auch von höheren Anlagesummen und einer breitere Produktpalette. Aus dem Bekanntenkreis weiß ich auch, dass man bei höheren Summen auch in Bereiche unter 1%p.a. kommt.

Warum wurde es in Form einer Rentenversicherung abgeschlossen? Steht dahinter ein Versicherungskonzern? Die wollen ja sicherlich auch etwas vom Kuchen abhaben.
Alternativ hätte er Dir ja auch sagen können, in welchen ETF Du jeweils investieren sollst.
 
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