EZB senkt den Leitzins? Mir doch egal mit DER Geldanlage

1% jaehrlich? ... uff, ich finde das ziemlich viel, wenn die Wertsteigerung nur minimal ist oder sogar negativ.

Ich selber habe ein Depot bei der Deka-Bank. Der Depotpreis belaeuft sich auf unter 10 Euro im Jahr (ich fuehre es nur online und ohne Briefpost)

Da drin hab ich Aktienfonds liegen, die ich mir selber heraussuche je nachdem wo ich ein gutes Gefuehl habe. Bei sinkenden Kursen kaufe ich nach und bei steigenden Kursen verkaufe ich, das kann auch schonmal mehrmals die Woche passieren.

Ich habe in Trading-Fonds ohne Ausgabeaufschlag investiert damit ich je nach Kursentwicklungs beliebig handeln kann.

Ueber ETFs wurde lange viel Positives berichtet, in letzter Zeit finde ich Warnmeldungen zu ETFs, bzw Hinweise zur Vorsicht.

Meine Wahl liegt bei Pharma und Biotechnologie - hier sehe ich zukuenftig ein grosses Wachstumspotential.

.... in meinem Depot hab ich einen Fond liegen , der in USD gehandelt wird und in Euro umgerechnet wird - interessanterweise kann ich so auch von Waehrungsschwankungen profitieren (und mir zusaetzliche Risiken einhandeln)

Ich persoenlich halte nichts von honorarbasierten Vermoegensverwaltern - die greifen sihc bei Gewinnen viel ab und wollen fuer Verluste nicht haftbar sein ... eigentlich ein toller Job :-)

Und was meiner Meinung nach auch nicht fehlen darf: Eine ganz kleine Position in Hochrisiko-Geldanlagen - ich hatte in BitCoins investiert und Glueck gehabt ... der BlockChain-Technologie sage ich grosse Chancen voraus, aktuell hab ich in "Ether" ein paar Taler drin, naja 20% Verlust, wenn ich nun verkaufen wuerde - eventuell kaufe ich nach :-)
 
"sicher" und "Rendite" stehen schon seit jeher im Zielkonflikt.

Was es frueher an Zinsen gab, wurde in aehnlichem Masse von der Inflation wieder gefressen, das ist heute "fast aehnlich".

Und auch ein Porsche ist keine sichere Wertanlage, wenn man es als reine Anlage sieht.

Ich hab das auch schon ueberlegt, aber so ein Auto braucht Platz. Platz ist nicht gratis. Auch nicht die Pflege und die Versicherung. Somit ist ein Auto eine ziemlich teure und hochspekulative Wertanlage.

Wenn ich einen Blick in meine Glaskugel werfe, sehe ich folgendes:
1. bezahlbarer Wohnraum wird knapper
2. die Bemuehungen um die jeweils schwaechste Waehrung kann nicht ohne Folgen bleiben
3. Technologie wird auch weiterhin an Wert gewinnen

Somit habe ich fuer mich entschieden:
1. Wohnung kaufen und vermieten.
2. keine positiven Geldbestaende haben, sondern diese negativ halten, jedoch mit Gegenwert dahinter (siehe 1.)
3. Auf Technologietrend setzen und aus dem Bereich Aktienfonds halten.

... naja, zu 3. sieht man ja, wie die Unternehmen an Wert verloren ... da ich vor dem Sturz eingestiegen bin, juckt mich das wenig. Das ist eh eine Langfristplanung.

Kurzform: Das Optimum aus Rendite und Sicherheit ist fuer mich das Mischportfolio aus Immobilienwerten und Unternehmenswerten.

Was auch nicht vergessen werden darf: Falls (utopischerweise) die ganzen Waehrungen mal krachen gehen, was passiert dann mit Kryptowaehrungen wie dem Bitcoin? Wer sich mit dem Bitcoin mal naeher befasst, bekommt ganz neue Sichtweisen auf Ressourcen und deren Werte ... ich finde es super spannend und hab fuer mich beschlossen auch ein paar sehr wenige Bitcoins in mein Portfolio aufzunehmen damit ich diesen Trend weiterhin im Auge behalte.

Ich kram mal meinen alten Beitrag raus ...

... damals, also vor fast einem halben Jahr hatte ich mich fuer Bitcoins interessiert und dazu geschrieben, dass ich den trend im auge behalten wollte.

Ok, hab ich getan ... so ein bitcoin ist im Wert von ca. 500 Euro auf nun ca. 1.200 Euro gestiegen.

Ist irgendjemand damals eingestiegen und hat sich die Wertentwicklung zu Nutze gemacht? Ich hatte mich nicht so recht getraut und nur ganz zart etwas Spielgeld investiert.

Fuer das Jahr 2016 wird ein Kurs von 2.000 Euro je Bitcoin vorhergesagt.

Und nee, ich trau mich immernoch nicht so richtig ganz gross zu investieren ... ich warte jeden Tag auf den grossen Crash, der schon mehrmals kam und doch kam bald darauf das naechste Allzeithoch.

(meine Ether hab ich dagegen mit grossem Verlust wieder verkauft ... im Schatten von Bitcoins wird das wohl nix)
 
Ich halte es auch wie jokin.
Eigenheim(e), TecDax (mein Portfolio liegt aktuell bei >+40%) und in Gegenwerte investieren.

Ich hatte auch mal, aus Spass an der Idee und Interesse an der Technik, geminert. Die Währung an sich ist aus meiner Sicht ihrer Zeit (noch) zu weit voraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach wie passend ... eine Standardeinheit (1 Bitcoin) Kryptowaehrung ist nun mehr wert als eine Standardeinheit (1 Unze) Gold:

http://www.businessinsider.com/bitcoin-price-tops-gold-price-2017-3

... ufff.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat sich gegen das Auflegen eines Bitcoin-Fonds ausgesprochen. Ein solches Finanzprodukt sei zu anfällig für Manipulationen, begründete die Behörde ihre Entscheidung.

Rückschlag für die Digitalwährung Bitcoin: Die US-Börsenaufsicht SEC hat dem ersten Indexfonds eine Absage erteilt, der Anlegern Investitionen in das Kryptogeld an der Börse ermöglicht hätte. Das Finanzprodukt sei wegen der mangelnden Regulierung des Bitcoin-Handels zu anfällig für Manipulationen und Betrügereien, begründete die Behörde am Freitag. Der Bitcoin-Kurs, den die Hoffnung auf eine Zulassung des Fonds zuvor auf ein Rekordhoch von mehr als 1300 Dollar getrieben hatte, fiel daraufhin bis auf knapp über 1000 Dollar zurück. Zuletzt stand er leicht erholt bei rund 1100 Dollar.

Die SEC-Entscheidung ist vor allem für die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss eine herbe Schlappe, die hinter dem geplanten Investmentfonds stehen und seit drei Jahren versuchten, die Aufseher zu überzeugen. Mit dem ETF "Winklevoss Bitcoin Trust" wollten sie die Digitalwährung an den Finanzmärkten etablieren. Die Brüder waren zuvor durch einen Rechtsstreit mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bekannt geworden, den sie beschuldigt hatten, ihre Idee eines sozialen Netzwerks gestohlen zu haben. Der Streit war mit einem Vergleich beigelegt worden, der ihnen mindestens 60 Millionen Dollar einbrachte.

Bitcoins sind digitale Zahlungsmittel, die es seit 2009 gibt. Ursprünglich sollten sie ein Geldsystem ermöglichen, das unabhängig von staatlicher Kontrolle und Banken funktioniert, Transaktionen beschleunigt und Kosten minimiert. Mittlerweile gibt es etwa am weltweit wichtigsten Finanzplatz New York strikte Regeln für den Handel mit virtuellen Währungen. Bitcoins haben sich zu beliebten Spekulationsobjekten mit starken Kursschwankungen und einer Art Alternativwährung in Ländern mit Kapitalverkehrskontrollen entwickelt. Ein Großteil des Handels ballt sich in China. (dpa)
 
Habe gerade eine Mail von meiner Bank erhalten -
Lieber Herr xxx,
aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase sehen wir uns gezwungen, unsere Zinssätze für Tages- und Festgelder zum 29. August 2019 wie folgt anzupassen:
Tagesgeld: von 0,25 % p.a. auf 0,20 % p.a
Festgeld, Laufzeit 6 Monate: von 0,30 % p.a. auf 0,25 % p.a.
Festgeld, Laufzeit 12 Monate: von 0,30 % p.a. auf 0,25 % p.a.
Von den Zinsen kann ich mir vielleicht gerade noch eine Pizza kaufen. 😏
 
Vielleicht sollten wir uns zusammen tun, dann muss ich weniger Zins bezahlen und du bekommst mehr Zinsen für dein Geld 😬
Aber ob ich will dass du auf meiner Baustelle mitquatschst? 🤔 🙈
 
Vielleicht sollten wir uns zusammen tun, dann muss ich weniger Zins bezahlen und du bekommst mehr Zinsen für dein Geld 😬
Aber ob ich will dass du auf meiner Baustelle mitquatschst? 🤔 🙈
Ne Pizza kostet ca. 9€. Man bräuchte bei 0.3% Zinsen also 3000€ auf dem Festgeldkonto. Wirklich weit würdest du mit dem „Kredit“ also nicht kommen... 😉
 
Wahnsinn, bald kann nur von den Zinsen leben... ;)

Zinsanpassung bei Moneyou

Lieber Herr xxx,
zum 02. Oktober 2019 passen wir unsere Zinssätze für Tages- und Festgelder an:

Tagesgeld:
von 0,20 % p.a. auf 0,10 % p.a.

Festgeld, Laufzeit 6 Monate:
von 0,25 % p.a. auf 0,10 % p.a.
(bei vorzeitiger Verfügung 0,05 % p.a.)

Festgeld, Laufzeit 12 Monate:
von 0,25 % p.a. auf 0,10 % p.a.
(bei vorzeitiger Verfügung 0,05 % p.a.)
 
Ich bin auch überzeugter Festgeld und Tagesgeld Anleger aber nachdem das schon seit Jahren nicht mehr rentabel ist kann man doch einiges mit Aktien mit sicherer hoher Dividende (z.b. Allianz) ausgleichen.
 
Gut gestreut in ETFs soll ganz gut sein....( msci world, Emerging Markets)

Gruss
Markus

Meistens sogar besser als in Aktien. Historisch war die Performance von Investments in Leitindizes o.ä. deutlich besser als in einzelne Aktien. Gerade, wenn man von der Efficient Market Hypothesis u.ä. ausgeht. Ist aber halt nicht so beliebt bei Anlageberatern und Finanzmagazinen/-seiten, weil die an passiven ETFs nix verdienen. Wenn man dann noch über eine möglichst negative oder geringe Korrelation streut, kanns schon nicht mehr komplett schiefgehen.
Aber natürlich eh alles nur für langfristige Investments. Für alles, was ich in unter 5 Jahren brauche, würde ich auch einfach Tagesgeld benutzen.
 
Also wenn die Banken Negativ Zinsen für Guthaben berechnen dann das Geld abholen und obendrein Minus auf dem Konto machen, dann müsste es ja für Schulden Geld geben 😂
 
Naja, Aktien haste nur Kauf, Verkauf und ggf Depot Gebühren. Was ist mit den Kosten beim ETF? Wäre an der Stelle nochmal interessant zu erfahren.
 
ETF hast du oft nichtmal Kaufgebühren oder um die 1% und das Depot ist auch kostenlos bei den meisten Direktbanken. Wo denkst du denn, dass da noch Gebühren anfallen?
Das größte Problem, was viele ja machen, ist Trading. Da ruiniert man sich schnell die gesamte Performance über die Transaktionsgebühren.
 
Ja gut, aber die Gebühren bezahlst du ja im Prinzip nicht wie eine Gebühr. Die sind im ETF Preis schon abgebildet bzw. die Differenz zwischen ETF und Index, der abgebildet wird. Daher hab ich oben auch von einem passiven ETF gesprochen, bei einem aktiven sind die Kosten deutlich höher.

Langfristig, das zeigen zumindest die meisten Studien in der Forschung, schlagen ETFs trotzdem das Investment in Einzelaktien, weil es kaum Aktien gibt die dauerhaft besser performen als der gesamte Markt in dem sie sich bewegen. Im Prinzip muss ja in dem Markt 50% schlechter als der Index sein und 50% besser. Aber die Aktien in den 50%, die besser sind, wechseln ja ständig. Selbst wenn du da immer den richtigen Riecher hast, fressen die Trading-Gebühren deine Rendite ziemlich schnell auf, zumindest als Privatanleger. Abgesehen von der Zeit, die für die Verwaltung drauf geht.
 
Ok, aktiv vs. Passiv.

Aktien sehe ich eher als Option im Bereich der Dividendentitel.
Das Trading beschränkt sich idR auf Nachkaufen/Dividendenreinvest für den Zinseszinseffekt. Aber auch der Reinvest ist ein Trade und es fallen Kaufgebühren an.

Dividendenausschüttende ETF muss ich mal schauen, wie die gemanagtes werden zu welchen Kosten.

Kommt wohl mal wieder was auf die Leseliste... 👍
 
Hallo,
ich war vor ca 5 Jahren bei einem Honorarberater und habe ein bisschen Geld anlegen lassen. Dieser nahm im Jahr 1% vom am Ende des Jahres vorhandenen angelegtem Geld. Ich hatte null Ahnung von diesen Dingen und somit verstrich Jahr für Jahr. Vor einem halben Jahr juckte es mir zwischen den Fingern und ich wollte verstehen, wofür er 1% bekommt. Ich habe zwar im Quartal immer einen Zwischenbericht bekommen, aber der schien mir ein universalbericht zu sein. In der Anrede Namen austauschen....passt.
Somit habe ich festgestellt, dass er für passiv angelegte ETFs 1% bekommen hat. Tja, das kann ich auch, sagte ich mir.
Habe mir bei YouTube Videos von Finanztip angeschaut und siehe da, nach und nach verstand ich mehr vom Thema ....
Zudem lese ich mir gerade das Buch von Beate Sander „Wie finde ich die besten ETFs und Investmentfonds“ durch.
Wenn ich das durch habe, lege ich mein Geld selbst an. Zum Teil auch als Sparplan. Gerade ein ETF, der den MDax, Zukunftsaktien wie Robotik,Gesundheit usw abbildet, interessiert mich sehr.
Ein sehr spannendes Thema....

Gruss
Markus
 
Ok, aktiv vs. Passiv.

Aktien sehe ich eher als Option im Bereich der Dividendentitel.
Das Trading beschränkt sich idR auf Nachkaufen/Dividendenreinvest für den Zinseszinseffekt. Aber auch der Reinvest ist ein Trade und es fallen Kaufgebühren an.

Dividendenausschüttende ETF muss ich mal schauen, wie die gemanagtes werden zu welchen Kosten.

Kommt wohl mal wieder was auf die Leseliste... 👍

Okay, ja dann verstehe ich was du meinst. Ich bin eher davon ausgegangen, dass man regelmäßig Geld (im Sinne eines Sparplans) in einem ETF bei Seite legt.
Mein MSCI World schüttet afaik auch Dividende aus und kauft davon automatisch wieder (Thesaurierend).

Auch wenn ich kein großer Fan von all den vermeintlichen Ratgebern und co bin, fand ich das Buch z.B. nicht schlecht, auch wenn er ein bisschen wenig Quellen verwendet: Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen, plus E-Book inside ePub, mobi oder pdf: Amazon.de: Gerd Kommer: Bücher
Das gibts auch deutlich günstiger.
 
Ich habe ja auch etwas in ETF´s investiert anhand eines Sparplans( MSCI World, EM und Health) und bin bis jetzt auch ganz zufrieden, auch unabhängig von der Rendite. Die Gebühren sind bei mir eher sehr niedrig, da ich bei einem der Top Preis ETFs bei comdirect investiert habe. Natürlich ist das auch zeitlich begrenzt, aber wenn man von vornherein schaut welche relativ günstig sind, dann passt das auch auf lange Sicht.

Zusätzlich bin ich, leider, sehr wenig in Aktien drin, diese habe ich dafür schon seit ca. 10 Jahren. Hier ist mir die Dividende wichtig, nicht der Kursgewinn.

Man sieht, ich bin ein fauler Mensch :D
 
Ich habe schon seit Jahren mein Geld nur noch in Dividendenaristrokraten investiert. Das heist Werte die seit vielen Jahren eine gute Dividende zahlen. Bringt mir im Jahr über 6%.
Natürlich braucht man Nerven, weil man auch schon mal etliche Tausender im Kurs verliert, wenn der Ami Blondie mal wieder einen Hirnfurz von sich gibt. Sowas sind aber politische Börsen und die haben kurze Beine.
Aber es geht immer wieder nach oben.
 
Es wird immer lustiger...! :whistle:

 
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