Mittlerweile sind schon 3 Monate um, nachdem der 11er Einkehr in meine Garage gefunden hat (http://www.zroadster.com/forum/inde...es-schlechtwetterfahrzeug.96009/#post-1796950). Ich bin beide Autos in der Zeit gefahren, der Z4 hat ein paar km mehr abspulen dürfen in dem schönen Wetter. Ich werde einmal versuchen beide Autos nüchtern zu vergleichen, soweit das bei solch emotionalen und auch unterschliedlichen Gefährten geht.
Design:
Da dies ja eigentlich Geschmackssache ist, gibt es hier wohl kein eindeutiges Urteil. Für mich persönlich hat der Z4 hier leicht die Nase vorn beim Exterieur. Beim Interieur würde ich den Z4 sogar deutlich vorne sehen. Der 11er ist im Innenraum schon sehr nüchtern.
Verarbeitung:
Die Runde geht an den Porsche, obwohl BMW hier schon stark aufgeholt hat, die Qualität der verwendeten Materialien kommt im Porsche schon wesentliche besser rüber.
Infotainment:
Haushoher Sieg für den Z. Selbst das PCM 3 ist meiner Meinung nach ein schlechter Scherz, auch mit Bluetooth, Ipod etc.. Hier hinkt Porsche schon eine Weile hinterher und die Position des Systems ist auch nicht gerade Ideal. Im Z dagegen Festplatte, ordentliches Klappnavi in HD-Auflösung und viele schöne Features, die sich zum Teil nicht mal als Extra bei Porsche bestellen lassen.
Motor:
Jetzt wird es interessant, hier stehen sich 370 Turbo- und 345 Sauger-PS gegenüber. Beide Motoren haben Direkteinspritzung und der Verbrauch beim 11er ist im Vergleich zum Vorfacelift schon arg verbessert worden. Ich konnte es nicht lassen und wir haben beide Autos auf freier Strasse einmal im Durchzug getestet. Gerade Strecke von 70 auf 180 durchbeschleunigt, ziemlich genau Gleichstand obwohl der 11er ab 130 ein wenig Vorsprung gewonnen hat. Hat mich gewundert, hätte den BMW etwas zügiger eingeschätzt. Allerdings muss man den Porsche immer drehen um Leistung zu bekommen, beim Z steht gleich der volle Druck an. Schwer hier einen Sieger festzumachen, ich würde den Motor vom BMW mit dem geänderten Kennfeld dennoch an 1. setzen. Im Alltag macht es einfach mehr Spass mit dem Drehmoment zu spielen und kann auch bei niedrigen Geschwindigkeiten Spass haben. Der Motor vom 11er macht erst bei grob rechtswidrigen Geschwindigkeiten richtig Laune IMHO.
Fahrdynamik/Fahrspass:
Der 11er ist komplett Serie beim Z hab ich das Fahrwerk ebenfalls bei Schmickler anpassen lassen. Hier gibt es nur einen Gewinner und das ist der 11er. Das Auto bringt atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten mit einer Leichtigkeit die schon etwas unheimlich ist. Besonders interessant war es den Z nach dem 11er zu fahren, Lenkung und Fahrwerk sind einfach in einer ganz anderen Klasse bei Porsche. Allerdings auch hier wieder, im Alltag lässt sich der Z viel gelassener fahren, wer schon mal einen 911 jenseits der 200 bewegt hat weiss wovon ich spreche. Die Lenkung ist extrem direkt, unruhig und der Vorderwagen wir sehr leicht, der Ritt auf der Kanonenkugel.
Mehr Spass hatte ich bis jetzt im Z, wenn man die Rennstrecke mal aussen vor lässt. Wenn wir mal ehrlich sind bewegen wir die Autos eh zu 80% auf Strassen die es nicht annähernd zulassen das Potential dieser Autos auszuschöpfen. Der Z lässt sich einfach und sicher quer fahren und bringt eine Menge Spass. Der 11er reagiert im Vergleich zickiger und mit den 305er Reifen muss man schon ziemlich wild fahren, um mal ein bisschen zu driften. Das könnte sich ändern wenn ich voll und ganz mit dem Konzept vertraut bin, im Moment gehe ich noch mit viel Respekt an die Sache.
Alltagstauglichkeit:
Geht auch klar an den 11er. Durch die Rücksitzbank und den Kofferraum vorne kann man viel mehr transportieren und wenn gewünscht auch zustätzliche Passagiere mitnehmen. Der ganze Innenraum im 11er wirkt grösser, fast schon wie bei einer Limousine. Doppelkupplungsgetriebe haben beide und die geben sich meiner Meinung nach auch nicht viel.
Wartung / Werkstatt:
Porsche (würde man meinen) verliert hier durch die hohen Preise. Nach Erfahrungen durch meinen vorherigen 997 und Boxster in deutschen und schweizer Werkstätten, würde ich ganz klar Porsche vorne sehen. BMW ist mir in verschiedenen Werkstätten durch schlechten Service und Massenabfertigung negativ aufgefallen. Bei Porsche wird man ausserordentlich freundlich und professionell beraten, bei Sonderwünschen wird auch geliefert. Die netten Damen an der Theke tragen hier auch zum wohlbefinden bei
. Hier zahle ich lieber etwas mehr, habe dafür dann aber auch erstklassigen Service. Bei BMW bin ich aus der Werkstatt zurückgekommen und hatte oft kein gutes Gefühl, das geht mir bei Porsche umgekehrt.
Fazit:
Einen klaren Favoriten gibt es bei mir nicht, im Idealfall hat man beide in der Garage stehen. Der 11er hat halt einen ganz bestimmten Reiz durch das Konzept mit dem Heckmotor und dem damit verbundenen Fahrverhalten. Der Z ist dafür ein Alleskönner und leicht getuned auch ein ernstzunehmender Konkurrent für den 11er in der Längsdynamik. Festzuhalten ist meiner Meinung nach, dass der Z4 mittlerweile zu einem verdammt guten Auto gereift ist, welches mit seiner modernen Technik wesentlich teureren Fahrzeugen das Wasser reichen kann.
Design:
Da dies ja eigentlich Geschmackssache ist, gibt es hier wohl kein eindeutiges Urteil. Für mich persönlich hat der Z4 hier leicht die Nase vorn beim Exterieur. Beim Interieur würde ich den Z4 sogar deutlich vorne sehen. Der 11er ist im Innenraum schon sehr nüchtern.
Verarbeitung:
Die Runde geht an den Porsche, obwohl BMW hier schon stark aufgeholt hat, die Qualität der verwendeten Materialien kommt im Porsche schon wesentliche besser rüber.
Infotainment:
Haushoher Sieg für den Z. Selbst das PCM 3 ist meiner Meinung nach ein schlechter Scherz, auch mit Bluetooth, Ipod etc.. Hier hinkt Porsche schon eine Weile hinterher und die Position des Systems ist auch nicht gerade Ideal. Im Z dagegen Festplatte, ordentliches Klappnavi in HD-Auflösung und viele schöne Features, die sich zum Teil nicht mal als Extra bei Porsche bestellen lassen.
Motor:
Jetzt wird es interessant, hier stehen sich 370 Turbo- und 345 Sauger-PS gegenüber. Beide Motoren haben Direkteinspritzung und der Verbrauch beim 11er ist im Vergleich zum Vorfacelift schon arg verbessert worden. Ich konnte es nicht lassen und wir haben beide Autos auf freier Strasse einmal im Durchzug getestet. Gerade Strecke von 70 auf 180 durchbeschleunigt, ziemlich genau Gleichstand obwohl der 11er ab 130 ein wenig Vorsprung gewonnen hat. Hat mich gewundert, hätte den BMW etwas zügiger eingeschätzt. Allerdings muss man den Porsche immer drehen um Leistung zu bekommen, beim Z steht gleich der volle Druck an. Schwer hier einen Sieger festzumachen, ich würde den Motor vom BMW mit dem geänderten Kennfeld dennoch an 1. setzen. Im Alltag macht es einfach mehr Spass mit dem Drehmoment zu spielen und kann auch bei niedrigen Geschwindigkeiten Spass haben. Der Motor vom 11er macht erst bei grob rechtswidrigen Geschwindigkeiten richtig Laune IMHO.
Fahrdynamik/Fahrspass:
Der 11er ist komplett Serie beim Z hab ich das Fahrwerk ebenfalls bei Schmickler anpassen lassen. Hier gibt es nur einen Gewinner und das ist der 11er. Das Auto bringt atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten mit einer Leichtigkeit die schon etwas unheimlich ist. Besonders interessant war es den Z nach dem 11er zu fahren, Lenkung und Fahrwerk sind einfach in einer ganz anderen Klasse bei Porsche. Allerdings auch hier wieder, im Alltag lässt sich der Z viel gelassener fahren, wer schon mal einen 911 jenseits der 200 bewegt hat weiss wovon ich spreche. Die Lenkung ist extrem direkt, unruhig und der Vorderwagen wir sehr leicht, der Ritt auf der Kanonenkugel.
Mehr Spass hatte ich bis jetzt im Z, wenn man die Rennstrecke mal aussen vor lässt. Wenn wir mal ehrlich sind bewegen wir die Autos eh zu 80% auf Strassen die es nicht annähernd zulassen das Potential dieser Autos auszuschöpfen. Der Z lässt sich einfach und sicher quer fahren und bringt eine Menge Spass. Der 11er reagiert im Vergleich zickiger und mit den 305er Reifen muss man schon ziemlich wild fahren, um mal ein bisschen zu driften. Das könnte sich ändern wenn ich voll und ganz mit dem Konzept vertraut bin, im Moment gehe ich noch mit viel Respekt an die Sache.
Alltagstauglichkeit:
Geht auch klar an den 11er. Durch die Rücksitzbank und den Kofferraum vorne kann man viel mehr transportieren und wenn gewünscht auch zustätzliche Passagiere mitnehmen. Der ganze Innenraum im 11er wirkt grösser, fast schon wie bei einer Limousine. Doppelkupplungsgetriebe haben beide und die geben sich meiner Meinung nach auch nicht viel.
Wartung / Werkstatt:
Porsche (würde man meinen) verliert hier durch die hohen Preise. Nach Erfahrungen durch meinen vorherigen 997 und Boxster in deutschen und schweizer Werkstätten, würde ich ganz klar Porsche vorne sehen. BMW ist mir in verschiedenen Werkstätten durch schlechten Service und Massenabfertigung negativ aufgefallen. Bei Porsche wird man ausserordentlich freundlich und professionell beraten, bei Sonderwünschen wird auch geliefert. Die netten Damen an der Theke tragen hier auch zum wohlbefinden bei
. Hier zahle ich lieber etwas mehr, habe dafür dann aber auch erstklassigen Service. Bei BMW bin ich aus der Werkstatt zurückgekommen und hatte oft kein gutes Gefühl, das geht mir bei Porsche umgekehrt.Fazit:
Einen klaren Favoriten gibt es bei mir nicht, im Idealfall hat man beide in der Garage stehen. Der 11er hat halt einen ganz bestimmten Reiz durch das Konzept mit dem Heckmotor und dem damit verbundenen Fahrverhalten. Der Z ist dafür ein Alleskönner und leicht getuned auch ein ernstzunehmender Konkurrent für den 11er in der Längsdynamik. Festzuhalten ist meiner Meinung nach, dass der Z4 mittlerweile zu einem verdammt guten Auto gereift ist, welches mit seiner modernen Technik wesentlich teureren Fahrzeugen das Wasser reichen kann.

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