Fragen zur längeren Stilllegung (>2Jahre)

scarver_ox2

macht Rennlizenz
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10 März 2005
Ort
Seeon
Hallo zusammen,

bin am Überlegen meinen Zetti mal Stillzulegen, trockener Stellplatz hätte ich sicher.
Was gibt es beim Stilllegen für einen Zeitraum größer 2Jahre zu beachten?
Denke da erst einmal an technisches und dann an irgendwelche Vorschriften (Zulassung etc.).

Achja, das Fahrzeug wird sehr wahrscheinlich in der Zeit abgemeldet sein.


Grüße Pekka
 
-frisches Öl und dann nicht mehr anlassen
-zusätzlicher Schuss Öl durch die Zündkerzengewinde in den Brennraum
-Batterie ausbauen,voll laden und dies alle 3 Monate wiederholen,evtl noch nen bisschen Batterijogging
-Karre auf Schrottreifen stellen
-Leder noch mal schön fetten
-Fenster und evtl Schiebedach etwas öffnen
Fertig
 
Scheiben würde ich definitiv zu lassen. Sonst kriecht dir da alles mögliche an Getier rein. Um Feuchtigkeit zu vermeiden einfach diese Raumluftentfeuchter aus dem Baumarkt da reinstellen und einmal im Monat nachschauen wieviel Wasser sich im Behälter gesammelt hat.

Kaztenstreu in ner Schüssel hat übrigens die gleiche Wirkung.

Vielleicht noch die Gummis mit Pflege behandeln...

Über die Suchfunktion lassen sich noch viele hilfreiche tipps und Kniffe finden:M
 
OK, vielen Dank für die Infos.
Weis jemand von euch über irgendwelche Vorschriften bzgl. Zulassung bzw. TÜV bei Wieder-Zulassung?
 
Ab ner bestimmten Zeit musst du wieder ne Vollabnahme machen lassen.
Evtl mal überlegen ob ein Saisonkennzeichen für einen Monat eine Lösung wäre,dann ist der Wagen nämlich auch in dem Rest des Jahres gegen Diebstahl gesichert und die Vollabnahme sollte entfallen.;)
Allerdings hat sich beim TÜV ja aktuell einiges geändert und ich bin nicht auf dem neusten Stand.
 
Ich würde auch mal nach einer Ruheversicherung gucken, kostet 60 EUR im Jahr (HUK) und man kann besser schlafen. ;)

Wobei nach Abmeldung das Auto automatisch erstmal 18 Monate noch diese hat, wenn man die Versicherung nicht kündigt, aber danach steht das Auto ohne Versicherung da.

Ansonsten steht mein QP auch mehr als es gefahren wird und ich habe diese Sachen:

-frisches Öl und dann nicht mehr anlassen
-zusätzlicher Schuss Öl durch die Zündkerzengewinde in den Brennraum
-Batterie ausbauen,voll laden und dies alle 3 Monate wiederholen,evtl noch nen bisschen Batterijogging
-Karre auf Schrottreifen stellen
-Leder noch mal schön fetten
-Fenster und evtl Schiebedach etwas öffnen

nicht gemacht und mein QP sieht & fährt genauso gut wie immer trotz einem kompletten Jahr Standzeit.
 
Ansonsten steht mein QP auch mehr als es gefahren wird und ich habe diese Sachen:

-frisches Öl und dann nicht mehr anlassen
-zusätzlicher Schuss Öl durch die Zündkerzengewinde in den Brennraum
-Batterie ausbauen,voll laden und dies alle 3 Monate wiederholen,evtl noch nen bisschen Batterijogging
-Karre auf Schrottreifen stellen
-Leder noch mal schön fetten
-Fenster und evtl Schiebedach etwas öffnen

nicht gemacht und mein QP sieht & fährt genauso gut wie immer trotz einem kompletten Jahr Standzeit.
Na ja,bei mehr als 2 Jahren Standzeit kann man sich das bisschen Mühe mal machen.;)
Ansonsten sollte nach der Zeit zumindest die Batterie platt sein und die Reifen einen Standplatten haben.
 
Volltanken und vorher einen Benzinstabilisator in den Tank kippen hatte ich noch vergessen!
 
Volltanken ist nicht mehr nötig. Das war früher mal so bei den Stahl- bzw, Aluminiumtanks. Bei den bei uns verbauten Plastiktanks sammelt sich eingentlich kein Kondenzwasser mehr an der Tankinnenwand.
Ich mach es aber dennoch:w also volltanken - sicher ist sicher.

Bezinstabilisator?!? Mumpitz... *gnade*
 
Bezinstabilisator?!? Mumpitz... *gnade*
Verhindert das Entweichen der schnell flüchtigen Stoffe aus dem Benzin=besseres Anspringen nach >2 Jahren Standzeit.
Außerdem verhindert es Ablagerungen am Einsprizsystem. Hab einmal den Vergaser eines Motorrades gesehen das man einfach so in die Ecke gestellt hat,da half nur noch ein Ultraschallbad.;)
 
Vollabnahme ist nach 12 Monaten Abmeldung bzw. Stilllegung nötig.....

Stimmt leider nicht:

Wiederzulassung nach Stilllegung

Mit Einführung der StVZO hat eine wichtige Änderung für die Abmeldung eines Kfz stattgefunden. Seither muss der Fahrzeughalter bei Abmeldung des Fahrzeugs nicht mehr zwischen einer vorübergehenden und einer endgültigen Stilllegung wählen. Damit erleichtert sich auch die Wiederzulassung eines Fahrzeugs. Wenn das Fahrzeug innerhalb von 7 Jahren nach Stilllegung erneut zugelassen werden soll, muss lediglich die Haupt- und Abgasuntersuchungspflicht eingehalten werden. D.h. für den Fahrzeughalter, dass die Untersuchung nur dann ansteht, wenn diese während der Stilllegungszeit erforderlich war.
Wenn das Fahrzeug jedoch länger als 7 Jahre stillgelegt wurde, erlischt die Betriebserlaubnis. Infolgedessen muss für die Wiederzulassung eine Vollabnahme durch den TÜV bzw. die Dekra erfolgen.
Stilllegungsvermerk

Für Fahrzeuge, die vor dem 01.10.2005 stillgelegt wurden, erhielt man von den Kfz-Zulassungsstellen eine Abmeldebescheinigung. Möchten Sie ein Kfz wieder zulassen, das vor diesem Datum stillgelegt wurde, denken Sie bei der Wiederzulassung an die Vorlage dieser Bescheinigung. Für die restlichen Fahrzeuge gilt: Der Stilllegungsvermerk befindet sich auf dem Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil I.

Gruß
 
Verhindert das Entweichen der schnell flüchtigen Stoffe aus dem Benzin=besseres Anspringen nach >2 Jahren Standzeit.
Außerdem verhindert es Ablagerungen am Einsprizsystem. Hab einmal den Vergaser eines Motorrades gesehen das man einfach so in die Ecke gestellt hat,da half nur noch ein Ultraschallbad.;)

Warum nicht einfach den Tank bis zur Reserve leerfahren und bei erneuter Inbetriebnahme mit frischem Super (+) betanken?! Das ist vermutlich günstiger und sinnvoller - auch wenn sich der Spritpreis innerhalb von 2 Jahren signifikant ändern kann. :)

Gruß,
Phil
 
Weil immer Benzinreste im Einspritzbereich zurückbleiben und dort verharzen können. Bei Motorrädern wird halt einfach das Benzin aus dem Vergaser abgelassen,weiss nicht ob und wie das beim Auto geht.
 
Weil immer Benzinreste im Einspritzbereich zurückbleiben und dort verharzen können. Bei Motorrädern wird halt einfach das Benzin aus dem Vergaser abgelassen,weiss nicht ob und wie das beim Auto geht.

Das geht auch beim Auto - sofern man den Vergaser findet. :b :X
 
Nach dem Kauf meines QP's 2006 erfuhr ich, dass der Wagen 2 Jahre abgemeldet war und wohl bei einer Versicherung im Keller stand. Habe direkt nach dem Kauf alle Flüssigkeiten wechseln lassen, in der Hauptsache Bremsflüssigkeit, Klimaanlage und Öl, damit war's eigentlich schon geschehen. Vollgetankt war er dann eh schon und neue Reifen kamen auch drauf. Somit hatte ich seither nie irgendwelche "Folgeschäden" oder so. Sollte eigentlich reichen!
Aber Du kannst ihn ja auch leicht aufbocken, so dass nicht mehr das komplette Gewicht auf den Rädern liegt oder Räder komplett ab und einlagern, dann sollte das auch mit den Reifen kein Thema mehr sein...
 
3,5 Bar auf die Reifen und fertig. Da merkt man nach 10 Monat nicht den kleinsten Standplatten (erst letzte Woche getestet.)
 
Meiner wird am We zum ersten Mal nach 6 Monaten gestartet.
So lange stand er noch nie in der Garage aber es war leider vorher keine Zeit :-(
Habe da jetzt von einem Bekannten erfahren das man vor dem Starten des Motors
erst eine Zündkerze (Verteilerkappe)!? entfernen soll und den Motor starten damit sich das Öl erst
richtig im Motor verteilt.
Stimmt das??? Wollte eigentlich starten und dann demnächst einen Ölwechsel machen.
 
Meiner wird am We zum ersten Mal nach 6 Monaten gestartet.
So lange stand er noch nie in der Garage aber es war leider vorher keine Zeit :-(
Habe da jetzt von einem Bekannten erfahren das man vor dem Starten des Motors
erst eine Zündkerze (Verteilerkappe)!? entfernen soll und den Motor starten damit sich das Öl erst
richtig im Motor verteilt.
Stimmt das??? Wollte eigentlich starten und dann demnächst einen Ölwechsel machen.

Blödsinn mit der Zündkerze. Habe dem M mehrfach nach 10 Monaten auch immer einfach so gestartet. Da passiert nix.

Ölwechsel macht man vor dem Einwintern denn jetzt bringt es auch nix mehr. Nur nicht zu viel Panik - so ein außergewöhnliches Auto ist ein Z3 nicht.
 
Meiner wird am We zum ersten Mal nach 6 Monaten gestartet.
So lange stand er noch nie in der Garage aber es war leider vorher keine Zeit :-(
Habe da jetzt von einem Bekannten erfahren das man vor dem Starten des Motors
erst eine Zündkerze (Verteilerkappe)!? entfernen soll und den Motor starten damit sich das Öl erst
richtig im Motor verteilt.
Stimmt das??? Wollte eigentlich starten und dann demnächst einen Ölwechsel machen.

Ob der Motor mit dem Anlasser oder aus eigener Kraft gedreht wird ... die Ölpumpe dreht sich in beiden Fällen gleich schnell.

Also Motor anwerfen und beten, dass alles läuft.
 
Meiner wird am We zum ersten Mal nach 6 Monaten gestartet.
So lange stand er noch nie in der Garage aber es war leider vorher keine Zeit :-(
Habe da jetzt von einem Bekannten erfahren das man vor dem Starten des Motors
erst eine Zündkerze (Verteilerkappe)!? entfernen soll und den Motor starten damit sich das Öl erst
richtig im Motor verteilt.
Stimmt das??? Wollte eigentlich starten und dann demnächst einen Ölwechsel machen.

Man sollte die Benzinpumpe für 5-10 Sekunden abklemmen, damit das Öl besser verteilt wird. Ein bekanntes Rennteam hat seine Wagen beim Starten so programmiert und seitdem wesentlich weniger Probleme mit Verschleiß an Pleuellagern.
 
Ein Tip noch,bitte die Kupplung beim Anlassen NICHT treten da ansonsten erhöhter Verschleiß an der Kurbelwelle auftritt.
Dies gilt übrigens für jedes Anlassen.
 
Batteriejogging ist längst widerlegter Quatsch. Blei-Säure Akkus abklemmen/ausbauen, frostsicher u. kühl lagern. Am Erhaltungsladegerät/Batteriewächter angeschlossen bleibt die Batterie immer voll geladen - Erhaltungs-Ladestrom gleicht lediglich die Verluste durch Selbstentladung aus. So hält die Batterie ewig.

Für 24 Monate Stillegung halte ich es für unnötig, Öl in die Brennkammern zu gießen. Ich würde den Motor vor Stilllegung nochmal schön warm fahren, damit kein Kondenswasser im Auspuff ist. Anschließend evtl. Ölwechsel, abstellen - auf vier Böckchen/Holzklötze gestellt - und gut ist.

Benzinstabi kann nicht schaden, auch wenn man geschlossene Einsprizsysteme nicht mit luftigen Vergaser-Schwimmerkammern vergleichen kann. Schaden wirds nix - die Dose von Motul gibts z.B. bei Hein Gericke Shops, kostet rund 16 Euro.
 
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