Stutzeweck
macht Rennlizenz
- Registriert
- 16 Oktober 2005
- Wagen
- BMW Z3 roadster 2,8i
Habe heute nachmittag auf Phoenix eine Dokumentation gesehen.
Titel: DER KUNDE ALS KNECHT
Es wurde einem mal eindrücklich vor Augen geführt, (ja es fällt einem selbst kaum mehr auf) wie wir, um ein paar Cent zu sparen, (angeblich) uns vor einen Karren spannen lassen, der im Grunde doch so niemand möchte.
Ist es wert, dass wir eine nicht unerhebliche Zeit opfern und uns mit Dingen beschäftigen "müssen", die früher als selbstverständlicher Service am Kunden dienten.
Beispiele:
* Elster, am Pc selbst ausfüllen,
* Obst im SB Markt selbst abwiegen.
* DB Fahrkartenautomaten, kein Problem 2 Erw. u. 3 Kinder.
* DHL Packstationen,
* Online-Banking,
* IKEA Regal aufbauen, (Schraube 23a von unten links in Brett F)
* Mc D. und Konsorten, Reste wegbringen/entsorgen,
* Chek-in-Point Hotel (Die Rezeption ist von 12.00 - 17.00 h unbesetzt)
* selbst tanken,
* Essen im Casino (Kantine) selbst holen und per Card zahlen,
* die tollen Sprachkomputer: .... Ich habe sie nicht verstanden,
bitte wiederholen sie... möchten sie einen Berater?...Sie können auch
über die Tastatur...bla, bla,
Müssen wir unbedingt mit Technik, statt mit Menschen kommunizieren?
Die Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen.
Zum Thema ein interessantes Buch:
Der arbeitende Kunde
Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden
Es gab eine Zeit, da wurde man an der Käsetheke bedient und beraten, da kaufte man die Bahnkarte am Schalter und richtete den Dauerauftrag mit persönlicher Unterschrift am Bankschalter ein. Heute wählen wir fertig abgepackten Käse aus der Kühltruhe aus, schlagen uns mit Fahrkartenautomaten herum und erledigen Bankgeschäfte online zu Hause. Mit Ikea fing es an – der Kunde arbeitet mit. G. Günter Voß und Kerstin Rieder zeigen, welche Folgen das für die Wirtschaft, für den Einzelnen und für unsere Gesellschaft hat. Der Kunde ist heute selbstbestimmter, informierter, aktiver, er ist stärker Subjekt als vorher. Zugleich unterliegt der Konsument aber einer Entfremdung: Er hat gar keine Wahl, selbst wenn es ihn überfordert, er muss »mitarbeiten«, Beratung entfällt. Mit ihren amüsanten Exkursen zu Lust und Frust des arbeitenden Kunden, verknüpft mit scharfsinnigen soziologischen Analysen, """" die Autoren zum Nachdenken an: Wohin mag dies alles führen – und wollen wir das wirklich?
Autoren
G. Günter Voß
G. Günter Voß ist Professor für Industrie- und Techniksoziologie an der TU Chemnitz.
Kerstin Rieder
Kerstin Rieder, Dr. phil., ist Dozentin für Gesundheits-, Freizeit- und Sportpsychologie an der FH Solothurn, Schweiz.
Bitte nicht damit kommen: So ist nun mal die heutige Zeit.
Es gibt (zum Glück) noch Mitmenschen, die kaufen auf dem Markt, gehen zum heimischen Metzger, werden von der Mitarbiterin der Bank begrüßt und werden in Biergärten bedient.
Aber wie lange noch?
Höre schon Stimmen: Es kommt noch schlimmer, na und, macht doch nichts, wo lebst du, alles normal. Ist es eben nicht!!!
Titel: DER KUNDE ALS KNECHT
Es wurde einem mal eindrücklich vor Augen geführt, (ja es fällt einem selbst kaum mehr auf) wie wir, um ein paar Cent zu sparen, (angeblich) uns vor einen Karren spannen lassen, der im Grunde doch so niemand möchte.
Ist es wert, dass wir eine nicht unerhebliche Zeit opfern und uns mit Dingen beschäftigen "müssen", die früher als selbstverständlicher Service am Kunden dienten.
Beispiele:
* Elster, am Pc selbst ausfüllen,
* Obst im SB Markt selbst abwiegen.
* DB Fahrkartenautomaten, kein Problem 2 Erw. u. 3 Kinder.
* DHL Packstationen,
* Online-Banking,
* IKEA Regal aufbauen, (Schraube 23a von unten links in Brett F)
* Mc D. und Konsorten, Reste wegbringen/entsorgen,
* Chek-in-Point Hotel (Die Rezeption ist von 12.00 - 17.00 h unbesetzt)
* selbst tanken,
* Essen im Casino (Kantine) selbst holen und per Card zahlen,
* die tollen Sprachkomputer: .... Ich habe sie nicht verstanden,
bitte wiederholen sie... möchten sie einen Berater?...Sie können auch
über die Tastatur...bla, bla,
Müssen wir unbedingt mit Technik, statt mit Menschen kommunizieren?
Die Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen.
Zum Thema ein interessantes Buch:
Der arbeitende Kunde
Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden
Es gab eine Zeit, da wurde man an der Käsetheke bedient und beraten, da kaufte man die Bahnkarte am Schalter und richtete den Dauerauftrag mit persönlicher Unterschrift am Bankschalter ein. Heute wählen wir fertig abgepackten Käse aus der Kühltruhe aus, schlagen uns mit Fahrkartenautomaten herum und erledigen Bankgeschäfte online zu Hause. Mit Ikea fing es an – der Kunde arbeitet mit. G. Günter Voß und Kerstin Rieder zeigen, welche Folgen das für die Wirtschaft, für den Einzelnen und für unsere Gesellschaft hat. Der Kunde ist heute selbstbestimmter, informierter, aktiver, er ist stärker Subjekt als vorher. Zugleich unterliegt der Konsument aber einer Entfremdung: Er hat gar keine Wahl, selbst wenn es ihn überfordert, er muss »mitarbeiten«, Beratung entfällt. Mit ihren amüsanten Exkursen zu Lust und Frust des arbeitenden Kunden, verknüpft mit scharfsinnigen soziologischen Analysen, """" die Autoren zum Nachdenken an: Wohin mag dies alles führen – und wollen wir das wirklich?
Autoren
G. Günter Voß
G. Günter Voß ist Professor für Industrie- und Techniksoziologie an der TU Chemnitz.
Kerstin Rieder
Kerstin Rieder, Dr. phil., ist Dozentin für Gesundheits-, Freizeit- und Sportpsychologie an der FH Solothurn, Schweiz.
Bitte nicht damit kommen: So ist nun mal die heutige Zeit.
Es gibt (zum Glück) noch Mitmenschen, die kaufen auf dem Markt, gehen zum heimischen Metzger, werden von der Mitarbiterin der Bank begrüßt und werden in Biergärten bedient.
Aber wie lange noch?
Höre schon Stimmen: Es kommt noch schlimmer, na und, macht doch nichts, wo lebst du, alles normal. Ist es eben nicht!!!

Dank Pay-Pal heute eine angenehme Sache. Aber ich frage mich manchmal: Muß es ein Gürtel von E-Bey überhaupt sein? Pay-Pal hin, oder her. 
