Gasheizung Alternative?

Bitte macht euch alle mal schlau das es mehr als Luftwärmepumpen gibt.

Eine Erdwärmepumpe oder Solewärmepumpe sind lautlos,extremst effizient.
Darüberhinaus kann auch eine Klimaanlage mit Durchlauferhitzern Sinn machen,wenn man keine Fußbodenheizung hat.Im Ausland gängig damit zu heizen.
Blockheizkraftwerk kann auch sehr interessant sein.
Infarotheizungen.
Es gibt noch soviel mehr

Unsere Erdwärmepumpe braucht 3000kwh im Jahr. Bei 20-25 Grad in Haus.
 
Klar gibt es andere Möglichkeiten.

Aber die meisten Kunden schlucken schon bei der günstigen Alternative.
 
Das kommt ungefähr hin, die neue Gasheizung kostet nur einen Bruchteil davon. OK, kommt drauf an welche Lebenserwartung man hat… ;)
... Kommt auch drauf an welchen Lebensstil und wie viel Glück man hat. Und nicht zuletzt ob man perspektivisch irgendjemanden sein Haus hinterlassen will und wie.

Ob ich mein Leben verlänger damit so viel selbst zu machen darf bezweifelt werden. Aber die Umrüstung auf eine Wärmepumpe muss keine 20, auch keine 10k kosten...
Auch ein selbst erstellter Ringgrabenkollektor+Technik ist unter 20k mit wirklich allem drum und dran zu bewerkstelligen, und man darf sogar Bagger fahren :D
 
Aber die Umrüstung auf eine Wärmepumpe muss keine 20, auch keine 10k kosten...
Bei Hauseigentümern welche handwerklich nicht so geschickt sind kostet der Umbau aber ab 20 aufwärts.

Für meine Klimaanlage und Solaranlage setz ich auch nur den EK an,weil ich es selbst mach.
 
Bei Hauseigentümern welche handwerklich nicht so geschickt sind kostet der Umbau aber ab 20 aufwärts.

Für meine Klimaanlage und Solaranlage setz ich auch nur den EK an,weil ich es selbst mach.
Ja aber insbesondere einen Monoblock für 20t€ zu installieren, ist angesichts der "Komplexität" schon ein marktbedingter kein realistischer Preis mehr, ähnlich PV Marktsituation. Für meine 18,8 kWp habe ich auch nur 15k mit allem gezahlt, aber eben auch hier in Eigenregime.
 
Habe für Erdwärme mit Tiefenbohrung(90m) inklusive Fusbodenheizung 13k€ bezahlt.

Dabei war die Bohrung für 5k€ voll gefördert.

Wenn man eine bestehende Gastherme hat könnte man evtl drüber nachdenken eine Thermie zusätzlich anzuschaffen oder mit PV-Strom einen Heizstab zu betreiben. Das mindert die Kosten doch etwas und ist vom Aufwand vertretbar.

ich würde dennoch versuchen auf Brennwerttechnik zu verzichten, denn:

- 2x Grundgebühr (Strom und GAS)
- Schornsteinfegerkosten.


Grundgebühren liegen auch bei ca 15€/Monat =180€ + 100-200€ für den Schornsteinfeger. Sind schnell mal knapp 300€. Dafür kann man bereits mit Glück ein halbes Jahr mit Strom heizen(Je nach Haus,Heizung und Tarif)
 
Wärmepumpe hält i.d.R. 100k Starts einige auch 120-150k Starts.

Das sollten eigentlich 30+ Jahre sein.
 
Ja aber insbesondere einen Monoblock für 20t€ zu installieren, ist angesichts der "Komplexität" schon ein marktbedingter kein realistischer Preis mehr, ähnlich PV Marktsituation. Für meine 18,8 kWp habe ich auch nur 15k mit allem gezahlt, aber eben auch hier in Eigenregime.
Deine Eigenbau Preise sind aber für 99,5% da draußen komplett irrelevant.
Find mal bei PV einen eingetragenen Elektriker, der dir die Abnahme macht. Hast du wohl gehabt, aber das PV Forum ist voll von Leuten die keinen finden. Für WP werden ebenso ziemlich Fantasie Preise verlangt, wenn sie überhaupt angeboten wird, zumal man da ja meist nicht nur Rohre anpassen muss. Sonst hätte ich auch eine, bei mir haben aber 2021 die meisten nicht mal eine angeboten. Dann lieber Gas oder Pelleter (:D ), weil sie das halt kennen und mit der Wartung wohl mehr verdienen.
 
Deine Eigenbau Preise sind aber für 99,5% da draußen komplett irrelevant.
Find mal bei PV einen eingetragenen Elektriker, der dir die Abnahme macht. Hast du wohl gehabt, aber das PV Forum ist voll von Leuten die keinen finden. Für WP werden ebenso ziemlich Fantasie Preise verlangt, wenn sie überhaupt angeboten wird, zumal man da ja meist nicht nur Rohre anpassen muss. Sonst hätte ich auch eine, bei mir haben aber 2021 die meisten nicht mal eine angeboten. Dann lieber Gas oder Pelleter (:D ), weil sie das halt kennen und mit der Wartung wohl mehr verdienen.
Absolut korrekt, das meinte ich doch. Ich versteh es völlig das die Preise gemacht werden aus div. Hintergründen. Aber bevor ICH die zahle lese ich mich eben lieber Tage lang ein und zieh mir selber den Baumann über(gut Hintergrundwissen, Verständnis und Kenntnis schadet nie). Und nur das werfe ich den Leuten vor die Jammern, wir haben extremen Handwerker Mangel klar selektieren und verlangen die, wenn sie überhaupt mal Zeit haben. Was habt ihr erwartet?! Also entweder fressen oder hinterfragt die Preise (für sich). Informiert euch fragt Freunde, schafft Netzwerke, seid kreativ. Dank des Internets sind die Möglichkeiten dahingehend so gut wie nie zuvor.

Und bevor man ein Komplettangebot eingeht. Unterstützen kann man immer. Und wenns das hinterherkehren und Teile schleppen ist. Was kann ich Ich Vorbereiten? Kann ich das Kabel die Leitung schon mal fliegend verlegen? Soll ich schon mal...? Es gibt triviale Sachen. I.d.R. freut sich der Handwerker mittlerweile wenn "Deppen arbeiten" nicht an ihm hängen bleiben. Und dafür opferte ich gerne meine Freizeit oder einen Urlaubstag.
 
Objekt: Zweifamilien-Doppelhaushälfte (Bj 1958) mit Gaszentralheizung, Thermen ca.20 Jahre alt.

Verbrauch bis dato: 1.und2. OG zusammen 8000kw/Jahr
Verbrauch Erdgeschoss: noch unbekannt, da wir das Haus erst seit diesem Jahr alleine bewohnen, bzw. das Erdgeschoss erstmalig selbst nutzen. Schätze das wird auf max. 5000kw rauslaufen ab nächstem Jahr. (zurzeit noch halbe Baustelle)

In einem längerem Gespräch mit meinem Heizungsfuzzi, dem ich vollends vertraue und dessen Familienbetrieb hier bereits seit dem Bau alles gemacht hat was Gas & Wasser angeht, hat er mir davon abgeraten irgendwas an der Heizungsanlage zu ändern und zwar aus Kostengründen. Er sieht da keine Ersparnis und rechnet auch damit, dass die Gaspreise auf Dauer keinesfalls so bleiben werden, bzw weiter so steigen werden. Er befürchtet vielmehr (wie ich übrigens auch), dass gerade die Strompreise in den nächsten Jahren weiter massiv steigen werden.
Sein Vorschlag für mich: beim nächsten größeren Defekt einer der Thermen (imo noch 2 Heizungsthermen + eine Durchlauferhitzer-Therme vorhanden) umzurüsten auf eine neue Brennwerttherme mit Warmwasserspeicher.
Grober Kostenüberschlag von ihm: maximal 8000€ inkl. Einbau/Umbau, Kaminsanierung und einer Smart-Home Steuerung um den ganzen Krempel gescheit für alle 3 Etagen zu steuern. Hab ich so jetzt auch vor.
 
Also ich habe schon Holz vor der Hütten......Der Winter kann kommen vielleicht kauf ich noch ein Bärenfell der Romantik wegen 😅😅
 
............... und einer Smart-Home Steuerung um den ganzen Krempel gescheit für alle 3 Etagen zu steuern. Hab ich so jetzt auch vor.
Die Steuerung sollte zusätzlich auch manuell oder lokal funktionieren.
Sonst steht auch die Heizung wenn die Internetverbindung mal wegbleibt.
 
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Reaktionen: dnh
Bin nach wie vor froh für meinen Neubau eine Hackschnitzelheizung geplant zu haben. 😎
Mattl, bitte vergleich nicht Äpfel mit Birnen. Sicher kannst du Hackschnitzel verheizen.
Du kommst relativ günstig an den Brennstoff, hast Platz für die Anlage und dem Lagerraum, etc....

Aber deine Anlage ist nicht die Norm.

Ich war Gestern bei einer Eigentümerversammlung. Alte Sandsteinvilla in der Nähe der Nürnberger
Burg.

So gut wie kein Keller, Dämmung unmöglich, da Denkmalgeschützt, jede Wohnung eine
Etagenheizung. Mit einem Öl befeuerten Küchenkessel.

So, was soll ich diesen Leuten empfehlen? Wäre um Tipps dankbar.
 
Mattl, bitte vergleich nicht Äpfel mit Birnen. Sicher kannst du Hackschnitzel verheizen.
Du kommst relativ günstig an den Brennstoff, hast Platz für die Anlage und dem Lagerraum, etc....

Aber deine Anlage ist nicht die Norm.

Ich war Gestern bei einer Eigentümerversammlung. Alte Sandsteinvilla in der Nähe der Nürnberger
Burg.

So gut wie kein Keller, Dämmung unmöglich, da Denkmalgeschützt, jede Wohnung eine
Etagenheizung. Mit einem Öl befeuerten Küchenkessel.

So, was soll ich diesen Leuten empfehlen? Wäre um Tipps dankbar.
prüfe doch mal die machbarkeit mit evtl Durchlauferhitzer und Infarotheizungen.

Das spart baulich einiges an Kosten und anschließend auch Schronsteinfeger etc.
Evtl wird man sich ja einig und kann noch eine PV Anlage montieren?
 
Also ich habe schon Holz vor der Hütten......Der Winter kann kommen vielleicht kauf ich noch ein Bärenfell der Romantik wegen 😅😅
aha... da hast aber Glück gehabt das Du noch was vom braunen Gold bekommen hast;)... Die Verkäufer von dem Zeugs drehen ja derzeit völlig durch... 150 € - 200 € für den Schüttmeter ist da noch ein Schnäppchen.
Wir jedenfalls werden für diesen Kurs nix kaufen :no:
 
prüfe doch mal die machbarkeit mit evtl Durchlauferhitzer und Infarotheizungen.

Das spart baulich einiges an Kosten und anschließend auch Schronsteinfeger etc.
Evtl wird man sich ja einig und kann noch eine PV Anlage montieren?
Infrarotheizung hört sich ja gut an.

Aber ist nicht günstig.

Hatte schon einige installiert,als damals groß dafür geworben wurde.

Beim Verbrauch und Effektivität sind die Kunden aber schnell wach geworden.

Für Gästezimmer mit seltener Nutzung ok,aber als Dauerheizung und dann noch im Altbau kannste vergessen.

Dann lieber auf Nachtspeicheröfen gehen.
 
Ich war Gestern bei einer Eigentümerversammlung. Alte Sandsteinvilla in der Nähe der Nürnberger
Burg.

So gut wie kein Keller, Dämmung unmöglich, da Denkmalgeschützt, jede Wohnung eine
Etagenheizung. Mit einem Öl befeuerten Küchenkessel.

So, was soll ich diesen Leuten empfehlen? Wäre um Tipps dankbar.

- Eine ordentlich ausgeführte Innendämmung ist bestimmt möglich. Und gerade im Raum Nbg gibt's dafür auch denkmalgeschützte Referenzen. Wenn man dabei mit natürlichen Materialien wie Cellulose, Holzfsser usw. arbeitet sogar noch etwas unkritisch er feuchteregulierend Raumklimaverbessernd und nicht unbedingt teurer.

- Wandheizungen (bspw. auch in Lemputz). Deckenheizungen

- Ordentliche Fenster. Falls Kastenfenster vorhanden reicht (richtig ausgeführt) das Innere zu ersetzten. Die Optik der Fassade bleibt unangetastet.

Als ehrlicher Heizi würde ich den Leuten die Illusion nehmen. Denn ihr Umstand ist durch neue bessere Technik nicht in den Griff zu kriegen. Eine Grundsätzliche Sanierung ist möglich aber teuer und alle müssen für Zeit X ausziehen und oder Baulärm/Dreck ertragen. Alternative man zahlt die steigenden Preise oder zieht um. Sozial und gerecht?!
(Du kannst den Leuten natürlich auch X neue Gasetagenheizungen verkaufen und darauf verweisen das die ganz bald bestimmt mit unendlich verfügbar günstigen Wasserstoff laufen (solche Maschen solls ja geben ;) ). Kaufmännisch noch nachvollziehbar, aber für den Bewohner sozialer und gerechter?!)

Nach dieser Diskussion könnte man anfangen die kleinen Schritte zu diskutieren, wie etwa sinnvoller Einsatz von Power to heat. Oder falls baulich irgendwie möglich Klimaanlagen/Wärmepumpen wenigstens als Zuheizung für die Übergangszeit Zu-/Abluft vom Dach, Innenfassade.

prüfe doch mal die machbarkeit mit evtl Durchlauferhitzer und Infarotheizungen.

Das spart baulich einiges an Kosten und anschließend auch Schronsteinfeger etc.
Evtl wird man sich ja einig und kann noch eine PV Anlage montieren?
Was im übrigen seit ein paar Tagen in Bayern auch auf Denkmälern keine Hürde mehr darstellt


In der Praxis sind sehr alte Ziegeldächer aber weder statisch unbedingt erste Wahl und außerdem meist schief und krum, dichte historische Innenstadtbauten verschatten sich auch gerne gegenseitig.
 
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