Gasheizung Alternative?

Ich wage mal zu behaupten das sich der finanzielle Mehraufwand für die Anschaffung eine Luftwärmepumpe nicht lohnt. Für die Mehrkosten kann ich tausende Euros Gas verheizen und habe PV Strom für andere Anwendungen übrig.
Da ist die Anschaffung eines PV Speicher wohl sinnvoller, oder irgendwann ein E-Auto dessen Speicher auch zur Hausversorgung dient.
 
Apropos, habt ihr schon mitbekommen, dass der energiepolitische Cheffplaner der Regierung den Rückbau des Gasverteilernetzes bis 2045 plant?:g

Das wird noch lustig die nächsten Jahre.😂
Ja😅 :roflmao: die Überschrift hab ich auch bei Welt.de gelesen, dann überflogen, gelacht und weiter geklickt.
Gewohnt zynisch aufbereitet...Bei Energie(wende)themen ist Welt da ne sichere Bank :whistle:Und die Angriffsfläche wurde geboten weil der Herr Graichen (seines Zeichens dazu parteilos und wenn überhaupt Realo Sympathisant, kein Träumer) da zu laut zu weit gedacht hat, doch gerade Der sollte gut wissen das wir energieplitisch weiß Gott andere Probleme haben, als einen Plan 10.000 von km Gasleitungen auszugraben. 😅 Den Kontext, die Relation, seiner Aussage nennt keiner. Möglicherweise (Spekulation) wollte er polarisierend die Vision nehmen das diese Leitungen eines Tages gut gefüllt bis in jedes Haus mit konkurrenzfähigem grünen Wasserstoff in Ihrer jetzigen Form weiterexistieren.
So ne Schlagzeile/Meldung kann und will ich in letzter Konsequenz einfach nicht ernst nehmen.

Ich wage mal zu behaupten das sich der finanzielle Mehraufwand für die Anschaffung eine Luftwärmepumpe nicht lohnt. Für die Mehrkosten kann ich tausende Euros Gas verheizen und habe PV Strom für andere Anwendungen übrig.
Da ist die Anschaffung eines PV Speicher wohl sinnvoller, oder irgendwann ein E-Auto dessen Speicher auch zur Hausversorgung dient.
Tipps und Anregungen zum Nachdenken hast du von uns hier in einem Auto Forum genug bekommen. Am Ende heißt die einzig richtige Antwort "kommt drauf an". Das wie entscheidet. Ob sich eine und welche Wärmepumpe = genaue Auslegung, exakte Parameter usw. In deinem speziellen Fall überhaupt, oder wie schnell im Vergleich mit was genau lohnt, diese Fragen ergründen andere hauptberuflich. Will man das nicht muss man sich viel mit dies und das beschäftigen um überhaupt ein Gefühl zu bekommen, das ist natürlich unbequem, und man kann seine Freizeit auch sinnvoller nutzen.

Ob es sich lohnt in nen neuen Tauschkessel zu investieren kann ich dir aus der Ferne hinge sofort verneinen. Eine notwendige (?!) Investition, ohne (nenneswerte) Verbesserung/Rendite gehört plump in die Schublade Ausgabe bzw. Notwendiges Übel. Als liquider Hausbesitzer mit hoffentlich noch etwas Zeit liegt es nummal nahe zu dort Nachhaltig (nicht im Umweltsinne) zu investieren...Nicht zuletzt zählt natürlich auch das eigene Geld da zu investieren wo es einem am meisten Spaß/Lebensqualität bereitet solang man es sich leisten kann/will.
 
Hat hier jemand eine BUDERUS GB182 oder kann zu diesem Modell etwas sagen bezüglich Qualität, Zuverlässigkeit und Gasverbrauch?
Ich weiß nicht wie oft ich dies schon geschrieben habe!

Alle namhaften Hersteller kochen mit dem gleichen (heizungs)Wasser.

Sprich, die Geräte unterscheiden sich eigentlich nur marginal.

Viel wichtiger als der Gerätehersteller ist der Erbauer der Anlage. Also der
Kollege "Heizungsbauer"

Man kann mit einem TOP-Gerät eine schlechte Anlage erstellen. Und mit
einem vergleichsweise No-NAME-Gerät eine sehr gute Anlage erstellen.

Perfekt ist es halt, wenn Beides zusammentrifft.

Buderus an sich ist ein hervorragender Hersteller. Leider wurde der vor vielen
Jahren mal von Bosch übernommen. Seit dieser Zeit baue ich Produkte von denen
nur noch im Großkesselbereich ein.
Weil so ein Großkonzern einfach nicht mehr so flexibel ist wie ein inhabergeführter
Hersteller. Da kann man auch mal schimpfen, und man wird ernst genommen.
Und die Kulanzregelung ist auch etwas flexibler.

Wichtig für dich ist, dass du einen guten Kollegen findest, der dir das Ding nicht
nur einbaut. Bitte denke daran, dass die günstigen Anbieter nicht immer die Besten
sind. Der Kollege muss dir ja auch Service bieten. Dir das Ding warten können.
Auch mal im Winter am Wochenende vorbeikommen wenn du frierst.
Sprich er sollte auch die wichtigsten Verschleiß- und Ersatzteile am Lager haben.

Mir wäre bei so einem Service, der Hersteller des Gerätes vollkommen egal.
 
Hat hier jemand eine BUDERUS GB182 oder kann zu diesem Modell etwas sagen bezüglich Qualität, Zuverlässigkeit und Gasverbrauch?
Zu den Worten meines Vorredners möchte ich hinzufügen, dass der Gasverbrauch natürlich auch von der korrekt durchgeführten Heizlastberechnung abhängt...hast du eine? Wer hat die durchgeführt nach welcher Methode / Norm... Ich habe jahre lang ~200m2 mit Warmwasser mit nem GB162-15 in nem damals unsanierten Bestandsbau von 1986 warm bekommen bei Normaußentemperatur -15°C...ohne jegliche Komforteibußen Erstinstallation ein atmosphärischer Kessel mit 35kW nur für die Heizung + eigener Warmwasserbrenner...
 
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Zu den Worten meines Vorredners möchte ich hinzufügen, dass der Gasverbrauch natürlich auch von der korrekt durchgeführten Heizlastberechnung abhängt...hast du eine? Wer hat die durchgeführt nach welcher Methode / Norm... Ich habe jahre lang ~200m2 mit Warmwasser mit nem GB162-15 in nem damals unsanierten Bestandsbau von 1986 warm bekommen bei Normaußentemperatur -15°C...ohne jegliche Komforteibußen Erstinstallation ein atmosphärischer Kessel mit 35kW nur für die Heizung + eigener Warmwasserbrenner...
Gutes Argument..... Aber eine Heizlastberechnung macht niemand bei einem Kesseltausch. Weisst du was das für eine Arbeit ist? Im Altbau auch fast nicht machbar, da man nicht weiß welche Baustoffe zum Bau des Hauses damals verwendet wurden. Ergo, sowas kann man eigentlich nur schätzen.

Der GB 162-15 ist jetzt nicht viel besser als ein neues Gerät. Wir reden hier von sehr wenigen Prozent.

Ich denke, dass Deine größte Einsparung war, dass du diesen direkt befeuerten Warmwasserspeicher eliminiert hast.
Denn damit hast du quasi an 365 Tagen, immer für 24 Stunden, deinen Landkreis geheizt.
 
Gutes Argument..... Aber eine Heizlastberechnung macht niemand bei einem Kesseltausch. Weisst du was das für eine Arbeit ist? Im Altbau auch fast nicht machbar, da man nicht weiß welche Baustoffe zum Bau des Hauses damals verwendet wurden. Ergo, sowas kann man eigentlich nur schätzen.
Ich weiß das weil ich sie damals selber nach der alten DIN 4701 gemacht habe ;)
Mittlerweile habe ich eine Thermische Simulation als Jahresbetrachrung meines Umbaus durchgeführt, die ist nicht weniger aufwendig.
Der GB 162-15 ist jetzt nicht viel besser als ein neues Gerät. Wir reden hier von sehr wenigen Prozent.

Ich denke, dass Deine größte Einsparung war, dass du diesen direkt befeuerten Warmwasserspeicher eliminiert hast.
Denn damit hast du quasi an 365 Tagen, immer an 24 Stunden, deinen Landkreis geheizt.
In meinem Fall absolut richtig.

Mir ging es mit der Aussage darum das nur allzu oft pauschal (aus Sicht des HB verständlicherweise) zu große Kessel eingebaut werden die dann nie wirklich ausgenutzt werden und im unteren Bereich zwangsweise das Takten beginnen. Klar bei ner Gasheizung nicht soooo schlimm wie bspw. eine zu groß ausgelegte Wärmepumpe. Aber verschenktes Geld ist es alle mal. Erst recht dann wenn ein Energieberater bspw. von den Stadtwerken einer örtlichen Energieagentur...das kostengünstig oder gar kostenlos macht. Der Heizungsbauer macht das natürlich nicht freiwillig, völlig verständlich.

Edit: nur zur Klarstellung der GB162 mit 15kW war das seinerzeit das neue Gerät das einen 35kW Vissmann Kessel + den direkt befeuerten WE-Speicher ersetzt hat.
 
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Mir ging es mit der Aussage darum das nur allzu oft pauschal (aus Sicht des HB verständlicherweise) zu große Kessel eingebaut werden die dann nie wirklich ausgenutzt werden und im unteren Bereich zwangsweise das Takten beginnen. Klar bei ner Gasheizung nicht soooo schlimm wie bspw. eine zu groß ausgelegte Wärmepumpe. Aber verschenktes Geld ist es alle mal. Erst recht dann wenn ein Energieberater bspw. von den Stadtwerken einer örtlichen Energieagentur...das kostengünstig oder gar kostenlos macht. Der Heizungsbauer macht das natürlich nicht freiwillig, völlig verständlich.
Tja, das ist halt oft das Problem. Viele "Kollegen" rechnen noch immer falsch. Die Wärmepumpe oder der Feststoffkessel kann gerne überdimensierniert sein. Wenn der Rest zu der Anlage passt.

Problem ist halt nur, dass die Wenigsten wirklich Ahnung haben.

Übrigens, auch ein Takten bei einer Gasheizung sollte vermieden werden.
 
Tja, das ist halt oft das Problem. Viele "Kollegen" rechnen noch immer falsch.
Oder sagen dem Kunden pauschal "das passt schon" weil funktionieren wird es alle mal wenn es zu groß dimensioniert ist.
Die Wärmepumpe oder der Feststoffkessel kann gerne überdimensierniert sein. Wenn der Rest zu der Anlage passt.
Von überdimensionierten Wärmepumpen mit (großen) Pufferspeicherern halte ich persönlich nichts. Wirkt sich eigentlich immer negativ auf die Arbeitszahl aus. Könnte in nem Zukünftigen Szenario u. U. vielleicht mal Sinn machen. Aber auch dann bleibt anzuzweifeln ob das Gesamtbetrschtet mal Sinn ergeben könnte. Bei Festsoffkesseln ganz anders, da Speicherst Überschüsse auf nem deutlich höherem thermischen Niveau.
Problem ist halt nur, dass die Wenigsten wirklich Ahnung haben.
Übrigens, auch ein Takten bei einer Gasheizung sollte vermieden werden.
Meine Worte und der Grund warum ich nach einer Heizlastberechnung gefragt habe.
 
Wann wird es das zur Nutzung geben?
Nix Neues.


Ich glaub, Mainz ist da auch schon länger dabei.
Somit sind alle Gasheizungen, auch die Älteren, in der Lage dieses Gas/Wasserstoffgemisch zu verbrennen.
Also wieder mal ein guter Marketinggag eines Herstellers, der etwas bewirbt, was wohl eh schon geht.

.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scheinbar ist bald Schluss mit dem Gas aus Russland… Die Vorzeichen scheinen sich zu verdichten.

Der Westen muss mal wieder schmerzlich erkennen, dass Putin am längeren Hebel sitzt.

Wenn Europa im Winter friert, sämtliche Kosten explodieren, in Afrika Hungersnöte herrschen, wird die Solidarität mit der Ukraine doch stark abnehmen…

Und dann wird es noch schwerer, den Verbrecher aus Russland zu stoppen…
 
Scheinbar ist bald Schluss mit dem Gas aus Russland… Die Vorzeichen scheinen sich zu verdichten.

Der Westen muss mal wieder schmerzlich erkennen, dass Putin am längeren Hebel sitzt.

Wenn Europa im Winter friert, sämtliche Kosten explodieren, in Afrika Hungersnöte herrschen, wird die Solidarität mit der Ukraine doch stark abnehmen…

Und dann wird es noch schwerer, den Verbrecher aus Russland zu stoppen…
Da hast du mit Allem, was du schreibst, sicherlich Recht. Man darf dabei aber eines nicht vergessen, bin wahrlich kein Fan von
Putin, aber wir in Westeuropa haben jahrzehntelang vom dieser billig gelieferten Energie profitiert.

Nicht nur jeder private Haushalt, sondern auch unsere Industrie.

Jeder sollte sich mal selbst an die eigene Nase fassen. Auch ich!! Mei dann zahl ich halt am Jahresende mal
100 bis 300 EUR nach, aber durch den erhöhten Abschlag bekomm ich halt nächstes Jahr wieder was zurück.

Diese Zeiten sind vorbei.

Auch ich ertappe mich jetzt dabei, dass ich sparen will. Und das obwohl ich zu einer Mittelschicht gehöre, die
nicht jeden Euro umdrehen muss. Ich jammere und spare quasi auf hohem Niveau.

Aber ich kenne genügend Menschen hier, die wirklich jeden EUR umdrehen müssen. Und genau denen muss
geholfen werden.

Lieber ziehe ich mir im Winter drei Paar Socken an, bevor ich mit der Ukraine nicht mehr solidarisch bin.
 
Ein paar Socken wird nicht reichen. Da kommt größeres auf uns zu 🤕
 
Da hast du mit Allem, was du schreibst, sicherlich Recht. Man darf dabei aber eines nicht vergessen, bin wahrlich kein Fan von
Putin, aber wir in Westeuropa haben jahrzehntelang vom dieser billig gelieferten Energie profitiert.

Nicht nur jeder private Haushalt, sondern auch unsere Industrie.

Jeder sollte sich mal selbst an die eigene Nase fassen. Auch ich!! Mei dann zahl ich halt am Jahresende mal
100 bis 300 EUR nach, aber durch den erhöhten Abschlag bekomm ich halt nächstes Jahr wieder was zurück.

Diese Zeiten sind vorbei.

Auch ich ertappe mich jetzt dabei, dass ich sparen will. Und das obwohl ich zu einer Mittelschicht gehöre, die
nicht jeden Euro umdrehen muss. Ich jammere und spare quasi auf hohem Niveau.

Aber ich kenne genügend Menschen hier, die wirklich jeden EUR umdrehen müssen. Und genau denen muss
geholfen werden.

Lieber ziehe ich mir im Winter drei Paar Socken an, bevor ich mit der Ukraine nicht mehr solidarisch bin.

Viele argumentieren und denken ähnlich wie du. Kann ich von einem bestimmten Blickwinkel auch gut nachvollziehen.
Solidarität klar, so lange es nicht all zu sehr weh tut. Den meisten hier dürften 100 bis 300, oder auch mehrere tausend Euro pro Jahr mehr oder weniger egal sein.

Jetzt geht es aber eben bei vielen ums Eingemachte, falls Putin tatsächlich kein Gas mehr liefert.
Da sprechen wir nicht einmal von einer Inflation größer zehn Prozent. Schlimm genug.
Jetzt geht's um die nackte Existenz.
Auf dem Spiel stehnen über 5 Mio. Arbeitsplätze. Meist gut bezahlt.
Chemie, Metall, Bau etc.

Bin selber in einem Unternehmen, welches sprichwörtlich abhängig von Putins Willen ist.
Das ist kein Spaß mehr. Viele Mitarbeiter mit Familien und Schulden auf dem Eigenheim.
Da geht es nicht um Heizung im Winter zwei Grad runter drehen...

Sorry, das Thema war eigentlich Gasheizung.
Habe ich auch und hoffe so lange wie möglich behalten zu können.
 
Bin selber in einem Unternehmen, welches sprichwörtlich abhängig von Putins Willen ist.
Das ist kein Spaß mehr. Viele Mitarbeiter mit Familien und Schulden auf dem Eigenheim.
Da geht es nicht um Heizung im Winter zwei Grad runter drehen...
Deshalb bin ich ja auch dafür die Wirtschaft am Laufen zu lassen. Denn was hilft es
wenn man zuhause eine warme Bude hat, aber arbeitslos ist?
 
Und es geht los…

Erste Erhöhungen (ohne Umlage) des Gaspreises um 133 Prozent…

Habeck und Scholz sagen eben doch nicht alles…
 
Spätestens im Oktober wird bei vielen Haushalten „der Baum brennen“…

In meiner Nachbarschaft gibt es einige Rentner mit ihren Häusern. Das schaffen die nicht…
 
Und es geht noch weiter ab 2024 darf keine Gasheizung eingebaut werden wenn nicht 65% der Heizwärme erneuerbar erzeugt werden.

Außerdem: Wärmepumpen werden mit einer Basisförderung von 25% gefördert (bis jetzt 35). Wenn die Gasheizung über 20 Jahre alt ist gibt's 10% oben drauf, bei Austausch von Ölkesseln generell +10%
Eingang des Förderantrag nach den alten Regeln spätestens 14.08. (lohnt dann wenn die Gasheizung jünger ist oder man von Öl umrüstet, sonst im Endeffekt kein Unterschied).
 
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