Gebrauchtkauf M-Roadster: Worauf gilt es zu achten?

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Echt ???? Bin ich hier wirklich falsch informiert worden ??????
Bei unserer Fahrt mit dem M-Roadster erschien uns das Diff nicht als das Gelbe vom Ei, worauf hin ich meinen :) darauf ansprach und der meinte es sei elektronisch&:
Es ist ein mechanisches Sperrdiff, aber die Sperrwirkung ist eben variabel und elektronisch geregelt. Ob das nun besser oder schlechter als ein Sperrdiff mit konstanter Sperrwirkung ist, weiß ich auch nicht... kommt wahrscheinlich ganz auf die Strecke und den eigenen Fahrstil an.
 
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Es ist ein mechanisches Sperrdiff, aber die Sperrwirkung ist eben variabel und elektronisch geregelt. Ob das nun besser oder schlechter als ein Sperrdiff mit konstanter Sperrwirkung ist, weiß ich auch nicht... kommt wahrscheinlich ganz auf die Strecke und den eigenen Fahrstil an.

Ahhh !!! Danke, DASS ist der springende Punkt !:t
Auf das konstante Sperrdiff wird sich der Fahrer besser einstellen können..Nehm ich mal an.
 
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Ja, ist definitiv keine elektronische Sperre was mal wieder zeigt wie schlecht die :) teilweise die Autos kennen....

Stimmt, als der Meister von Buchner und Linse (mittlerweile insolvent) in meinem Emmy sass, die schöne Ausstattung bemerkte und ich betonte das sei ein M: "Eeeeecht, das ist ein M" :O

Ebenso der Servicetechniker vom BMW Servicemobil, der die Batterie immer unter der Bodenplatte suchte, obwohl sie sichtbar vor ihm stand. Hab mir das 30 Sekunden angesehen und ihn dann aufgklärt :d
 
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Es ist ein mechanisches Sperrdiff, aber die Sperrwirkung ist eben variabel und elektronisch geregelt. Ob das nun besser oder schlechter als ein Sperrdiff mit konstanter Sperrwirkung ist, weiß ich auch nicht... kommt wahrscheinlich ganz auf die Strecke und den eigenen Fahrstil an.

Dass es elektronisch geregelt sein soll, ist mir nun auch neu. Mein Wissenstand war, dass es variabel ist, d.h. nur bei Durchdrehen eines Antriebsrads Sperrwirkung hat. Ich dachte immer die variable Sperrwirkung wird durch eine mechanische Lösung erzeugt.
 
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Stimmt, als der Meister von Buchner und Linse (mittlerweile insolvent) in meinem Emmy sass, die schöne Ausstattung bemerkte und ich betonte dass sei ein M: "Eeeeecht, das ist ein M" :O

Ebenso der Servicetechniker vom BMW Servicemobil, der die Batterie immer unter der Bodenplatte suchte, obwohl sie sichtbar vor ihm stand. Hab mir das 30 Sekunden angesehen und ihn dann aufgklärt :d

Sowas ist schon etwas peinlich für BMW!

Aber ich sollte nicht mit Steinen werfen. Bin wohl auch gerade eines Besseren belehrt worden... &:
 
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Und so gesehen hatte mein :) nicht mal ganz unrecht, wollte vielleicht auch nur damals nicht weiter in die Details gehen (weil er weiß, dass ich eine Mechanikerlusche bin..:d).
 
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Dass es elektronisch geregelt sein soll, ist mir nun auch neu. Mein Wissenstand war, dass es variabel ist, d.h. nur bei Durchdrehen eines Antriebsrads Sperrwirkung hat. Ich dachte immer die variable Sperrwirkung wird durch eine mechanische Lösung erzeugt.
Sorry - mein Fehler. Hatte irgendwo mal gelesen, daß die M-Sperre mit dem DSC gekoppelt sein soll, und das ginge ja nur mit elektronischer Regelung.

Tatsächlich ist die variable Regelung des M-Sperrdiff aber wohl doch mechanisch:

Sperrwirkung bis zu 100 Prozent.

Die variable M Differenzialsperre funktioniert nach folgendem Prinzip: Die Differenzdrehzahl, die zwischen den Antriebsrädern entsteht, wenn ein Antriebsrad entlastet wird oder auf einer sehr glatten Fahrbahn läuft, erzeugt in einer integrierten Scherpumpe spontan Druck. Dieser Druck wird über einen Kolben an eine Lamellenkupplung weitergegeben, wodurch – abhängig von der Drehzahldifferenz – ein Antriebsmoment auf das besser greifende Rad übertragen wird.

Im Extremfall wird das gesamte Antriebsmoment über das Rad mit dem besseren Reibwert übertragen. Nimmt die Differenzdrehzahl zwischen den beiden Rädern wieder ab, reduziert sich zwangsläufig der Pumpendruck und das Sperrmoment lässt entsprechend nach. Dieses selbstregelnde Pumpensystem ist wartungsfrei und mit hochviskosem Siliconöl gefüllt.Der Vorteil für den Fahrer liegt darin, dass er sein Auto auf einem Untergrund, der sehr unterschiedliche Reibwerte für die beiden Antriebsräder bietet, wesentlich besser anfahren kann, da er nun über mehr Traktion verfügt. Außerdem verbessert die variable M Differenzialsperre auch Handling und Fahrstabilität fühlbar – ein zusätzlicher Gewinn an Sicherheit und Fahrfreude.
Funktioniert halt so ähnlich wie beim Audi Torsen 4WD-Diff...
 
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Also im Ergebnis eine variable-mechanische Sperre. Danke für die Aufklärung Fritz242!

Was die Driftprofis an der M-Sperre kritisieren ist meines Wissens die Tatsache, dass es nicht permanent sperrt, d.h. nur bei Schlupf "aktiv" ist.
 
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Also im Ergebnis eine variable-mechanische Sperre. Danke für die Aufklärung Fritz242!

Was die Driftprofis an der M-Sperre kritisieren ist meines Wissens die Tatsache, dass es nicht permanent sperrt, d.h. nur bei Schlupf "aktiv" ist.

Jep, das war es was uns gestört hat. Man kann sich auf das Fahrverhalten nicht perfekt einstellen. Aber wir sprechen von einem sehr hohem Feingefühl.

Obwohl wir natürlich keine Driftprofis sind:M:d

Ist so ähnlich wie es uns mit den Eagel F1 Reifen ging: Laaaange voller Grip und plötzlich gar keiner mehr..Diese Paarung schmeckt uns gar ned.
 
Raddrehmoment Z4 M S54 vs. 3.0si N52

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und mit Hilfe des Raddrehmomentrechners des Benutzers MSM aus dem BMW-Drivers Forum und der Drehmomentdiagramme vom 3.0si und dem S54 (letzteres leider nur von Wetterauer, aber natürlich in der "non-tuning" Version) ein Diagramm über das Raddrehmoment gemacht.

Interessant übrigens, der Z4M ist länger übersetzt. Zwar haben die Getriebe absolut identische Abstufungen (!) aber der Z4M hat ein länger übersetztes Differential und Reifen mit einem höheren Abrollumfang.

Dennoch sieht man deutlich, dass der Z4M (im Diagramm rot) zu jedem Zeitpunkt deutlich mehr Drehmoment am Rad hat, als der 3.0si, das heißt zu jedem Zeitpunkt deutlich besser beschleunigt, außer ganz zu beginn, bis etwa 1500 Umdrehungen, denn dort ist das Drehmoment des S54 deutlich niedriger (angegeben) als das des N52.

Es gehören jeweils die Kurven zusammen, die sich zu beginn überschneiden.

Darunter nochmal eines, zum 35i Motor, die Drehzahlkurve ist vom 335i, dürfte aber im Z4 die gleiche sein. Da sieht man deutlich, dass der 35i und der S54 extrem nah beieinander liegen. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist der 35i sogar immer deutlich stärker als der S54. Das heißt also beim S54 häufiger schalten. Die Schnittpunkt der Kurven sind viel weiter zur Mitte des Diagrammes verschoben.

Wäre also das Gewicht nicht deutlich höher, dann würde man mit einem S54 schon Probleme haben an einem 35i dran zu bleiben. Vor allem wenn der Motor tatsächlich deutlich nach oben streut.

Zu beachten ist allerdings, dass im Diagramm für den N52 und den N54 auch Drehzahlwerte von 7000 - 8000 verzeichnet sind. Die letzten 2 Datenpunkte muss man sich also weg denken, das heißt die Spreizung der Gänge ist nicht ganz so breit wie hier dargestellt.
 

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