geht die Epoche der klassischen Verbrennungsmotoren zu Ende?

fundriver

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10 Juli 2005
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BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Hi
die Spatzen pfeifen es vom Dach..und die Nachrichtenagenturen vermelden

Verbot von Diesel- und Benzinautos Ausgebrannt
Die Forderung ist radikal: Nach dem Willen der Bundesländer sollen ab 2030 keine Pkw mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Es wäre ein Glücksfall für die Autoindustrie.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...el-autos-ausgebrannt-kommentar-a-1115707.html

So und nun? wird es zur Realität? und wenn ja..wirklich schon 2030? oder nur ein Ansatz um mehr Drive in das Thema zu bringen? Was meint Ihr? wären ja nur noch 14 Jahre....das ist nicht viel...und was passiert mit LKWs?
bin gespannt auf die Diskussion...
 
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Naja,ist wie immer erst mal ne Maximalforderung,aber ich denke 2040-50 ist es spätestens so weit. Das ganz Schlimme dabei,wir werden die neuen Elektrokarren nicht mal selber fahren dürfen,autonomes Fahren Hilfsausdruck.
 
Ich mag ja grundsätzlich Verbrenner, aber so langsam hab sogar ich als Petrolhead die Schnauze voll. Stellt euch mal an einer Hauptverkehrsstraße, in einer Großstadt, und versucht euch mal mit jemanden zu unterhalten, ganz zu schweigen von den Abgasen...
Obendrein machen Verbrenner langsam eh kein Spaß mehr. Die eine Hälfte sind drecks Diesel - am Selbstzündersound finde ich grundsätzlich nichts positives. Der Rest besteht fast ausschließlich aus Downsize-Vierzylinder. Da geht mir auch keiner ab. In Zukunft werden die meisten wohl mit maximal drei Töpfen klar kommen müssen.

Ich würde lieber einem eZ4 fahren, als einen mit nem 1 Liter Dreizylinder.
 
Na ja es ist wie im Spiegel Kommentar geschrieben eine echte Herausforderung, und auch meisterbar (ich denke aber auch dass 14 Jahre extrem sportlich sind und heute auch noch für uns unrealistisch erscheinen). Zudem wird es sicher eine laaaaaange Übergangszeit geben, welche manch einer gar nicht mehr von uns vielleicht bis zum Ende erleben wird.
Für die Autoindustrie bedeutet das aber neue Technologien und neue Absatzmärkte (vl sollte man doch wieder Autoaktien kaufen), dazu muss die Infrastruktur europaweit angepasst werden. Sozusagen könnte diese Thematik einen neuen Wirtschaftsboom auslösen.
Was passiert aber mit der Öllobby? und den OPEC Staaten? kehrt dort dann Armut ein? und wie behandelt man das Thema in anderen EU Staaten und Drittländern? Eins dürfte auch klar sein...dem Mensch zukünftig in der Mobilität einzuschränken wird nicht gehen. Das würde eine Revolution auslösen....na es wird auf alle Fälle spannend...

im Übrigen..wenn man mal in einer Verbrennungsmotorenfreien Stadt war (z.B Zermatt)...es ist ganz nett mal...aber da ist es auch Urlaub....
 
Wie ich heute hörte, gibt es gerade einmal für 1 Mio. Elektrofahrzeuge entsprechende Mengen an Lithiumvorkommen. Wenn nicht andere Batterien/Akku entwickelt werden oder keine neuen richtig große Li-Lagerstätten entdeckt werden, wird aus der Elektrofahrzeugvision des Bundesrates wohl nichts werden.
 
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Vorab: 2030 wird es noch einiges an Verbrennungsmotoren am Markt geben. Ich denke der Sinn der Aktion ist es das die Hersteller hier endlich in die Pötte kommen und bessere Alternativen anbieten statt um jeden ml Verbrauch am Teststand zu kämpfen. Inosfern müsste gleichzeitig die Ansage kommen das die Verbrauchs- / Abgasrichtlinen final festgesetzt werden. Bringt ja nichts ewig in eine offenbar auslaufende Technologie noch Resourcen zu investieren.

Meine Position ist das ich lieber heute als morgen autonome Autos mit Elektroantrieb hätte. Man bestellt es sich für 8:00 Uhr vor die Haustüre, steigt ein, liest Zeitung und kommt entspannt in der Arbeit an. Eventuell teilt man es sich noch mit ein paar anderen und schon spart man sich einiges an Fahrzeugen, Lärm, lokalen Emissionen, Stellplätzen, Verkehrsraum. Die tote Zeit im Berufsverkehr bringt niemanden etwas.
Auch auf Langstrecke kann ich mir das gut vorstellen, wenn ich mir ansehe wie unbedarf so mancher Autofahrer unterwegs ist bringt es auch einiges an Sicherheit.
Man selbst besitzt das Fahrzeug nicht, braucht also keinen eigenen Stellplatz / Lademöglichkeit dafür und das Fahrzeug kann viel besser ausgelastet werden.
Es hat guten Grund dass dies Teil jeder utopischen, zukünftigen Welt ist.

Für den Lastverkehr muss man eben die Systeme ändern. Dann gibt es eben alle 100km auf der Autobahn Logistikcenter in dene die Fracht / Anhänger gewechselt werden und leere Zugmaschinen nachgeladen werden. Autonome LKWs wären eh wünschenswert wenn man sich die Häufung von schweren und oft tödlichen Unfällen z.B. hier im Großraum Nürnberg ansieht (OK, Ursache sind hierfür sicherlich auch die Baustellen). Oder man investiert in dieses klassiche, für den Güterverkehr nahezu perfekte Verkehrmittel Bahn. Auch die Binnenschifffahrt bietet sich zum Transport mit geringen Energieaufwand pro t/km an (auch wenn hier wohl noch nie großartig der Schadstoffaustoß reguliert wurde, steht wohl aktuell an und dürfte immense Investitionen für den Markt bedeuten)


Probleme an der ganzen Sache: Immenser Investionsaufwand an sehr vielen Stellen, aktuell noch eine eher mäßige Kapazität der Energiespeicher (große Reichweite = viel Gewicht & Platzverbrauch + hoher Energieaufwand für die Produktion + Einsatz wertvoller Rohstoffe), fraglich ob tatsächlich langfristig hierdurch der globale Schadstoffaustoß gesenkt wird im Vergleich zu konventionellen Energieträgern. Dazu kommt das gerade die deutschen Hersteller hier noch nicht viel anbieten, aktuell muss man für Elektroautos zu Tesla, Renault oder Nissan greifen. BMW hat hier ja mit dem i3 zwar eine Fleißaufgabe abgeliefert aber nicht gemerkt das eine tägliche, reale Reichweite von von 200km ein Muss ist (ok, nun kommt wohl ein Modell mit größeren Akku), mit Preisen ab 40.000 mit ein paar Extras (bis über 50.000 mit Vollausstattung) bleibt es aber ein Imageträger und kein Verkaufsschlager. Aber darum ging es BMW wohl nie, sonst hätten Sie sich auch diesem dämlichen Range Extender gespart.
Dazu kommt vor allem das unser Stromnetz und auch kein anderes auf der Welt diese Energiemengen übertragen oder Bereitstellen kann wenn erstmal wirklich viel Elektroautos geladen werden müssen. Wie hier die Lösung aussieht weiß niemand, alleine schon die Problematik die sich beim Netzausbau auf seiten der Bürger zeigt kann hier zum finalen Stolperstein werden oder zumindest die Pläne um Jahre nach hinten schieben. Und woher nehmen wir die Energie? OK, gigantische Windparks in der Nordsee sind ein netter Ansatz aber ohne die passenden Energiespeicher in gleicher Größenordnung auch nicht ganz einfach (OK, hier könnten die Fahrzeuge auch als Puffer sowohl für Zuhause als auch das Netz dienen; geparkt ab 18 Uhr, keine weitere Nutzung an diesem Tag, 37% Restakku, Ladedauer bei Max P 3h, morgens werden min. 60% benötigt -> wie und wann geladen wird ist egal -> intelligentes laden). Es hat einen Grund das immer noch Kohlekraftwerke gebaut und aufgerüstet werden - hier darf man sich keiner vorschnellen Illusion hingeben.
So lange wir hier in der Energieerzeugung keinen großen Durchbruch (Fusion) schaffen bleibt das Thema mit schwarzen Flecken übersät.

Was erstmal wohl mehr bringen würde wären sinnvolle Praxistests im Bezug auf Verbrauch und Schadstoffausstoß von Verbrennungsmotoren und eine Auslegung auf längere Nutzungsdauer (z.B. Änderung der gesetzlichen Vorgaben auf 5-6 Jahre Garantie auf Neuwägen). Gerade Geschäftswägen sollten hier mehr einbezogen werden damit die nicht zwingend 1-2 jährlich durchgetauscht werden (o.k. dies könnte ziemliche Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt haben).


So lange ich meinen Z4 behalten kann und gelegenlich damit ein Runde drehe ist mir das herzlich egal. Hergeben werde ich den nur wenn ich mir etwas deutlich besseres holen würde, außer einem Aston Martin mit V12 fällt mir dazu aber nicht viel ein. Spannender wird es dann eher eine Tankstelle zu finden bei einer Ausfahrt ;)

Wie ich heute hörte, gibt es gerade einmal für 1 Mio. Elektrofahrzeuge entsprechende Mengen an Lithiumvorkommen. Wenn nicht andere Batterien entwickelt werden oder keine neuen richtig große Li-Lagerstätten entdeckt werden, wird aus der Elektrofahrzeugvision des Bundesrates wohl nichts werden.
Jein, Lithium ist relativ begrenzt, ja, aber man kann ja Batterien aus allerhand anderen Materialien bauen. Wenn die ganze Welt auf Elektroautos umstellt wird dies defintiv ein Problem.
 
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Meine Position ist das ich lieber heute als morgen autonome Autos mit Elektroantrieb hätte. Man bestellt es sich für 8:00 Uhr vor die Haustüre, steigt ein, liest Zeitung und kommt entspannt in der Arbeit an. Eventuell teilt man es sich noch mit ein paar anderen und schon spart man sich einiges an Fahrzeugen, Lärm, lokalen Emissionen, Stellplätzen, Verkehrsraum. Die tote Zeit im Berufsverkehr bringt niemanden etwas....
Das gibt es schon seit fast 200 Jahren und heisst Eisenbahn. :cautious:
 
Wieviele Hybriden oder reine E-Fahrzeuge sind eigentlich im Fahrzeugbestand unser Bundes- oder Landesregierung vorhanden und vor allem, mit welcher Motorisierung sind die Politiker unterwegs, welche diese 2030- Forderung anstreben?

...Wasser predigen und Wein saufen...
 
Das sind immer fromme Wünsche die auch gerade kurz vor der Wahlzeit mal wieder rausgeschossen werden, immer dieselben
Aktionen von Politikern und Co.
Wenn der mündige Bürger nicht das macht was die oben wollen werden solche Sprüche gemacht, will man dann immer noch nicht wird es eben
per Gesetz geregelt und Du guggst in die Röhre. Ist in anderen Bereichen die letzten Jahre auch nicht anders gewesen mit Staubsaugern, die gute alte
Glühbirne mit 25-100W, Doppelschlitztoastern usw.
Mir muss nur mal einer sagen wo die ganze Infrastruktur zum Laden herkommen soll ? 5-20 Teslas an einer Tanke gleichzeitig und die braucht ein eigenes
Kraftwerk !
Wo kommen die Unternehmen her und die Mitarbeiter die das alles aufbauen sollen ?
Für eine Stromtrasse von Nord nach Süd braucht man in Germany 30 Jahre zur Planung weil irgendwer nen Käfer auf der Fläche aussetzt und dann das
ganze Projekt per Eilverfahren gestoppt wird, 2 pisselige Windräder hier in der Nähe von mir, direkt waren die Anwohner 1,5km entfernt auf den Barrikaden,
ein notwendiger Konverter zur Umsetzung von DC in AC wird blockiert weil das Dingen in 500m Entfernung noch 35dB "leise" ist und man Umweltsmog
befürchtet....dabei sitzen die Knalltüten auf der Protestversammlung mit 2 Handys da am Tisch und sind gegen den Konverter am stänkern.
 
Mal so kurz in den "grünen" Raum geworfen: Wie soll der Notstrom z.b. in Krankenhäuser und andere lebenswichtige Installationen funktionieren ?
Kommt dafür dann auch der Strom aus der Steckdose ?
OK, Notstromagregate sind ja keine Verbrennungsmotoren die im täglichen Verkehr unterwegs sind.
Alles schön und gut... der Einsatz von Verbrennungsmotoren könnte mit Sicherheit reduziert werden und damit den entsprechenden Verbrauch von fossile Brennstoffen, was die Verinngerung der Umweltverschmutzung zur Folge hätte.
Aber die Vorgabe 2030 nur für den Verkehr als Neuzulassung von Fahrzeugen ist zu kurz gedacht. Es wäre viel wirkungsvoller, wenn sich jeder mal selber überlegt, wie oft er sein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor wo für einsetzt, wo das absolut nicht direkt notwendig ist.
Kleines Beispiel.... nicht mehrfach täglich losfahren um minimale Besorgungen zu machen, sondern wenn, dann gezielt überlegt in welcher Reihenfolge die Besorgungen zusammengelegt werden können und was dann auch die kürzeste Strecke dazu wäre.
Wenn ich so mal hier in meiner Umgebung die Fahrbewegungen beobachte in Bezug auf Schule, Kindergarten usw..... wo wegen ein paar hundert Meter Fahrtstrecke spritfressenden Ungetüme mehrfach täglich in Bewegung gesetzt werden.....die man leicht und gesünder (auch für die Kinder) zu fuß erledigen könnte.
Auch seitens der Obrigkeit kann da viel reduziert werden, durch z.B. den unsinnigen Einsatz von Schulbussen innerhalb der Ortschaft.
Ach... ich mag nicht mehr, da gäbe es so viel was man verbessern könnte...aber....
 
Der Hype wird ev. irgendwann schon im Keim erstickt, wenn das Fahren mit E-Autos
dann richtig teuer wird, dabei meine ich nicht die Anschaffungskosten.
Oder meint Ihr die Mineralölsteuer entfällt so einfach????
Noch lockt ja das günstige Fahren aus der Steckdose, aber wie lange noch?
 
Nur weil ich die Lampe im Haus abnehme und sie nach draußen vor das Fenster versetze, verändere ich die Quelle nicht.

Mit anderen Worten der additive Strom muss auch erzeugt werden und dies sind keine Windkrafträder...


Oder in noch anderen Worten
Wenn ich den Dreck von a nach b schiebe ist er immer noch da...


Ach, da fallen einem noch viele Metaphern ein...
 
Noch lockt ja das günstige Fahren aus der Steckdose, aber wie lange noch?
Zumindest wenn du den Wagen Zuhause lädst wird niemand erkennen können ob du den Strom zum Autofahren oder zum Wäschewaschen benutzt und ich würde ein E-Fahrzeug sogar tagsüber in meiner Praxis laden und voll von der Steuer absetzen.;)
 
Gestern noch einen interessanten Bericht über Vulkane gesehen, und Seen mit sehr viel CO2 und Methan darin...... Oh, falsches Thema, es geht ja um die Stinker auf unseren Straßen, natürlich nur um unsere in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge, da ja nur diese hier fahren!
Mit den E-Fahrzeugen schön und gut. Nichts dagegen. Was mich persönlich daran stört ist wieder dieser "Zwang" von der Politik.
Ich möchte bitte selbst entschieden, womit ich mobil unterwegs bin und wann und wie und wie oft und und und.
Ich muss schon so viel vorher zahlen, das ich mich mit einen Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegen darf. Also möchte ich dies auch ohne weitere Einschränkungen..... Wo wir wieder bei der Feinstaubplakette wären..... Ach ja, erst mal ein Kaffee...
 
Hallo,
ist doch schon ein alter Hut, andere Länder wollen da sogar noch eher dran:
https://www.welt.de/motor/modelle/a...n-die-Abschaffung-des-Verbrennungsmotors.html

http://www.focus.de/auto/elektroaut...iesel-und-benzinautos-ab-2025_id_5827903.html

Ist aber eher unrealistisch, denn woher soll der ganze Strom kommen der dann benötigt wird? aus Braunkohle- und Kernkraftwerken??
Das wäre die Ablösung der Pest durch Cholera

Und wenn man sich dann anschaut wie die Ökobilanz der Akkus bei der Herstellung und Entsorgung ist wird einem eh schlecht.

Aber scheinbar denken die wirklich alle das der Strom ja einfach so aus der Steckdose kommt.

Dabei gibt es viel bessere Ansätze wie z.B. die Brennstoffzelle die in meinen Augen viel zu wenig gefördert und entwickelt werden.

Erst mal müsste meiner Meinung nach der öffentlich Nahverkehr gerade in Ländlichen Gegenden deutlich verbessert werden und auf Elektro umgestellt werden, denn wenn man sich mal anschaut wie alt die Busse größtenteils sind und was die an Dreck rauspusten sollte erst mal dort angefangen werden.

Die Bahn dürfte dann auch nicht immer mehr Strecken stillegen sonder muss das Netz erweitern, aber dann kommen ja auch wieder die Jungs wegen dem Naturschutz wenn neue Bahnstrecken gebaut werden.
Dazu kommt das ich nicht wissen möchte wieviel CO2 täglich nur durch Staus sinnlos in die Luft geblasen wird. Da gibt es genügend Dinge an denen gearbeitet werden kann um den CO2 Ausstoss zu verringern.
 
Es wird höchste Zeit, daß endlich dem Verbrennungsmotor der Gnadenschuß gegeben wird.

Seit bald 10 Jahren befindet sich die Entwicklung an dieser Technologie in einem politischen und gesellschaftlichen Würgegriff, dessen Ergebnis Motoren mit geringerer Haltbarkeit, zweifelhafter Ökobilanz ohne irgendeinen emotionalen Wert sind.
Seelig diejenigen, die sich von synthetischen Placebos der Hersteller täuschen lassen.

Als Autoliebhaber habe ich mich also wirklich über diese Nachricht gefreut. Lieber ein konsequenter "Alternativ"-Antrieb als die heute erhältlichen Verbrennungsmotoren, die einen stets nur an bessere Zeiten des Automobilbaus denken lassen.

Endlich sind folgende Dinge in Sicht:

Ruhige Ballungsräume
Geringere Umweltbelastung (...als Hoffnungsmodell, wenn man das Elektroauto nicht als Wegwerfprodukt begreift und das Geschäftsmodell entsprechend umstellt...)
Sonderstatus für die dann exotischen Verbrennungsmotoren mit der Faszination und Sympathie, die heute auch eine Dampflok-Sonderfahrt erntet (..., die nüchtern betrachtet auch nur stinkt und laut ist)

Von letzterem kann man relativ sorgenfrei ausgehen. Daß der Verbrennungsmotor generell verboten wird, ist mE äußerst unwahrscheinlich, ähnlich wie Bestandsfahrzeuge ohne Kat nach wie vor zulassungsfähig sind und es auf Grund ihrer geringen Zahl sicherlich auch bleiben.
Die Umstellung wird so schnell erfolgen, daß auch die Zahl an "störenden" Verbrennern bis 2040 kaum mehr ins Gewicht fallen wird, als daß man diese gesetzlich aus dem Verkehr nehmen müßte. Und genau dieser Punkt läßt die Hoffnung aufkommen, daß es vielleicht keinen Zwang zum autonomen Fahren für diese alten Fahrzeuge geben wird. Ihre Zahl ist dann wohl so gering, daß sie für eine Unfallstatistik keine Rolle mehr spielen werden. Daß es für einen halbwegs talentierten Autofahrer ein Albtraum sein wird, in einem vollautonomen Verkehrsnetz zu fahren, ist ein anderer Aspekt. :)

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Zum Thema Zwang...
Die Einschränkung von Autonomie ist wirklich ärgerlich und sollte letztes Mittel sein. Nur ohne Zwang (bzw Zwangsgewalt, auf der unser gesamtes Gesellschafts- & Rechtssystem in Wahrheit beruht) sind diese Entwicklungen leider nicht voranzubringen. Ich denke es ist nur fair festzuhalten, daß die Automobilindustrie lange genug Zeit hatte, sich aus eigenem Antrieb dahin zu entwickeln. Anstattdessen hat man die zunehmenden Einschränkungen wie Flottenverbräuche nur zum Anlaß genommen, faulere Kompromisse zu bauen, Verbrauchszyklen durch Gaukelei zu optimieren usw. Sogar der BMW i3 ist im Grunde spät dran. Wo ist ein BMW i5< für diejenigen, die mehr als einen Kompaktwagen wünschen? Und wo sind die anderen?
Diese Fragen werden leider erst zufriedenstellend beantwortet, wenn rechtliche Rahmenbedingungen und Klarheit geschaffen wird. Bis dahin wird der status quo mit allen Mitteln erhalten.
 
Wie gut dass der Strom aus der Steckdose kommt:) :-).Wie schaut es in anderen Ländern aus?Ziehen Die mit?USA,China etc.?Bekommen Brummies auch Elektromotoren?Wird Fliegen und Fleisch endlich wieder teurer?Sinn macht das Ganze nur wenn an mehreren Punkten angesetzt wird und alle Länder mitmachen.Aber woher wird dann der Strom kommen?Wieder Atomstrom?Fragen über Fragen,irgendwie fehlt das Gesamtkonzept und sieht nach Schnellschuss aus.Klar irgendwann und irgendwer muss anfangen,dann aber auch richtig und gemeinsam.
 
Zumindest wenn du den Wagen Zuhause lädst wird niemand erkennen können ob du den Strom zum Autofahren oder zum Wäschewaschen benutzt und ich würde ein E-Fahrzeug sogar tagsüber in meiner Praxis laden und voll von der Steuer absetzen.;)
Also wird in den Autos ein weiterer Zähler installiert und danach berechnen sich Deine Steuern.
 
gute Seite gefunden....da kann mal sein jetziges Fahrzeug mit Alternativen vergleichen und diese Seite berücksichtigt die aktuelle km bezogenen Umwelteinflüsse....und auch die Energiegewinnung und Fahrzeugherstellung
http://www.emobil-umwelt.de


hab mal mein Auto verglichen ..stelle fest dass es für mich nur einen Hybrid in der aktuellen Empfehlung gibt....

mal sehen ob meine Firma mir nächstes Jahr einen Cayenne S Hybrid gönnt (anstelle BMW 3er GT xDrive 330d);););););)

Auswertung



Klimawirkung
g CO2-äq. / km


direkte Emissionen Wartung & Entsorgung
Fahrzeugherstellung Energiebereitstellung

Kumulierter Energieaufwand, erneuerbar
Kumulierter Energieaufwand, nicht erneuerbar




chart



Kumulierter Energieaufwand
umgerechnet in Liter Benzin pro 100 km
chart

Ihr Fahrzeug aktueller Diesel
Plugin-Hybrid Plugin-Hybrid (Windstrom)
Umweltwirkungen durch Schadstoffemissionen
Einwohnerdurchschnittswerte
chart
 
Wenn wir schon wieder diese völlig überzogenen Forderungen von unseren Politikern vorgebetet bekommen, dann sollten wir aber über alle Co2 imitierenden Bereiche sprechen.

co-zwei-103~_v-videowebl.jpg


Wenn wir uns diese Aufstellung ansehen, stellt sich für mich die Frage, wenn die Energiewirtschaft jetzt schon der größte Co2 Verursacher ist was passiert, wenn wir alles auf Strom umstellen? Was passiert mit unserer Industrie? Was mit unseren Heizungen?

Alleine die Autos für alle Umweltverschmutzung verantwortlich zu machen ist deutlich zu kurz gedacht.

Für mich ist das größte Problem der immense Landverbrauch durch immer mehr Menschen. Die Abholzung der Wälder weltweit finde ich persönlich als besonders schlimm.
Dazu ist dieser Artikel sehr lesenswert und wäre für unsere Politiker meiner Anschicht nach Pflichtlektüre.

http://www.co2online.de/klima-schuetzen/klimawandel/die-abholzung-der-waelder/

Ansonsten sehe ich das Zeitalter der Verbrennungsmotoren noch lange nicht als Beendet an.
 
Da scheinen viele am Thema vorbei zusprechen. Viele - auch Politiker -scheinen Schwierigkeiten mit den Begriffen Umweltverschmutzung und Klimaveränderung zu haben.
Wenn man von Umweltverschmutzung redet, meint niemand das unschädliche CO2, welches "nur" zur Klimaerwärmung beiträgt.

Man redet über tatsächliche und unmittelbar schädliche Gifte, wie z.B. Kohlenmonoxid, Kohlendioxid oder Stickoxide, die von den PKWs und LKWs direkt in unserer Umgebung ausgepustet werden.
Wieviel es tatsächlich ist, weiß nur der "liebe Gott" Denn nach dem VW Skandal hat sich ja rausgestellt, dass die meisten (Diesel) PKWs mindesten 3x soviel Gifte hinten rauslassen, als ursprünglich gedacht.VW sogar noch mehr!
 
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