geht die Epoche der klassischen Verbrennungsmotoren zu Ende?

Ach ja, vergessen, das laden, geerade das schnelle, ist sehr gefährlich, min 2 x im Jahr geht ein Bericht herum,
dass ein litium Akku in die Luft gegangen ist, zuletzt ja aktuell die im Galaxy Note7, ich bin mal gespannt, wie oft das passiert,
wenn alle Autos mit sehr viel höheren Strömen und somit mehr Gefahrenpotential aufgeladen werden...

Deshalb auch das "Aus" für das Note 7.
Samsung baut jetzt nur noch Autos - mit Verbrennungsmotor!
(Zumindestens laut dem Satire-Magazin Extra 3 :D)
 
Bitte nenne mir in einem wirtschaftlich bedeutsamen Bereich ein Beispiel für rasante Entwicklung.

Es geht nicht darum einen einzelnen Bereich zu benennen sondern man muss den sich ständig beschleunigenden Gesamtprozess realisieren. Wenn wir uns die Entwicklungskurve des Fortschritts ansehen so bemerken wir ihren exponentiellen Charakter und es wäre doch töricht anzunehmen,dass sich dieser in naher Zukunft ändert.
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Solange die beiden Technologien nicht Ready for Work für die "Maße" sind, halte ich sämtliche sonstigen Ziele für unambitionierte schlichte Schnappsideen und zeigt die fehlende Reichweite des Denkens der Politik

Genau da ist der Fehler! Eine Systemumstellung in dieser Größenordnung funktioniert nicht von alleine.
Da sind zu viele Unternehmen und Unternehmenszweige beteiligt, da müssten alle gleichermaßen massenkompatibel Entwickeln, ohne dass es aktuell eine Masse gibt.
Das Brennstoffzellen-Auto gibt es schon lange. Man weiß auch wie man Wasserstoff erzeugt und man weiß wie man sie betanken kann. Es hapert daran, dass der Autohersteller keine Autos rausbringt, weil es keine Betankungsmöglichkeiten gibt. Die Tankstellen wollen nicht umstellen, weil es keine Autos gibt und die Wasserstofferzeuger mögen erst recht keine massentauglichen Anlagen entwickeln, weil es halt gar keine Masse gibt. Niemand investiert Milliarden, ohne zumindest mittelfristig Gewinne zu erwarten. Das geht jetzt schon bestimmt über 10-20 Jahre so, ohne das es da eine nennenswerten Vorschritt gibt.
Aus genau diesem Problem gibt es nun akkubetriebene Autos, die für die Masse gar nicht geeignet sind. Die kann der Autohersteller jedoch alleine entwickeln und direkt vertreiben, ohne auf eine passende Infrastruktur zu warten.
Wenn man nun sagen würde, dass es in 15 Jahren keine Verbrenner mehr geben wird, lohnen sich für alle Beteiligte Milliardeninvestitionen in diesen Zweig.
 
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Es geht nicht darum einen einzelnen Bereich zu benennen sondern man muss den sich ständig beschleunigenden Gesamtprozess realisieren. Wenn wir uns die Entwicklungskurve des Fortschritts ansehen so bemerken wir ihren exponentiellen Charakter und es wäre doch töricht anzunehmen,dass sich dieser in naher Zukunft ändert.
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Die Kurve war -nach meiner Einschätzung- einmal gültig, die kenne ich. Wurde mir auch noch im Studium vermittelt... Aber aus meiner Sicht galt diese nur vor der Jahrtausendwende, jetzt entschleunigt sich die Entwicklung -zumindest aus meiner subjektiven Sicht- wieder und befindet sich in einer Sättigungskurve.

Wo sind denn die Innovationen? Fahrerlose Autos zu bauen, ist doch nicht viel Technik... Bisserl Computer, viel Software und warten, bis langsam bezahlbare Technik aus anderen Bereichen die Sache wirtschaftlich interessant macht.

Die Entwicklung der Concorde, der Mondfähre, der Halbleitertechnik, usw. - DAS waren für mich Meilensteine.

Unsere Industrie ist prinzipiell nicht auf Revolution sondern nur auf Evolution ausgelegt. Und jede Evolution hat eine Sättigungskurve. Wer revolutionär entwickeln möchte, braucht entweder einen kalten Krieg oder das Geld eines Elon Musk. Quartalszahlen müssen bei AGs eben immer stimmen und revolutionäre Entwicklung rechnet sich nicht monateweise.

Damit die Verkaufszahlen aber passen, versuchen die meisten Unternehmen eine kleine Evolution als Revolution zu verkaufen...
Armes Beispiel ist das 100 jährige Bestehen von BMW: Kein einziges Modell, das zu diesem Anlass entwickelt worden wäre. Kein nennenswertes Sondermodell. Stattdessen wird irgendein Modell mit anderem Anstrich und Sonderlabel verkauft. Da bin ich wirklich enttäuscht!
 
Wollte Deutschland nicht ursprünglich (unmittelbar nach Fukushima) bis 2018 alle AKWs abschalten? Mittlerweile ist man ja bei 2022, und selbst das ist meiner Meinung nach komplettes Wunschdenken.

Genau so wirds mit den Verbrennern laufen, die werden so lange optimiert, bis es eine ordentliche Option gibt (welche E-Autos nicht sind - meine Meinung).

Brennstoffzelle fände ich persönlich höchst interessant.
 
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Das Brennstoffzellen-Auto gibt es schon lange. Man weiß auch wie man Wasserstoff erzeugt und man weiß wie man sie betanken kann. Es hapert daran, dass der Autohersteller keine Autos rausbringt, weil es keine Betankungsmöglichkeiten gibt. Die Tankstellen wollen nicht umstellen, weil es keine Autos gibt und die Wasserstofferzeuger mögen erst recht keine massentauglichen Anlagen entwickeln, weil es halt gar keine Masse gibt. ...

BMW selbst hat eine relativ "große" H2-Flotte auf die Räder gestellt und auch im Testbetrieb laufen lassen. Dafür wurden auch testrelevante Tankstellen errichtet.

Jedoch gab es bisher ein wesentliches Problem: die Speicherung des Wasserstoffs.
Die Tanks konnten den Wasserstoff nicht dauerhaft behalten (sog. Permetation). Selbst bei der Generation E68 gab noch erhebliche Verluste zu verzeichnen, so dass ein halbvoller Tank innerhalb von 9 Tagen nahezu leer war.

Erschwerend kommt die Sicherheit hinzu. Es konnten bisher keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, welche den komplett sicheren (Not-) Auslass ermöglichen. Nun stelle man sich mal eine Tiefgarage voller Wasserstofffahrzeuge vor, welche alle Wasserstoff abgeben - in einem geschlossenen Raum. Ob das die Erfüllung ist?

Zudem muss man auch bedenken, dass mit Wasserstoff die Leistungsansprüche drastisch reduziert werden müssen. Der BMW 760hL konnte lediglich 260PS anstelle 445PS (Benzin-Version) liefern. Der BMW 750hL hatte 204 statt 326 PS. Also Leistungseinbußen um die 40% bei noch einmal deutlich höherem Gewicht sowie reduziertem Platz.

Bei der Logistik kommt erschwerend hinzu, dass Wasserstoff extrem gekühlt transportiert und gespeichert werden muss. Auch hier bedarf es zunächst einmal hoher Energieaufwendungen um das umsetzen zu können.

Insofern wird es schon einen Grund haben, warum BMW als einer der diesbezüglich führenden Konzerne das 1979 begonnene Wasserstoffprojekt nach 30 Jahren (vorerst) einstellte.

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Auch bei den Mercedes-Benz beschränkt es sich gegenwärtig auf Studien und Prototypen. Zumal hier wohl auch eher auf Nutzfahrzeuge oder Plug-in-Lösungen abgezielt wird.

Daher ist eine Elektro-Infrastruktur wohl deutlich einfacher umzusetzen und in Summe wohl auch für die Hersteller einfacher umsetzbar.

[Den Rest des ursprünglichen Textes lasse ich mal lieber außen vor, da dann allein (unerwünschte) politische Inhalte relevant wären.]
 
Kam am Sonntag auch bei Automobil im TV:

Redox-Flow-Batterien – Elektromobilität zum Nachtanken
Im Gegensatz zu üblichen Batterien wird bei der seit den 1950er-Jahren bekannten Redox-Flow-Batterie nicht direkt aufgeladen, sondern ein vorher extern aufgeladenes flüssiges Elektrolyt, wie bei einem Tankvorgang, einfach ausgetauscht. Das ermöglicht superschnelle Ladezeiten wie bei Diesel oder Benzin, aber mit dem Nachteil einer sehr niedrigen Energiedichte von maximal 80 Wh pro Liter. Kaum mehr als ein üblicher Bleiakku. Die Elektrolyt-Tanks, so die Fachmeinung, würden für ein normales Auto viel zu groß.

Elektrolyt mit höherer Energiedichte
Der charismatische Chef von Nano Flowcell Nunzio La Vecchia hat für diese Zweifel Verständnis. Viel zu lange hatte Quant nur behauptet und nicht geliefert. Das Geheimnis läge aber im speziellen Elektrolyt namens Bi-Ion führt La Vecchia aus. Es ermögliche Energiedichten bis zu 600 Wh pro Liter und sei mit seiner streng geheimen Zusammensetzung in der Lage, die Elektromobilität zu revolutionieren. Ohne Probleme seien damit Reichweiten über 1.000 km mit Nachtankzeiten von rund vier Minuten bei einer quasi kaum alternden Batterie möglich (über 10.000 Zyklen).

http://www.auto-motor-und-sport.de/...rbericht-elektroauto-nachtanken-11566204.html

Klingt ja fast zu gut, man darf gespannt sein. :whistle:
 
Wenn ich mich recht erinnere, hatte der rote Flitzer einen Tank von etwa 450 Liter? Und fraglich ist auch, woraus genau deren geheime Zusammensetzung besteht? Was ich am schlimmsten fand, dies schreckliche Geräusch im Fahrzeug beim beschleunigen! Da ist ein R5,R6 oder V8 Verbrenner reine Therapie fürs Gehör.
 
Moment..., bitte nicht Fahrzeuge mit Otto-Antrieb die auf Wasserstoff laufen mit E-Fahrzeuge mit Brennstoffzelle verwechseln. Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.
 
Aber die wesentlichen Probleme bleiben doch auch bei der Brennstoffzelle zunächst einmal gegeben, oder?
  • Wie speichert man den Wasserstoff im Fahrzeug dauerhaft und sicher?
  • Wie kompensiert man die Platz- und Gewichtseinbußen?
  • Wie erreicht man ein nahezu gleiches Leistungsgewicht?
  • Wie gut, einfach und schnell ist die Versorgung mit dem "Kraftstoff"?
  • Wie umweltfreundlich und ressourcenschonend lässt sich der Mehrbedarf an Wasserstoff mitsamt zugrundeliegender Logistik für die Versorgung decken?
Das ein umgerüsteter Motor, wie es bei BMW angestrebt wurde, immer etwas schlechter abschneiden wird als eine eigene zielgerichtete Konstruktion ist dagegen schon klar.

Sicherlich wird sich hier auch mit fortschreitender Forschung und Entwicklung einiges verfeinern oder gar drastisch verbessern lassen, aber wie lange wird dies dauern und wie erfolgsversprechend ist das Ganze?


Weiterhin muss man sich auch die Frage stellen, was man kurz- und mittelfristig erzielen könnte? Gäbe es mögliche Maßnahmen, die sofort eine Auswirkung haben könnten?

Bloß mal als (Gedanken-) Beispiel:
LPG-Fahrzeuge haben teils 99% reduzierten NOx-Ausstoß; ebenso ist der CO²-Ausstoß reduziert. Dennoch wird der aktuell noch vorhandene Steuervorteil aller Voraussicht nach (stückweise) entfallen. Welchen Anreiz haben also auch diejenigen, die eine Umrüstung nicht bis Ende 2018 amortisiert haben? Welchen Anreiz gäbe es für die Hersteller für neue, effizientere und mit Direkteinspritzern kompatible Systeme?
Der Kraftstoff ist jedenfalls mehr oder minder ein Abfallprodukt und sowieso vorhanden, die Infrastruktur gegeben (ca. 50% der gewohnten Tankstellendichte). So könnte man sich Zeit verschaffen bis neue Systeme ausreichend geschaffen sind.
(Ähnlich sieht es bei CNG aus, wobei hier noch über eine weitere Steuerentlastung nachgedacht wird.)

Oder:
Wieso werden Güter immer weniger auf Schienen und Wasserwegen transportiert? Warum haben ÖPNV-Verkehrsmittel noch immer nicht flächendeckend wenigstens Hybridtechnik oder Oberleitungen? Warum darf "Kleinlogistik" (bspw. Paketdienste) noch mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren stattfinden (hierfür wären Elektrofahrzeuge prädestiniert)?

Das wären alles mehr oder minder kleine Ansätze, zeitnah realisierbar und würden einen Anfang bringen. Mit überschaubaren Subventionen ließe sich vieles real - nicht in bloßen theoretischen Studien - testen. Doch stattdessen wird gleich der ganz große Hammer rausgeholt, den kaum einer zu halten, geschweige denn zu schwingen und damit zu treffen vermag. Oder man debattiert über Ansätze, deren Nutzen nutzen sich im Promillebereich auflöst (bspw. generelles Tempolimit).

Das Risiko dabei ist, dass halt weiterhin nicht wirklich etwas passiert. Und in 10, 20 oder 30 Jahren steht man vor derselben Debatte, nur die Ressourcen sind halt nicht mehr ganz so reichhaltig da.
 
... Mit welcher Technik auch immer das erreicht wird sollte man Fachleuten überlassen.
Das dem Grunde nach durchaus vielversprechende Konzept, die Arbeit durch diejenigen erledigen zu lassen, die das fachlich auch tatsächlich können, ist in der Politik bisher bekanntlich weithin unbekannt. :whistle:

Ich selbst kann zu dem Thema ebenfalls nicht sonderlich viel beisteuern, kündige allerdings hiermit bereits und gerne an, dass ich nachher mit einem soliden Verbrauch von zwischen 15 und 20 Litern frohgemut mit dem V8 an dem einen oder anderen Behördensitz nach Hause vorbeiblubbern werde. Vielleicht regt dieser akustische Wohlklang ja dort die Denkfähigkeit an und gibt so wichtige Impulse für die Lösung des Themas. :D
 
Bloß mal als (Gedanken-) Beispiel:
LPG-Fahrzeuge haben teils 99% reduzierten NOx-Ausstoß; ebenso ist der CO²-Ausstoß reduziert. Dennoch wird der aktuell noch vorhandene Steuervorteil aller Voraussicht nach (stückweise) entfallen. Welchen Anreiz haben also auch diejenigen, die eine Umrüstung nicht bis Ende 2018 amortisiert haben? Welchen Anreiz gäbe es für die Hersteller für neue, effizientere und mit Direkteinspritzern kompatible Systeme?
Der Kraftstoff ist jedenfalls mehr oder minder ein Abfallprodukt und sowieso vorhanden, die Infrastruktur gegeben (ca. 50% der gewohnten Tankstellendichte). So könnte man sich Zeit verschaffen bis neue Systeme ausreichend geschaffen sind.
Nach Ende der Subventionen kostet LPGdann ca. 20 Cent mehr, also immernoch weit weniger als Benzin und auch weniger als Diesel, wenn man "l/100km" in "Euro/100km" umrechnet - der Anreiz fuer LPG bleibt bestehen.
LPG wird nur nicht so stark von der Politik gepuscht, weil ... ja, warum eigentlich? Eventuell weil recht bald mit steigender Nachfrage auch die Preise steigen und dann die mit LPG heizenden Landhausbesitzer Probleme bekommen und auf Oel schwenken wuerden? Keine Ahnung ...

(Ähnlich sieht es bei CNG aus, wobei hier noch über eine weitere Steuerentlastung nachgedacht wird.)
CNG ist so gut wie tot - der Imageschaden durch explodierte Tanks ist immens und macht bewusst, dass nicht nur die energieintensive Komprimierung von CNG Mist ist, sondern, dass einem das auch schnell um die Ohren fliegen kann - will also keiner mehr im Auto haben.

Oder:
Wieso werden Güter immer weniger auf Schienen und Wasserwegen transportiert? Warum haben ÖPNV-Verkehrsmittel noch immer nicht flächendeckend wenigstens Hybridtechnik oder Oberleitungen? Warum darf "Kleinlogistik" (bspw. Paketdienste) noch mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren stattfinden (hierfür wären Elektrofahrzeuge prädestiniert)?
Absolut richtig, an diesen Punkten muss erstmal angesetzt werden und leider stehen sich die Gesetzgeber selbst im Weg.
Es ist derzeit zu teuer Gueter auf Schienen oder auf dem Wasser zu transportieren - LKWs sind guenstiger. Und auch die LKW-Maut hat daran nichts geaendert.
Paketdienste sind kostengetrieben - E-Fahrzeuge sind teurer, also wird weiterhin auf Dieselfahrzeuge gesetzt. Ein Umdenken passiert jedoch gerade bei der Deutschen Post.

Das wären alles mehr oder minder kleine Ansätze, zeitnah realisierbar und würden einen Anfang bringen. Mit überschaubaren Subventionen ließe sich vieles real - nicht in bloßen theoretischen Studien - testen. Doch stattdessen wird gleich der ganz große Hammer rausgeholt, den kaum einer zu halten, geschweige denn zu schwingen und damit zu treffen vermag. Oder man debattiert über Ansätze, deren Nutzen nutzen sich im Promillebereich auflöst (bspw. generelles Tempolimit).
Ich denke auch, dass ganz gezielte Subventionen noetig sind um den Markt zu bewegen und teure Technologie durch groessere Stueckzahlen kostenguenstiger zu machen.

Das liebe generelle Tempolimit funktioniert in anderen Teilen der Welt ganz wunderbar .... nur die Deutschen finden das doof, weil es ihnen ein Stueck Freiheit nimmt.

Gerade vorhin wieder gelesen: Camaro und Mustang haben das Problem, dass ab 180 km/h die Dinger flatterig werden und das Fahren zum Eiertanz wird - die flatternden Motorhauben tragen ihren Anteil dazu bei.
Vorteil der beiden Autos: Sie haben massig Leistung und sind guenstig.

Ein generelles Tempolimit wuerde die Strassen definitiv sicherer machen, allerding nur in Verbindung mit weiteren Massnahmen:

1. LKWs muessen nach Ladelaenge begrenzt werden, nicht nach Gesamtlaenge. Nur so koennten Zugmaschinen mit langer Schnauze eingesetzt werden, die einen laengeren Radstand haben ... die laufen auch bei 120 km/h stabil geradeaus und im Falle eines Unfalls ist Knautschzone vorhanden.

2. Rechtsfahrgebot aufheben, denn wenn Autobahnabschnitte auf 120 begrenzt werden und in Bereichen von vielen Auf- und Abfahrten auf 100, dann kann jeder die rechte Spur freihalten damit der Verkehr gut ein- und ausfaedeln kann.
Auf diese Weise darf auch rechts an LKWs vorbei gefahren werden. Neue Regel sollte werden: "keep in lane", also das Vermeiden von Spurwechseln.

3. Konsequenter Autobahnausbau in Ballungsraeumen - Auffahrspuren mit den naechsten Abfahrspuren verbinden damit der Verkehr fluessiger rollen kann.

... und als naechstes gehoert die mittlere Spur auf Autobahnen mit einer Oberleitung elektrifiziert, dort koennen dann autonom gesteuerte LKWs eingeklinkt werden und im Verband von 3 Zuegen fahren - der uebrige Verkehr rollt rechts und links an diesen Verbuenden vorbei.
Somit wird der Verkehr leiser, fluessiger und auch entspannter.

Elektro-PKWs sind dank Tempolimit auch ordentlich unterwegs und brauchen keine Angst zu haben auf der linken Spur vom 250-km/h fahrenden Z4 M ueberrollt zu werden.

Und ja, mir ist klar, dass es den meisten hier im Forum gar nicht passt, wenn sie nicht mehr schneller als 120 km/h fahren duerfen ... is mir aber egal, so sieht die Zukunft nunmal aus, Schritt fuer Schritt eingefuehrt werden die meisten Gegner hier im Forum bis dahin eh schon tot sein (Altersschwaeche) ...
 
... Gerade vorhin wieder gelesen: Camaro und Mustang haben das Problem, dass ab 180 km/h die Dinger flatterig werden und das Fahren zum Eiertanz wird ...
Nein, mit dem Camaro wird das Fahren ab 180 km/h ganz gewiss nicht zum Eiertanz ... und übrigens auch nicht bei 250 km/h. :) :-)
 
Nach Ende der Subventionen kostet LPGdann ca. 20 Cent mehr, also immernoch weit weniger als Benzin und auch weniger als Diesel, wenn man "l/100km" in "Euro/100km" umrechnet - der Anreiz fuer LPG bleibt bestehen.
LPG wird nur nicht so stark von der Politik gepuscht, weil ... ja, warum eigentlich? Eventuell weil recht bald mit steigender Nachfrage auch die Preise steigen und dann die mit LPG heizenden Landhausbesitzer Probleme bekommen und auf Oel schwenken wuerden? Keine Ahnung ...

Aktuell benötigt man ca. 40.000km Strecke bis eine Gasanlage sich grob bei +/-0 eingependelt hat. Steigen die Spritpreise um ca. 1/3, verlängert sich auch dementsprechend diese Strecke (ca. 52.000km). Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung von ca. 12tkm wäre also ein weiteres Jahr zu den jetzt schon knapp 3 Jahren hinzugekommen. Das überlegen sich sehr viele noch einmal ganz deutlich.

(Mir selbst kann es wie dir egal sein. Bis 2018 bin ich längst durch.)

Dass die Nachfrage die sonstigen Kosten massiv steigern würde, wäre wohl kaum der Fall. Heizöl ist dem Diesel sehr ähnlich und trotzdem hat da keiner sorgen, dass ein Auto statt ein Haus damit geheizt wird.

CNG ist so gut wie tot - der Imageschaden durch explodierte Tanks ist immens und macht bewusst, dass nicht nur die energieintensive Komprimierung von CNG Mist ist, sondern, dass einem das auch schnell um die Ohren fliegen kann - will also keiner mehr im Auto haben. ...

Das ist richtig. Aber es zeigt doch eigentlich nur, dass seitens der Hersteller kein wirkliches Interesse an der umweltfreundlicheren Alternative besteht, weil es sich sowieso kaum lohnt und eher von Idealisten statt der breiten Masse geordert wird.

Absolut richtig, an diesen Punkten muss erstmal angesetzt werden und leider stehen sich die Gesetzgeber selbst im Weg.
Es ist derzeit zu teuer Gueter auf Schienen oder auf dem Wasser zu transportieren - LKWs sind guenstiger. Und auch die LKW-Maut hat daran nichts geaendert.
Paketdienste sind kostengetrieben - E-Fahrzeuge sind teurer, also wird weiterhin auf Dieselfahrzeuge gesetzt. Ein Umdenken passiert jedoch gerade bei der Deutschen Post.

Ich denke auch, dass ganz gezielte Subventionen noetig sind um den Markt zu bewegen und teure Technologie durch groessere Stueckzahlen kostenguenstiger zu machen. ...

Es spräche nichts dagegen, dass man die Elektromobilität der Logistikbranche fördern würde. Aber das wäre ein Schritt der wirklich zeitnah etwas bringen würde - und zwar genau dort, wo es wichtig ist: in den Ballungszentren. Solange Drohnen nicht wirklich flächendeckend und universell einsetzbar sind, wäre das ein erster Schritt.

Die Deutsche Post AG ist tatsächlich dabei kleinere und mittlere Elektro-Transporter zu fertigen und "feiert" das als Sensation. Da gab es schon vor Jahrzehnten als Standard. :X

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Ein generelles Tempolimit wuerde die Strassen definitiv sicherer machen, allerding nur in Verbindung mit weiteren Massnahmen:

1. LKWs muessen nach Ladelaenge begrenzt werden, nicht nach Gesamtlaenge. Nur so koennten Zugmaschinen mit langer Schnauze eingesetzt werden, die einen laengeren Radstand haben ... die laufen auch bei 120 km/h stabil geradeaus und im Falle eines Unfalls ist Knautschzone vorhanden.

2. Rechtsfahrgebot aufheben, denn wenn Autobahnabschnitte auf 120 begrenzt werden und in Bereichen von vielen Auf- und Abfahrten auf 100, dann kann jeder die rechte Spur freihalten damit der Verkehr gut ein- und ausfaedeln kann.
Auf diese Weise darf auch rechts an LKWs vorbei gefahren werden. Neue Regel sollte werden: "keep in lane", also das Vermeiden von Spurwechseln.

3. Konsequenter Autobahnausbau in Ballungsraeumen - Auffahrspuren mit den naechsten Abfahrspuren verbinden damit der Verkehr fluessiger rollen kann.

... und als naechstes gehoert die mittlere Spur auf Autobahnen mit einer Oberleitung elektrifiziert, dort koennen dann autonom gesteuerte LKWs eingeklinkt werden und im Verband von 3 Zuegen fahren - der uebrige Verkehr rollt rechts und links an diesen Verbuenden vorbei.
Somit wird der Verkehr leiser, fluessiger und auch entspannter.
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In Verbindung mit weiteren Maßnahmen und als Komplettpaket ist das sicherlich eine Überlegung wert. Das Tempolimit allein wird dagegen nicht wirklich etwas ausrichten. Denn sicherer sind die Straßen der angrenzenden Länder allesamt nicht wirklich.

Sinnvoller wäre dagegen tatsächlich langfristig eine Elektro-LKW-Spur einzuführen, wie es aktuell in Schweden (glaube ich) getestet wird, wenn es schon nicht auf Wasserstraßen und Schienen transportiert wird. Ansonsten noch ein paar Induktionsstreifen für alle Fahrzeuge auf gewissen Strecken und Elektromobilität wäre auch auf Langstrecken attraktiv.

Wie man sich das aber aktuell vorstellt, dass sich jeder Haushalt ein Elektrofahrzeug hinstellt und nachts daheim auflädt, das funktioniert halt nicht. Wo soll die ganze Energie herkommen und wie soll sie bis zur Steckdose gelangen? Da bedarf es dann nicht ein, zwei weiterer Stromtrassen, sondern diese gibt es dann im Dutzend. Von heute auf morgen oder übermorgen ist das jedenfalls nicht gemacht. Da werden 14 Jahre sehr schnell, sehr knapp. Und gegen solche Vorhaben wäre ein (Provinz-) Flughafen wirklich nur ein kleiner Spielplatz.

Hier ist halt der Wunsch der Vater des Gedanken und nicht die wirkliche Machbarkeit.
 
Es geht nicht darum einen einzelnen Bereich zu benennen sondern man muss den sich ständig beschleunigenden Gesamtprozess realisieren. Wenn wir uns die Entwicklungskurve des Fortschritts ansehen so bemerken wir ihren exponentiellen Charakter und es wäre doch töricht anzunehmen,dass sich dieser in naher Zukunft ändert.
Anhang anzeigen 246562
Schwachsinnsgrafik !
Als wenn der Fortschritt vom Internet ("www") zu Facebook gleich bedeutend sein soll wie der von der Dampfmaschine zur Mondlandung. :laugh4: Fehlt nur noch iphone und Tesla Roadster als die Krone der Schöpfung, dann wäre die Pseudostudie perfekt. :laugh4:
 
Noch scheint es auch keinen Menschen zu interessieren, wie sich die vermehrten und starken elektromagnetischen Felder in unserer unmittelbaren Nähe auf die Gesundheit auswirken werden. Ich denke da kommt noch einiges auf uns zu...
 
Naja, ich bin möglicher Weise (wohl eher höchstwahrscheinlich) nicht mehr auf dem neusten Stand aber es gab einmal "Wasserstoff betriebene 7er mit Brennstoffzelle". Ich war begeistert. Am Ende hat sich herausgestellt, dass die Brennstoffzelle einzig und alleine für die Versorgung des Bordnetz zuständig war. Angetrieben wurde die Fuhre immer noch von einem Verbrenner. Aber mit H2. Die Beschreibung war nicht gelogen...


Edit: Ups, hier war doch eben noch der Beitrag von @Burns??? Und der Beitrag war doch gut!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ganze ist im Moment noch ziemlich hanebüchen und eine mediale Zwängerei! Und - es erinnert mich stark an die Vorgehensweise der katolischen Kirche - frei nach dem Motto:

Nun gehet hin und mehret euch - doch fragt mich nicht wer nähret euch...

Das Thema Elektromobilität ist doch ein Thema mit sehr vielen eigentlich... Denn - eigentlich...

Eigentlich - haben wir noch kein - für eine adäquate Fortbewegung taugliches - Energie - Speichermedium.

Die heutigen Batterien haben nicht nur eine viel zu geringe Ladungsdichte - sprich eine zu geringe Energiekappazität... Nein sie leiden auch daran, dass sie viel zu lange brauchen bis sie auf dem notwendigen Energieniveau angelangt bzw. aufgeladen sind.

Und dann ist auch noch die Ökobilanz bei ihrer Herstellung / Entsorgung sehr schlecht - und sie benötigen (zu) viele exotische und rare Wertstoffe zu ihrer Hetstellung.

Betrachten wir (interessehalber) den heutigen Energiemix einer westlichen Volkswirtschaft, dann erkennen wir, dass wir 3 Energie- Formen / Träger benötigen:

Heizen: Normalerweise durch fossile Energieträger - Gas & Oel - abgedeckt...
Strom: Normaler Weise durch fossile Energieträger - Gas & Oel & Kohle - sowie durch Kernkraft abgedeckt... Dazu kommt dann auch noch ein (steigender) Anteil aus erneuerbaren Energieträgern wie Wasser- Wind- und Sonnenenergie...
Transport und Verkehr: Normalerweise durch Oel & Gas abgedeckt. Im Moment ist aber praktisch kein sinnvoller alternativer Energie Ersatz vorhanden.

Im Moment ist die Industrie gerade (knapp) in der Lage und auf dem Weg - die Menge an Alternativenergie auf einen Level hochzufahren welcher es uns dereinst ermöglichen wird unseren kompletten Bedarf an elektrischer Energie zu 100% aus alternativer Energie zu decken. Dieser Prozess wird aber bestimmt noch 8 - 10 Jahre dauern!

Mit den heute zur Verfügung stehenden Konzepten kann dann aber (nur) der Energieverbrauch welcher für die Stromhetstellung benötigt wird - sinnvoll abgedeckt wetden.

Soll nun der Energieverbrauch - welcher für den Verkehr / Transport benötigt wird und welcher heute praktisch ausschliesslich über den Verbrauch an fossilen Energieträgern gedeckt wird - ebenfalls über elektrischen Strom abgedeckt werden - dann entsteht ein zusätzlicher Bedarf an elektrischer Energie - welcher (zumindest mit den heute vorhandenen Konzepten und Einrichtungen) schlicht nicht darstellbar ist!

Und somit ist das Thema: "Elektromobilität im grossen Stil" - mit den heutigen Konzepten / Technologien - schlicht nicht zu stemmen!

Dazu kommt dann, dass wir - für die Darstellung einer (vernünftigen) Elektromobilität - auch noch Energie (Zwischen) Speicher benötigen - Speicher welche wir (zumindest) in den nächsten Jahren schlicht nicht haben werden.

Und so betrachtet ist die ganze Elektromobilität - ob wohl sie einige signifikante Vorteile hätte - zumindest im Moment noch - ein grosses Wunschdenken!

Frei nach dem Zitat: Leute - kaufen mit Geld - was sie nicht haben, Dinge - welche sie nicht brauchen um Menschen - die sie nicht mögen - zu beeindrucken...

Leute versuchen Energie - welche sie (noch) nicht hat, in Energiespeichern - welche es in der benötigten Spezifikation noch nicht gibt - zu speichern - um damit mit Fahrzeugen - welche eine miese Umweltbilanz haben - auf Strassen zu fahren - welche komplett verstopft sind.

So gesehen müssen noch einige Jahre ins Land gehen - bis dass wir so weit sind, dass wir die Elektromobilität in sinnvoller Weise im Grossmassstab darstellen und sie auch in sinnvoller Weise anwenden können.

Bis dahin verbrenne ich auch weiterhin & genussvoll "Hochoktaniges"...

Nix für ungut!!!
 
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Noch scheint es auch keinen Menschen zu interessieren, wie sich die vermehrten und starken elektromagnetischen Felder in unserer unmittelbaren Nähe auf die Gesundheit auswirken werden. Ich denke da kommt noch einiges auf uns zu...
meinst du auch so in richtung thema elektro smog?
 
meinst du auch so in richtung thema elektro smog?

Jein. Klar, eine Art "Handystrahlung" in unterschiedlichster Ausprägung hat man wohl argumentativ auf dem Schirm. Jeder Strom durchflossene Leiter erzeugt aber ein magnetisches Feld. Und dieses Feld ist um so größer, um so größer auch der Strom ist. Wenn nun an jeder Ecke Autos mit gigantischen Strömen geladen werden (vorausgesetzt die Infrastruktur gibt es irgendwann her) wird das über lange Zeit sicher nicht ohne Folgen bleiben. Ganz gruselig finde ich die Vorstellung, an einer Ampel stehend induktiv schnell zu laden. Da ist es dann wohl besser, man kommt da nicht dazwischen...;-))
 
was verstehst du unter gigantischen Strömen? :rolleyes: :confused:
Überlege dir mal die mögliche Ladeleistung in einem Privathaushalt, und rechne dir den Strom aus. Bedenke dabei, dass es sich um ein Drehstromsystem mit 3 Phasen handelt.
 
Ja, das stimmt schon. Gigantisch ist vielleicht ein wenig übertrieben, kommt jetzt auf die Perspektive an. Als ich den Firmen Tesla völlig gedankenlos das erste mal zu Hause an 16A gehängt hatte war ich doch grob enttäuscht von den in einer Stunde möglich zu ladenden Fahrkilometern. Unter 32A über Nacht ist witzlos. Klingt auch erstmal nicht viel aber wenn es einmal eine Infrastruktur für alle Haushalte geben soll und jeder zieht dann 32A oder vielleicht mehr weil es einfach schneller gehen soll, dann wird es bis zum Verteiler schon ganz ordentlich. Bleibt aber wieder die Frage wo der ganze Strom her soll. Klar. Es gibt aber einen Haufen von Leuten die sensibel auf Stromleitungen reagieren und sich mindestens die Schlafräume stromfrei schalten. Für diese Leute sind auch 16A schon viel. Ich kann mir vorstellen, dass die Anzahl an stromsensiblen Leuten in Zukunft noch ansteigen wird.
 
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Ich bitte zu bedenken das das Thema "elektrosensibele Personen" gerne ausartet und in der Regel in einem Glaubenskrieg endet.

Ich würde vorschlagen, man einigt sich darauf, das es zu beachten gilt bei der in Zusammenhang mit Elektromobilität zu errichtenden elektrischen Infrastruktur sowie deren "Endgeräten" die entsprechenden Gesetze über ElektroMagnetische Verträglichkeit (EMV), Emissionsschutzgesetz... selbstverständlich einzuhalten und ggfs weiterzuentwickeln sind, sofern hier neue relevante elektrische Techniken großflächig zum Einsatz kommen. :rolleyes:

Jedenfalls unbestritten ist die negative Auswirkung von Abgasen (auch aus Verbrennungsmotoren) auf Mensch und Umwelt.
 
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