gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Bin froh dass der Fred nun doch inhaltlich eine gute Wendung gefunden hat. Obwohl ich ja eingangs für meine Äusserung im Eingangspost fast gesteinigt wurde, scheint nun doch die Vernunft Einzug gehalten zu haben. Danke an die , welche hier gute Diskussionsbeiträge bisher geliefert haben.

Übrigens, heute sollen nun die drastischen Sparmassnahmen der Griechen bekannt gegeben werden. Bin gespannt.

Final wollen wir mal hoffen dass sich das System Europa nun stabilisiert, genau so wie der euro und dass keine weiteren Länder dermassen in den Abgrund zu stürzen drohen. Vielleicht müssen wir alle unsere Erwartungen etwas zurückschrauben, mehr wieder sparen und realistisch leben. Alles auf Pump geht auf Dauer nicht gut.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Wahnsinn!!!!
Zitat heute aus Spiegel online:
"Statt Weihnachtsgeld und 14. Monatsgehalt bekommen alle mit einem Gehalt unter 3000 Euro brutto pauschal 500 Euro zu Weihnachten, 250 zu Ostern und 250 Euro für den Urlaub. Auch die Pensionsregelung wird sich ändern. Bisher können Staatsdiener schon vor Erreichen des 50. Lebensjahres in den Ruhestand gehen."

Und weiter gehts:
"Auch auf Renten von mehr als 2500 Euro gibt es künftig kein Weihnachtsgeld und kein 14. Monatsgehalt mehr. Für alle anderen werden 400 Euro zu Weihnachten, 200 zu Ostern und 200 als Urlaubsgeld gezahlt."

Noch nicht genug gestaunt?
Weiter gehts:

"Weiter im Visier der Regierung sind auch die Boni der Staatsbediensteten. Diese können bis zu 1300 Euro pro Monat ausmachen. Extrageld gibt es für Computerarbeit, Fremdsprachen-Kenntnisse oder das pünktliche Erscheinen am Arbeitsplatz. Forstbedienstete erhalten einen Bonus für das Arbeiten im Freien."

Und für solche Verfehlungen bezahlen wir Milliarden.
Prost Mahlzeit.
Gruß Stefan
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

@Stefan:
nur nicht ganz so schwarz-weiss sehen.
Für's pünktliche Erscheinen ... nun ja, das halte ich auch für daneben. Eher Sanktion für's nicht pünktlich da sein.

Aber beim Rest - schau mal das bei uns an:
auch bei uns gibt es für bestimmte Qualitikationen oder schwere Arbeitsbedingungen punktuell Zuschläge (z.B. Buschzulage für Arbeiten in den neuen Ländern :X :b, Feiertags-Arbeit, Nachtarbeit, schwere körperl. Arbeit, Arbeit mit erhöhtem gesundh. Risiken wie z.B. unter Strahlenbelastung, Umgang mit gefährlichen Stoffen, Arbeiten unter klimat.schwierigen Verhältnissen, ...)
Und die Fa. meiner :K zahlt z.B. auch 14,3 Monatsgehälter/Jahr.
Das nimmt man auch bei uns gerne hin und regt sich nicht auf, oder? :w


Gruß,
Rudi
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Tja, es ist erwartungsgemäß untergegangen.
Deshalb nochmal die Frage, an die Fachleute:

Wie hoch ist der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Hellas?
Wie hoch ist der Anteil an Beamten an der Gesamtbeschäftigung?


Habe dazu bisher keine Zahlen gefunden- auch wenn das ja hier einer der Hauptstachel (Argument) im Fleische des Zahlungspflichtgen ist.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Wahnsinn!!!!
Zitat heute aus Spiegel online:
"Statt Weihnachtsgeld und 14. Monatsgehalt bekommen alle mit einem Gehalt unter 3000 Euro brutto pauschal 500 Euro zu Weihnachten, 250 zu Ostern und 250 Euro für den Urlaub. Auch die Pensionsregelung wird sich ändern. Bisher können Staatsdiener schon vor Erreichen des 50. Lebensjahres in den Ruhestand gehen."

Und weiter gehts:


So, ich will auch mal Staun- Zahlen veröffentlichen:

Durchschnittlicher Mindestlohn Ingenieur nach 3 Berufserfahrung 1.034,00 € mtl
Busfahrer 700,00 €

Preisindex: vergleichbar mit Deutschland bei anspruchsvollen Konsumgütern, höher bei Molkereiprodukten und Fleisch

Sozialversicherungen: GKV, GRV, GAV 16 % (eigene Berechnung) zum Vergleich D: 20,475% AN- anteil

Steuern bei 75.000,00 €/p.a. (sehr geringer Anteil an Erwerbsbevölkerung aber zum Vergleich) 21.510,00 € (eigene Berechnung, durchschnittlicher Steuersatz 27%)

Dem durchschnittlichen Arbeiterhaushalt bleiben 80,00% seines Bruttoverdienstes nach allen Abzügen.

Quelle: Eigene Berechnungen nach Bundesagentur für Arbeit


Was bringt´s?

"X % vom letzten Bruttogehalt begründen im Alter von 53J. Rentenanspruch" --> Brutto und Netto liegen nicht soweit auseinander wie bei uns

"3.000,00 € mtl. Einkommen" - wieviel Prozent der Bürger erhalten dies?

Man kann schwerlich konstruktiv über Statistiken streiten, wenn irgendein Maximum aus der weiten Streuung zitiert wird!

PS: Nicht dass ich des Gutmenschentums bezichtigt werde- ich bin auch gegen eine Hilfe Deutschlands ohne Bedingungen. Ich bilde mir aber gerne an Fakten eine Meinung und nicht an Kuriosa und Anekdoten (auch wenn ich die unterhaltsam finde).
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Hier für die Freunde der Diagramme mal einige aufbereitete Zahlen. Insbesondere an den Vergleichsübersichten der Länder sieht man, auch Deutschland lebt derzeit über die Verhältnisse. Wenn auch verkraftbar und durch die Wirtschaftskrise genötigt.

Wer gern die Zahlen zum Bundeshaushalt von Deutschland nachlesen will, wird hier fündig.

Eine Lanze für den deutschen öffentlichen Dienst ...hier sieht man unter dem Punkt "global news 1982 21-04-10: Eine Lanze für den deutschen öffentlichen Dienst" einen Vergleich der Ausgaben in öff. Dienst der Länder. Die weiteren dort aufgeführten Infos sind auch sehr interessant.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Sind nicht die Staatspensionen bei uns auch erheblich besser als die Renten der Arbeitnehmer?

Meine mal so eine Gegenüberstellung wo gelesen zu haben.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Hier für die Freunde der Diagramme mal einige aufbereitete Zahlen. Insbesondere an den Vergleichsübersichten der Länder sieht man, auch Deutschland lebt derzeit über die Verhältnisse. .


...ist aber kein Problem, bei all den Zinsen, welche wir dann bekommen von Griechenland, Spanien, Portugal und Italien für unsere Leihgaben zur dortigen Staatsbankrottvermeidung,

sind wir dann irgendwann steinreich :b:X
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Sind nicht die Staatspensionen bei uns auch erheblich besser als die Renten der Arbeitnehmer?
.

Stimmt. 71,25 % vom letzten Brutto-Gehalt.
Allerdings muß man hier beachten, dass die allermeisten Beamten in
wirklich nicht so hohen Gehaltsgruppen rumkrepeln. Wenn Beamtengehälter
angeführt werden, sind es meist die von Staatssekretären, Lehrern in leitenden
Funktionen pp. Nicht umsonst sind in diesem Forum recht wenige
Postzusteller zu finden...
Nach der Wiedervereinigung wurden übrigens sukzessive (kenne jetzt allerdings nur Niedersachsen) die Beamtengehälter real um ca. 15 % gekürzt (Wegfall 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, diverser zweckgebundener Zulagen, Streckung der "Alterszuschläge").
Das Land war (und ist) halt klamm, und die einfachste Möglichkeit zu sparen ergibt sich
beim Personal. Weiterhin wurde natürlich auch bei der Zahl der "Staatsdiener" gespart,
was im Übrigen noch immer fortschreitet.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Hier für die Freunde der Diagramme mal einige aufbereitete Zahlen.
Eine Lanze für den deutschen öffentlichen Dienst ...hier sieht man unter dem Punkt "global news 1982 21-04-10: Eine Lanze für den deutschen öffentlichen Dienst" einen Vergleich der Ausgaben in öff. Dienst der Länder.

DANKE! Endlich mal Substanz!

@ Kinofan: Ein Beamter erhält etwa 1/3 höhere Altersrenten als ein Angestellter des gleichen Einkommens.
Das ist dann ungerecht, wenn man es erst am Ende seines Arbeitslebens erfährt.
Ansonsten steht allen, die auf eine höhere Altersabsicherung scharf sind, der Weg ins Berufsbeamtentum weit offen.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ansonsten steht allen, die auf eine höhere Altersabsicherung scharf sind, der Weg ins Berufsbeamtentum weit offen.

:d:d:d das wird sich in den nächsten Jahren dramatisch ändern, da das nicht mehr
bezahlbar sein wird. Um die bei Einstellung "versprochenen" Pensionen tatsächlich
bezahlen zu können, hätten die öffentlichen Haushalte zweckgebundene Rücklagen
bilden müssen. Im Vertrauen darauf, dass es immer gut weitergeht, haben sie aber
lieber die "gesparten" Renten(-Pensions)beiträge in den laufenden Haushalten
verbraucht.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Stimmt. 71,25 % vom letzten Brutto-Gehalt.
Allerdings muß man hier beachten, dass die allermeisten Beamten in
wirklich nicht so hohen Gehaltsgruppen rumkrepeln. Wenn Beamtengehälter
angeführt werden, sind es meist die von Staatssekretären, Lehrern in leitenden
Funktionen pp. Nicht umsonst sind in diesem Forum recht wenige
Postzusteller zu finden...
Nach der Wiedervereinigung wurden übrigens sukzessive (kenne jetzt allerdings nur Niedersachsen) die Beamtengehälter real um ca. 15 % gekürzt (Wegfall 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, diverser zweckgebundener Zulagen, Streckung der "Alterszuschläge").
Das Land war (und ist) halt klamm, und die einfachste Möglichkeit zu sparen ergibt sich
beim Personal. Weiterhin wurde natürlich auch bei der Zahl der "Staatsdiener" gespart,
was im Übrigen noch immer fortschreitet.

Vielleicht um es auch noch deutlicher zu differenzieren. Es gibt Landes"beamte" und Bundes"beamte".
Darüber hinaus gab es eine Zeit der Privatisierung von "Staatsbetrieben" und da wurde versucht so viele Beamte (aufgrund der Pensionsproblematik") wie möglich in ein Angestelltenverhältnis zu transferieren bzw. davon zu überzeugen. Das Angebot haben in der Tat viele angenommen und ziemlich schnell bereut. Das war vor allem bei der damaligen Post/Telekom.

Dennoch ist in unserem Land aufgrund der bereits schon bestehenden Pensionszahlungen und der noch zugesicherten Pensionzahlungen eine erhebliche Haushaltsbelastung. Seit Jahren wird darüber nicht mehr viel diskutiert, weil es von der Änderung des Rentenalters abgelenkt wurde und weiterhin wird. :X
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Die Diskussion ist ja ziemlich nett.
Ich bin nur ein "kleiner" Angestellter.
Das unsere Beamten sehr viel besser gestellt werden als der "normale" Arbeiter/Angestellte ist unbestritten. Das wird sich aber (hoffentlich) in der nächsten Zeit auch noch ändern, da es nicht mehr bezahlbar ist. Soweit wie in Griechenland sind wir aber lange nicht.
Abgesehen davon, dass wir diese Verfehlungen aus der Vergangenheit selber in den Griff bekommen müssen, weil niemand aus der "Solidargemeinschaft" der EU uns mit finanziellen Beträgen dabei unterstützen wird.

@RHSimNet: Wenn eine Firma 14 Monatsgehälter bezahlt ist das deren Sache. Scheinbar kann sich diese Firma das leisten und wohl auch selber erwitschaften, wenn nicht, wird es sie nicht mehr lange geben. Das kann man aber nicht mit dem Beamtentum vergleichen. Hier geht keiner Pleite. Hier müssen andere das erwirtschaften, ob sie wollen, oder nicht.

Das weitere Grundübel scheint ja wohl noch in Griechenland zu sein, dass kaum einer Steuern bezahlt. Es scheint dort üblich zu sein, sich das Geld, was man verdient direkt in die eigene Tasche zu stecken. Der Staat weiss das und hat die ganzen Jahre nicht dagegen unternommen.
Das finde ich wirklich übel.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

@Stefan:
nur nicht ganz so schwarz-weiss sehen.
Für's pünktliche Erscheinen ... nun ja, das halte ich auch für daneben. Eher Sanktion für's nicht pünktlich da sein.

Aber beim Rest - schau mal das bei uns an:
auch bei uns gibt es für bestimmte Qualitikationen oder schwere Arbeitsbedingungen punktuell Zuschläge (z.B. Buschzulage für Arbeiten in den neuen Ländern :X :b, Feiertags-Arbeit, Nachtarbeit, schwere körperl. Arbeit, Arbeit mit erhöhtem gesundh. Risiken wie z.B. unter Strahlenbelastung, Umgang mit gefährlichen Stoffen, Arbeiten unter klimat.schwierigen Verhältnissen, ...)
Und die Fa. meiner :K zahlt z.B. auch 14,3 Monatsgehälter/Jahr.
Das nimmt man auch bei uns gerne hin und regt sich nicht auf, oder? :w


Gruß,
Rudi

..... die Zuschläge wurden aber von den Unternehmen verdient. Hierfür bekommt unser Staat Steuern und hat dadurch Einnahmen. auch die 14,3 Gehälter Deiner :K werden hoffentlich versteuert :s
Bei uns werden die Zuschläge für Arbeitnehmer eben nicht aus Krediten die der Staat aufnimmt bezahlt. Das ist der kleine Unterschied zu Griechenland.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Ich bin nur ein "kleiner" Angestellter.
Das unsere Beamten sehr viel besser gestellt werden als der "normale" Arbeiter/Angestellte ist unbestritten. Das wird sich aber (hoffentlich) in der nächsten Zeit auch noch ändern, da es nicht mehr bezahlbar ist.

Inwiefern werden sie denn "sehr viel" besser gestellt?

Weil das 13. Gehalt quasi weggefallen ist bzw auf 30% reduziert?
Weil das Urlaubsgeld gestrichen wurde?
Weil die Wochenarbeitszeit flächendeckend auf 41-42 Stunden angehoben wurde?
Weil es Erhöhungen der Bezüge - wenn überhaupt - auf Inflationsniveau gab und gibt (Selbst als Anfang des Jahrtausends zu "Boomzeiten" jährliche Steigerungen in der Wirtschaft um 5% eher die Regel als die Ausnahme waren)?

Nicht immer die Konditionen aus den 80ern mit den heutigen vergleichen.

Und ja, ich sehe auch die Vorteile die, man als Beamter hat:

Unkündbarkeit - unbestreitbar und unbezahlbar, aber die hast du als Angestellter im öD ab einem gewissen Alter auch. Und ohne jetzt zu weit abschweifen zu wollen, aber für diese Unkündbarkeit stehst du in einem "besonderen" Dienst- und Treueverhältnis zu deinem Dienstherrn. Als eine Konsequenz sei hier nur mal das Streikverbot genannt. Kannst Dir ja mal das Chaos vorstellen, wenn bei der Polizei gestreikt würde, weil das auf einmal keine Beamten wären...

Private Krankenversicherung - derzeit ganz klarer Vorteil, aber für den Staat billiger, als wenn er die Beamten gesetzlich versichern würde.

Und wie es oben schon einmal geschrieben wurde. Es steht - zumindest am Anfang der Berufslaufbahn - jedem frei, in den öffentlichen Dienst zu gehen, nur das Gros geht eben in die Wirtschaft - dort kann man nämlich mehr verdienen, als beim Staat...
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Inwiefern werden sie denn "sehr viel" besser gestellt?

Weil das 13. Gehalt quasi weggefallen ist bzw auf 30% reduziert?
Weil das Urlaubsgeld gestrichen wurde?
Weil die Wochenarbeitszeit flächendeckend auf 41-42 Stunden angehoben wurde?
Weil es Erhöhungen der Bezüge - wenn überhaupt - auf Inflationsniveau gab und gibt (Selbst als Anfang des Jahrtausends zu "Boomzeiten" jährliche Steigerungen in der Wirtschaft um 5% eher die Regel als die Ausnahme waren)?

Nicht immer die Konditionen aus den 80ern mit den heutigen vergleichen.

Und ja, ich sehe auch die Vorteile die, man als Beamter hat:

Unkündbarkeit - unbestreitbar und unbezahlbar, aber die hast du als Angestellter im öD ab einem gewissen Alter auch. Und ohne jetzt zu weit abschweifen zu wollen, aber für diese Unkündbarkeit stehst du in einem "besonderen" Dienst- und Treueverhältnis zu deinem Dienstherrn. Als eine Konsequenz sei hier nur mal das Streikverbot genannt. Kannst Dir ja mal das Chaos vorstellen, wenn bei der Polizei gestreikt würde, weil das auf einmal keine Beamten wären...

Private Krankenversicherung - derzeit ganz klarer Vorteil, aber für den Staat billiger, als wenn er die Beamten gesetzlich versichern würde.

Und wie es oben schon einmal geschrieben wurde. Es steht - zumindest am Anfang der Berufslaufbahn - jedem frei, in den öffentlichen Dienst zu gehen, nur das Gros geht eben in die Wirtschaft - dort kann man nämlich mehr verdienen, als beim Staat...

Ich will jetzt nicht groß vom eigentlichen Thema abschweifen, hier geht es um Griechenland.
Ich sage nur, dass meine Schwester seit fast 40 Jahren Beamtin ist und ich einiges mitbekomme, wo es mir die Haare hochzieht und ich rot anlaufe.
Aber wir Du bereits geschrieben hast, man hätte sich früher auch dafür entscheiden und heute als Nutznieser dastehen können.
Das Beamte weniger bekommen als vergleichbare Leute in der freien Wirtschaft stimmt so nicht, wenn man alle Aspekte vergleicht. Du beschreibst bereits die Unkündbarkeit, die richtig viel wert ist. Es kommen noch Schmankerl für Versicherungsprämien, Kreditraten, Zuschläge hier und da dazu. Und zu guter Letzt natürlich die Pension, die in keinster Weise das wiedergibt, was man "erarbeitet" hat. (Stellt man eine Rente von einem Angestellten gegenüber)
Aber lass mal gut sein, irgendwann wird sich dass auch regeln. Denn so kann es auch bei uns nicht weitergehen. Den "Beitragszahlern" wird mehr und mehr der Hals mit Steuerabgaben zugedreht und sie werden ausgequetscht bis zum letzten Tröpchen, bis niemand mehr Lust hat zum arbeiten. Spätestens dann wird irgendwas passieren.
Gruß Stefan
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Inwiefern werden sie denn "sehr viel" besser gestellt?

Und wie es oben schon einmal geschrieben wurde. Es steht - zumindest am Anfang der Berufslaufbahn - jedem frei, in den öffentlichen Dienst zu gehen, nur das Gros geht eben in die Wirtschaft - dort kann man nämlich mehr verdienen, als beim Staat...

Gerade in den akademischen Berufen verdient "der" Beamte weniger als sein frei-wirtschaftlicher Kollege gleicher Ausbildungsqualifikation- richtig!

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als diejenigen aus unserem Abiturjahrgang mitleidig belächelt wurden, die die Beamtenlaufbahn einschlugen- unter anderem aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus. Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten wurden von 80% der Absolventen als zu gering eingeschätzt.

Heute sieht das alles ganz anders aus. Konnte man ja Anfang der 90er Jahre nicht wissen, dass auch Siemens (das Beamtenheimstättenwerk der freien Wirtschaft) oder die Deutsche Bank mal Leute zu Tausenden entlässt. Aber egal wie man sich entschieden hat- beide Seiten kannten ihre Risiken.

Denen, die damals pessimistisch auf das Beamtentum gesetzt haben, darf man heute nicht vorwerfen, sie parasitierten. Die richtigerweise angeführten Vorteile der privaten Krankenversicherung und der Kündigungssicherheit wurden von ihnen jeweils als höherwertig eingeschätzt als hoher Verdienst. Solange dies so blieb, wurde das Berufsbeamtentum von der nicht-verbeamteten Öffentlichkeit auch nicht groß in Frage gestellt. Heute ist dies freilich anders. Dem braven Beamten aber seine "Privilegien" zu nehmen, die im Ausgleich zu den aufgeführten Nachteilen standen, ist "Vertragsbruch".
In der ganzen, teilweise unsachlichen Diskussion schwingt eine Menge Neid * mit... Über einen gut verdienenden Arzt regt sich niemand auf- auch wenn der ein sehr hohes Salär einfährt, seine Einkünfte aus Zwangsabgaben bezieht (GKV), als Unternehmer steuerliche Vorteile genießt, besonders günstige Kredite angeboten bekommt (http://[COLOR="Red"]www.apobank.de[/COLOR]/) und eine sehr gute und günstige Krankenversicherung genießen darf ([COLOR="Red"]http://www.aerzteversi...ollte gar keiner wissen. Zu wenig jedenfalls.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Was mir net so stinkt ist, dass der dem es gut geht dem dem es nicht so gut geht hilft ( Griechenland) sondern
viel mehr, dass der der der nicht ordentlich wirtschaftet und sich nicht anstrengt ( Frankreich und andere) dem der sich anstrengt und
sich, auch durch Opfer der Bürger, "Fit" hält ( Deutschland) das vorwirft.

Am Anfang der Wirtschaftskrise war Deutschland der Hauptnotleidende, hat seine Konsequenzen ( teilweise) gezogen und schwimmt jetzt wieder oben
( zumindest nich tmehr so tief wie die anderen)
Die die damals mit dem Finger auf uns gezeigt haben Jammern jetzt rum und beschweren sich über die bösen Deutschen die viel zu gut sind für den Rest Europas.
Als Deutschland kurz nach Euro-Start die 3% überschritten hatte gab es Verfahren und Fingergezeige. Heute gibts nur noch die Kleinststaaten unter 3% defizit.

Dass sich der normal arbeitende Grieche beschwert kann ich verstehen, denn der hatte nie was von den Milliarden.

Genausowenig wie der normalarbeitende Deutsche was von den Milliarden hatte, die aus Griechenland zurück nach Deutschland flossen.
Ich bin schon gespannt, ob die 22 Milliarden mal wieder zurückkommen.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Aktuell läuft auf ARD eine sehr interessante Diskussion zum Thema. Leider meinen selbst die Optimisten das die Chance zur Rückzahlung der Gelder minimal ist. Zumindest in diesem Punkt sind sich die beiden Profs, einer dafür, der andere dagegen, einig.

Insofern kann man wohl die Gelder abschreiben.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Gerade in den akademischen Berufen verdient "der" Beamte weniger als sein frei-wirtschaftlicher Kollege gleicher Ausbildungsqualifikation- richtig!

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als diejenigen aus unserem Abiturjahrgang mitleidig belächelt wurden, die die Beamtenlaufbahn einschlugen- unter anderem aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus. Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten wurden von 80% der Absolventen als zu gering eingeschätzt.

Heute sieht das alles ganz anders aus. Konnte man ja Anfang der 90er Jahre nicht wissen, dass auch Siemens (das Beamtenheimstättenwerk der freien Wirtschaft) oder die Deutsche Bank mal Leute zu Tausenden entlässt. Aber egal wie man sich entschieden hat- beide Seiten kannten ihre Risiken.

Denen, die damals pessimistisch auf das Beamtentum gesetzt haben, darf man heute nicht vorwerfen, sie parasitierten. Die richtigerweise angeführten Vorteile der privaten Krankenversicherung und der Kündigungssicherheit wurden von ihnen jeweils als höherwertig eingeschätzt als hoher Verdienst. Solange dies so blieb, wurde das Berufsbeamtentum von der nicht-verbeamteten Öffentlichkeit auch nicht groß in Frage gestellt. Heute ist dies freilich anders. Dem braven Beamten aber seine "Privilegien" zu nehmen, die im Ausgleich zu den aufgeführten Nachteilen standen, ist "Vertragsbruch".
In der ganzen, teilweise unsachlichen Diskussion schwingt eine Menge Neid * mit... Über einen gut verdienenden Arzt regt sich niemand auf- auch wenn der ein sehr hohes Salär einfährt, seine Einkünfte aus Zwangsabgaben bezieht (GKV), als Unternehmer steuerliche Vorteile genießt, besonders günstige Kredite angeboten bekommt (http://[COLOR="Red"]www.apobank.de[/COLOR]/) und eine sehr gute und günstige Krankenversicherung genießen darf ([COLOR="Red"]http://www.aerzteversi...TE] :t jep, da steckt viel Wahres drin! :w
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Was mir net so stinkt ist, dass der dem es gut geht dem dem es nicht so gut geht hilft ( Griechenland) sondern
viel mehr, dass der der der nicht ordentlich wirtschaftet und sich nicht anstrengt ( Frankreich und andere) dem der sich anstrengt und
sich, auch durch Opfer der Bürger, "Fit" hält ( Deutschland) das vorwirft.

Am Anfang der Wirtschaftskrise war Deutschland der Hauptnotleidende, hat seine Konsequenzen ( teilweise) gezogen und schwimmt jetzt wieder oben
( zumindest nich tmehr so tief wie die anderen)
Die die damals mit dem Finger auf uns gezeigt haben Jammern jetzt rum und beschweren sich über die bösen Deutschen die viel zu gut sind für den Rest Europas.
Als Deutschland kurz nach Euro-Start die 3% überschritten hatte gab es Verfahren und Fingergezeige. Heute gibts nur noch die Kleinststaaten unter 3% defizit.

Dass sich der normal arbeitende Grieche beschwert kann ich verstehen, denn der hatte nie was von den Milliarden.

Genausowenig wie der normalarbeitende Deutsche was von den Milliarden hatte, die aus Griechenland zurück nach Deutschland flossen.
Ich bin schon gespannt, ob die 22 Milliarden mal wieder zurückkommen.

ist mir ja schon fast peinlich... aber ich muß dir schon wieder Recht geben! :t
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Gerade in den akademischen Berufen verdient "der" Beamte weniger als sein frei-wirtschaftlicher Kollege gleicher Ausbildungsqualifikation- richtig!

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als diejenigen aus unserem Abiturjahrgang mitleidig belächelt wurden, die die Beamtenlaufbahn einschlugen- unter anderem aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus. Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten wurden von 80% der Absolventen als zu gering eingeschätzt.

Heute sieht das alles ganz anders aus. Konnte man ja Anfang der 90er Jahre nicht wissen, dass auch Siemens (das Beamtenheimstättenwerk der freien Wirtschaft) oder die Deutsche Bank mal Leute zu Tausenden entlässt. Aber egal wie man sich entschieden hat- beide Seiten kannten ihre Risiken.

Denen, die damals pessimistisch auf das Beamtentum gesetzt haben, darf man heute nicht vorwerfen, sie parasitierten. Die richtigerweise angeführten Vorteile der privaten Krankenversicherung und der Kündigungssicherheit wurden von ihnen jeweils als höherwertig eingeschätzt als hoher Verdienst. Solange dies so blieb, wurde das Berufsbeamtentum von der nicht-verbeamteten Öffentlichkeit auch nicht groß in Frage gestellt. Heute ist dies freilich anders. Dem braven Beamten aber seine "Privilegien" zu nehmen, die im Ausgleich zu den aufgeführten Nachteilen standen, ist "Vertragsbruch".
In der ganzen, teilweise unsachlichen Diskussion schwingt eine Menge Neid * mit... Über einen gut verdienenden Arzt regt sich niemand auf- auch wenn der ein sehr hohes Salär einfährt, seine Einkünfte aus Zwangsabgaben bezieht (GKV), als Unternehmer steuerliche Vorteile genießt, besonders günstige Kredite angeboten bekommt (http://[COLOR="Red"]www.apobank.de[/COLOR]/) und eine sehr gute und günstige Krankenversicherung genießen darf ([COLOR="Red"]http://www.aerzteversi...der EU. Das ist aber auch eine schwere Bürde.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Gerade in den akademischen Berufen verdient "der" Beamte weniger als sein frei-wirtschaftlicher Kollege gleicher Ausbildungsqualifikation- richtig!

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als diejenigen aus unserem Abiturjahrgang mitleidig belächelt wurden, die die Beamtenlaufbahn einschlugen- unter anderem aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus. Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten wurden von 80% der Absolventen als zu gering eingeschätzt.

Heute sieht das alles ganz anders aus. Konnte man ja Anfang der 90er Jahre nicht wissen, dass auch Siemens (das Beamtenheimstättenwerk der freien Wirtschaft) oder die Deutsche Bank mal Leute zu Tausenden entlässt. Aber egal wie man sich entschieden hat- beide Seiten kannten ihre Risiken.

Denen, die damals pessimistisch auf das Beamtentum gesetzt haben, darf man heute nicht vorwerfen, sie parasitierten. Die richtigerweise angeführten Vorteile der privaten Krankenversicherung und der Kündigungssicherheit wurden von ihnen jeweils als höherwertig eingeschätzt als hoher Verdienst. Solange dies so blieb, wurde das Berufsbeamtentum von der nicht-verbeamteten Öffentlichkeit auch nicht groß in Frage gestellt. Heute ist dies freilich anders. Dem braven Beamten aber seine "Privilegien" zu nehmen, die im Ausgleich zu den aufgeführten Nachteilen standen, ist "Vertragsbruch".
In der ganzen, teilweise unsachlichen Diskussion schwingt eine Menge Neid * mit... Über einen gut verdienenden Arzt regt sich niemand auf- auch wenn der ein sehr hohes Salär einfährt, seine Einkünfte aus Zwangsabgaben bezieht (GKV), als Unternehmer steuerliche Vorteile genießt, besonders günstige Kredite angeboten bekommt (http://[COLOR="Red"]www.apobank.de[/COLOR]/) und eine sehr gute und günstige Krankenversicherung genießen darf ([COLOR="Red"]http://www.aerzteversi...der EU. Das ist aber auch eine schwere Bürde.
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

[...]

@RHSimNet: Wenn eine Firma 14 Monatsgehälter bezahlt ist das deren Sache. Scheinbar kann sich diese Firma das leisten und wohl auch selber erwitschaften, wenn nicht, wird es sie nicht mehr lange geben. Das kann man aber nicht mit dem Beamtentum vergleichen. Hier geht keiner Pleite. Hier müssen andere das erwirtschaften, ob sie wollen, oder nicht.

[...]

Ach Du, da kann ich Dich beruhigen:
die Fa. gibt's seit über 130 Jahren, hat inzwischen ca. 50.000 Mitarbeiter, es geht ihr richtig gut und wenn sie weiter so machen, gibt es sie auch noch einige Jahre/Jahrzehnte weiter. Ein richtig "sicherer Hafen" auch in Krisenzeiten und im DAX ist die Aktie ein "Langweiler" - weil sie kaum einer wirklich kennt und beachtet. Das schützt vor zu grossem Spekulantentum :t was ich gut finde.
Aber natürlich bekommt nicht jeder die 14,3 Gehälter ... nur die AT'ler :w
Also die, die eh schon gut bezahlt sind, werden nochmal mehr belohnt und besser gestellt.
Fällt aber in den Diskussionen mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat nicht so auf, wie wenn das Monatsgehalt an sich nochmal höher läge. :d Schlaue Füchse sind's ja schon *LOL*


Grüsse,
Rudi
 
AW: gehts eigentlich noch? die griechen mit 53 in rente und der deutsche finanzierts?

Seit der von spekulativen Bankern (auch aus Deutschland) ausgelösten Krise wurden aberwitzige Milliardenbeträge irgendwo hintransferiert, sodass ich mich nur frage, woher diese Kohle stammt oder besser stammen soll. Da mir niemand eine glaubwürdige Antwort darauf geben kann oder will, ist es mir jetzt eigentlich auch egal, wenn wir (und andere Partnerländer) halb Europa mit weiteren Milliarden vollpumpen, woher auch diese wieder sind.

Was mich aber TOTAL nervt ist die aktuelle Berichterstattung aus Griechenland, die u.a. Merkel als Adolf H. vor einer Naziflagge zeigt und die vielen öffentlichen Hasstiraden auf Deutschland. Dazu Berichte über die hohe Korruption in GR, die dem dortigen Staat seit Jahrzehnten Milliarden kostet, welche wir jetzt einbringen.

Ich will keinen Dank, sondern dort TATEN sehen, wie die ihre offensichtlichen Misstände im Land beseitigen. Dafür können wir ja hier die Rente ab 77 einführen . . . .

Kurzum: eigentlich wollte ich zu diesem Thema gar nix schreiben........
 
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