Glaswindschott für originale BMW-Halter :D - Eigenbau

Das meinte ich :). Das Material allein reicht noch nicht...

naja mein obiges beispiel bezog sich jetzt auf deinen umbau, den du dann so nirgends vorführen müsstest.

natürlich kannst du auch andere befestigungen wählen, die dann aber von nem sachverständigen geprüft werden müssen und da gehts dann wieder um die materialfestigkeit bzw. die eigenschaften (z.b. von schrauben). auch die maße kann man durch nen sachverständigen ändern lassen (wobei das natürlich materialunabhängig ist, das ist also so oder so nur ne papiersache).

kurz: wenn dus "abnehmen" lässt, gehts rein um die verwendeten materialien - also reichts eben doch ;)
 
PS: Das Windschott von Reinhardt hat z. Bsp. eine solche Zulassung, womit sich schon alleine aus diesem Fakt ein "Muß" erklärt. ;)

Wirklich?
Ich hatte damals (2007) nur ein Schreiben des TÜV dabei, dass aus deren Sicht keine Bedenken bestünden. Aber eine Zulassung war das bei weitem noch lange nicht.
 
Wirklich?
Ich hatte damals (2007) nur ein Schreiben des TÜV dabei, dass aus deren Sicht keine Bedenken bestünden. Aber eine Zulassung war das bei weitem noch lange nicht.

Hi,

Natürlich beinhaltet der TÜV SÜD-Bericht die Zulassung. ;)
Außerdem ist auf dem Glas ein E1-Prüfzeichen incl. Nummer. ;)

Ich zitiere aus der TÜV-Bestätigung vom 02.08.2006/18.09.2009:
Werkstoff: Das Windschott ist aus splittersicherem Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) hergestellt. Es erfüllt die Anforderungen der StVZO ( ESG nach DIN EN 12150 ). Die beiden Halterungen sind aus Kunststoff (POM) hergestellt.

Schlußbestätigung: Eine Abnahme des Anbaus nach §19.2 und 19.3 bzw. §21 StVZO wird für nicht erforderlich gehalten. Ein Eintrtag in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich aber möglich.

So long
 
Die STVZO schreibt vor, dass alle Scheiben, ausgenommen Abdeckungen von lichttechnischen Einrichtungen, aus Sicherheitsglas bestehen müssen. Deshalb ist für Windschotts aus Kunststoff eine TÜV Eintragung bzw. eine ABE erforderlich, sie brechen nur sehr schwer (und nicht in kleine Teile), was im Falle eines Unfalles zu ernsthaften Verletzungen führen kann.

Windschotts sollten dicht am Bügel abschließen, da hier wiederum ein Spalt entsteht, durch den der Wind zu pfeifen führt und auch den Windschutz wieder aufhebt.

Wenn ich das Teil in den Vertrieb bringe, muss ich natürlich eine Zulassung haben, bei meinem selbsthergestellten Teil prüft der TÜV nur ob es Sicherheitsglas (ESG oder VSG) ist.
 
Die STVZO schreibt vor, dass alle Scheiben, ausgenommen Abdeckungen von lichttechnischen Einrichtungen, aus Sicherheitsglas bestehen müssen.

Wie jetzt? Auch die Bremsscheiben? Die spinnen ja wohl :-))))
Kleiner Spass, aber die Diskussion ist sehr interessant, da ich mir auch ein Glaswindschott zulegen möchte und auch bzgl. einer Eigenbaualternative überlege. Aber wahrscheinlich wird dies, wenn man es nicht vermarkten will, in Summe für ein Unikat zu teuer.
 
Kleiner Spass, aber die Diskussion ist sehr interessant, da ich mir auch ein Glaswindschott zulegen möchte und auch bzgl. einer Eigenbaualternative überlege. Aber wahrscheinlich wird dies, wenn man es nicht vermarkten will, in Summe für ein Unikat zu teuer.

Warum möchtest Du ein "neues Rad" erfinden? Die Grundsubstanz gibt es doch schon, wie hier von Sig in Post #15 "probagiert". Darauf läßt sich doch aufbauen, wobei ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, was Du grundlegend gern anders hättest? &:
 
@fantomasio: Ich möchte ein Windschott das in die originalen Halterungen passt, da ich schon ein standard Windschott habe. Aber hierbei stört mich der Rahmen. Also brauche ich die Kombination aus den Haltern minimiert beim jetzigen Schott und einer ESG-Scheibe. Dann noch eine Einzelabnahme...
Daher meinte ich dass es zu teuer wird und dann doch lieber auf vorhandene Windschotts zurückgreifen werde, die angeboten werden.
Allerdings habe ich meinen Rahmen noch nicht zerlegt und geschaut ob es möglich ist hier Teile anzufertigen, die mit einer Scheibe funktionieren würden. Ich denke eine Einzelscheibe ESG in der Größe mit der entsprechenden Kontur und allen Kantensäumungen würde ich auf 150 Euro schätzen (aber halt nur geschätzt).
Dazu die Färbung der Halteteile, und das wird bestimmt in Summe teurer als fertige Schotts mit ABE.
Natürlich lasse ich mich hierbei gern eines Besseren belehren.
 
Ach so.

Dann probier es doch einfach. Nur die Seitenstück des Rahmens mit ESG. Aber gerade die dann fehlenden Stücke des Rahmens dürften die Festigkeit/Sitzsicherheit bringen.... denke ich jedoch mal.

Nur Versuch macht klug.
 
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