Günstige BMW Gebrauchtwagen aus dem LIDL Autohaus

Das ist doch nichts Neues. Machen Daimler und VAG (partiell) ebenfalls. Hier geht es noch dazu um einen erheblichen fixen (Jahres-)Absatz. Wer gibt sich bei diesen Stückzahlen bitte noch mit 10 oder 20% Nachlass auf den (ohnehin eher Leasing-orientierten) Listenpreis zufrieden?

Letztes Jahr hat bspw. Audi den A6 Allroad (Top-Diesel) mit LF ca. 0,5 "rausgehauen" (also ca. 40-50% unter den Konditionen der Mitbewerber). Davor gab es den Audi S8 (plus) für 399€ (netto) pro Monat. Daimler hat zwischendurch mal div. AMG-Modelle "gepusht". Egal ob G63 AMG für 999€/Monat oder E43 für <500€/Monat. Und das nicht zwangsläufig einmal auf "Unternehmer" beschränkt. Selbst für einen mittleren Fuhrpark (ca. 10-50 Fahrzeuge) bekommt man schon teils gute Konditionen mit ca. 30-35%.

Daher passt es doch eigentlich ganz gut. Interessant wird es doch, wenn dann eine eigene Vermarktung nach der Nutzungszeit stattfinden soll. Dann gibt es den 3er Touring im Wochenangebot mit den spanischen Erdbeeren und den Maggi-Tütensuppen. 8-)
 
[QUOTE="keulejr, post: 2706344, member: 32162".....Und das nicht zwangsläufig einmal auf "Unternehmer" beschränkt. Selbst für einen mittleren Fuhrpark (ca. 10-50 Fahrzeuge) bekommt man schon teils gute Konditionen mit ca. 30-35%.....[/QUOTE]
Aus Sicht des mündelsicheren Kleinsparers würde ich 10-50 Fahrzeuge bei nicht unternehmerischer, mithin privater Nutzung schon als etwas mehr als einen "mittleren Fuhrpark" einstufen.:D
 
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Aus Sicht des mündelsicheren Kleinsparers würde ich 10-50 Fahrzeuge bei nicht unternehmerischer, mithin privater Nutzung schon als etwas mehr als einen "mittleren Fuhrpark" einstufen.:D

Wer tatsächlich privat 10-50 Fahrzeuge hat, den dürften die letzten Prozentpunkte auch allenfalls aus persönlichen Ehrgeiz denn tatsächlich monetärer Notwendigkeit interessieren.

Es war in der Eile etwas unglücklich formuliert. Der Verweis auf "Nicht-Unternehmer" sollte nur aufzeigen, dass es solche Angebote für "jedermann" (der es sich leisten kann/konnte) gab. Aus dem Stegreif konnte ich halt nur Angebote für "Unternehmer" wiedergeben, da ich zuletzt allein nach guten Konditionen für Firmenwagen geschaut hatte.
Ansonsten ist es tatsächlich so, dass 3-7 Fahrzeuge meist als Minimum für einen "Fuhrpark" und entsprechende (Sonder-)Konditionen angesehen werden. Zumindest ist das der mir bekannte Standard der deutschen Hersteller. Unabhängig davon kann aber auch meist der Händler kalkulieren.
 
Da wird über deutlich höhere Mengen gesprochen und der Rabatt soll bei 50% liegen, bei Wechsel alle 6 Monate.
Dafür nimmt BMW die Autos nicht zurück, sondern Lidl wird in NSU/Heilbronn ein eigenes Autohaus betreiben, in dem die Halbjahreswagen dann weiterverkauft werden sollen.
Ist ein Bericht im aktuellen Manager-Magazin.
 
Was genau haben denn kleine Männer mit LIDL-BMWs zu tun? :cautious:
 
Was genau haben denn kleine Männer mit LIDL-BMW zu tun? :cautious:

Ich denke @Kinofan möchte damit zum Ausdruck bringen, das bei solch hohen Rabatten für Flottenkunden der Ottonormalverbraucher in die Röhre schaut weil er nie und nimmer in diese Rabatt-Regionen kommt und somit zugunsten der Großkunden überteuert kauft - denn die Marge über alles wird vom Hersteller schon ziemlich fix kalkuliert sein, eine kleine Ungerechtigkeit eben.
 
...... und die Zeche zahlt????

Der kleine Mann !!! :eek: :o


Dann ist ja gut, dass ich keine BMW´s mehr kaufe und Lidl die Rabatte finanziere!
Ich befürchte nur, dass das alle Fahrzeug-Hersteller so machen.
Interessant wäre auch mal zu wissen, was dann so ein junger Gebrauchter nach 6 Monaten für "den kleinen Mann" kosten soll,
bei diesem Neuwagen-Rabatt werden die wohl für die Gebrauchten mehr Geld verlangen als für Neue gezahlt wurde!?
 
Was genau haben denn kleine Männer mit LIDL-BMWs zu tun? :cautious:

Für BMW muss sich die "Mischkalkulation" auszahlen.

Wenn Einer zu wenig zahlt, muss der Andere eben mehr bezahlen....

Der "Andere" ist eben die "kleine Mann"........ ;););)

Solltest Du aber schon so verstanden haben, oder nicht??? ;)
 
Ist doch bei Großkunden eine normale Vorgehensweise und dafür muss man nicht zwingend ein Weltkonzern sein. Ich habe in meinem ehemaligen Miniunternehmen (2 Personen, Nebenerwerb) ebenso kalkuliert. Soll heißen es gab „Großkunden“ (für meine Verhältnisse) die maximal Umsatz generiert haben, bei machen Aufträgen sogar unter Deckung der Fixkosten. Bis zu einem bestimmten Prozentsatz ist das kalkulatorisch vollkommen OK. Natürlich nicht wirklich erstrebenswert aber immer noch besser nur 80% der laufenden Kosten zu erwirtschaften als 100% nicht zu erwirtschaften. Natürlich müssen unter dem Strich, auf das Jahr gesehen die Zahlen stimmen und natürlich kleinere Kunden entsprechend mehr zahlen. Mischkalkulation eben. :whistle:

Edit: Nur zum Verständnis, nur weil der „kleine“ Kunde mehr zahlt, ist es nicht unbedingt teurer. Im Grunde wird es meist für beide Parteien günstiger! Würde man sich eine Vollauslastung nicht auch teilweise über den Preis holen, müsste der „kleine“ Kunde das volle Defizit tragen, also würde es effektiv meist noch teurer.
 
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Zitat von Brummm: "Was genau haben denn kleine Männer mit LIDL-BMW´s zu tun?"


Für BMW muss sich die "Mischkalkulation" auszahlen.

Wenn Einer zu wenig zahlt, muss der Andere eben mehr bezahlen....

Der "Andere" ist eben die "kleine Mann"........ ;););)

Solltest Du aber schon so verstanden haben, oder nicht??? ;)


Hat er definitiv...
 
Habe schon vor Jahren einen BMW bei LIDL günstig erworben, ein ganzer Euro. :D
Ist aber ein bisschen eng innen bei 4,5 cm Gesamtlänge. :X

Unbenannt.JPG
 
... das bei solch hohen Rabatten für Flottenkunden der Ottonormalverbraucher in die Röhre schaut weil er nie und nimmer in diese Rabatt-Regionen kommt und somit zugunsten der Großkunden überteuert kauft - denn die Marge über alles wird vom Hersteller schon ziemlich fix kalkuliert sein, eine kleine Ungerechtigkeit eben.
Hach ja, das sind immer solche „bürgerlichen“ Ängste... Nur ist es doch nicht unmittelbar und mit Sicherheit so, dass man als Privatperson auf einmal weniger Rabatt bekommt, weil Großkunden besonders viel bekommen. Sondern letztlich bestimmt immer der Markt, wer wieviel bezahlen muss. Dass ein guter Kunde (noch) mehr Rabatt bekommt, ist keine neue Erkenntnis.

Übrigens hat der Hersteller nur ziemlich wenig Einfluss auf die von den Händlern gewährten Rabatte, solange er die Filialen nicht selbst betreibt. Hat (bekanntlich) etwas mit Kartellrecht zu tun. ;)

Natürlich lässt sich aber auch hinter allem und jedem eine dramatische Benachteiligung des armen Bürgers vermuten... :whistle: Eher wäre vielleicht zu erwarten, dass die LIDL-Fahrzeuge nach ihrer Haltedauer angenehm preiswert unter‘s „Volk“ gebracht werden. :w
 
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Für BMW muss sich die "Mischkalkulation" auszahlen.

Wenn Einer zu wenig zahlt, muss der Andere eben mehr bezahlen....

Der "Andere" ist eben die "kleine Mann"........ ;););)

Solltest Du aber schon so verstanden haben, oder nicht??? ;)

Naja, Martin :whistle:.... "der kleine Mann" hört sich hier ja an, als wenn der Steuerzahler (mit geringem bis durchschnittlichen Einkommen) zur Kasse gebeten wird, damit "die da oben" in Saus und Braus leben können .... :rolleyes:

Die regulären Waren beim Lidl Markt (Kerngeschäft) werden deshalb nicht teurer, der Neuwagen beim Hersteller ebenso nicht ... also hier für Leute wie mich ... den 0815 Käufer von Autos.

Dass sich Industrie oder Handel horizontal oder lateral diversifizieren ist jetzt aber nicht so neu ;), und kann u. U. eine bereichernde und nachhaltige Risikostreuung des Unternehmens sein.

Im Übrigen weise ich daraufhin, dass der Handel, also der Inverkehrbringer von Waren auch die Produkthaftung trägt ... als Zusatz zu dem von Brummm erwähnten Kartellrecht

Die Auslastung von Produktionsstraßen des Herstellers ist eher gegeben, wenn ein Händler über zb. Contracte eine Anzahl xy an Produkten gewährleistet. Der Händler wird für sein Produkt eine Absatzstrategie fahren, welches eine hohe Umschlagshäufigkeit hat, also evt. Lagerkosten so gering wie möglich sind. Dass Ldl hier keine Lager für Autos vorhält sollte klar sein, heißt : Ware wird geordert und passiert gerade mal den Hof ...

Mischkalkulation sollte im Übrigen jeder Unternehmer halbwegs draufhaben, ob das nun der kleinere Handwerksbetrieb ist oder eben ein etwas größeres Unternehmen, letztendlich geht es um Kapitaleinsatz (ob nun in Maschinen oder Arbeitskraft), welches sich verzinsen (Gewinn) sollte.

Nicht zu vergessen das "Fremdkapital" der Anleger (Banken, Investoren wie zb. Gesellschafter, Aktionäre usw.). Ich würde für ein geben von Fremdkapital auch gerne Gewinne sehen, da ich nicht das Sozialamt der Wirtschaft bin.

Wenn sich mein Arbeitgeber (also die Hand, die mich ernährt), einen Fuhrpark über Lidl zusammenstellt, der u.U. kostengünstiger ist als beim Markenhändler, sehe ich das eher als finanziellen Puffer für das Unternehmen (eingespartes Kapital wird ja frei für andere Investitionen, also Generieren von Umsatz, also Besicherung meines Arbeitsplatzes)

Man sollte immer die ganze Kette betrachten, bevor man einzelne Glieder herauszieht ;)
 
Habt hr die Korrekturen nicht mehr gesehen?

Es geht, wie bisher auch schon, um 18 Monate Leasing. Danach werden die Autos normal verkauft.
Ein Freund arbeitet für die Schwarz Gruppe und hat im Moment einen A4.
Nach 18 Monaten wird er verkauft. Was glaubt ihr was der Wagen dann Wert ist? Eig fast das selbe was man mit Rabatt dafür bezahlt hat.
 
doch! Sonst stimmt die Mischkalkulation ja nicht.... ;)

Das stimmt so nicht und ist zu einfach gedacht. Ein Unternehmen verkauft so z.B. vorhandenes, nicht genutztes Potential über den Preis aber der Marktpreis ändert sich dadurch nicht. Der eine geht den Weg um mehr Gewinn zu erwirtschaften, der andere z.B. um den Marktpreis überhaupt halten zu können. Es gibt unterschiedliche Beweggründe aber verwerflich ist das keineswegs, eher übliche Praxis.
 
na klar....

trotzdem bleibe ich dabei
50% ist kein normaler Mengenrabatt mehr
und Einer muss es ja zahlen... ;)
 
OK, dann anders. Wenn BMW einfach mal so am Marktpreis drehen könnte, würden die dass auch machen ohne irgend jemandem 50% Rabatt einzuräumen und könnte BMW die KFZs für den vollen Marktpreis los werden, gäb es keine 50%. Logisch oder?
 
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aus kaufmännischer Sicht habt ihr natürlich recht, aber es bleibt trotzdem ein Geschmäckle, vor allem da unsere Premium Hersteller ihre Autos im Ausland auch zu günstigeren Preisen verkaufen.

Egal, es ist wie es ist.

P.S. Mischkalkulation kenne ich auch, aber bei meiner profitiert eher der Privat Kunde.
 
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