Es wird in den Medien ja immer wieder verbreitet, dass wir zuviele Autos hätten und Autos Platz zugunsten der Radfahrer etc. abgeben sollen. U.a. in diesem Artikel vom Spiegel heißt es wieder:
Ich denke nicht, dass wir grundsätzlich zuviele Autos in Deutschland haben. Noch leben wir in einer Planwirtschaft, in der die Politik entscheiden sollte was zuviel oder zuwenig ist. Erst wenn es brauchbare Alternativen gibt, werden Menschen freiwillig auf Ihr Auto verzichten. Auf dem Land wird das vermutlich nie der Fall sein (da unwirtschaftlich).
Vielleicht bezieht sich dieser Herr Knie auf Berlin wenn von Deutschland spricht und dort gibt es zuwenig Platz für die vorhande Anzahl an Autos. Aber ist das dann nicht auch eher dem fehlendem Weitblick in der Verkehrsplanung geschuldet? Man hätte ja vorher wissen können, dass statistisch auf 2 Einwohner ein Auto kommt.
Habe grade keine Lust irgendwelche Zahlen nachzuschlagen, vermute allerdings, dass in den 48 Millionen Pkws auch die Saisonzulassungen enthalten sind. Daher werden so Personen wie ich, die im Sommer ein anderes Autos als im Winter fahren vermutlich mit 2 Autos pro Person erfasst
(Obwohl eins der Autos immer auf einem privaten Stellplatz steht und daher keinen öffentlichen Parkraum verbraucht).
Auch sollte man dieses Thema vielleicht mal etwas differenzierter betrachten, wenn man von Deutschland spricht und nicht nur aus der Sicht des Großstadtmenschens, der mit den Öffentlichen bequem überall hinkommt.
Interessant sind auch immer diese Vorschläge bzw. Forderungen.
450 EUR im Monat für einen Parkpatz an der Straße?!
Hier kosten einfache private Stellplätze 30 EUR pro Monat und abschließbare Einzelgaragen um die 100 EUR. Und das in der Nähe einer Großstadt...
Ich bin ja grundsätzlich dafür, neue Radwege zu bauen; Vorallem neben Landstraßen, da dort für gewöhnlich ausreichend Platz ist und einige Landstraßen für Radfahrer echt gefährlich sind. Aber Straßen zu Radwegen umzufunktionieren oder Parkplätze zu entfernen kann ja auch irgendwie nicht die Lösung sein. Zumindest nicht, wenn man den Autoverkehr nicht vernünftig (z.B. via Tunnel) umleiten kann.
Wie seht Ihr das? Was ist eure Meinung zu diesen Aussagen?
QuelleKnie: Es geht nicht um den Platz, wir haben zu viele Autos. Es gibt fast 48 Millionen Pkw in Deutschland, wir können also alle in unsere Autos einsteigen und wären maximal zu zweit im Wagen. Das ist viel zu viel. Es ist besser und gerechter, die Zahl der Autos zu reduzieren.
QuelleKnie: Es muss zuerst mal die Einsicht da sein, dass wir zu viele Autos haben. Das muss die Grundlinie der Politik sein. Danach sollte man die Anzahl der Autos senken und sie effizienter besetzen.
Ich denke nicht, dass wir grundsätzlich zuviele Autos in Deutschland haben. Noch leben wir in einer Planwirtschaft, in der die Politik entscheiden sollte was zuviel oder zuwenig ist. Erst wenn es brauchbare Alternativen gibt, werden Menschen freiwillig auf Ihr Auto verzichten. Auf dem Land wird das vermutlich nie der Fall sein (da unwirtschaftlich).
Vielleicht bezieht sich dieser Herr Knie auf Berlin wenn von Deutschland spricht und dort gibt es zuwenig Platz für die vorhande Anzahl an Autos. Aber ist das dann nicht auch eher dem fehlendem Weitblick in der Verkehrsplanung geschuldet? Man hätte ja vorher wissen können, dass statistisch auf 2 Einwohner ein Auto kommt.
Habe grade keine Lust irgendwelche Zahlen nachzuschlagen, vermute allerdings, dass in den 48 Millionen Pkws auch die Saisonzulassungen enthalten sind. Daher werden so Personen wie ich, die im Sommer ein anderes Autos als im Winter fahren vermutlich mit 2 Autos pro Person erfasst
(Obwohl eins der Autos immer auf einem privaten Stellplatz steht und daher keinen öffentlichen Parkraum verbraucht).Auch sollte man dieses Thema vielleicht mal etwas differenzierter betrachten, wenn man von Deutschland spricht und nicht nur aus der Sicht des Großstadtmenschens, der mit den Öffentlichen bequem überall hinkommt.
QuelleKnie: Es muss eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung her. Das eigene Auto abzustellen muss zehn bis 15 Euro pro Tag kosten, egal ob man vor Ort wohnt oder nicht. Denn die Attraktivität des Autos besteht nur darin, dass man es überall kostenlos, beziehungsweise zu Lasten anderer, abstellen kann.
Interessant sind auch immer diese Vorschläge bzw. Forderungen.
450 EUR im Monat für einen Parkpatz an der Straße?!
Hier kosten einfache private Stellplätze 30 EUR pro Monat und abschließbare Einzelgaragen um die 100 EUR. Und das in der Nähe einer Großstadt...Ich bin ja grundsätzlich dafür, neue Radwege zu bauen; Vorallem neben Landstraßen, da dort für gewöhnlich ausreichend Platz ist und einige Landstraßen für Radfahrer echt gefährlich sind. Aber Straßen zu Radwegen umzufunktionieren oder Parkplätze zu entfernen kann ja auch irgendwie nicht die Lösung sein. Zumindest nicht, wenn man den Autoverkehr nicht vernünftig (z.B. via Tunnel) umleiten kann.
Wie seht Ihr das? Was ist eure Meinung zu diesen Aussagen?




