Hauptberuflich selbstständig - Einige offene Fragen

jedenfalls viel Erfolg für Dein Unternehmen :t
 
jedenfalls viel Erfolg für Dein Unternehmen :t
Ja, den kann man nur wünschen!
@Frank: dieser wird sich aber nur einstellen, wenn bereits jetzt eine professionelle Vorgehensweise an den Tag gelegt wird. Sinnvoll ist z.B. der Besuch eines Existenzgründerseminars, seriöse Gespräche mit Bank, Unternehmensberater und/oder Steuerberater. Neuland für Dich, Tagesgeschäft für die...ohne Dir nahe treten zu wollen: bislang klingt's hier etwas "home-made", Deine gestellten Fragen sollten zum jetzigen Zeitpunkt bereits keine mehr sein!
Wir helfen hier gern, auch bei Fragen abseits von Öl, Tieferlegungen und aktiver Lebensberatung :b , und es mag ja durchaus Fachleute on board geben, aber das Thema ist zu wichtig, als es vollumfänglich mit Hilfe eines Forums zu erörtern
Du willst schließlich Deine Zukunft gestalten und nicht nebenberuflich 'ne Klüntjesbude eröffnen!

Grüße vom Z4-Pilot
...meint es nur gut!
 
Danke für die wichtigen Tipps.
Das Ding ist, dass es von heute auf morgen aktuell geworden ist, dass die Selbstständigkeit hauptberuflich wird und mir gerade deshalb etwas die Decke auf den Kopf fällt.
Ich muss so schon an viele Sachen denken und verliere deshlab vielleicht manchmal etwas den Fokus.

Ein Existenzgründerseminar wäre bestimmt nicht verkehrt. Ich habe noch etwas Zeit bis es losgeht, am 1. September.
 
Danke für die wichtigen Tipps.
Das Ding ist, dass es von heute auf morgen aktuell geworden ist, dass die Selbstständigkeit hauptberuflich wird und mir gerade deshalb etwas die Decke auf den Kopf fällt.
Ich muss so schon an viele Sachen denken und verliere deshlab vielleicht manchmal etwas den Fokus.

Ein Existenzgründerseminar wäre bestimmt nicht verkehrt. Ich habe noch etwas Zeit bis es losgeht, am 1. September.

gibt es bei den Arbeitsämtern (sind kostenlos) evt. ist es Dir sogar erlaubt Zuschüsse zu bekommen .... ich weiß jetzt allerdings nicht mehr bei welcher Quote diese liegen .... Musst Du Vorort erfragen.

Geht auch über die IHK meine ich ....

musst mal googlen

Wundere Dich aber nicht welche Leutzzz die Du da auf den Kursen der Arbeitsämtern evt. triffst ("Schackeline und Justin wollen ein Nagelstudio auf machen") ...
 
Wundere Dich aber nicht welche Leutzzz die Du da auf den Kursen der Arbeitsämtern evt. triffst ("Schackeline und Justin wollen ein Nagelstudio auf machen") ...

:crowngrin

Das Arbeitsamt bietet diese Kurse nicht mehr an. Das macht jetzt die IHK.
EInen Zuschuss bekomme ich nicht, da dieser nur für schwer vermittelbare arbeitssuchende ist und ich anscheinend leicht vermittelbar wäre.
 
Hallo Franky,

Ich hoffen sehr du bist nicht in eine "scheinselbstständigkeit" gekommen.

So nach dem Motto:" hier verkaufen sie mal unsere Staubsauger, da können sie BIS ZU 30000 im Monat verdienen, die Ware müssen sie aber vorher bei uns kaufen und ihr "Gebiet" geben wir ihnen vor" .

Sollte das der Fall sein hast du meiner Meinung nach In Zukunft ganz andere Probleme wie welche Krankenversicherung du nehmen sollst.

In so einem Fall kann ich dir nur Raten erstmal nicht aus der Gesetslichen in eine Private zu wechseln, ist dein Einkommen erstmal wenig bis nicht vorhanden will die Private nämlich trotzdem ihre Beträge.
 
Ehrlichgesagt benötige ich keine finanzielle Unterstützung :)
Ich habe mich alleine selbstständig gemacht mit einer Fitness Online Store www.Profihantel.de
Das mit den Staubsaugern lasse ich besser andere machen...
 
Heute bekomme ich Besuch von einem Versicherungsvertreter der für mich die beste private KV raus sucht. Ich bin mal gespannt aber er sagte mir am Telefon, dass es gute Versicherungen ab 200 Euro monatlich gibt.
 
Ich werde ab dem 1.9.2012 eine hauptberufliche Selbstständigkeit aufnehmen. Da alles neu ist und ich so wieso an zu viele Sachen denken muss, bleiben mir eineige Fragen doch noch offen.

Ich weiss, dass ich mich selbst krankenverschern muss.

1. Doch wo hin und in welcher Höhe führe ich andere Versicherungsleistungen ab und vor allem, welche sind wichtig?
Lass dir Angebote machen und suche dir die raus, wo du mit den Leistungen zufrieden bist. An eine BU zu denken, wäre auch nicht verkehrt.

2. Bisher noch als Kleinunternehmer führe ich die steuerlichen Abgaben am Jahresende ab. Sollte sich das ändern und ich verlasse den Kleinunternehmerstatus, wie führe ich die Steuern ab und vor allem wohin?
Die Umsatzsteuer führst du monatlich ab. Die Einkommenssteuer zahlst du Quartalsweise im Voraus. Beim Jahresabschluss wird dann die Vorauszahlung verrechnet und du zahlst die Differenz nach. Die Gewerbesteuer wird am Jahresende fällig und wird an die Kommune gezahlt. Du musst aufpassen. Im ersten Jahr gibt es noch keine Vorauszahlung. d.h. du musst Geld zurücklegen.

3. Wie werden die Werbekosten wie Visitenkarten, Werbebanner und Fahrzeug-Werbe-Beklebung verrechnet? Fließen diese ganz normal in die Bilanz als Ausgaben hinein?
Du wirst nicht bilanzieren müssen. Die Bilanz wird erst zur Pflicht, wenn Umsatz- bzw. Gewinngrenzen erreicht werden. Ich glaube nicht, dass du die im ersten Jahr erreichst. Freiwillig bilanzieren geht immer. Das treibt jedoch auch die Kosten in die Höhe. Die genannten Kosten fallen komplett in die Berechnung und können steuerlich geltend gemacht werden.
Der wichtigste Tipp wurde schon gegeben. Du brauchst einen fähigen Steuerberater. Konzentriere dich auf den Fachgebiet. Wenn du weitere Fragen hast, schreibe eine PM.
 
Meine Tante ist Steuerfachangestellte, mir der werde ich das Ganze die Tage durchsprechen.
 
Heute bekomme ich Besuch von einem Versicherungsvertreter der für mich die beste private KV raus sucht. Ich bin mal gespannt aber er sagte mir am Telefon, dass es gute Versicherungen ab 200 Euro monatlich gibt.
Denk nur daran,dass du,wenn du einmal in der Privaten bist,nicht mehr,oder nur mit speziellen Tricks,in die Gesetzliche zurück kommst.
 
:t
Dem ist dann nichts mehr hinzuzufügen.
Maximal der Punkt, dass die SPD/Grüne/Linke hart daran arbeiten die PKVs abzuschaffen. Zumindest wird die Entwicklung dahingehend weiter gehen, dass die Rückkehr zur GKV erleichtert wird. Die Rückstellungen der PKV kann man ja bereits heute schon in die neue Kasse mitnehmen. Viele die sich selbständig machen haben das Problem, sie können die Forderungen der GKV nicht zahlen. So war es damals auch bei mir. Die Gesetzlichen wollten damals von mir als Existenzgründer über 1000,- DM pro Monat. Das ich die erste Zeit Verluste hatte, da die Firma erst im Aufbau war, interessierte sie Gesetzlichen nicht. Sie unterstellten ein Einkommen von 5000,- DM pro Monat.
 
vorweg: es gibt eine KrankenversicherungPFLICHT für jeden Bürger in diesem Land = wird durchgeführt bei der letzten Krankenversicherung (egal ob gesetzlich oder privat).

Wenn man aktuell aufgrund seiner Beschäftigung krankenversicherungspflichtig ist, musst Du ab 01.09.12 bei Deiner jetzigen - oder einer anderen Krankenkasse (zu empfehlen für Selbständige ist hier die BARMER-GEK) - eine freiwillige Weiterversicherung beantragen (incl. einer abzugebenen Einkommenserklärung). Die Beiträge bei einer freiwilligen Mitgliedschaft als Selbständiger in allen gesetzlichen Krankenkassen unterliegen einer Mindestbemessungsgrundlage von mtl. € 1968,75 (seit 01.01.12; Bruttoeinnahme). Diese reduziert sich für Existenzgründer, die einen Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld von der Bundesagentur für Arbeit erhalten, auf mtl. € 1312,50 = insofern schnell an die örtliche Arbeitsagentur wenden, denn das macht sich monatlich schon bemerkbar und dieses Geld kann man zu Beginn der Selbständigkeit sicher auch gut gebrauchen. Die Beitragsbessung erfolgt anfangs auf einer "Selbsteinstufung" und wird mit dem ersten Einkommenssteuerbescheid überprüft, incl. einer Nachzahlung, falls man sich zu "tief" eingeschätzt hat. Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze (mtl. € 3825,00 / 2012) ist zudem nicht mehr beitragsrelevant!!

http://www.barmer-gek.de/barmer/web...A4ndig_20Erwerbst_C3_A4tige,property=Data.pdf

Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenkasse:
ohne Krankengeld: 14,9%, mit Krankengeld: 15,5% (da gibt es auch zusätzliche Wahltarifangebote)

Pflegeversicherung:
1,95 %, keine Kinder, dann zzgl. 0,25%

Beitragsrechner:
https://www.barmer-gek.de/barmer/we...en=1342368385954587&w-cm=CenterColumn_t140694

Bei Wechsel der Krankenkasse ist eine Kündigungsfrist einzuhalten, bei einer Mindestzugehörigkeit von 18 Monaten. Wenn Du also so schnell wie möglich, z. B. von Deiner jetzigen AOK zur BARMER GEK wechseln willst, dann solltest Du jetzt (bzw. bis max. zum 31.07.12 = Eingang der Kündigung bei der AOK) kündigen und kannst zum 01.10.12 bei der neu gewählten Krankenkasse die Mitgliedschaft wählen/beginnen.

Guten Start!!!
 
Ich bin ab 1.9 bei der Axa für monatlich 208,50 Euro.
Na viel Spass mit denen.
Bin mit einem Teil meiner Krankengeldversicherung bei dem Verein,bin da halt reingerutscht weil ich erst bei ner anderen Versicherung war,die aber von der AXA geschluckt wurde. Ende 08 musste ich das Krankengeld erstmalig(und letztmalig)in Anspruch nehmen wegen einer BandscheibenOP. War auf jeden Fall ein ziemliches Theater bis da mal Geld floss,dann gings aber.
 
Genau,die DBV Winterthurs war es bei der ich erst versichert war und die dann,ohne mich zu fragen:D,mit der AXA fusioniert ist.
 
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