Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

aheinz_71

Fahrer
Registriert
23 Februar 2008
Nachdem ich schon aufgrund meines Spritmonitor-Profils darauf angesprochen wurde, mach ich mal einen Thread auf.

Ich habe heute (bei rund 4'600 km) einen Ölwechsel machen lassen (eigentlich wollte ich schon früher, hatte aber keinen Termin erhalten und durch einen Trauerfall in der Familie musste ich Mittwoch auch noch 900 km abspulen).

In der Werkstatt waren alle der Meinung, dass dieser von BMW nicht vorgesehene Zwischenstopp bei den langen Serviceintervallen von 30'000 km durchaus Sinn macht. Den Servicezähler haben wir auch bewusst nicht zurückgestellt (wobei der trotz der 4'600 km immer noch "Ölwechsel in 30'000 km" anzeigt &:)

Wie ist Eure Meinung dazu?

Bin ich zu vorsichtig und habe unnötig Geld ausgegeben? :#


PS: Sorry für den etwas dümmlichen Titel - jetzt im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass man die Frage ein wenig falsch verstehen kann... :#
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Bin ich zu vorsichtig und habe unnötig Geld ausgegeben? :#

Obwohl ich es technisch nicht weiss, würde ich aus folgenden zwei Gründen schliessen, dass es unnötig war:
1. BMW dürfte auf keinen Fall irgendwas empfehlen, was zu einem Problem des Motors führen könnte. Bei einem Schadensfall müsste BMW entweder in Gewährleistung gehen oder sie würden diesen Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren.
2. Andererseits hat die Werkstatt einen Vorteil dir das aufzuschwätzen, da sie damit ja gutes Geld verdient.
Wenn die Werstatt bei deinem Händler angeschlossen ist, dann hätte sie diesen Wechsel ja als kostenlosen Service machen können. ;)
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ich denke auch das zu dem jetzigen Zeitpunkt unnötig war. Die heute verwedeten Werkstoffe und auch die Öle lassen halt solche Intervalle zu. Wenn das Fahrzeug dann aber irgendwann mal ins Alter gekommen ist empfehle ich auch immer wenigstens einmal im Jahr in eine Werkstatt zu fahren und mal eine Durchsicht machen zu lassen. Man erspart sich böses Erwachen bei den §29 Untersuchungen :w:w:w:w:w:w:w Aber auch dann muss man schauen ob ein ÖW nötig ist.
Ihr denkt immer nur an den Ölwechsel. Und viele andere Bereiche werden rücksichtslos übergangen :s:s:s:s:s
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ich denke auch das zu dem jetzigen Zeitpunkt unnötig war. Die heute verwedeten Werkstoffe und auch die Öle lassen halt solche Intervalle zu. Wenn das Fahrzeug dann aber irgendwann mal ins Alter gekommen ist empfehle ich auch immer wenigstens einmal im Jahr in eine Werkstatt zu fahren und mal eine Durchsicht machen zu lassen. Man erspart sich böses Erwachen bei den §29 Untersuchungen :w:w:w:w:w:w:w Aber auch dann muss man schauen ob ein ÖW nötig ist.
Ihr denkt immer nur an den Ölwechsel. Und viele andere Bereiche werden rücksichtslos übergangen :s:s:s:s:s

Sehe ich auch so. Der Bereich, der oftmals beim höheren Alter eines Autos übergangen wird, ist die Klimaanlage. Bei BMW und auch anderen Herstellern ist sie nicht im Wartungsplan. Allerdings verliert eine Klimaanlage Kältemittel und sobald nach ein paar Jahren der Kältemittel sehr niedrig geworden ist, kann die Schmierung des Kompressors versagen. Der Kompressor kann dann nur noch für viel Geld ersetzt werden.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Bei meinem jetzigen Wagen (kein BMW) hatte ich damals auch überlegt, ob ich einen Ölwechsel nach der Einfahrphase machen sollte.

Mein :) meinte, dass dies bereits seit vielen Jahren nicht mehr erforderlich sei: Während sich früher noch alle beweglichen Teile aufeinander "einschleifen" mussten und dabei für entsprechenden Abrieb sorgten, sei dies bei der heutigen modernen Fertigung mit ihren geringen Toleranzen nicht mehr der Fall.

In Foren wird diese Fragestellung allerdings häufig und z.T. sehr kontrovers diskutiert. Auch zum Thema, welches Öl denn nun das beste ist, herrscht selbst unter Experten keine Einigkeit. Vieles scheint einfach Glaubenssache zu sein und hat fast den Charakter einer Religion.

Meine persönliche (laienhafte!) Meinung dazu:

Ein vorgezogener Ölwechsel wird sehr wahrscheinlich nicht erforderlich gewesen sein, aber er hat Deinem Wagen auch garantiert nicht geschadet. Und das beruhigende Gefühl, für den Fall der Fälle das beste für seinen Wagen getan zu haben, ist mit einem evtl. unnötigen Ölwechsel ja auch nicht soooo teuer erkauft worden.

Gruß

Kai
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Bin ich zu vorsichtig und habe unnötig Geld ausgegeben? :#
Ja, so ist es :w

Wie lange wirst Du den E89 fahren? ... 90% aller Neuwagenfahrer verkaufen diesen Neuwagen noch bevor er 100.000 km runter hat.

Eigentlich muss der Wagen in dieser gesamten Haltezeit gar nicht zum Ölwechsel. Der Motor überlebt das ganz problemlos heutzutage.

Die Automobilhersteller hätten liebend gern Ölwechselintervalle von 50.000 km oder mehr eingeführt.
Aber dieses Vorhaben scheitert immer an einen ganz geringen winzig kleinen Kundenkreis: Die Kurzstreckenfahrer.

... Wer es wie Du schafft innerhalb von einem Monat bald 5.000 km runterzuschrubben - RESPEKT :t - der kann sich ganz getrost in die Hängematte schmeißen, sein Öl ist immernoch wie nagelneu ... kein Wasser drin, kein Sprit drin.

Und Materialabrieb haben wir schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Einlaufzeit. Die Bauteiltoleranzen sind so gering geworden, dass thermische Einflusse deutlich schwerwiegender sind, jedoch noch gering genug, dass ein übervorsichtiges Warmfahren noch nicht notwendig ist.

Weder Ölhersteller noch Fahrzeughersteller haben ein Interesse Kunden in die Werkstatt zu locken ...

Ansonsten stimme ich den anderen Meinungn voll udn ganz zu ... später einen jährlichen Wechsel vornehmen lassen und andere Baugruppen nicht vernachlässigen, da gehört auch das Getriebeöl und das HA-Diff-Öl zu! Beide Teile sind nicht 100%ig dicht und verlieren im Laufe der Zeit ihr Öl.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Sehe ich auch so. Der Bereich, der oftmals beim höheren Alter eines Autos übergangen wird, ist die Klimaanlage. Bei BMW und auch anderen Herstellern ist sie nicht im Wartungsplan. Allerdings verliert eine Klimaanlage Kältemittel und sobald nach ein paar Jahren der Kältemittel sehr niedrig geworden ist, kann die Schmierung des Kompressors versagen. Der Kompressor kann dann nur noch für viel Geld ersetzt werden.


Ganz kurz, auch wenn es ot ist. Bei einem funktionierenden Druckschalter in der Anlge sollte ein Kompressorschaden auf Grund von fehlendem Kältemittel ausgeschlossen sein. Bei Niederdruck lässt sich die Anlage nämlich nicht einschalten :w:w:w:w
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ja, so ist es :w

Wie lange wirst Du den E89 fahren? ... 90% aller Neuwagenfahrer verkaufen diesen Neuwagen noch bevor er 100.000 km runter hat.

Eigentlich muss der Wagen in dieser gesamten Haltezeit gar nicht zum Ölwechsel. Der Motor überlebt das ganz problemlos heutzutage.

Meinen E46 habe ich 7 1/2 Jahre und 315'000 km gefahren. Da waren einige Ölwechsel fällig.

Derzeit habe ich ein Jahrespensum von ca. 45'000 km und ich habe nicht vor den E89 vor 100'000 km abzugeben.

Und Materialabrieb haben wir schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Einlaufzeit. Die Bauteiltoleranzen sind so gering geworden, dass thermische Einflusse deutlich schwerwiegender sind, jedoch noch gering genug, dass ein übervorsichtiges Warmfahren noch nicht notwendig ist.

Weder Ölhersteller noch Fahrzeughersteller haben ein Interesse Kunden in die Werkstatt zu locken ...

Ansonsten stimme ich den anderen Meinungn voll udn ganz zu ... später einen jährlichen Wechsel vornehmen lassen und andere Baugruppen nicht vernachlässigen, da gehört auch das Getriebeöl und das HA-Diff-Öl zu! Beide Teile sind nicht 100%ig dicht und verlieren im Laufe der Zeit ihr Öl.

Das wird bei meiner Laufleistung sowieso passieren. Bin ja mit der km Leistung alle 8/9 Monate in der Werkstatt.

:wm
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Meine persönliche (laienhafte!) Meinung dazu:

Ein vorgezogener Ölwechsel wird sehr wahrscheinlich nicht erforderlich gewesen sein, aber er hat Deinem Wagen auch garantiert nicht geschadet. Und das beruhigende Gefühl, für den Fall der Fälle das beste für seinen Wagen getan zu haben, ist mit einem evtl. unnötigen Ölwechsel ja auch nicht soooo teuer erkauft worden.

Gruß

Kai

Hallo Kai

Ich bin ja genauso ein Laie... :wm

Interessant ist noch folgende Beobachtung (ich weiss nicht, ob das mit dem Ölwechsel zusammenhängt).

Heute morgen auf dem Arbeitsweg (50km; davon ca. 5km Landstrasse, Rest Autobahn - jeweils am erlaubten Limit gefahren (also max. 120-130 km/h)) habe ich 6.4 Liter im Durchschnitt gebraucht. Das ist mein bisher bester Wert.

Kann der Ölwechsel den Verbrauch positiv beeinflusst haben? &:
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Meinen E46 habe ich 7 1/2 Jahre und 315'000 km gefahren. Da waren einige Ölwechsel fällig.

Derzeit habe ich ein Jahrespensum von ca. 45'000 km und ich habe nicht vor den E89 vor 100'000 km abzugeben.
ok, dann macht das schon eher Sinn :t

Kann der Ölwechsel den Verbrauch positiv beeinflusst haben? &:
Eine Einzelmessung hat zu wenig Aussagekraft :w

Miss mal die nächsten Tage auch noch. Eigentlich hat das Wetter einen höheren Einfluss auf den Verbrauch als das Öl.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Hallo Kai

Ich bin ja genauso ein Laie... :wm
...

Kann der Ölwechsel den Verbrauch positiv beeinflusst haben? &:
Das darfst Du einen Laien wie mich nicht fragen. :y Ich gebe also an Experten wie Jokin weiter.

Meine (wieder laienhafte) Vermutung: Der Verbrauch geht im Laufe des Einfahrens und während der ersten 5.000 -10.000 km runter bis er den Endwert eines "erwachsenen" Motors erreicht hat, unabhängig vom Ölwechsel

Gruß

Kai

EDIT: Jokin war schneller...
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ja, klar .. der Verbrauch geht natürlich zurück, weil sich das gesamte Geraffel erst noch einspielt und einläuft. Nach 5.000 km sollte das aber gegessen sein.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Im Gegensatz zu allen bisherigen Äußerungen sage ich: der extra Ölwechsel war KEINE unnötige Investition.

Tatsache: Eine brandneue Mechanik - und sei sie noch so gut gebaut im heutigen Zeitalter - hat am Anfang ihres Lebenszyklus bewegliche Teile mit erhöhter Reibung beim Betrieb.

Jeder Laie erkennt dies zumindest am Benzin-Mehrverbrauch in den ersten Monaten.

Die Reibung reduziert sich mit Zunahme der Kilometerleistung und wird dem Laien durch leichten Rückgang des Bezinverbrauchs auffallen. => Dies bedeutet, daß die beweglichen Teile an entsprechenden Kontaktstellen an Material verlohren haben.

Tatsache: Das "abgeschliffene" Material befindet sich im Motoreninnere (vermischt mit dem Motoröl), trotz Ölfilter und Magnetkappe an der Öl-Ablasschraube.


Fazit:
Es ist jedem selbst überlassen mit dem feingechliffenem Material 30.000 km im Motor zu fahren mit einem vergleichbaren Effekt von flüssigem Schleifpapier (oder Odol Med 3 SAMTWEISS :w ).
Es geht hier auch gar nicht um Spritverbrauch sondern darum, den Motor vor unnötigem Verschleiss zu schützen.

In eigener Sache:
Ich habe bereits mit meinem BMW Händler besprochen den ersten Ölwechsel bei ca 2.000km zu machen um das "überschüssige Material" aus dem Motor zu "spülen" und beuge somit ungewolltem, erhöhtem "Verschleiss" der Motormechanik vor.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

.

Weder Ölhersteller noch Fahrzeughersteller haben ein Interesse Kunden in die Werkstatt zu locken ...

.

Das meinst Du doch jetzt nicht wirklich im Ernst, oder?

Mindestens die Ölhersteller werden immer ein Interesse haben, die Kunden in die Werkstätten zu locken. Wäre ich Ölhersteller, hätte ich dieses Interesse in bezug auf eine Gewinnmaximierung sicherlich.

Und die Fahrzeughersteller haben dieses Interesse auch, denn dann geht es ihren Händlern halt besser......
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ich mache wegen Kurzstreckenfahrten jedes Jahr einen Ölwechsel. Dann sind max. 4000 km mehr auf der Uhr.
Mobil 1 für 45 € besorgt und den Rest beim BMW-ler. Das ist es mir allemal wert.

Ob es was nützt ? Wie schon vorher geschrieben, es schadet ganz sicher nicht.

Anekdote am Rande:
Habe bei einem Rasenmäher vor 30 Jahren auch mit dem jährlichen Ölwechsel begonnen. Nach dem Wechsel sogar noch eine Ölfüllung durchgespült (kurz laufen lassen). Laut Händler und Hersteller (Wolf) völlig überffüssig !!!!
Vor Kurzem wollte ich Ersatzteile bei Wolf ordern. Antwort: "Wie, das Modell läuft noch?"
Also hat in dem Falle meine Maßnahme gewirkt. Geholfen hats trotzdem nicht. Motor ok., aber keine anderen Ersatzteile mehr vorhanden :);)

So wirds dann bei meinem Z4 auch.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ich habe gerade mit meinem :) telefoniert.
Ölwechsel ist nach dem Einfahren heut zu Tage nicht mehr nötig, da die Toleranzen der neuen Motore so gering sind.
Ölwechsel nach Anzeige ausführen.

Gruß Wolfgang
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Und die Fahrzeughersteller haben dieses Interesse auch, denn dann geht es ihren Händlern halt besser......
Nein, das ist falsch. Schau in die Vergangenheit wie die Ölwechselintervalle immer größer geworden sind.

Es gibt sogar Hersteller, die verkaufen ihren Kunden eine "Wartungsintervallverlängerung". :w

Hersteller investieren sogar Geld um die Intervalle noch dynamischer zu machen, so setzt Mercedes einen teuren "Ölgütesensor" ein, der die Ölwechsel noch bedarfsgerechter ankündigt.

BMW hat es im E85/E46 mit einem Algorithmus eingesetzt, der den Momentanverbrauch inkrementiert und so die Intervalle verkürzt, wenn der Fahrer hohe Verbräuche zusammen fährt (Volllast/Stadt/Kurzstrecke).

Über den E89 weiß ich noch nicht wie er das macht ...
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ich würde sagen, daß es nicht wirklich nötig ist.
Dennoch werde ich wahrscheinlich ebenfalls, aus bereits von krizZz genannten Gründen, einen vorzeitigen Ölwechsel bei etwa 3000km durchführen lassen.
Schaden kann es nicht und für mein Schätzchen nur das beste :K
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Mal ne blöde Frage...waren denn Materialabriebsspuren an der Schraube bzw im Öl zu sehen, bzw wie sah das Öl aus ?

Mein Freund arbeitet als Flugzeugmechaniker in Frankfurt. Wenn er einen Ölwechsel an einem Triebwerk etc. vornimmt, wird immer eine Art Auffangsieb benutzt, um evtl. Späne oder Abrieb erkennen zu können.

Ich finde Deine Maßnahme nicht übertrieben, jedem das Seine. Ich wechsle das Öl auch öfter, als vorgeschrieben.
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Ein kleiner Schwenk - ausnahmsweise kein R6 sondern ein Boxermotor: Bei meiner R1200 GS bestand die Erstbefüllung aus einem Einfahröl. Dabei handelt es sich wohl um ein im Schmutz- und Abriebtragevermögen optimiertes mineralisches Öl. In der Gebrauchsanleitung wird während dieser Phase eine Drehzahlhöchstgrenze von 4000 1/min gefordert da die Drehzahlfestigkeit des Öls heruntergesetzt ist.

Nach 1000km ist dann die Einfahrkontrolle vorgeschrieben, während dieser wird das Öl durch ein normales Mehrbereichsöl ersetzt. Das Öl wird natürlich warm getauscht um so viel Abrieb- oder Schmutzteilchen wie möglich raus zu kriegen. Zumindest beim Krad ist das nicht nur Metall, sondern auch Teile der Dichtungsmasse, usw...

Ciao Jim
 

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AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Motorradmotoren und Flugzeugmotoren sind mit den EU5-Automotoren nicht vergleichbar.

Die heutige Abgasgesetzgebung verlangt es, dass Motoren direkt ab Werk schon ihr Abgasgrenzwerte erreichen.

Aber ok ... ich glaub, ich rede gegen eine Wand :#

Anderer Versuch: Bitte fahrt zur Werksbesichtigung. Schaut Euch mal die Einfahprüfstände an.
Schaut auch wie die Autos dort reingefahren werden, wie sie dort geprüft werden und welche Ergebnisse dort ermittelt werden.

... danach erübrigt sich jegliche weitere Einfahröl-Frage ... :X

Der anfänglich höhere Verbrauch hat ws mit den Fetten im Antriebsstrang zu tun, Kardanwelle, Getriebe, HA-Diff, Antriebswellen, Radlager ... alles Teiel, die sich ebenfalls erst einlaufen müssen und noch nicht von anfang an voll da sind - und in diesen Teilen gibt es deutlich mehr Materialabrieb als im Motor.

... im Getriebe schlagen jedesmal Zähne aufeinander, die pressen das Öl heraus und malträtieren es ohne Ende.
Aber das Getriebeöl wechselt niemand - ist allen egal ...
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Falsch ich werde bei 80000km auch Getriebe und Hinterachsöl wechseln:idea:
Auch wenn draufsteht Lebensdauerölfüllung das Öl altert einfach und die paar Euro bringen mich nicht um Punkt!

Gruss Pille
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Motorradmotoren und Flugzeugmotoren sind mit den EU5-Automotoren nicht vergleichbar.

(...)

Aber ok ... ich glaub, ich rede gegen eine Wand :#

Anderer Versuch: Bitte fahrt zur Werksbesichtigung. Schaut Euch mal die Einfahprüfstände an.
Schaut auch wie die Autos dort reingefahren werden, wie sie dort geprüft werden und welche Ergebnisse dort ermittelt werden.

... danach erübrigt sich jegliche weitere Einfahröl-Frage ... :X

Der anfänglich höhere Verbrauch hat ws mit den Fetten im Antriebsstrang zu tun, Kardanwelle, Getriebe, HA-Diff, Antriebswellen, Radlager ... alles Teiel, die sich ebenfalls erst einlaufen müssen und noch nicht von anfang an voll da sind - und in diesen Teilen gibt es deutlich mehr Materialabrieb als im Motor.

... im Getriebe schlagen jedesmal Zähne aufeinander, die pressen das Öl heraus und malträtieren es ohne Ende.
Aber das Getriebeöl wechselt niemand - ist allen egal ...

Sag mal Jokin'.... meinst du das was du hier uns gepostet hast wirklich ernst?
 
AW: Heute Ölwechsel gemacht - wie macht Ihr das?

Nein, das ist falsch. Schau in die Vergangenheit wie die Ölwechselintervalle immer größer geworden sind.

Es gibt sogar Hersteller, die verkaufen ihren Kunden eine "Wartungsintervallverlängerung". :w

Hersteller investieren sogar Geld um die Intervalle noch dynamischer zu machen, so setzt Mercedes einen teuren "Ölgütesensor" ein, der die Ölwechsel noch bedarfsgerechter ankündigt.

BMW hat es im E85/E46 mit einem Algorithmus eingesetzt, der den Momentanverbrauch inkrementiert und so die Intervalle verkürzt, wenn der Fahrer hohe Verbräuche zusammen fährt (Volllast/Stadt/Kurzstrecke).

Über den E89 weiß ich noch nicht wie er das macht ...

Grunsätzlich sind die Herstelller (vor allem solche wie BMW und Daimler, die in Deutschland über die NL's viele eigene Werkstätten betreiben) auf der einen Seite schon daran interessiert, dem Kunden regelmäßig neues Öl zu verkaufen. Schließlich ist hier zwischen EK und VK schnell mal ein Faktor bis zu 10 zu rechnen. Auf der anderen Seite müssen die Hersteller aber die Wartungskosten der neuen Modelle optimieren. Das bedeutet dann wieder längere Intervalle.
Achja: Gerne orientiert man sich hier am ADAC-Tool, dass die Kosten auf Basis 90.000km/3 Jahre errechnet. Ein 30.000er-Intervall sind somit drei Wechel, ein 50.000er-Intervall wäre nur ein Wechsel im Betrachtungszeitraum...
 
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