Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

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20 April 2007
Ort
Gröbenzell
Hallo,

meiner :K ist vor ein paar Tagen ein Unfall passiert, bei dem die Rechtslage etwas unklar ist.
Nichts schlimmes soweit, kein Personenschaden zum Glück.
Aber eine vermutlich durchaus kosten-intensive "Kalt-Verformung" unseres T-Cars (und dem des Unfall-Gegners).

Aber ärgerlich und der "Gegner" war gleich ziemlich "besser-wisserisch" der Meinung, er sei unschuldig. Polizei kam zwar, hatte aber nicht grosse Lust - wollte eher schnell wieder ins warme Büro und gab einfach mal dem "Gegner" Recht.
Ich habe aber einige Fotos gemacht, die die Sache durchaus nicht so klar und eindeutig erscheien lassen.

Will (erstmal) zur Sache selbst hier im Forum nicht mehr sagen und darlegen - eine rechtliche Beratung hier im Forum bzw. "Tips", basierend auf Gefühl oder Halbwissen wegen nur ungenügender Kenntniss der Sachlage helfen ja nicht.

ABER:
ich möchte mir bei einem Fachanwalt hier im Raum München kompetenten Rat holen - also erstmal dessen Einschätzung der Chancen.

Kennt jemand hier im Raum München einen guten Fachanwalt für Verkehrsrecht?
Am Besten natürlich einen, der im Vorfeld mal bei überschaubaren Kosten die Sachlage sichtet und ein "neutrales" Urteil geben kann, wie unsere Chancen stehen?


Schon mal Besten Dank für Eure Tips.


Grüsse,
Rudi
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Wenn Du eine Rechtsschutz hättest, dann können die Dir einen benennen.

Ansonsten, wenn von hier keine Tipps kommen, an die Rechtsanwaltskammer wenden und von denen einen erfragen ;)
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Rechtsschutz hamm ma uns schlauerweise immer gespart... :g:j:g sind doch friedliebende Menschen :d
Ja, ja, selber schuld, ich weiss - ihr habt ja Recht.

Aber bisher kam ich IMMER gut ohne aus.
Ich könnt's auch diesmal einfach auf sich beruhen lassen und die Versicherung zahlt's - und ich halt etwas mehr Beitrag und gut. (und die :K bekommt ne Anzeige wegen Vorfahrtsverletzung...).

Aber ich will dem Besser-Wissi nicht einfach alles so durchgehen lassen...

Daher will ich mal nen Rat vorab, ob ich mich auf nen Einspruch gegen den Ordnungwidrigkeits-Bescheid einlassen soll und die Versicherung erstmal nix anerkennen soll.


Merci & Grüsse,
Rudi
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Hallo,

meiner :K ist vor ein paar Tagen ein Unfall passiert, bei dem die Rechtslage etwas unklar ist.
Nichts schlimmes soweit, kein Personenschaden zum Glück.
Aber eine vermutlich durchaus kosten-intensive "Kalt-Verformung" unseres T-Cars (und dem des Unfall-Gegners).

Aber ärgerlich und der "Gegner" war gleich ziemlich "besser-wisserisch" der Meinung, er sei unschuldig. Polizei kam zwar, hatte aber nicht grosse Lust - wollte eher schnell wieder ins warme Büro und gab einfach mal dem "Gegner" Recht.
Ich habe aber einige Fotos gemacht, die die Sache durchaus nicht so klar und eindeutig erscheien lassen.

Will (erstmal) zur Sache selbst hier im Forum nicht mehr sagen und darlegen - eine rechtliche Beratung hier im Forum bzw. "Tips", basierend auf Gefühl oder Halbwissen wegen nur ungenügender Kenntniss der Sachlage helfen ja nicht.

ABER:
ich möchte mir bei einem Fachanwalt hier im Raum München kompetenten Rat holen - also erstmal dessen Einschätzung der Chancen.

Kennt jemand hier im Raum München einen guten Fachanwalt für Verkehrsrecht?
Am Besten natürlich einen, der im Vorfeld mal bei überschaubaren Kosten die Sachlage sichtet und ein "neutrales" Urteil geben kann, wie unsere Chancen stehen?


Schon mal Besten Dank für Eure Tips.


Grüsse,
Rudi

Wieso willste denn zum Anwalt rennen ? Geh sofort zu deiner Versicherung. Angel dir da deinen Betreuer (wenn er gut ist, sonst lass ihn weg) und einen fähigen Schadensachbearbeiter.

Mehr brauchste nicht. Die Polizei kann zur Schuldfrage in Verkehrsunfällen kaum was sagen, dazu stecken die einfach zu wenig drin in den Rechtsfragen. Lass das deine Kfz-Versicherung regeln. Und wenn die zu dem Schluss kommen, dass du unschuldig bist, dann kannste damit a) das Bußgeld der Polizei zurückholen und b) über die passive Rechtsschutzversicherung (die du über deine Kfz-Haftpflichtversicherung hast) Ansprüche des Anderen abwehren (lassen).

Ausserdem kannst du dann, gesetz dem Fall der andere ist schuld, direkt an seine Versicherung herantreten und dort wiederum die Ansprüche geltend machen.

Ich hoffe das war verständlich, falls nicht: PN me :)
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Lass das deine Kfz-Versicherung regeln. Und wenn die zu dem Schluss kommen, dass du unschuldig bist, dann kannste damit a) das Bußgeld der Polizei zurückholen und b) über die passive Rechtsschutzversicherung (die du über deine Kfz-Haftpflichtversicherung hast) Ansprüche des Anderen abwehren (lassen).

Ob die wirklich so tief in die Prüfung des Vorfalls einsteigen? Da würde ich nicht drauf wetten.
Aber recht hast Du. Die Kfz-Haftpflicht soll eigentlich unberechtigte Ansprüche abwehren. Sie übernehmen aber keine "Rechtsprüfungen".

Ich würde schon eine Rechtsberatung einholen. Kostet nicht die Welt.
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

meine Erfahrung sagt mir auch, dass Versicherer sehr oft versuchen, die "Schuld" aufzuteilen auf BEIDE Beteiligten - so kann man beide hochstufen und mehr Beiträge eintreiben....
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Hallo,

meiner :K ist vor ein paar Tagen ein Unfall passiert ( ... )


Polizei kam zwar, hatte aber nicht grosse Lust - wollte eher schnell wieder ins warme Büro und gab einfach mal dem "Gegner" Recht.

( ... )

Schon mal Besten Dank für Eure Tips.


Grüsse,
Rudi



( ... ) Die Polizei kann zur Schuldfrage in Verkehrsunfällen kaum was sagen, dazu stecken die einfach zu wenig drin in den Rechtsfragen. Lass das deine Kfz-Versicherung regeln. ( ... )



Hey Rudi,
ich hoffe du bekommst hier übers Forum noch einen guten Anwalt für ein erstes Sichtungsgespräch genannt. :t


Ich wollte lediglich nur einmal darauf hinweisen, dass sich Polizisten bei Verkehrsunfällen, bei denen die Sachlage etwas unklar ist, hüten werden, einem der Unfallbeteiligten 'Recht' zu geben.
Diese Entscheidung wird nämlich keineswegs von der Polizei getroffen. Die Beamten nehmen den Unfall lediglich auf und leiten ihn dann weiter. Die Entscheidung wird an anderer Stelle gefällt.

nichts für ungut ;)


now, back to topic
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Hey Rudi,
ich hoffe du bekommst hier übers Forum noch einen guten Anwalt für ein erstes Sichtungsgespräch genannt. :t
danke, danke!


Ich wollte lediglich nur einmal darauf hinweisen, dass sich Polizisten bei Verkehrsunfällen, bei denen die Sachlage etwas unklar ist, hüten werden, einem der Unfallbeteiligten 'Recht' zu geben.
Diese Entscheidung wird nämlich keineswegs von der Polizei getroffen. Die Beamten nehmen den Unfall lediglich auf und leiten ihn dann weiter. Die Entscheidung wird an anderer Stelle gefällt.
ja, weiß ich. Das ist der Unterschied zw. Exekutive und Judikative - oder so ähnlich ;)
Aber oft lassen die netten Beamten vor Ort ja trotzdem ihren Kommentar ab, auch wenn es nicht rechtskräftig ist - zunächst.
Aber sie machen eine Anzeige und wenn man/frau der nicht widerspricht, dann hat man eben das "Urteil".

nichts für ungut ;)


now, back to topic

..
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Polizei kam zwar, hatte aber nicht grosse Lust - wollte eher schnell wieder ins warme Büro und gab einfach mal dem "Gegner" Recht.

ganz schlechte Ausgangsposition - wenn die sogar ein Bußgeld
verhängt haben, tendieren Eure Chancen gegen "0"


Rechtsschutz hamm ma uns schlauerweise immer gespart... :g:j:g sind doch friedliebende Menschen :d
Ja, ja, selber schuld, ich weiss - ihr habt ja Recht.

Aber bisher kam ich IMMER gut ohne aus.

gehr mir genau so. Es gibt m.E. nichts Überflüssigeres. Normalerweisse
kann man alles auch so regeln...

Daher will ich mal nen Rat vorab, ob ich mich auf nen Einspruch gegen den Ordnungwidrigkeits-Bescheid einlassen soll und die Versicherung erstmal nix anerkennen soll.

kostet nix und bringt nix :#

[
Die Polizei kann zur Schuldfrage in Verkehrsunfällen kaum was sagen, dazu stecken die einfach zu wenig drin in den Rechtsfragen.

:d sorry, totaler Nonsens - wenn die sich nicht "sicher" gewesen wären.
hätten sie kein Bußgeld verhängt. Verkehrsrecht ist für die uniformierte
Sparte eines der Hauptfächer auf der Fachhochschule. Klar können die sich auch irren (wie jeder Mensch), ist aber eher selten. Was sie natürlich nicht können, ist verurteilen.
Dafür gibts die Gerichte, und die glauben primär der Polizei, denn die
ist unparteiisch.

. Lass das deine Kfz-Versicherung regeln. Und wenn die zu dem Schluss kommen, dass du unschuldig bist, dann kannste damit a) das Bußgeld der Polizei zurückholen und b) über die passive Rechtsschutzversicherung (die du über deine Kfz-Haftpflichtversicherung hast) Ansprüche des Anderen abwehren (lassen).

die Versicherung wird m.E. sehr schnell davon Abstand nehmen,
in eine tiefere Prüfung einzusteigen, wenn sie erfährt, dass ein
Bußgeld verhängt wurde(siehe oben).
Hatte gerade einen (fast) gleichgelagerten Fall: meiner :K
war einer in den Wagen gefahren, Bußgeld wurde verhängt.
Im Nachhinein hat der Unfallgegner genau Deine vorgeschlagene
Verfahrensweise angewandt. Und ? Abgeschmettert "mit Pauken
und Trompeten" !

FAZIT: so leid mir das tut, Zähne zusammenbeißen und durch,
alles andere kostet nur Nerven und (noch mehr) Geld.
Mein Rat.

Gruß

Hagen
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Andreazzz schrieb:
Wenn sich diese Clowns unsicher sind, wird von beiden Beteiligten ein Verwarnungsgeld gefordert.

Was auch durchaus gerechtfertigt sein kann, wenn sich z.B. beide
nicht an § 1 StVO gehalten haben :w - ist nicht unbedingt ein Zeichen
von Unsicherheit, sondern von gesundem Rechtsempfinden :b.
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

naja.. könnte Dir Bilder schicken, da sieht es schon anders aus.
Wollte zwar nix staten hier - jetzt aber doch.

Folgende Situation:
sehr glatte Fahrbahn; Kreuzung Spielstrasse - Seitenstrasse von rechts (hat Vorfahrt, klar).
Meine :K auf Spielstrasse, Gegner kam von Seitenstrasse.
Soweit alles klar - Gegner hätte Vorfahrt...

ABER: Der Gegner fuhr bei GLÄTTE deutlich zu schnell in eine total unübersichtliche Einmündung in eine SPIELSTRASSE ein, schnitt dazu die Kurve, bremste stark (hätte wohl die Kurve kaum mehr bekommen), und rutschte quer in die Spielstrasse rein. Bremsspur bei ihm mehr als Fahrzeuglänge. Er kam mit seinem Fahrzeug völlig quer in der Spielstrasse zu stehen (nicht mehr im "Kreuzungsbereich").
Meine :K war wirklich langsam (Bremsspur nur ca. 1m) und war mit ihrem Auto noch nicht mal an der Stelle, wo man die Kreuzung hätte einsehen können.
Da es aber so schnell ging und der Gegner die ganze Strasse mit seinem Fahzeug QUER versperrt hatte, konnte sie weder ausweichen, noch rechtzeitig Bremsen.
Die Bilder, die ich gemacht habe (war nicht dabei, bin aber hingelaufen, da nur ca. 150m von mir zu Hause weg - also kein Zeuge; Gegner war auch allein), zeigen eindeutlig die Bremsspuren und die Lage der Fahrzeuge.

Mal sehen, was da geht...
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

by the way: hat jemand eine verbindliche Definition von "Kreuzungs-Bereich"? Wie viele Meter von wo ab ist noch "Kreuzung" und wo hört eine Kreuzung wieder auf?
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

ganz schlechte Ausgangsposition - wenn die sogar ein Bußgeld
verhängt haben, tendieren Eure Chancen gegen "0"




gehr mir genau so. Es gibt m.E. nichts Überflüssigeres. Normalerweisse
kann man alles auch so regeln...



kostet nix und bringt nix :#

[

:d sorry, totaler Nonsens - wenn die sich nicht "sicher" gewesen wären.
hätten sie kein Bußgeld verhängt. Verkehrsrecht ist für die uniformierte
Sparte eines der Hauptfächer auf der Fachhochschule. Klar können die sich auch irren (wie jeder Mensch), ist aber eher selten. Was sie natürlich nicht können, ist verurteilen.
Dafür gibts die Gerichte, und die glauben primär der Polizei, denn die
ist unparteiisch.

Aber sicher tun sie das (sogar für beide wie du einen Post später ja bestätigst) :) Darum ja auch die Möglichkeit dass hinterher anzufechten und der Rat den du von überall bekommst, das nicht sofort zu bezahlen.

die Versicherung wird m.E. sehr schnell davon Abstand nehmen,
in eine tiefere Prüfung einzusteigen, wenn sie erfährt, dass ein
Bußgeld verhängt wurde(siehe oben).
Hatte gerade einen (fast) gleichgelagerten Fall: meiner :K
war einer in den Wagen gefahren, Bußgeld wurde verhängt.
Im Nachhinein hat der Unfallgegner genau Deine vorgeschlagene
Verfahrensweise angewandt. Und ? Abgeschmettert "mit Pauken
und Trompeten" !

Darum sollte man a) das Bußgeld schnell zurücknehmen und b) wird deine eigene Versicherung sich i.d.R. immer auf eine Prüfung einlassen, da die Versicherung ja auch versucht Geld zu sparen für ungerechtfertigte Forderungen anderer. Und warum sollten die leisten für einen Schaden, den der eigene Versicherungsnehmer nicht verschuldet hat (bzw. nur teilweise).

FAZIT: so leid mir das tut, Zähne zusammenbeißen und durch,
alles andere kostet nur Nerven und (noch mehr) Geld.
Mein Rat.

Gruß

Hagen

Mein FAZIT:
Zurückschießen und NICHT klein beigeben. Denn nur weil der Unfallgegner als erster schreit, die Polizei (die Unfälle ohne Personenschäden i.d.R. gar nicht aufnimmt bzw. nur Bußgeld verhängt) ihm zustimmt und er den Schaden womöglich noch DEINER Versicherung meldet, hat er noch lange nicht Recht.

Mein Tip nach wie vor: telefonier mit deiner Versicherung. LAss dir dort die Schadenabteilung geben und besprich mit denen den Schadenhergang. Denn erst wenn DIE sagen, das lohnt nicht, würde ich langsam klein beigeben.


Andreazzz schrieb:
Wir hatten jetzt mehrfach innerhalb unserer Familien Ärger mit der HDI, mit Gerling (auch HDI-Gruppe) und der AXA, sowohl als Schadensverursacher, als auch als unschuldig in Schäden verwickelte Beteiligte.
Sämtliche Gutachter der o.g. Versicherungen sind nach meinem Dafürhalten nicht neutral und entscheiden zugunsten Ihrer Auftraggeber.


Gutachter .... so weit waren wir hier doch noch gar nicht oder hab ich was übersehen ? Due Gutachter kommen ja erst später und drücken tatsächlich oft den Schadenumfang. Aber entgegen den Meinungen der Geschädigten (die ich sehr gut nachvollziehen kann) wird das Schadenmaß oft auf ein Realmaß gedrückt.

Denn die meisten Kostenvoranschläge, Hand aufs Herz, sind fürn A**** und völlig überzogen. Das Gutachter da gewaltig drunter liegen liegt also nur zum Teil an der Sparpolitik der Versicherer, sondern auch an den Schröpfungsversuchen der Werkstätten ;)
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

:wop
Ohne eine genaue Beschreibung zu dem Vorgang, kann sich keiner eine Meinung bilden.
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Ohne eine genaue Beschreibung zu dem Vorgang, kann sich keiner eine Meinung bilden.

einmal nach oben scrollen :w :t
Wende dich an einen Verkehrsanwalt, die Versicherung nimmt sich dem nicht an. Hatte schonmal ein ähnliches Problem. Die wollen nur, dass du deine Versicherung bezahlst.
Zum Recht und Unrecht des Unfalles etwas zu sagen ist schwer. Einerseits ganz klar Vorfahrt, auf der anderen Seite Spielstraße...
Ich konnte nur das hier finden:
[SIZE=-1]Wer die Vorfahrt missachtet, trägt die Schuld an einem Unfall - auch, wenn der vorfahrtsberechtigte Fahrer zu schnell war. Das Kammergericht Berlin entschied, dass eine Mithaftung nur infrage kommt, wenn der vorfahrtsberechtigte Fahrer den Unfall bei korrekter Geschwin-
digkeit hätte vermeiden können.
[/SIZE]
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

@leisetreter:
ich widerspreche mir durchaus nicht :b - wenn beide be.....den
gefahren sind, bekommen auch beide ihr Bußgeld. Was den
konkreten Fall anbelangt - jetzt, wo der Sachverhalt bekannt ist-
wirds richtig schwierig. Eine Rechtsberatung vermag ich natürlich
nicht zu geben, aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass es
sehr schwer werden wird, hier zu obsiegen :# .

@Rudi : wenn der Schaden nicht allzu hoch ist, würde ich auf
weitere Schritte verzichten. Ein richtig guter Rechtsstreit hilft
nur den Anwälten (finanziell). Deine Ausgangsposition ist (s.o.)
definitiv schlechter. Wenn Du das von den Versicherungen austragen
lässt (hatte ich mal selbst, unklarer SV ohne Bußgeld), tippe
ich bestenfalls auf 50 : 50.

btw.: hat bestimmt nicht mit Ordnungshörigkeit, Feigheit, Faulheit
etc. zu tun, ist nur pragmatisch (und Erfahrung)...

Gruß

Hagen
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

:wop
Ohne eine genaue Beschreibung zu dem Vorgang, kann sich keiner eine Meinung bilden.

mag sein - aber ich will ja hier auch nicht unbedingt einen Rat zur Sache selbst. Nur nen Tip, ob jemand im Raum München einen guten Fach-Anwalt für Verkehrsrecht kennt, der mir vorab die Chancen realistisch einschätzt.

Sorry, wenn ich hier keine Bilder einstellen mag - die Sache ist "schwebend" und ich will da kein Pulver verschiessen. Man weiß nie. was sich im www mal als Bumerang entpuppt.

Hoffe auf Euer Verständnis.


Aber erstmal schon vielen dank für Eure Hilfe/Hilfe-Versuche ;)


Rudi
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

einmal nach oben scrollen :w :t
Wende dich an einen Verkehrsanwalt, die Versicherung nimmt sich dem nicht an. Hatte schonmal ein ähnliches Problem. Die wollen nur, dass du deine Versicherung bezahlst.
Zum Recht und Unrecht des Unfalles etwas zu sagen ist schwer. Einerseits ganz klar Vorfahrt, auf der anderen Seite Spielstraße...
Ich konnte nur das hier finden:
[SIZE=-1]Wer die Vorfahrt missachtet, trägt die Schuld an einem Unfall - auch, wenn der vorfahrtsberechtigte Fahrer zu schnell war. Das Kammergericht Berlin entschied, dass eine Mithaftung nur infrage kommt, wenn der vorfahrtsberechtigte Fahrer den Unfall bei korrekter Geschwin-
digkeit hätte vermeiden können.
[/SIZE]

Das hätte er ohne Zweifel!
 
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@leisetreter:
ich widerspreche mir durchaus nicht :b - wenn beide be.....den
gefahren sind, bekommen auch beide ihr Bußgeld. Was den
konkreten Fall anbelangt - jetzt, wo der Sachverhalt bekannt ist-
wirds richtig schwierig. Eine Rechtsberatung vermag ich natürlich
nicht zu geben, aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass es
sehr schwer werden wird, hier zu obsiegen :# .

@Rudi : wenn der Schaden nicht allzu hoch ist, würde ich auf
weitere Schritte verzichten. Ein richtig guter Rechtsstreit hilft
nur den Anwälten (finanziell). Deine Ausgangsposition ist (s.o.)
definitiv schlechter. Wenn Du das von den Versicherungen austragen
lässt (hatte ich mal selbst, unklarer SV ohne Bußgeld), tippe
ich bestenfalls auf 50 : 50.

btw.: hat bestimmt nicht mit Ordnungshörigkeit, Feigheit, Faulheit
etc. zu tun, ist nur pragmatisch (und Erfahrung)...

Gruß

Hagen

naja - so grob geschätzt 7k€ Schaden werden's wohl sein :(
Aber es geht mir hier auch ein bisschen um's Prinzip: einfach mal mit ner dicken Kiste flott um's Eck biegen und wenn's kracht gleich laut schreien "ich war's nicht - Du bist schuld" ... nun, da krausen sich mir die Nackenhaare ein wenig. Und wenn ich eine realistische Chance sehe, ihn da zurecht zu stutzen (50:50 ist ok) , dann mach ich das - sofern mich meine :K lässt. War ja ihr Schaden und sind Ihre Punkte. Sie hat nur die Nerven nicht dafür :a
 
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@leisetreter:
ich widerspreche mir durchaus nicht :b - wenn beide be.....den
gefahren sind, bekommen auch beide ihr Bußgeld. Was den
konkreten Fall anbelangt - jetzt, wo der Sachverhalt bekannt ist-
wirds richtig schwierig
. Eine Rechtsberatung vermag ich natürlich
nicht zu geben, aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass es
sehr schwer werden wird, hier zu obsiegen :# .

@Rudi : wenn der Schaden nicht allzu hoch ist, würde ich auf
weitere Schritte verzichten. Ein richtig guter Rechtsstreit hilft
nur den Anwälten (finanziell). Deine Ausgangsposition ist (s.o.)
definitiv schlechter. Wenn Du das von den Versicherungen austragen
lässt (hatte ich mal selbst, unklarer SV ohne Bußgeld), tippe
ich bestenfalls auf 50 : 50.

btw.: hat bestimmt nicht mit Ordnungshörigkeit, Feigheit, Faulheit
etc. zu tun, ist nur pragmatisch (und Erfahrung)...

Gruß

Hagen

Da hast du leider meine Zustimmung :)
Der Fall ist ja der: in erster Linie kriegt Rudi Schuld, da Vorfahrt missachtet. Auf der anderen Seite würde ich glatt drauf wetten, dass der andere Fahrer Teilschuld bekommt, da überhöhtes Tempo bzw. der Witterung nicht angepasstes Tempo, dadurch Gefährdung des Straßenverkehrs )er hat sich gedreht ohne zutun oder ??) UUUUUUUND das ganze noch im Bereich einer Spielstraße.

Das sehen grade Verkehrsrichter erfajrungsgemäß sehr ungerne :)

Meine zwei Wege (achtung, subjektiv) wären in diesem Fall wie erwähnt in die Schadenabteilung deiner Versicherung. Auch damit die ggf. schonmal direkt den Kontakt zur Versicherung des anderen suchen und ne Teilschuld anmelden.
Der zweite Weg könnte durchaus ne (kostenlose ... gibts es sowas noch in Deutschland ? Ich dachte hier kostet ALLES was ?) Rechtsberatung.

Achso, und zur Sicherheit auf jeden Fall den Wisch der Sherriffs anzweifeln. Nur damit einem das nicht später als Eingeständnis ausgelegt werden kann.

Es wäre super, ne Teilschuld, egal in welcher Höhe, dem anderen zuzuschieben, weil Rudi damit seine Kasko schont und nicht auf den ganzen Kosten sitzen bleibt.

Aber aufgeben würde ich nach wie vor nicht. Vor allem nicht bei 7000 € :g

Aber das ist nur meine Meinung .... :X
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

p.s.: zu meinem eigentlichen Anliegen habe ich leider noch keine Antwort bekommen:

hatte denn im Raum München hier noch nie jemanden einen Fachanwalt für Verkehrsrecht nötig, den er nach eigenem Empfinden empfehlen kann?
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

Rudi, welche Versicherung hast Du--->PN
 
AW: Hilfe gesucht - brauche Tip für Fachanwalt Verkehrsrecht

@ Leisetreter:

1.
Aufgeben gilt nicht - das ist mal klar (ausser meine :K zwingt mich dazu - in dem Fall hat Sie das Sagen, ich steh ihr nur bei)

2.
Schadenhöhe ist nur grob geschätzt aus ca. 3k€ an meinem T-Car und ca. 4k€ am Fzg. des Gegners

3.
von "kostenlos" war nicht die Rede. Nur davon, dass eine unverbindliche, vorab-Beratung/Chancen-Abschätzung nicht gleich die möglichen Reparaturkosten überschreiten sollte...
und GENAU DA liegt mein Problem: WER KENNT EINEN EMPFEHLENSWERTE FACHANWALT, bei dem ich nicht gleich fürchten muss, dass er mir die Chancen positiver darstellt, als sie möglicherweise sind - in der Hoffnung, dass er mich vertreten darf und damit Kohle macht. Er bekommt sein Geld ja immer - ob ich gewinne oder verliere.

Wäre schön, wenn sich Anwalts-Honorare mal mit einem rel. grossen Anteil am Erfolg berechnen würden. Das würde den Gerichten viel (unnötige) Arbeit ersparen :b (@ Brummm: bitte nicht schlagen *grins*)


Rudi
 
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