Ich glaube Opel will uns Verar....

Die neusten Opel Generationen sind eigentlich ganz ordentlich! In meinem Bekanntenkreis fahren viele Opel. Gerade hat sich ein Freund einen neuen Insignia Sportstourer (Volle Hütte) geholt. Ich durfte mir das Auto mal genauer betrachten und musste feststellen, nur noch der Ruf von Opel ist schlecht! Der Wagen ist wirklich TOP!
 
Die neusten Opel Generationen sind eigentlich ganz ordentlich! ... Ich durfte mir das Auto mal genauer betrachten und musste feststellen, nur noch der Ruf von Opel ist schlecht! Der Wagen ist wirklich TOP!

In der Tat scheint mir das primäre Absatzproblem bei Opel in der schwachen Marke begründet zu sein. Die diversen Werbeoffensiven der letzten Jahre sprechen dafür, dass bei Opel dieses Problem erkannt ist. Mir scheint aber auch, dass die Werbekampagnen das Problem bisher nicht zufriedenstellend lösen konnten. Dafür sprechen jedenfalls die erheblichen Wechsel der Werbestrategie während der letzten Jahre. So etwas ist selten ein gutes Zeichen.
 
Der Mechaniker am Band wird sicherlich seinen Job genau so gut machen, wie ein entsprechender Arbeitnehmer bei Porsche, Lamborghini & Co. Nur die wirklich Verantwortlichen für den Niedergang der Marke, wie Designer, Vorstand und Technikabteilung zeigen nun wirklich überhaupt kein Herzblut. Da stimmt einfach überhaupt nichts und für sowas kann man beim besten Willen nicht mehr als 10 k€ ausgeben. Volkswagen ist um Welten voraus und das bei gleichen Kosten.

Das stimmt sogar ziemlich gut. Jetzt ist ja immerhin der Neumann der neue Chef und der macht jetzt bisschen Druck von oben, das hat vorher gefehlt.

Die Qualität ist nicht so schlecht wie viele denken, das stimmt. Jedoch gibt es trotzdem hier und da Defizite. Da könnt ich euch einige am Insignia zeigen. Kann aber auch gut sein, dass diese mit der Modellpflege beseitigt worden sind.

Ich sehe wie schon gesagt ein großes Problem in GM. Alleine schon der Fakt, dass Opel nicht einfach exportieren darf bzw. eigentlich nur hier bei uns verkaufen darf, bremst die Marke total. Es gibt viele Absatzmärkte wo Opel sehr gut reinpassen würde, sie aber dort nicht verkaufen dürfen.
 
In meiner Verwandtschaft fährt jemand einen Opel und im Vergleich zu Volkswagen ist der von der Qualität deutlich schlechter. Ich weiß nicht wie Opel es schafft, 100 PS so wirken zu lassen, daß sie gefühlt 70 VW-PS entsprechen.Ob es Getriebe, Motor oder sonstwas ist - hier muss Opel einfach besser werden.
 
In meiner Verwandtschaft fährt jemand einen Opel und im Vergleich zu Volkswagen ist der von der Qualität deutlich schlechter. ...

Ach ja, wenn es so einen Fall in deiner Verwandtschaft gibt, lässt sich daraus natürlich ohne Weiteres und zielsicher auf die Qualität des gesamten Absatzes schließen. :whistle:
 
In meiner Verwandtschaft fährt jemand einen Opel und im Vergleich zu Volkswagen ist der von der Qualität deutlich schlechter..

Ob man beim VW-Konzern angesichts massenhaft verreckender Steuerketten, gerissener Zylinderköpfe, zufrierender Kurbelgehäuseentlüftungen und unzähliger anderer technischer Probleme, die allesamt, nicht zuletzt aufgrund des mangelhaften Services und der schwachen Garantieleistungen, zu allem Ärger, den man damit hat, auch noch zu hohen Reparaturkosten für die Besitzer führen, von einer guten Qualität sprechen kann, bezweifle ich. Warum wohl rangieren Modelle aus dem VW-Konzern regelmäßig auf den hinteren Rängen in einschlägigen Zuverlässigkeits-Statistiken?
Ich selber hatte bis vor einigen Jahren einen Audi A6, also ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern. Qualitativ das mit Abstand schlechteste Fahrzeug, das ich je besessen habe.

Ich kenne etliche Leute, die mit ihren VW`s, Skodas und Audis ungewöhnlich häufig aufgrund massiver Qualitätsprobleme (nichts anderes ist es, wenn die Technik viel zu frühzeitig versagt) in die Werkstatt müssen und jedes Mal finanziell dafür bluten. Wenn ich sie frage, wie zufrieden sie mit ihrem Auto sind, dann antworten sie jedes Mal, dass ihr Auto Top sei.
Da kann man wohl nichts machen. Manche wollen einfach die rosa Markenbrille nicht absetzen :-)

Ich persönlich würde aufgrund meiner ganz eigenen Erfahrungen mit VW/Audi jedem Opel sofort den Vorzug gegenüber einem Fahrzeug aus dem VW-Konzern geben.

Gruß
mabel
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob man beim VW-Konzern angesichts massenhaft verreckender Steuerketten, gerissener Zylinderköpfe, zufreirender Kurbelgehäuseentlüftungen und unzähliger anderer technischer Probleme, die allesamt, nicht zuletzt aufgrund des mangelhaften Services und der schwachen Garantieleistungen, zu allem Ärger, den man damit hat, auch noch zu hohen Reparaturkosten für die Besitzer führen, von einer guten Qualität sprechen kann, bezweifle ich. Warum wohl rangieren Modelle aus dem VW-Konzern regelmäßig auf den hinteren Rängen in einschlägigen Zuverlässigkeits-Statistiken?
Ich selber hatte bis vor einigen Jahren einen Audi A6, also ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern. Qualitativ das mit Abstand schlechteste Fahrzeug, das ich je besessen habe.

Ich kenne etliche Leute, die mit ihren VW`s, Skodas und Audis ungewöhnlich häufig aufgrund massiver Qualitätsprobleme (nichts anderes ist es, wenn die Technik viel zu frühzeitig versagt) in die Werkstatt müssen und jedes Mal finanziell dafür bluten. Wenn ich sie frage, wie zufrieden sie mit ihrem Auto sind, dann antworten sie jedes Mal, dass ihr Auto Top sei.
Da kann man wohl nichts machen. Manche wollen einfach die rosa Markenbrille nicht absetzen :-)

Ich persönlich würde aufgrund meiner ganz eigenen Erfahrungen mit VW/Audi jedem Opel sofort den Vorzug gegenüber einem Fahrzeug aus dem VW-Konzern geben.

Gruß
mabel
Da hast du recht. Mit den Motoren von Opel gibts extrem selten Probleme. Aber das Image.... Vielen Dank Herr Lopez.
 
OT:

Ob man beim VW-Konzern angesichts massenhaft verreckender Steuerketten, gerissener Zylinderköpfe, zufreirender Kurbelgehäuseentlüftungen und unzähliger anderer technischer Probleme, die allesamt, nicht zuletzt aufgrund des mangelhaften Services und der schwachen Garantieleistungen, zu allem Ärger, den man damit hat, auch noch zu hohen Reparaturkosten für die Besitzer führen, von einer guten Qualität sprechen kann, bezweifle ich. Warum wohl rangieren Modelle aus dem VW-Konzern regelmäßig auf den hinteren Rängen in einschlägigen Zuverlässigkeits-Statistiken?
Ich selber hatte bis vor einigen Jahren einen Audi A6, also ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern. Qualitativ das mit Abstand schlechteste Fahrzeug, das ich je besessen habe.

Ich kenne etliche Leute, die mit ihren VW`s, Skodas und Audis ungewöhnlich häufig aufgrund massiver Qualitätsprobleme (nichts anderes ist es, wenn die Technik viel zu frühzeitig versagt) in die Werkstatt müssen und jedes Mal finanziell dafür bluten. Wenn ich sie frage, wie zufrieden sie mit ihrem Auto sind, dann antworten sie jedes Mal, dass ihr Auto Top sei.
Da kann man wohl nichts machen. Manche wollen einfach die rosa Markenbrille nicht absetzen :-)

Ich persönlich würde aufgrund meiner ganz eigenen Erfahrungen mit VW/Audi jedem Opel sofort den Vorzug gegenüber einem Fahrzeug aus dem VW-Konzern geben.

Gruß
mabel
Um es mal ohne Rosa-Markenbrille zu sagen, 276000 Km mit meinem B6, ohne große Probleme.
Ein Mal nur eine Steckverbindung unter dem Fahrersitz lose, daher Airbaglampe. Kabel wurden von der Werkstatt gelötet, nicht mehr gesteckt, seit dem Ruhe.
Ein Mal Glühkerze rausgeflogen, Grund dafür war ein Fehler der Werkstatt beim Service. Da 2 Jahre Garantie auf Teile und Einbau, wurden die Kosten anstandslos übernomnen.
Und da es schon mein 4. Audi ist und ich auch mit den anderen 3 keine schlechten Erfahrungen gemacht habe, kann ich bei der Marke, für mich persönlich, von Qualität sprechen.
 
Schön, dass es auch anders herum geht. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch einen, der mit seinem A6 schon über 300000 km runter hat - ohne nennenswerte Probleme. Ist aber die absolute Ausnahme. Alle anderen Bekannten und ich haben/hatten nur Ärger :-)

Gruß
mabel
 
Ich kenne von Audi eigentlich nur die hohe Verarbeitungsqualität im Innenraum, da sieht alles nach 200000km meistens noch richtig gut aus und funktioniert auch einwandfrei. Die Qualität soll schon gut sein insgesamt. Aber dafür auch die Ersatzteile mega teuer. Dass die Motoren Probleme machen können ist schon möglich, das hat man aber überall. Man nehme z.b den N42 Motor von BMW, da hat man echt nur Steuerketten Probleme.

Ich finde die Qualität war bei Opel ziemlich gut bei den letzten Vectras. Ich bin auch viele Opels gefahren. Leider war da das Design total daneben, nicht wirklich ansprechend. Jetzt beim Insignia ist das Design ansprechend aber die Qualität hat wieder etwas gelitten.

Es gibt einfach einige Dinge die machen Sie noch nicht so gut wie VW, Audi und Co. Z.b die Raumnutzung. In einen VW Golf Variant passt mehr rein als in einen Insignia Sportstourer, dabei ist dieser deutlich größer. Das sieht man auch als Laie sehr schnell, dafür muss man sich mal nur die Dicke Heckklappe beim Insignia anschauen. Viel Platz der verloren geht.

Dann z.b die "Umsetzung" der Motorleistung. Da muss man nur in die technischen Datenblätter schauen, dass Opel das irgendwie nicht effizient auf die Straße bekommt. Da gebe ich meinem Vorredner recht. Da können sich 120 Opel PS schon wie 70 VW PS anfühlen.

Alleine schon, dass der Insignia OPC von 0-100 ziemlich gleich schnell wie der Z3 3.0 ist, ist schwach. Der OPC hat über 330PS und Allrad. Damit müsste er trotz Gewicht locker einen Vorteil haben.


Ich denke mal viele die sich ein Auto in der Preisklasse kaufen schauen dann evtl. mal bei Kia und co. nach. Diese bieten dann 7 Jahre Garantie, was will man dann noch. Trotz Skepsis ob der Wagen qualitativ nicht gut sein könnte hat man 7 Jahre Garantie. Also keine Sorgen bzgl. Kosten die wegen einem Schaden auftreten können.

Genau so bekommt man dann auch neue Kunden die von der Qualität und vom Service überzeugt werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja, wenn es so einen Fall in deiner Verwandtschaft gibt, lässt sich daraus natürlich ohne Weiteres und zielsicher auf die Qualität des gesamten Absatzes schließen. :whistle:
Ich bin mit dem Opel vom Verwandten gefahren und kann dies somit mit einem Golf, den ich selbst besessen habe,ohne weiteres vergleichen. Und da gibt es eben die o.g. qualitativen Unterschiede. Nicht ohne Grund ist der Golf in 99% aller Tests der Beste seiner Klasse. Aber jeder ist frei darin diese 99% von Autotests anzuweifeln, auch wenn offenbar ein Großteil der Autokäufer es genau so sieht, wie ich. Anders kann man wohl kaum die Neuzulassungsstatistik erklären.
 
nix gegen karl und adam. sind solide autos für schmales geld. würde ich, wenn ich müsste, den premium-eiern (A1 z.b.) vorziehen.
 
Im Ausland gewinnt nicht immer der zweifelsohne gute Golf.
Da bekommt auch die deutsche Mittelklasse auch hin und wieder einen anderen als Sieger vorgesetzt.
Mag sein, dass die Redakteure der Restwelt auch weniger voreingenommen testet, oder ganz einfach anders wichtet.
Schlechte Autos, im eigentlichen Sinn, gibt es nicht mehr (Chinesen mal außen vor, aber die werden es auch sehr schnell lernen).
 
aber das Getriebe ist doch spürbar besser beim Golf und ähnelt dem vom BMW. Bei Opel hatte ich immer den Eindruck, daß man Gas gibt und es kommt einfach nichts
 
OT:


Um es mal ohne Rosa-Markenbrille zu sagen, 276000 Km mit meinem B6, ohne große Probleme.
Ein Mal nur eine Steckverbindung unter dem Fahrersitz lose, daher Airbaglampe. Kabel wurden von der Werkstatt gelötet, nicht mehr gesteckt, seit dem Ruhe.
Ein Mal Glühkerze rausgeflogen, Grund dafür war ein Fehler der Werkstatt beim Service. Da 2 Jahre Garantie auf Teile und Einbau, wurden die Kosten anstandslos übernomnen.
Und da es schon mein 4. Audi ist und ich auch mit den anderen 3 keine schlechten Erfahrungen gemacht habe, kann ich bei der Marke, für mich persönlich, von Qualität sprechen.

Ne Freundin von mir fährt n Polo GTI schon der 3. Motorschaden / 1. bei 15tkm / 2. ~35tk, / 3. ~55tkm.. Sie rast net, fährt Arbeitsweg (einweg) 25km.
Geht sehr pfleglich damit um. Jedes mal aber das gleiche.

Grund soll wohl die seeeehr magere Abstimmung sein, wird zu warm, bei den ersten beiden Malen hats die Zündkerze zerbröselt...
 
Wie gesagt es gibt bei jeden Hersteller Motoren die nicht so top sind. Der 2.2er von Opel damals war auch Schrott und da kannst du gern Opel kenner fragen. Dagegen sind andere gut.

Das mit den Tests im Ausland bestätigt ja meine Aussage, dass Opel, wenn Opel im Ausland verkaufen dürften, einen guten Absatzmarkt hätte. Da kommt man leider wieder zum GM Problem. Preis Leistungs-technisch gibt es da einiges was gut ist.
 
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