Ist das der Knaller als Einstieg...

AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Das habe ich übersehen. Dann vergesst meinen vorigen Beitrag mit der Rechnung.

Ach soll doch jeder das machen was er will. Ich lease nicht, ich kaufe nur das was ich mir auch leisten kann.

Nur so ein kleines Beispiel an diesem Beispiel bei einem Selbständigen...

Die Leasingrate beträgt 300,-. Davon bekommst du die 19% MwSt. zurück. Die Nettorate von 252,- * 12 = 3024,- mindert deine Steuerlast um diesen Betrag. Bei einem zu versteuernden Einkommen von z.B. 40k versteuerst du nur noch 37k. Das macht bei ca. 35% EKSt. ca. 1000,- weniger Steuern. (Progression mal weggelassen, nur Beispielwerte)

Ergo, das Auto kostet dich im Monat noch ca. 160,-. Rechnen wir das auf 3 Jahre hoch, kostet dich das 5760,- Euro. Wenn du dazu noch eine Geldanlage in Höhe von z.B. 10k hast, die z.B. mit 2,5%/Jahr verzinst ist, sieht das Ergebnis noch freundlicher aus.

Der Wertverfall des Autos liegt in der Zeit bei ca. 12.000 Euro. Jetzt könnte ich dir noch die Rechnung für eine Finanzierung und Kauf aufmachen. Unterm Strich ist die Barzahlung meist die günstigste Variante. Wie du siehst jedoch nicht immer.

"Leasen" und "leisten können" haben also nicht wirklich etwas unmittelbar miteinander zu tun.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Nur leider ist deine Rechnung etwas zu schön gerechnet, denn du hast noch jährlich 12 % vom Bruttolistenpreis inkl Sonderausstattung als unentgeltliche Wertabgabe bei der USt zu versteuern und dann nochmal den Nettobetrag der 12 % als Betriebseinnahme zu erfassen.

Macht bei einem Bruttolistenpreis von ca. 42.000,- € = 5040,- € brutto

zahlst ca. 805,- € USt pro Jahr und hast als Einnahme 4235 €

Deine Rechnung ist also stark geschönt

Weiß es nicht 100 %, aber wenn du das Auto danach übernimmst, ist es zunächst steuerverhaftet und den zu zahlenden Betrag kannst du nur über die Abschreibung geltend machen. Wenn du dann noch mit Gewinn ggü. dem Buchwert verkaufst, musst du das nochmal versteuern und kannst auch nur mit USt verkaufen.

Leasing ist ein reines Rechenexampel
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

@anthony
ich wollte es nicht zu kompliziert machen sondern nur ein nachvollziehbares Beispiel liefern. Außerdem trifft die 1% Regel nur zu, wenn du kein Fahrtenbuch führst. Desweiteren bin ich in meiner Rechnung von einem Fahrzeugwert von ca. 32.000 ausgegangen. Wenn du dann schon diese Regel anwendest, musst du natürlich auch die 20% Umsatssteuerfreie Kosten abziehen. Also wäre es dann ca. 3000,- netto zu versteuern. Aber wie gesagt, es sollte ein einfaches Beispiel sein. Also nix mit stark geschönt ;)

Im Übrigen, die spätere Übernahme eines Leasingfahrzeuges hat nichts mit dem Leasing selbst zu tun und ist ein völlig anderes Thema. Einfach übernehmen geht eh nicht.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Da war ich mir auch nicht sicher.

Aber wie gesagt: Ein reines Rechenbeispiel.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Ich kauf mir meine Autos lieber, bin da wohl etwas veraltert in meinem Denken, aber ich habe dann einfach ein besseres Gefühl. Hab heute übrigens eine Zitrone C4 Picasso als Zweitwagen gekauft. Drückt mir die Daumen dass ich mit dem mehr glückliche Umstände habe als mit dem X3.:#
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Also ich hab bei meinem auch auf wenig km und sehr gute ausstattung geachtet. und wenn du einen zum einstieg suchst würde ich dir raten: such doch auch ältere (z.b. 2-3 jahre) da du ja den alten haben möchtest. meinen habe ich auch finanziert (nicht geleast). 5 jahre alt, 34tkm, bis auf elek sitze alles drin und ich hab keine 17 bezahlt. nur mal als tip.

gruß
evo
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Hi,
meine Meinung.........
leasen sollte sich jemand nur ein Auto, wenn er beruflich selbstständig ist (so sehe ich das), ansonsten rate ich zu einem Finanzierungskauf !!!

Und wie ist das bei der Rückgabe des Autos eigentlich dann ????? Die Bmw Autohäuser die ich kenne, würden dir bestimmt dann bei Rückgabe des Autos dann nochmal einen saftigen Strich durch die Rechnung machen, wie z.b die Gebrauchsspuren bezahlen etc. !!! Darf man eigentlich das Auto umgestalten bei einem Leasingvertrag, und müssen alle Inspektionen und Wechsel (Verschleißteile) dann in diesem Autohaus gemacht werden ??!:j

P.S : und einen 2 Liter (ohne Sportknopf :b:b:b) ??? Überlege es dir gut !!!!

Liebe Grüsse !!!!
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Und wie ist das bei der Rückgabe des Autos eigentlich dann ?????
Was soll da sein ? Du gibst es ab und fertig.

.... wie z.b die Gebrauchsspuren bezahlen etc....
So lange es sich um normale Gebrauchsspuren handelt, wird nichts extra berechnet.

Darf man eigentlich das Auto umgestalten bei einem Leasingvertrag, und müssen alle Inspektionen und Wechsel (Verschleißteile) dann in diesem Autohaus gemacht werden ??!
Umgestalten geht natürlich nur mit Einverständnis des Leasinggebers. Die Inspektionen kannst du machen wo du willst.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

@Eminku

- Nein, man kann das Auto nicht nach Belieben umgestalten. Alle Veränderungen sind mit dem Eigentümer (dem Leasinggeber) abzustimmen. Der hat ein Recht darauf, das Fahrzeug am Leasingende in genau dem Zustand (abgesehen von normalen Abnutzungsspuren) zurückzuerhalten, in dem er es heraugegeben hat.

- Nein, man muss nicht grundsätzlich zum ausliefernden Händler gehen, bei Reparaturen und Inspektionen. Allerdings muss es i.d.R. schon eine Vertragswerlkstatt sein und - zumindest bei BMW - ist eine Rückgabe beim ursprünglich liefernden Händler üblich.

Ich habe nichts grundsätzlich gegen Privatleasing. Man sollte es jedoch nicht dann machen, wenn man die Rate gerade so tragen kann. Es sollte immer im Gedächtnis bleiben, man wird nicht Eigentümer des Fahrzeugs.

Wenn durch irgendeinen dummen Zwischenfall eine Beschädigung am Fahrzeug entsteht, die durch eine Deckungslücke nicht komplett abgedeckt ist, dann kann man das bei einem gekauften Fahrzeug (oder auch bei manchen Finanzierungen) u.U. erstmal aussitzen (mit verhageltem Dach weiterfahren, o.Ä.), bis wieder Knete in der Kasse ist.

Bei einem Leasingfahrzeug kann (und wird üblicherweise auch) der Leasinggeber sofortige Regulierung/Reparatur verlangen...

Ich habe immer nur Autos geleast, die ich mir im Prinzip auch hätte kaufen können.

Grüße, Holger
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Was soll da sein ? Du gibst es ab und fertig.
Axel,

das ist der Idealfall und Du kannst froh sein, wenn Du es immer so erlebt hast.

Das kann auch ganz anders abgehen (ich könnte ein Lied davon singen) und wenn dem nicht so wäre, dann gäbe es nicht so viele einschlägige Gerichtsverfahren.

Grüße, Holger
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

das ist der Idealfall und Du kannst fro sein, wenn Du es immer so erlebt hast.

Das kann auch ganz anders abgehen (ich könnte ein Lied davon singen) und wenn dem nicht so wäre, dann gäbe es nicht so viele einschlägige Gerichtsverfahren.
Mag sein, dann hatte ich evtl. immer faire Händler. Es funktionierte immer reibungslos obwohl ich das Nachfolgefahrzeug woanders gekauft habe. Ich muss allerdings dazu sagen, wenn ich meine Autos nach 3-4 Jahren wieder abgegeben habe, war da nix dran zu bemängeln.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

...wenn ich meine Autos nach 3-4 Jahren wieder abgegeben habe, war da nix dran zu bemängeln.

An meinem auch nicht...

Das hat meinen Unfreundlichen nicht daran gehindert, von mir 2500,- EUR Nachzahlung zu verlangen. Für einen Wagen, der mit 10tkm weniger als vertraglich vereinbart, einem auf meine Kosten nachgerüsteten Tempomat und in einem Top-Zustand zurückgegeben wurde.

Zufällig war das ziemlich genau der Betrag, um den der ursprünglich angesetzte Restwert vom tatsächlichen Marktwert abwich... :w

So kann es eben auch laufen... und wenn man dann nicht über Erfahrung, Sitzfleisch und/oder die nötige Summe verfügt, dann kann es unangenehm werden.

By the way... Das mit den Mängeln ist halt immer eine Ermessenssache.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

ich bin 25 Jahre alt und schon seit langem auf der Suche nach einem schönen Z4 Roadster. Ist das vielleicht mein Einstieg?
Kommt auf Deine Vermögensverhältnisse an ...

EZ früher als 01/08 sollte es nicht sein. KM max. 40 tsd.

Sieht's da besser aus? oder ergo: Ist der 2.0 definitiv soooo lahm und träge? Oder reich´ts für spritzige Wochenendefahrten über Landtraßen?

Du bist aktuell noch der Meinung dass Du mit Dienen 25 Jahren Dich bis März 2012 an ein und dasselbe Fahrzeug "binden" willst?

Und dieses Auto darf nicht älter als 1,5 Jahre sein und auch noch nicht viel runter haben?

Bei den 300 Euro Leasingkosten würdest Du in der Zeit ca. 9.000 Euro "versenken".

Da schlage ich Dir eher vor, einen älteren Z4 zu kaufen, der vielleicht um die 15.000 Euro kostet.

Dieses Auto fährst Du dann drei Jahre und realisierst nur einen Wertverlust von ca. 5.000 Euro.

Nun musst Du selber entscheiden wie wichtig Dir eine geringe Laufleistung und ein geringes Alter ist?

Meiner Erfahrung nach darf es ruhig ein alter Z4 sein, der auch gern schon seine 200.000 km runter hat.

Auf der sehr sicheren Seite biste bei 100.000 km, da ist noch nich viel hin, da steckste kaum was rein.

Und von der Motorenwahl: Jopp, mit dem 2.0 kann man auch sehr fix und spritzig unterwegs sein. :t
... aber diese Drehzahlorgelei nervte mich recht bald. Du musst das Motörchen gut bei Drehzahllaune halten um spritzig fahren zu können.

Etwas mehr Hubraum und das ganze geht deutlich lockerer ...

Wieviel hubraum Du brauchst, findest Du nur bei einer Probefahrt heraus. Und da kann Dir hier niemand bei der Entscheidung helfen.

Finde einen guten Kompromiss zwischen Geldbörsendicke und Gegenwert ...
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Frank,

besser hätte man es kaum sagen können! :t

Ich schaue mich derzeit auch immer nach einem E85 um und habe keine Scheu vor einem 2003-er Fahrzeug mit 60-100tkm, bei entsprechendem Pflegezustand und wenn es keinen Wartungsstau hat.

Viel günstiger kann man einen alltagstauglichen Kurvenflitzer wohl kaum bewegen.

..und wenn sich die Umstände ändern sollten, dann kann man es auch wieder zügig verticken.

Grüße, Holger
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Die Tatsache, daß so viele Gebrauchtwagenkäufer vor vielen KM zurückschrecken macht es einigen wenigen möglich sehr günstig gute Autos zu kaufen.

Besser viele KM und wenig Jahre als umgekehrt.

Kann auch nicht nachvollziehen was an einem Wagen der 1,5 Jahre alt ist besser sein soll als an einem der 4 Jahre alt ist. Und ob nun 15 oder 50tkm ist doch wurscht.
Alles was über 100tkm hat ist eben nicht so toll beim Wiederverkauf. (Siehe Einleitung).
Daher entwerder 60tkm oder gleich über 100tkm damit man nicht selber den Schritt über die 100tkm beim Wiederverkauf hat.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

@baron - tigger
na klar ist es egal wie alt ein Auto ist doch folgende Punkte können entscheidend beim Alter des Fahrzeuges (1,5 oder 4 Jahre--> bis 2 Jahre Werksgarantie, Facelift?).

Was wiederum für mich persönlich als wichtig erscheint, die Höhe der abgespulten Laufleistung...
15000 ist ein erheblicher Unterschied --> 35000km die du nicht erfahren wirst wie diese gefahren wurden, aber da kann man immer daneben liegen dennoch 2/3 weniger als 50000km achja da steht auch die erste Inspektion an ...und und und

Dem Threadersteller würde ich persönlich vom leasing abraten ausser er ist selbstständig und kann das Auto somit von der Märchensteuer befreien...
auch bei der Motorenwahl möchte ich nix madig reden, denn wenn sein Vorgängerauto ein 65PS Polo war (ist) dann wird auch ein 2,0l Z4 zur Rakete (oder auch "Einstiegsknaller" genannt :-) )

So nun hast die Qual der Wahl...aber nicht nur Du ...ich denke, dass wir hier alle es nicht einfach hatten bei der richtigen Ausstattung, Motor, Baujahr die "goldene Mitte" zu finden... halte uns mal auf dem Laufenden was es dann doch geworden ist...

P.S.
4 Zylinder haben in nem Z4 nix verloren, so schön wie es sich auch liest,
aber bitte jetzt nicht steinigen von wegen 6 Zylinder und Wirtschaftlichkeit usw.
ist nur meine persönliche Meinung...
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Was wiederum für mich persönlich als wichtig erscheint, die Höhe der abgespulten Laufleistung...
15000 ist ein erheblicher Unterschied --> 35000km die du nicht erfahren wirst wie diese gefahren wurden, aber da kann man immer daneben liegen dennoch 2/3 weniger als 50000km achja da steht auch die erste Inspektion an ...und und und

Und genau diese 2/3 weniger zahlt man - und zwar ordentlich.
Meine Meinung (und ich bin schon 2 Jahre alte Fahrzeuge mit 200tkm gefahren, wie auch 11 Jahre alte mit 60tkm). Man merkt die km nicht, das Alter schon. Wenn der Wagen gepflegt ist erkennst du nicht ob er 20 oder 50tkm gefahren ist. Du glaubst nicht wieviele Fahrzeuge mit 100tkm am Tacho und in Wirklichkeit 230tkm herum fahren und keiner merkt es.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Das kann ich so nicht stehen lassen.

Es kommt immer auf den Halter an.

Mein Uropa hatte von 1992-2005 einen W124 gefahren. Insg. 65000 KMin 13 Jahren

Er ist raucht nicht und ist das Auto mit weißen Samthandschuhen gefahren, hatte Schaafsfelle auf den Sitzen und nie jemanden mitgenommen, da sämtliche Freunde schon lange nicht mehr auf erden waren.

Er hat es jährlich gründlich reinigen lassen und stand in ner Einzelgarage Als ich es bekam, war es quasi wie neu. Letztlich kann man sagen, dass es bei einem gut gepflegten Wagen egal ist, wie alt er ist und wieviel KM er hat. Bis zu nem bestimmten Maß natürlich.

Das Problem beim Gebrauchtwagenkauf ist halt, dass man nicht weiß, wie der Vorbesitzer mit dem Wagen umgegangen ist.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Das Problem beim Alter beziehe ich nicht auf den Pflegezustand, sondern auf Materialermüdung. Gummidichtungen werden porös, Kunststoffe spröde, Dichtraupen pellen ab.

Ob hingegen in 12 Monaten 5.000 km oder 50.000 km gefahren werden ist "fast" egal.

Nur "fast", da der 5.000-km-Fahrer aufgrund der deutlich geringeren Gesamtspritkosten auch gern mal die Sau rauslässt. Der Vielfahrer hingegen schaut schon darauf, dass er verschleißarm fährt - beides in reiner Relation gesehen.
(Dienstwagen ausgenommen)
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

...Nur "fast", da der 5.000-km-Fahrer aufgrund der deutlich geringeren Gesamtspritkosten auch gern mal die Sau rauslässt. Der Vielfahrer hingegen schaut schon darauf, dass er verschleißarm fährt - beides in reiner Relation gesehen.
(Dienstwagen ausgenommen)

Der Vielfahrer fährt in der Regel BAB und das sieht man den Karossen leider auch an. Der Wenigfahrer (dazu zähle ich mich) meidet die BAB, meine Autos sehen nach 5 Jahren immer aus wie neu. Und dass Wenigfahrer die Sau raus lassen ist eine sehr gewagte These, das kommt ganz und gar auf den Fahrer an, egal ob Viel- oder Wenigfahrer ;)
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

So ist es. Pauschal kann man das nie sagen. Ich muss auch sagen, dass der Benz innerhalb von zwei Jahren 60.000 KM draufbekommen hat, wovon ca 40.000 KM BAB waren. Man sieht das schon extrem. Gerade auf der A66 Wiesbaden Frankfurt ist immer viel von diesen kleinen Baustellensteinchen. Die haben den Lack an der Front quasi sandgestrahlt.
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

na dann geb ich meine Meinung doch auch zum besten:
@zready: das Auto ist natürlich sehr schön, aber für mich wär der Motor auf Dauer nichts (und du müsstest ihn noch 2,5 Jahre fahren :-/) Das kommt aber auch ganz auf den persönlichen Fahrstil und die Bedürfnisse an. Fahr in Probe - wenn du meinst die Leistung ist der Wahnsinn und absolut ausreichend, dann ist es dein Motor.
Wenn das nicht der Fall sein sollte dann überleg dir es gut ob du so lange mit dieser Kompromissentscheidung leben kannst. :g

nun zum Leasing:
Zitat Karatekit: "Leasen" und "leisten können" haben also nicht wirklich etwas unmittelbar miteinander zu tun.
Miteinander zu tun hat es in so fern das heute keiner mehr einen Leasingvertrag bekommt der es sich nicht auch leisten kann.

Ich kenne es aus meinem beruflichen Umfeld. Unternehmen die vor einigen Jahren gut da standen und nach dem Motto "Wir haben Geld - wir kaufen" ihre Anschaffungen tätigten, haben jetzt ein Problem.
Diese Unternehmen denken jetzt um und wollen Ihre Mittel liquide halten.
Allerdings ist deren Rating jetzt so schlecht das sie jetzt auch kein Leasingvertrag mehr bekommen.
Zitat von Daglfinger "Ich lease was ich mir leisten kann" entspricht also auch ganz dem Denken der Leasinggesellschaften da diese in erster Linie das Barwertrisiko an der Backe haben.

zu Leasen, barzahlen oder finanzieren.

Entscheidend für die beantwortung der Frage ist doch was du willst & kannst!!

****
Wenn du ein nagelneues (neuwertiges) Auto fahren willst aber auf jeden fall befristet und nicht länger als 2-4 Jahre
dann könnte Leasing das beste sein was es gibt.
Grund: Leasing ist bei steigendem Wettbewerbsdruck zwischen den Leasinggesellschaften nichts anderes als ein Pokerspiel auf den Restwert.
Der Kaufpreis ist meist durch dein Wunschfahrzeug vorgegeben, die Zinsen sind von den Refinanzierungsbanken vorgegeben. Also kann nur noch der Restwert als Stellschraube für eine niedrige Rate dienen.

Deshalb haben die Händler derzeit auch enorme Probleme. Selbst hier in München machen große Händler dicht weil sie ihre gebrauchten mit so hohen Restwerten zurückbekommen das sie diese nur mit Verlust verkaufen können.

D.h. also: wenn du das Auto genau zu Laufzeitende zurückgibst kannst du oft der Gewinner sein. Wenn du allerdings frühzeitig kündigst oder den Vertrag verlängerst fängt die Leasing an zu gewinnen :9

****
Barzahlung machst du halt wenn du genug Geld auf dem Konto hast und es dir wurscht ist obs aufm Konto liegt oder im Auto!
Ersparniss erfolgt hier ganz klar darin das du oft einen guten Barpreis bekommst und zus. keine Zinsen an die Bank zahlst.
I.d.R bei längerfristigen Anschaffungen zu empfehlen.
Das Auto gehört dir inkl aller Pflichten und Risiken.

****
Finanzierung macht Sinn wenn du a) wie beim Leasing deine Liquiden Mittel schonen willst, oder auch b) zu wenig Bargeld für den Kauf hast.
Meiner Meinung nach sinnvoll für Langfristige Anschaffung bie Neuwagenkauf oder auch für kurz oder langfristig bei Gebrauchtwagenkauf.

Tolle Geschichte ist auch eine Zielfinanzierung: fühlt sich an wie Leasing (kleine mtl. Raten) hast halt nach ner Bestimmten Laufzeit den Rest rauszukaufen.

Ich glaube nicht das es ein gut oder schlecht gibt zu diesem Thema.
Es gibt bloß kein passendes Produkt für alle. Jeder muss es sich auf seine individuellen Bedürfnisse aussuchen.

Und wenn man sich nicht auskennt sollte man sich auf jedenfall vorher vernünftig informieren.

*****
und zum schluss nochmal zurück zu deinem Z4:

36.000NP der wagen ist ja noch fast neu.
9.269,- ist die Leasing Rate über die Laufzeit von 31 Monaten.
Wie hoch wird der Restwert in März 2012 sein?
du hast zwar "Geld zum Fenster rausgeschmissen" aber nicht soviel wie die die das Auto bar gekauft haben und es heute verkaufen wollen }(
Absolut auf der Gewinnerseite wenn du unbedingt dieses Neuwertige Auto willst und zwar nur für diese 31 Monate

oder du nimmst sowas:
mobile , da hilft schon mal der Wertverlust

kostet nur 21.900. das sind grad mal 12,800 mehr und der wagen gehört dir

oder wenn grad knapp bei kasse:
über BMW
4380 Anzahlung
9000 Euro in 30 Monaten
11.670 Restkaufpreis nach 30 Monaten (gesamt 25.050,-)


oder selber nach günstigeren Konditionen oder günstigerem Auto suchen

das wars &:
 
AW: Ist das der Knaller als Einstieg...

Dann würde er sich, wie in diesem Fall, dass Auto für 3 Jahre a´299 Euro je Monat und gesamt für 10764 Euro + 500 Euro Überschreibungsgebühr, zusammen also für 11264 Euro für ein Auto bezahlen welches ihm während der Leasingzeit und nicht mal nach Ablauf der Zeit gehört.

Das macht gar keinen Sinn. :g

Ganz ehrlich... dafür würde ich mir einen Z4 2.2i über 6 Jahre finanzieren, der dann auch mir gehört. Bei 16.500 € würde man da bei 72 Monaten ca. 280 € zahlen und er gehört dan dir. Vor allem hat man bei einem Widerverkauf ein paar €uronen Anzahlung fürs nächste Fahrzeug.
 

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Ganz ehrlich... dafür würde ich mir einen Z4 2.2i über 6 Jahre finanzieren, der dann auch mir gehört. Bei 16.500 € würde man da bei 72 Monaten ca. 280 € zahlen und er gehört dan dir. Vor allem hat man bei einem Widerverkauf ein paar €uronen Anzahlung fürs nächste Fahrzeug.

TOP TOP:t:t
würde ich persönlich auch lieber so machen
vor allem weil mir der Karren im moment nicht viel mehr wert wäre.

Ausserdem sehe ich hierbei das Risiko äusserst gering da die Restzahlung
über die gesamt Laufzeit eigentlich fast immer niedrieger wäre als der Restwert. (falls was passiert wie jobverlust, geldnot usw.)
 
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