Juristische Hilfe gesucht = Erbangelegenheit

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AW: Juristische Hilfe gesucht = Erbangelegenheit

durch euer einmischen tut ihr das aber, weils euch wie schon geschrieben, ja nicht wirklich was angeht.
ich versteh die aktion immer weniger: ihr hattet mit den hinterbliebenen bis jetzt nix zu tun und plötzlich sind sie feindbild nummer 1. das schockiert mich gerade ein wenig.

lass die doch machen - ändern könnt ihr es eh nicht, so als aussenstehende, und behaltet die zeit mit eurem freund in guter erinnerung, statt diese jetzt mit so nem müll zu vermischen. ihr steigert euch da in was rein, das ihr nicht wirklich ändern könnt. dadurch werden weder dinge ungeschehen gemacht, noch wird euer freund dadurch wieder lebendig. was habt ihr also davon, ausser blanke nerven?

Ich gebe Dir Recht = wir brauchen erstmal ABSTAND. Zudem bin ich ein wenig von meinem Ursprungsweg abgekommen, weil ich ja wirklich nur wissen wollte, ob die dazu berechtigt sind. Um eins auch nochmal klarzustellen: wir wollen denen nix (tun). Wir sind emotional betroffen, die materiell (in der heutigen Zeit gehts ja leider immer erst um das materielle). Vielleicht brauchen wir - und speziell wohl auch ich - wirklich erstmal Zeit und Abstand!

Danke!
 
AW: Juristische Hilfe gesucht = Erbangelegenheit

Genau so ist es. Das kostet allerdings etwas.
Ebenso ist es aber möglich, Testamente bei Vertrauten zu hinterlegen.

Wie schon beschrieben wurde, kann man die Erbfolge (besonders in diesem Fall!) über ein Testament steuern. Das war dem Erblasser wohl nicht wichtig genug. Möglicherweise hat er sein Vermögen (Schulden?) auch als zu gering eingeschätzt, um sich der Mühe hinzugeben. Die Umstände, die hier zu lesen sind, weisen darauf hin (Mietwohnung, keine selbst gegründete Familie also keine Risikolebensversicherung?).

Interessant für die Würdigung des Falls wäre es noch zu wissen, ob die "Raffkes" am selben Ort wohnen oder ob sie eine längere Anfahrt hatten. Wenn ich das richtig verstanden habe, war also keiner derjenigen bei der Trauerfeier anwesend und auch nicht erst kurz vorher oder nachher in der Wohnung? Im ersten Beitrag stand ja noch das es die xte Ehefrau des Vaters war (die also keine Verwandtschaft mit dem Verstorbenen hätte). Das hätte dann zwar was Pragmatisches, wäre aber auch nachvollziehbar nach über fünfundzwanzig Jahren der Abkehr. Da endet jede Beziehung.

Kurz und knapp:der leibl. Vater und sein heutiger gesamter Anhang war weder bei der 3monatigen Suche, noch bei der Beerdigung dabei. Immerhin hat er seine 3.te Ehefrau geschickt und deren Sohn, die anderen kenne ich nicht. Diese waren kurz bei der anschl. Trauerfeier, die bis 1500h ging, und haben gg. 1300h angefangen, die Wohnung auszuräumen und das fast neue KFZ aus der Garage zu holen. Mein Bekannter hat keine Schulden hinterlassen - ganz im Gegenteil - und sich das Leben genommen. Wir haben ihn seit dem 12.07. gesucht . . .und nun wurde er gefunden. Er war alleinstehend und wir gehen aufgrund der "Umstände" davon aus - wer kann das wissen - das er kein Testament gemacht hat. Der leibl. Vater wohnt 17 KM von unserem Ort entfernt, die kann man täglich mehrfach problemlos fahren. Insofern auch das blanke entsetzen in unseren Reihen und die Pietätlosigkeit dieser "Familie".

Der leibl. Vater hat über eine von mir seit dem Verschwinden gestartete google-Ad-Werbung Kontakt über meine Homepage per Mail aufgenommen. Wir haben in dieser Zeit 2x telefoniert und er hat mir ca. 8 Mails geschrieben - das war seine Anteilnahme! Am Samstag war die Beerdigung und das "ausräumen", am Sonntag schreibt mir Ehefrau Nr. 3 eine eMail, wo u.a. sowas drinsteht: "bei dem Verkauf des fast neuen Autos ist mit einem hohen Verlust zu rechnen", "vielleicht können sie sich mal umhören, wer die Fahrräder haben will, die nehmen bei uns im Keller soviel Platz weg"! Ganz ehrlich: ich musste mich zusammennehmen, nicht sofort zu antworten. Also habe ich das mit meiner besseren Hälfte und meinen beiden Kumpels - die hauptsächlich an der Suche und der Beerdigung mitgewirkt haben - gemeinsam besprochen. Wir haben denen klar gemailt, dass wir aufgrund dieser Infos keinen Kontakt mehr wünschen und denen Pietätlosigkeit sowie Trauerheuchelei vorgeworfen. Zudem ist der einzigste Verlust unser Kumpel und nicht das Auto (weil bei 3cent Verkaufspreis für die schon 3cent Gewinn rausspringen) und wirklich niemand will sein Fahrrad, was in ursächlichem Zusammenhang mit seinem "Ende" steht.

Wie schon geschrieben: wir sind emotional betroffen, die materiell. Jedem steht zu, darüber zu denken, wie er will.

Ich danke allen, die sich an diesem Thema beteiligt haben - dafür ist dieses Cafe-Forum ja auch da - und der letzte schliesst die Tür zu!
 
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