Kaufberatung BMW Z4 E85 – Welcher Motor bis 12.000 €?

Vromvrom

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30 Oktober 2026
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Hallo zusammen,


ich bin aktuell auf der Suche nach einem BMW Z4 E85 und würde gerne eure Meinungen und Erfahrungen hören.


Mein Budget liegt bei ca. 11.000 €, die absolute Schmerzgrenze wären 12.000 €.


Besonders wichtig sind mir ein schöner, sportlicher Sechszylinder-Sound, die Optik und natürlich die Zuverlässigkeit. Der Z4 soll Spaß machen, aber auch möglichst wenig Probleme bereiten. Der z4 wär nur Sommer angemeldet und im Winter draußen abgedeckt. (Keine Überdachung)


Ich bin mir momentan noch unsicher, ob ich lieber zum Vorfacelift mit M54-Motor oder zum Facelift mit N52-Motor greifen sollte.


Besonders interessieren mich der 2.5i mit 192 PS, der 3.0i mit 231 PS, der 2.5 mit 177Ps und der 2.5si mit 218 PS.


Dazu hätte ich ein paar Fragen:


  • Welchen Motor würdet ihr bei meinem Budget empfehlen?
  • Welcher bietet eurer Meinung nach den schönsten Sound?
  • Ist der M54 tatsächlich die bessere Wahl hinsichtlich Zuverlässigkeit oder würdet ihr auch zum N52 greifen?
  • Worauf sollte ich beim Kauf besonders achten?

Falls jemand aktuell einen gut erhaltenen Z4 E85 in meinem Budget verkauft oder interessante Anzeigen kennt, würde ich mich auch sehr über Angebote oder Links freuen.


Ich bin für alle Tipps und Erfahrungen dankbar!


Vielen Dank schon mal und viele Grüße!
 
Heute Vormittag:
Hab den E46 mit M54 vor Monaten abgestellt, Batterie ging zwischendurch über den Jordan ... Jetzt neu Batterie rein, bei einem 24 Jahre alten Auto mit 262000 km den Schlüssel gedreht und Sekunden später Tränchen in den Augen. Der läuft so seidenweich und unaufgeregt... Ein Traum.
Ist der N52 geil? Ganz sicher ist er das! Was würde ich kaufen wenn ich möglichst günstig, möglichst unkompliziert und möglichst lange einen Roadster fahren möchte? Selbstverständlich immer den M54.
 
Würdest du eher nach einem 2.5 dann mit 192Ps suchen oder direkt nen 3.0 mit 231 Ps? Ich kann selber nicht schrauben, hab einen Kollegen der aber Schrauben kann. Jede Woche Werkstatt wär trotzdem für mich ein Problem, falls das oft der Fall ist, kann ich ja nicht einschätzen.
 
Das ändert am Schrauben nichts.
Ist der identische Motor, mit etwas mehr Hubraum.

Ich würde immer nach dem 3.0i gucken. Hohe Laufleistung ist fast zu vernachlässigen.

Optimal wäre, wenn schon einiges repariert/ersetzt wurde.

Den 2.5si, der im anderen Thread empfohlen wurde, würde ich mir aber auf jeden Fall angucken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ändert am Schrauben nichts.
Ist der identische Motor, mit etwas mehr Hubraum.

Ich würde immer nach dem 3.0i gucken. Hohe Laufleistung ist fast zu vernachlässigen.

Optimal wäre, wenn schon einiges repariert/ersetzt wurde.

Den 2.5si, der im anderen Thread empfohlen wurde, würde ich mir aber auf jeden Fall angucken.
Was sagst du zu dem?
Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
 
Beim M54 gibts nichts zu schrauben und deshalb Kaufempfehlung.

Ich selber habe (hatte) den 2.5i 192 PS. Den 3.0i 231 PS bin ich gefahren, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Dann lieber den 3.0si 265 PS, ist aber ein N52.
 
Der Vorteil vom 3,0i ist, dass er ein Sechsganggetriebe hat. Das gibt es beim Vorfacelift ansonsten nur im 2,0i oder Alpina Roadster S. Die Faceliftmodelle hatten es dagegen alle ab Werk.
 
Man darf auch nicht vergessen, dass 231 Sauger-PS heutzutage auch nicht mehr wirklich überragend sind. Und die lange Übersetzung nimmt ebenfalls Elan aus der Sache raus.

Dennoch kann man mit einem Z4 noch viel Fahrspaß bei überschaubaren Kosten haben. :t

Edit:
War ein Tippfehler, @Burns
 
Zuletzt bearbeitet:
Würdest du eher nach einem 2.5 dann mit 192Ps suchen oder direkt nen 3.0 mit 231 Ps? Ich kann selber nicht schrauben, hab einen Kollegen der aber Schrauben kann. Jede Woche Werkstatt wär trotzdem für mich ein Problem, falls das oft der Fall ist, kann ich ja nicht einschätzen.
Ich fahre meinen 2,5i nun seit ca. 19 Jahren. Der Motor selbst ist top. Ich bin damals auch den 3,0 Probe gefahren. Der Unterschied zwischen den Beiden ist meines Erachtens minimal, aufgrund der langen Übersetzung im 3,0er.
Wenn Dir die Leistung nicht genügt, gleiche zum 265er PS greifen. Ansonsten den wählen, welcher das bessere Gesamtpaket hat.
 
Ersatzteile für Motor etc.seh ich kein Problem

Bei Außenhaut und Scheiben ist es schon schwieriger.
Ich würde wenn ich noch einen hätte behalten,aber mir nicht noch einen kaufen.

11000 ist für das alte Ding viel Geld,aber es freut mich das er so wertstabil ist.
 
Also ich habe ebenfalls den 2,5i mit 192 PS. Sicherlich kein Höllengerät, aber ich bin zufrieden mit der Leistung.
Du musst für dich abwägen was wichtiger ist. Der 3.0 kostet natürlich auch mehr und es bleibt weniger für die Optimierung übrig.

Meiner Erfahrung nach sind Fahrwerk, Räder und Reifen entscheidend für den Fahrspass mit dem E85.
Ich hatte das Glück ein ordentliches und rostfreies Exemplar mit 113.000 km zu ergattern, und habe dann in o.a. Dinge investiert.

Insofern mein Tipp:
2,5i mit 192 PS
Guter allgemeiner Pflegezustand
Rostfrei
Maximale Laufleistung bis 150.000 km
Bis 10.000 € Kaufpreis
Restbudget in Fahrwerk und Räder investieren
 
Der M54 ist grundsätzlich vermutlich der unkompliziertere Motor und deswegen nen ticken besser Haltbar bzw Schraubbar. Der Motor ist einfach da und arbeitet wie er soll, selbst mit hohen Laufleistungen laufen die so herrlich unaufgeregt störrisch fein und sauber, auch akustisch immer wieder was sehr feines für mich im Motorlauf vom Motorraum selber her.

Den unterschied kann zwischen 2.5er und 3.0er kann ich nun dank @schleifi seinen 2.5er gut verstehen. Der Motor hat nicht nur weniger Leistung als ein 3.0er, sondern eine andere Charakteristik. Er ist Drehfreudiger weil weniger Hub am Zylinder und dreht dadurch sehr gut gelaunt hoch und vermittelt dadurch irgendwie mehr Aktivität im Auto selber, er braucht eben Drehzahl, was die bei Laune hält, dreht aber auch lebendiger oben rum raus.
Der 3.0er den ich ja nun in meinem Zetti seit fast 10 Jahren kenne... der hat bedeutend mehr Druck unten heraus, also das spürt man wirklich schon beim ersten einkuppeln und anfahren, die ganze Charakteristik ist eher ruhiger weil er nicht so zum schalten animiert und auffordert, er dreht ganz unbeeindruckt aus dem tiefsten Drehzahlkeller nach vorne für einen Sauger mit einer Elastizität die echt beeindruckend ist, das verleitet zum schaltfaulen fahren, was ihn eben so ein bisschen mehr Unaufgeregt macht, dreht nicht ganz so gierig nach oben wie der 2.5er, der allerdings auch davon lebt.
Auch vom Sound her klingt der 3.0er tatsächlich anders als 2.5er ... er klingt voluminöser und tiefer, es hatten beide ne Serienanalage drunter.

Alles in allem war ich vom 2.5er echt positiv überrascht und würde bei einer Suche nicht von einem zurück schrecken mit dem heutigen Kenntnisstand, ein sehr aktiver bestrebter Bursche der M54B25 im Zetti, der 3.0er ist eher der beruhigende große Bruder der mehr Souveränität versprüht und dennoch sehr viel spaß machen kann... aber eben auf ne eher ruhige Art, was man manchmal in einem Roadster nicht so sucht.
 
ist ein scheckheft sehr wichtig beim m54b30 kauf? Weil die meisten behaupten, sie hätten alles privat gemacht(Ölwechsel,..)
 
Würde wegen den hohen Ölverbrauch zum 2.5 er raten. Wenn es um Sound geht dann eher 170ps
 
ist ein scheckheft sehr wichtig beim m54b30 kauf? Weil die meisten behaupten, sie hätten alles privat gemacht(Ölwechsel,..)
Man sollte sich erst mal realistisch eingestehen, dass das Auto über 20 Jahre alt ist. Somit ist ein wirklich gepflegtes Scheckheft - noch dazu durchgängig bei BMW wirklich selten.

Davon abgesehen spricht auch technisch wenig für die langen Ölwechselintervalle bei BMW. Besser jemand der jedes Jahr/10tkm selbst wechselt, als wenn BMW da nach 2 Jahren/25tkm ihre "Plörre" einfüllt. ;)

Natürlich sollte auch beim privaten Wechsel Rechnungen für's Öl, Filter etc vorliegen - mein Z4 Ordner ist mittlerweile >2cm dick.

Würde wegen den hohen Ölverbrauch zum 2.5 er raten. Wenn es um Sound geht dann eher 170ps
Inwiefern sollte der 2.5er weniger Öl verbrauchen als der 3.0er und inwiefern sollte der 2.2 besser klingen??
 
Der 3.0 hat einen deutlich anderen Kolben - war notwendig um bei dem Stichmaß und der möglichen Bohrung auf diesen Hubraum zu kommen. Durch das kurze Hemd neigt er zum Kolbenkipper, durch den kurzen Feuersteg ist die thermische Belastung der Kompressionsringe höher.

Der 2.2 hat nochmal weniger Hub (allerdings auch kleinere Bohrung). Hab auch nur davon gelesen daß er "anders" klingen soll. Könnte mir vorstellen das geht in Richtung FIAT....
 
Man sollte sich erst mal realistisch eingestehen, dass das Auto über 20 Jahre alt ist. Somit ist ein wirklich gepflegtes Scheckheft - noch dazu durchgängig bei BMW wirklich selten.

Davon abgesehen spricht auch technisch wenig für die langen Ölwechselintervalle bei BMW. Besser jemand der jedes Jahr/10tkm selbst wechselt, als wenn BMW da nach 2 Jahren/25tkm ihre "Plörre" einfüllt. ;)

Natürlich sollte auch beim privaten Wechsel Rechnungen für's Öl, Filter etc vorliegen - mein Z4 Ordner ist mittlerweile >2cm dick.


Inwiefern sollte der 2.5er weniger Öl verbrauchen als der 3.0er und inwiefern sollte der 2.2 besser klingen??
 
Ah okay klingt gut. Ja mir ist halt aufgefallen dass kaum welche auf dem Markt ein scheckheft überhaupt haben. Kommt es auch vor, dass manche mit dem M54 problemlos mehrere Jahre fahren?
 
Ah okay klingt gut. Ja mir ist halt aufgefallen dass kaum welche auf dem Markt ein scheckheft überhaupt haben. Kommt es auch vor, dass manche mit dem M54 problemlos mehrere Jahre fahren?
Hier gibt es so einige die die 300.000 und 400.000 km erreicht haben. Alle 12 Monate oder 10.000 km Ölwechsel, dann hält der ewig. Kurzstrecken vermeiden, ordentlich warm und bei zügigem Fahren ordentlich kalt fahren. Man kann auch sagen, der M54 ist ein Wald- und Wiesenmotor ohne das abfällig zu meinen.

Zum Thema Sound: meiner wurde mit der Serienanlage immer lauter im Laufe der Zeit. Ich bin immer im oberen Drehzahlbereich gefahren, 4.000-6.500 U/min. Der M54 braucht Drehzahl, dann macht der Spaß.

Bin einige Touren mitgefahren und konnte immer mithalten. Wichtig ist ein gut abgestimmtes Fahrwerk und die richtige Reifenwahl. Habe drei verschiedene Marken durchprobiert, hat mich viel Geld gekostet.

Solltest du dich für einen E85 entscheiden, achte darauf ob die Klebelenkung schon beseitigt wurde. Verdeckpumpe sollte auch möglichst schon im Kofferraum sein. Erspart dir unnötige Kosten, wie ich sie in den ersten 2 Jahren nach dem Kauf hatte.
 
Alles gute Motoren, der M54 als auch der N52. Wehwehchen haben die alle, der N52 ist halt die modernere Variante. Lambdageregelt selbst unter Volllast, Valvetronic, beim 2.5si 3 stufiges Schaltsaugrohr. Schwierigkeiten gibt's bei beiden im Bereich Vanos, beim M54 die Einheit selbst, beim N52 kommen ab und an die Magnetventile. Hatte ich bei meinem nach 290.000 km.

Bin damals, als ich meinen gekauft hab, nen 2.5si, nen 3.0i und den 3.0si gefahren, den ich schlussendlich gekauft hab. Nach 9 Jahren würde mir auch ein 2.2i reichen, von der Leistung her sogar der 2.0i. Die Fahrzeuge können in der Regel mehr als der Fahrer und Spaß machen die alle.

Aber, um zurück zu kommen: Bei den 3.0 Litern merkst du den Hubraum, die kommen aus dem Drehzahlkeller heraus besser als die 2.5 Liter. Der 2.5si ist mir dennoch sehr prägend in Erinnerung geblieben, hat der doch obenraus ein wahres Feuerwerk abgebrannt. Vorteil beim N52: Der Drehzahlbegrenzer liegt bei 7.000 Umdrehungen und dort dreht er auch gierig hin.

Fahr die verschiedenen Varianten probe und entscheid dann. Schau dir auch die anderen Ausstattungen an, für mich wurde relativ schnell klar, dass ich M-Sitze haben möchte und mit den Standard Sportsitzen auf Dauer nicht glücklich werde. Dazu noch bin ich über das Hifi Professional im Nachhinein ganz glücklich, ich hab dort ein Einhorn gezogen (wollte kein veraltetes Navi haben).
 
Ich hatte 4 Jahre lang einen E85 M54B25 (60 bis 95000 tkm). Jetzt nach einigen Jahren Abstinenz einen M54B30 mit aktuell 230 tkm.

Service und Wartung mach ich alles selbst; das ist schließlich mein Hobby seit über 45 Jahren...

Der 25er ist eine fantastische Drehorgel, die über Drehzahl unter Zug gehalten werden will. Der Serienauspuff faucht herrlich unaufdringlich.
192 Hüh sind auch bei der Nutzung des ZZZZ als Sportwagen genug.

Das Auto holt seine Kurvengeschwindigkeit aus dem geringen Gewicht, dem tiefen Schwerpunkt und die perfekte Gewichtsverteilung über den Achsen.
Ich fahre selbst auch Motorrad und weiß daher, das er in Nettokurvengeschwindigkeit schneller ist ...
Gutes Fahrwerk (Dämpfer/Federn, leichte Felgen (meine Borbet DB8 GT wiegen 8,1 kg!)) und griffige Reifen sind wichtiger als niedrige Gesamtlaufleistung.

Der 30er, mit 6-Gang-Getriebe schiebt gefühlt souveräner von unten; 4./5.ter Gang sind bei mir quasi unbenutzt.
Die Elastizität des Motors ist überragend - ein großer Sauger eben... Der Bastuck-ESD (vom Voreigner) dröhnt um 2 tmin-1, sonst gefällt er mir.

Beim Beschleunigen ordentlich Gas geben um das Gemisch anzufetten, aber Dauervollgasfahrten vermeiden; dann werden beide Motorvarianten steinalt!
Da ich das Auto grundsätzlich nur offen fahre, fällt mir das leicht; benutze es mittlerweile fast nur noch als "Cruiser".

Wenn ich einen Sportwagen fahren will, nehme ich meinen E-Cupra
 
Wenn ich einen Sportwagen fahren will, nehme ich meinen E-Cupra
Bis dahin alles gut aber der letzte Satz verstört mich. Ernsthaft, einen Cupra als Sportwagen zu betiteln??? Seat ist und bleibt Plastikschrott. Da fahre ich lieber Fahrrad.

Das einzig geniale daran war die Marketingstrategie. Die meisten bringen Cupra mit Seat gar nicht in Verbindung.
 
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