Hi,
hier mal ein Beitrag aus dem Porsche Fan Forum. Ist das so richtig?
Zitat:Vor dem Kauf meines ersten Boxster (ist schon ein paar Jährchen her) war auch der M-Roadster eine Option, eigentlich die letzte realistische. Sonst gab es damals nur noch den S2000 und der ist sehr rasch aus meinen Überlegungen ausgeschieden.
Ich habe am gleichen Tag einen M-Roadster und einen Boxster 2,5 (!) auf den gleichen Strecken getestet. Darunter war ein Kriterium ein zweispuriges Autobahnstück mit einer sehr langgezogenen Kurve, die ich mit beiden jenseits von 200 gefahren bin. Ab ca. 190 ist der M-Roadster an der Hinterachse extrem leicht geworden, wer selbst den Begriff Popometer kennt wird wissen wovon ich spreche. Bei Querfugen hat der Wagen hinten versetzt, dass es nicht besonders lustig zu fahren war. Der Boxster dagegen hatte zwar ein immendes Leistungsmanko (204 vs. 343 PS), ist diese Passage aber mit >220 durchpfeilt, da habe ich bedenkenlos weiter beschleunigt. Wie auf Schienen! Und ich hätte ihn mit zwei Fingern lenken können, beim M-Roadster hast du dagegen ziemlich rudern müssen..
Den M-Roadster hätte ich damals sehr günstig haben können und habe mich trotzdem für den teureren Boxster entschieden. Denn es ist dann nicht beim 2,5 geblieben, sondern ich habe mir gleich einen 2,7 gekauft.
Meine Erfahrungen mit dem M-Roadster sind eigentlich nicht weiter verwunderlich, denn das Fahrwerk wurde seinerzeit für den Basis Z3 mit 140 PS entwickelt (auch wenn die Entwickler sicher schon die 2,8 Liter Machine mitgedacht haben), aber dann unverändert im M-Roadster verwendet (und den hatten sie ursprünglich nicht eingeplant). Ergo - zu starker Motor für zu schwaches Fahrwerk. Für das M Coupe wurde wie gesagt ein neues Fahrwerk entwickelt, weil dieser Wagen nur über Fahrdynamik definiert wurde. Sonst wäre er ein noch größerer Ladenhüter geworden...