Kennt jemand dieses Auto

Arlen

Fahrer
Registriert
27 Januar 2011
Ort
22589 Hamburg
Wagen
BMW Z4 e85 M roadster
Moin moin,

ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem 35is (schwarz / tiefseeblau) mit Pure-White Ausstattung.
Dabei bin ich auf ein Vorführfahrzeug gestoßen: http://suchen.mobile.de/auto-insera...e-navi-xenon-leder-klima-melle/157111545.html

-> Kennt jemand dieses Auto, bzw. hat damit bereits eine Probefahrt gemacht und/oder
hat jemand Erfahrungen mit dem Autohaus?

Generell sind Vorführwagen mit einer Laufleistung bei ~9000 KM ja so eine Sache.

Ausstattung wäre okay für mich, elektrisch verstellbare Sitze und Lordosenstütze brauch ich nicht.
Bei dem 'normalen' HiFi-System bin ich mir nicht sicher, ob man nicht lieber das Professional (Logic7) nehmen sollte.
Da scheiden sich ja auch die Gemüter, so wirklich gut soll das Professional (Logic7) auch nicht klingen.

-> Hat jemand das 'normale' HiFi-System und ist damit total unglücklich?

Viele Grüße!
 
Hi!

Du müsstest den Wagen mal bei BMW konfigurieren um den Listenpreis beziffern zu können. Von diesem Listenpreis kannst Du bei einem Vorführer 35is aktuell mindestens 19% (teils mehr) abziehen. Dann hast du einen Anhaltspunkt.
Mein erster Eindruck ist, dass der Wagen nicht sonderlich ausgestattet ist.

Bei den HiFi-Systemen sind die Meinungen in der tat sehr unterschiedlich - kommt auch auf Deine eigenen Ansprüche an.

Das mit dem Vorführer würde ich generell nicht so tragisch sehen ...

Tim
 
Preislich kommt mir der Händler entgegen... Da liege ich bei ca. -26% zum Listenpreis.
Deswegen ist eher interessant, ob jemand das Auto kennt, bzw. sich das angeschaut hat.

Viele Grüße!
 
Also ich habe vor einer Woche einen Vorführwagen gekauft, wenn auch diesmal keinen BMW. Aber ein Fahrzeug auf Augenhöhe mit dem Zetti. Perfekt ausgestattet. Der Wagen ist 10 Monate alt und hat 14tkm gelaufen. Sieht aus wie neu! Bin auf Listenpreis -36,7% gekommen....LG
 
Kenne zufällig den Händler. Das ist ein ganz normaler seriöser :). Nicht mehr und nicht weniger.

Bei einem Auto mit so wenig KM verstehe ich die Bedenken nicht. Selbst wenn der als Vorführer gelaufen sein sollte: Einfahrzeiten gibt es keine mehr! Und wenn tatsächlich etwas sein sollte gibt es noch jede Menge Garantie.
 
Einfahrzeiten gibt es keine mehr!

dann scheinen die jungs von bmw wohl keine ahnung zu haben &:

bmw schrieb:
Beim Fahren berücksichtigen
Einfahren
Allgemein
Bewegliche Teile sollten sich aufeinander einspielen
können.
Die folgenden Hinweise helfen, eine optimale
Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs
zu erreichen.
Motor und Hinterachsgetriebe
Im jeweiligen Land geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen
beachten.
Bis 2000 km
Mit wechselnden maximalen Drehzahlen und
Geschwindigkeiten fahren:
▷ 4500/min oder 160 km/h.
Vollgas- oder Kick-down-Stellung des Gaspedals
und die Verwendung der Launch Control
grundsätzlich vermeiden.
Ab 2000 km
Drehzahl und Geschwindigkeit können allmählich
gesteigert werden.
 
Ich persönlich kann mir das auch nur schwer vorstellen,
dass die aktuellen Motoren so gar nicht mehr eingefahren werden müssen.
 
Genauso...

Der nette Verkäufer sagt den Probefahrern, denken Sie daran, der Wagen ist neu, bitte nicht gleich Vollgas und die Einfahrvorschriften einhalten. Jaja klar sagt der Probefahrer und nach der zweiten Ecke außerhalb des Sichtfelds des aufklärenden Verkäufers geht es aufs Gas. Man will ja schauen was das Auto so kann.

Ich wollte eigentlich auch einen Vorführer, oder Jahreswagen. Aber zum Glück gab es keine Gelbe... Ein Auto mit soviel Leistung und auch noch mit Ladern würde ich nicht von ahnungslosen Dumpfbacken probefahren lassen.

Und ob ich jetzt 17% auf den Neuwagen bekomme, oder mittlerweile sogar mehr, oder 25-30% auf den Vorführer, bei soviel Geld für einen Haufen Blech, scheiß der Hund drauf, dann neu und genauso wie ich ihn will!
 
Also ich habe vor einer Woche einen Vorführwagen gekauft, wenn auch diesmal keinen BMW. Aber ein Fahrzeug auf Augenhöhe mit dem Zetti. Perfekt ausgestattet. Der Wagen ist 10 Monate alt und hat 14tkm gelaufen. Sieht aus wie neu! Bin auf Listenpreis -36,7% gekommen....LG

Was denn für ein Modell?
 
Das Thema Vorführer hatten wir schon öfter, auch wenn meiner keiner ist sehe ich da keine Probleme. Aktuell kann man zu den 2 Jahren Neuwagen Garantie 3 Jahre dazukaufen, dann hat man 4,5 Jahre Ruhe...

Ob ein normaler Erzbesitzer den Wagen "richtig" einfährt weis doch hinterher auch keiner.

Aber für 54kilo würde ich keinen Gebrauchten nehmen...
 
Man geht halt bei einem 'normalen' Erstbesitzer zumindest davon aus, dass dieser sein Auto möglichst pfleglich behandelt.
Bei den 'Probefahrern' ist man sich da halt nicht so sicher.
Btw. warum regelt sich ein modernes Auto während der Einfahrphase eigentlich nicht automatisch ab?

Ja 54K war zuviel, 45K von privat war zu schnell (innerhalb eines Tages) weg, jetzt liegt das Angebot vom Händler halt dazwischen.
 
54K find Ich persönlich etwas zu hoch, da gibt es günstigere im Netz. Generell sehe ich Vorführwagen immer kritisch. Jeder der sich in einen 340 PS wagen setzt, will sehen wie der voran geht... und da wird der Motor nicht selten in den Begrenzer gedreht. Das muss natürlich alles nichts heißen, aber wenn Ich die Wahl hab dann such Ich mir was anderes.
 
Bei der Laufleistung dürften die meisten Kilometer auf das Konto von Mitarbeitern der Firma gehen. Die bekommen oft die Vorführwagen für Wochenendtouren oder Familienheimfahrten als kleines Bonbon, sofern ihnen kein fester Dienstwagen zusteht. Die bewegen die Autos ganz "normal", denn wer in der Marzipanfabrik arbeitet, hört irgendwann von ganz allein auf zu naschen :) . Die ersten und entscheidenden Kilometer im Leben eines Vorführwagens werden eigentlich immer von einem Mitarbeiter gefahren. Zudem haben wir hier ja gelegentlich Beiträge, in denen User beklagen sie bekämen keine Probefahrten. Eine gewisse Filterfunktion des Handels ist da wohl auch gegeben. Bleibt ein Restrisiko einer unsachgemäßen Behandlung in Einzelfällen. Ob das gleich Folgen hat, sei dahingestellt. Das Risiko eines Material - oder Fertigungsfehlers bei einem Neuwagen dürfte auf ähnlich niedrigem Niveau gegeben sein.
Wer mit einem Vorführer Bauchschmerzen hat, soll es bleiben lassen. Das mindert nur die Freude am Fahren. Wer das nüchterner sieht und ein passendes Angebot findet, kann damit u.U. sparen. Allerdings sollte man immer erst ein Fahrzeug in Wunschkonfiguration als Neuwagen anbieten lassen. Wenn der Vorführer Ausstattungen enthält, die zwar mitgenommen, aber eigentlich nicht gebraucht werden, bekommt man schnell Rabatte auf Dinge, für die man sonst überhaupt nicht gezahlt hätte;). Der "voll ausgestatete" Vorführer ist dann vielleicht nicht mehr günstiger als ein Neuwagen. (Ich hätte damals auf einen Vorführ- oder Jahreswagen 2-3% sparen können, unabhängig von der Ausstattung. Da war die Sache für mich klar, aber das hängt natürlich von der jeweiligen Marktlage ab).
Noch ein Nachtrag: Vorteil eines Vorführwagens ist, dass man den gründlich prüfen kann (Klappern, Quietschen und was sonst so stört) und sich ein eigenes Bild machen kann, ob die eingebaute Beschallungsanlage den eigenen Ansprüchen genügt.
 
Die ersten und entscheidenden Kilometer im Leben eines Vorführwagens werden eigentlich immer von einem Mitarbeiter gefahren.

wer sagt denn sowas? &:

also ich hab auch bei bmw schon vorführer mit 25km aufm tacho in empfang genommen und selbst wenn die wagen schon mehr km drauf hatten, warens selten mehr als 2500 - sprich die teile waren immer noch in der einfahrphase.
dass mitarbeiter "pfleglicher" mit vorführern umgehn halt ich persönlich auch für ein gerücht. setzt dich einfach mal nen tag lang auf den hof von nem autohaus und schau wie dort mit vorführern und kundenautos umgegangen wird ("action" ist da mehr die regel als die ausnahme - gerade bei den "premiummodellen") :w

klar macht da jeder seine eigenen erfahrungen, aber so pauschale aussagen zu treffen ist schon bisschen "naiv"

schlecht muss ein vorführer deswegen natürlich nicht sein - wurde ja schon gesagt, dass es auch nix anderes ist, als bei nem gebrauchten.
 
der Z4is Vorführer den Ich gefahren hab, hatte 50 km runter. Als Ich den zurückgegeben hab meinte der Verkäufer zu mir "der geht schon gut ab"... und erzählte mir dass er am Vorabend auf dem Heimweg einen 911er hinter sich hatte und das der nicht hinter herkam... soviel zum Thema Mitarbeiter von Autohäusern.
 
Also ich entnehme den Hinweisen von BMW, dass es zwei wichitge Sachen beim Einfahren gibt: 1. möglichst oft die Last des Motors wechseln, 2. Vollgas vermeiden.

In der Regel bekommt man, sofern man nicht besonders intensiv darum bittet, den Wagen für "ca. ne halbe Stunde". Die Probefahrt fängt dann erstmal naturgemäß mit Stadtverkehr an, wahrscheinlich fährt man in Richtung Autobahn, dort auf, eine oder zwei Abfahrten später drehen und wieder zurück. So habe ich bislang die meisten meiner Probefahrten (als Fahrer oder Beifahrer) erlebt.

Dadurch hat man den ersten Hinweis schonmal automatisch erfüllt: wechselnde Lasten. Viel besser, als in so einer typischen Probefahrt eh von alleine die Lasten wechseln, kann man es garnicht hinbekommen. Jetzt bleibt halt noch die Frage nach dem Vollgas. Auf der AB wird das sicherlich vorkommen. Wahrscheinlich zwei schnelle Beschlunigungsvorgänge, vielleicht auch einmal Topspeed, aber auch nur, wenn die Autobahn es zulässt. Die Frage ist jetzt, wie schwer das wiegt...

Auf der anderen Seite der Fall, dass ich selber meinen Wagen aus München abhole und anschließend 600km zurück nach Hause fahre: ich würde natürlich Vollgas und Topspeed vermeiden. Dafür könnte ich wohl kaum eine ständig wechselnde Laste gewährleisten, es sei denn ich fahre Abseits der Autobahnen in einem 15 Stunden-trip nach Hause. Auf der AB kann ich zwar mal 110, mal 160 fahren, aber so gut wie bei der Probefahrt durch die Stadt werde ichs nicht hinbekommen. Und seid ganz ehrlich: von wie vielen Menschen erwartet ihr, dass die mit stark wechselndem Tempo oder gar durch die Stadt nach Hause fahren? Ich glaube, das machen Technikfeaks und Autoliebhaber, wie sie hier im Forum vertreten sind, die große Masse der Neuwagenkäufer aber wohl eher nicht.

Fazit: ich glaube, eine 100% korrekte Einfahrphase haben die wenigsten Autos hinter sich, und sei es schlicht aus Unwissenheit. Die Sache mit den wechselnden Lasten kenne ich nur aus dem Forum hier, einen VW-Verkäufer (bei dem meine Mutter schon mehrere Autos gekauft hat) habe ich sowas noch nie sagen gehört. Daher würde ich auch einen Vorführer kaufen.
 
Man geht halt bei einem 'normalen' Erstbesitzer zumindest davon aus, dass dieser sein Auto möglichst pfleglich behandelt.

Pfleglich behandeln wollen ist das Eine (muss aber auch erst mal erfüllt sein), Pfleglich behandeln können ist das Andere.

Beispiel als ich vor ca. 10 Jahren einen Bekannten fragte wie schnell denn sein neuer E46 320d läuft und meine Frage im gleichen Atemzug zurückzog da mir dann einfiel dass er in den erstn 4 Tagen sicher nicht die Einfahrphase hinter sich gebracht hatte.
Sagte er zu mir: "Wieso denn langsam fahren? Der Wagen fährt 2xx km/h. Der Verkäufer sagte zu mir dass die heutigen Motoren so genau gefertigte werden dass ein einfachen nicht mehr nötig ist..."

Ein andere Bekannter hatte seinerzeit ein starken Magneten, der um den Ölfilter passte um auch kleinste Metallspäne im Ölfilter zu halten....

Also: ein normaler Gebrauchter ist relativ.
 
wer sagt denn sowas?
Ich. Aus der Erfahrung mit dem Umbau von Achsantrieben. Für die es sehr viel detaillierte Einfahrhinweise gibt, als es es dem Autokäufer zu beachten zugemutet wird.:) Die Temperaturen, die in den ersten 15 Betriebsminuten erreicht werden treten im weiteren Betrieb, ordnungsgemäße Montage vorausgesetzt, nicht wieder auf. Daher der Hinweis zur freundlichen Beachtung, nach dieser Zeit doch erstmal eine Pause einzulegen, um einer Überhitzung des Öls vorzubeugen. Allgemein ist das nichts anderes, als wenn du dir auf irgendwas ein Ei pellst. Erst kommt in kuzer Zeit die Schale in großen Stücken herunter. Das Abpulen der restlichen Krümel dauert dann verhältnismäßig lange. Im Gegensatz zu den großen Stücken tun die kleinen Krümel aber im Hals nicht mehr so weh, wenn man das Ei voreilig herunterschlingt.
 
Schön zu lesen, dass sich hier einige einen Vorführer gekauft haben oder es nicht so relevant finden wenn es ein Vorführer ist. Wenn ich den Wagen längere Zeit fahren möchte, d.h. zum Beispiel länger als die Neuwagen-Anschluß-Garantie würden ich KEINEN Vorführer kaufen.
 
Also läuft es wie IMMER auf das Bauchgefühl inklusive der dazugehörigen Portion Vertrauen hinaus,
egal ob man sich einen Vorführwagen, Dienstwagen oder Gebrauchten kauft.

Wie es der Zufall so will, habe ich grad heute Morgen ein neues Angebot entdeckt,
welches für mich sogar noch interessanter ausschaut: http://suchen.mobile.de/auto-insera...enlicht-navi-leder-au-würzburg/166739298.html
Macht natürlich die Entscheidung hinsichtlich der Ausstattung einfacher: Einmal mit allem, bitte!

Wobei man sich auch hier fragen könnte: Wie gehen die BMW-Mitarbeiter mit ihren von BMW zur Verfügung gestellten Fahrzeugen/Jahreswagen um
und '0902 SONDERKONTROLLE PRESSEWAGEN' heißt ja nicht zwangsweise, dass die Jungs von Grip oder so damit rumgeheizt sind ;)
 
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