Komisches Motorgeräusch 35i

soso2222

Fahrer
Registriert
8 April 2013
Ort
Kempten
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive35i
Hallo Gemeinde,

mein BMW Z4 mit n54 Motor steht jetzt seit ein paar Monaten in der Garage. Ich habe ihn gestern mal gestartet und ein sehr komisches Geräusch, das definitiv früher nicht da war, wahrgenommen. (Hört sich ein bisschen wie ein Akkubohrer an) Mein BMW- Händler meint, das Geräusch sei normal. Es sind auch keine Fehler gespeichert.
Hört selbst. Was meint ihr?

LG
 
Das klingt ungewöhnlich. Eine Ferndiagnose ist aber nicht möglich. Fahr doch mal eine Weile damit, ob das Geräusch dann verschwindet.
 
Ich kann wegen Saisonkennzeichen erst ab April wieder fahren. Habe aber paar runden im Hof gedreht und das Geräusch ist sehr schnell weggegangen. Im April läuft meine Gebrauchtwagengarantie aus.
Ich weis nicht was ich machen soll :(
 
Erstmal cool bleiben ! Wenn Dein Zetti mehrere Monate gestanden hat, dann kann schon mal kurz ein ungewöhnliches Geräusch auftreten. Das könnte der Keilrippenriemen sein, ein kurzzeitig schwergängiges Nebenaggregat....Ferndiagnosen sind immer schwer. Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann hol Dir doch ein Kurzzeitkennzeichen und fahre zum :) :-) oder/und mache danach eine Bewegungsfahrt. Ich habe auch schon Bammel vor unliebsamen Überraschungen und freue mich zeitgleich tierisch, meinen Zetti pünktlich am 01. März wieder zu starten.( Noch 42 Tage....jippie)
 
Erstmal cool bleiben ! Wenn Dein Zetti mehrere Monate gestanden hat, dann kann schon mal kurz ein ungewöhnliches Geräusch auftreten. Das könnte der Keilrippenriemen sein, ein kurzzeitig schwergängiges Nebenaggregat....Ferndiagnosen sind immer schwer. Wenn Du ganz sicher gehen willst, dann hol Dir doch ein Kurzzeitkennzeichen und fahre zum :) :-) oder/und mache danach eine Bewegungsfahrt. Ich habe auch schon Bammel vor unliebsamen Überraschungen und freue mich zeitgleich tierisch, meinen Zetti pünktlich am 01. März wieder zu starten.( Noch 42 Tage....jippie)
Ich denke auch, dass es mit längeren Stehzeit zusammenhängt. Es hat schon Spass gemacht im Hoff zu fahren. Kann kaum noch erwarten bis zum 1. April. :) :-)
 
Hallo Soso2222,

nach längerer Standzeit ist es ganz normal, daß jegliches, ehemals im Motor verteilte Öl, nach unten abgelaufen ist, und deshalb die Hydro-Stößel den Öldruck neu aufbauen müssen, was einige Motorumdrehungen bzw. bis ca. zu einer Minute andauern kann. Das macht dann ein "hart laufendes, nagelndes" Geräusch und zwar solange, bis der Öldruck wieder stimmt. Achtung: Nicht nach dem Starten gleich bis 3000U/min. hochdrehen, der Motor ist "trocken"! Nur mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl laufen lassen.... Also: Keine Panik, alles ganz normal. Es ist deshalb auch sehr wichtig, vor dem Winterschlaf den Motor unbedingt in kplt. durchgewärmtem Zustand abzustellen, also mindestens 25KM gefahren zu sein und dann nicht mehr zu starten. Es hilft auch, die Ansaugöffnungen und den Auspuff mit ölgetränktem Lappen zu verschließen, die Reifen auf mind. 3 Bar aufzupumpen und andere Arbeiten, das würde jetzt zu weit führen. Früher in Zeiten der mineralischen Öle mußte man auch einen Ölwechsel vor dem Stillegen machen, wegen der vielen Säuren und Benzin im Öl. Dieser "Spätherbst-Motorölwechsel" ist heute nur noch dann sinnvoll, wenn der Ölwechsel sowieso bald anstünde, dann nicht erst bis zum Frühjahr warten! Diese Stilllegungsgeschichten sind mir gut vertraut, da ich einige Oldtimer habe und dies soz. jedes Jahr eine "Ins Bettchen gehen" - Zeremonie darstellt.....

Ciao Runwalt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich warte auch schon das ich losfahren kann mal sehen wie sich dann meiner anhört darf auch am 1 März wieder los , hoffe nur nicht das der Winter doch noch kommt .
 
Hallo Soso2222,

nach längerer Standzeit ist es ganz normal, daß jegliches, ehemals im Motor verteilte Öl, nach unten abgelaufen ist, und deshalb die Hydro-Stößel den Öldruck neu aufbauen müssen, was einige Motorumdrehungen bzw. bis ca. zu einer Minute andauern kann. Das macht dann ein "hart laufendes, nagelndes" Geräusch und zwar solange, bis der Öldruck wieder stimmt. Achtung: Nicht nach dem Starten gleich bis 3000U/min. hochdrehen, der Motor ist "trocken"! Nur mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl laufen lassen.... Also: Keine Panik, alles ganz normal. Es ist deshalb auch sehr wichtig, vor dem Winterschlaf den Motor unbedingt in kplt. durchgewärmtem Zustand abzustellen, also mindestens 25KM gefahren zu sein und dann nicht mehr zu starten. Es hilft auch, die Ansaugöffnungen und den Auspuff mit ölgetränktem Lappen zu verschließen, die Reifen auf mind. 3 Bar aufzupumpen und andere Arbeiten, das würde jetzt zu weit führen. Früher in Zeiten der mineralischen Öle mußte man auch einen Ölwechsel vor dem Stillegen machen, wegen der vielen Säuren und Benzin im Öl. Dieser "Spätherbst-Motorölwechsel" ist heute nur noch dann sinnvoll, wenn der Ölwechsel sowieso bald anstünde, dann nicht erst bis zum Frühjahr warten! Diese Stilllegungsgeschichten sind mir gut vertraut, da ich einige Oldtimer habe und dies soz. jedes Jahr eine "Ins Bettchen gehen" - Zeremonie darstellt.....

Ciao Runwalt
Hallo,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
LG
 
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