Kopfdichtungsschaden am 3.0 Z4 - wer hat Erfahrungen

EXCompact

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11 Februar 2007
Habe mich getraut und mir einen 2003er 3.0i (80.000km) mit Verdacht auf Motorschaden gekauft. Diagnose war dann, dass er auf dem 1. & 2. Zylinger keine Kompression mehr hatte. Nun wird gerade die Kopfdichtung gemacht.
Was aber sehr komisch ist, auf allen 6 Zylindern sind Abdrücke von den Ventilen zu sehen, was aber 100%ig nicht von den aktuell eingebauten Ventilen stammt. Es sind aber keine Spuren zu finden, dass die Ventile erneuert wurden...

Hat schon mal jemand einen 3.0i offen gehabt und hat vielleicht ähnliches gesehen?

Gibt es weitere Erfahrungen mit Kopfdichtungsschäden oder ähnlichem?
Morgen stellt sich heraus, ob der Motor wieder läuft.

Hoffe bald auch unter den Z4 Fahrern zu sein.
 
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Der "muß" aber EXTREM preiswert gewesen sein...:-)
 
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Gibt noch keine Bilder... auch ned vom Motor...
 
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Von einem Kopfdichtungsschaden hat hier imo noch keiner berichtet. Komisch&:
 
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Gibt noch keine Bilder... auch ned vom Motor...
Dann mach mal bitte welche - so ein geöffneter M54 ist in der Tat sehr selten.

Dem M20 haben die doch schon Flügelmuttern verpasst, das wird dem M54 eher nicht passieren.

Glaub ich :X
 
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Gibt doch ein Bild, so sollte man einen Z4 normal nicht bewegen... ;)
 

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Also Fotos vom Motor gibts keine, der ist wieder zusammengebaut.
Aber leider ohne wirklichen Erfolg :g :g :g
Läuft total besch... die ersten 2 Zylinder laufen nicht mit, aber mein Mechaniker und ich sind ratlos ;x Jetzt wird am Montag noch mal die Kompression gemessen, da wir es nur grob mit Druckluft getestet haben, da hat man nichts gemerkt und dann weiß ich keinen Rat mehr.
Vielleicht habt ihr hier ernste und gute Tipps, bitte keine Blöden Sprüche, da hab ich schon genügend hier...
 
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Wenn alle Stricke reißen schau auf der Seite von Alpina vorbei. Da bieten sie fabrikneue 3.0i Ausbau-Motoren zum Spottpreis an, die haben Sie übrig, da der roadster S ja ein komplett anderes Aggregat bekommen hat.
 
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Ich hatte mal einen Schaden an dem 3,0i. Allerdings war der noch im Z3 . Der Motor dürfte der gleich sein. (231PS). Bei mir war eine Entlüftungsbohrung der Kurbelwellengehäuseentlüftung zu. Dadurch hat der Motor Öl in den Ansaugkrümmer hochgezogen. Der Motor qualmte sehr starck und ich habe ihn gleich abgestellt. Noch rechtzeitig wie sich hinterher rausstellte. Als ich den Ölmessstab rauszog kam sofort Öl rausgesprudelt (vom Überdruck). Der Z ging in die Werkstatt. Ich hatte nocheinmal versucht den Motor zustarten. Allerdings drehte er nicht mehr . In der Werkstatt haben sie nur die Zündkerzen rausgedreht und festgestellt, das 2 Zylinder mit Öl gefüllt waren. die haben das Öl abgesaugt , das Entlüftungsventil erneuert und auch beide Katalysatoren. Da diese hin waren weil sie Öl verbrannt hatten. Danach lief der Motor wieder einwandfrei. Wenn ich den Motor noch etwas länger laufen gelassen hätte, wäre das Öl im Zylinder verdichtet worden ( was bei Flüssigkeiten nicht geht).
Die Folge wäre Riss in den Zylinderwänden oder ein Pleullagerbruch gewesen oder ein krummer Kopf.
Das kannst du allerdings erst feststellen, wenn du den Motor komplett zerlegst, Pleullager anschaust und die Zylinderwände inspizierst, den Kopf auf Plan überprüfst.
Zudem bleiben noch defefekte Kolbenringe und eben das ganze Programm. auch wenn die Katalysatoren im Öl stehen , weiss ich nciht wie hoch der Durchsatz dann noch ist. Da hilft nur suchen, oder wie schon vorgeschlagen nach einem anderen Motor Ausschau halten.
Gruss
Dietmar
 
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Hi,

dass Zylinder aufgrund einer defekten Kopfdichtung ausfallen ist unwahrscheinlich. Da liegt ein grösserer Schaden vor. Da stimmt was mit dem Zylinderkopf nicht würde ich sagen. Wo sollen denn die Abdrücke sein - auf den Zylindern &: . Wenn da Abdrücke auf den Kolben sind, dann ist möglicherweise der Kopf mal falsch eingebaut gewesen. Wenn die Ventile auf den Kolben aufgeschlagen haben, ist der Kopf hin. Vielleicht haben auch die Pleuellager was abbekommen.

Gruß Ralf
 
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