Kosmetischer Totalschaden dank unfähigen Malerbetrieb

ratm2309

Testfahrer
Registriert
10 August 2010
Hallo zusammen,
Ich war letztes Wochenende mit einem anderem Auto unterwegs und hatte daher meinen ZZZZ vor dem Haus auf dem angemieteten Stellplatz geparkt. Als ich wiederkam, dachte ich ich seh nicht richtig. Der komplette Wagen war mit weissem Farbnebel bedeckt. Nach etwas nachforschen fand ich heraus, dass an dem Haus nebenan von einer Malerfirma eine verkleidete Wand lackiert wurde.
Jedenfalls ist wirklich alles (gesammte Karosserie, Scheinwerfer, Scheiben...) mit weissen Farbpukten bedeckt, was man auf tiefseeblau auch noch sehr gut sieht.
Mittlerweile habe ich herausgefunden, welche Firma das verbrochen hat und habe auch deren Zusage, dass der Schaden reguliert wird. Ich befuerchte nun, dass ich mit einer nicht optimalen Loesung abgespeist werde.
Was macht man in solch einem Fall? Die meinten, dass wird poliert. Kann das dem Lack bei so hartknaeckiger Farbe nicht Schaden? Ich habe keine Lust, dass die mir die Hälfte vom Klarlack runterholen.
An einem A5 der direkt daneben stand hat sich schon einer von der Malerfirma stundenlang mit irgendwelchen Lösungsmitteln oder so versucht. Dabei hat er die Farbe nichtmal von der Scheibe abbekommen. ich habe mL vorsichtig einen von den Punkten mit dem Fingernagel entfernt, da scheint nichts zurück zu bleiben.
Hat jemand Erfahrung mit Schäden durch Farbe oder kann mir sagen, ob das ohne Wertverlust gereinigt werden kann?
Vielen Dank und Gruesse
Matthias
 
Das ist ein Versicherungsschaden, geh zu einem Lackierer deines Vertrauens und lass dir einen Kostenvoranschlag machen, reiche den bei der Versicherung ein und lass dir den Betrag freigeben. Auf keinen Fall solltest du da einen von der Verursacherfirma ran lassen. Ganz wichtig, dokumentiere alles mit Fotos und schriftlich!
Viel Glück!
 
Vielleicht gleich noch dazu:
Kann mir jemand einen guten Lackspezialisten im Raum Frankfurt empfehlen?
 
Bin zwar aus der Nähe von FFM, aber da möchte ich lieber niemand empfehlen. ich hab zwar jemand der nebenbei mal kleinigkeiten machen kann, aber so große Sachen...
 
Haben Sie beim Wagen meiner Mutter auch geschafft. Sie hat es nie machen lassen, aber man konnte es in den 3 Jahren - bei Langeweile oder im Stau - mit dem Fingernagel entfernen. Schäden blieben keine. Vor Leasing-Rückgabe poliert, ist kein Problem, die Farbe löst sich einfach ohne Rückstand. Kopf hoch ;)
 
Hallo,

versuche es mal mit Reinigungsknete. Das Zeug ist wirklich gut, wirkt Wunder. Der Vorteil ist, es wird kein Lack abgetragen.
 
Hallo,

versuche es mal mit Reinigungsknete. Das Zeug ist wirklich gut, wirkt Wunder. Der Vorteil ist, es wird kein Lack abgetragen.
Da bist Du bei einem total versauten Wagen aber ein paar Tage dran. Anschließend müsste noch alles versiegelt werden. Da es ein Versicherungsschaden ist, würde ich die Profis ranlassen.
 
Da bist Du bei einem total versauten Wagen aber ein paar Tage dran. Anschließend müsste noch alles versiegelt werden. Da es ein Versicherungsschaden ist, würde ich die Profis ranlassen.

richtig....denke nicht mal daß die kiste zum lackierer muß.
ab zum aufbereiter - kostenvoranschlag geben lassen und reparaturfreigabe abwarten und kurz vorm winter hast dann ein perfekt aufbereitetes und versiegeltes auto...
 
Ich kenne solche Schäden zu genüge, da ich selber im einem Betrieb für Bauwerksinstandsetzung arbeite (bin Baufachwirt). Leider kommt so etwas immer wieder mal vor.
Der Farbnebel konnte aber jedes Mal mit mehr oder minder großem Aufwand entfernt werden.
Ob und womit sich die Farbe bzw. der Lack entfernen lässt, wissen die Maler selbst am besten, denn die kenne die Materialien.
Die meisten Materialien sind heute lösemittelfrei, d.h. der Autolack wird nicht angelöst.
Es wäre gut zu wissen, um was für ein Material es sich handelt.
Wir hatten schon öfters Geschädigte, die der Meinung waren, ihr Fahrzeug müsse aufgrund des Schadens neu lackiert werden.
Unsere Versicherung schickte dann einen Gutachter und jedes Mal, wurde festgestellt, dass sich das Ganze rückstandlos entfernen lässt.
Und mehr als die Rechnung vom Aufbereiter zahlt die Versicherung in diesem Fall dann nicht.
 
Die Restwachsschicht sollte schlimmeres verhindert haben. Aber ein paar Stunden kostet das schon, bis alles abgetragen, poliert und wieder versiegelt ist.
 
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