Lack"arbeit" - Reklamation BMW

jeriko

macht Rennlizenz
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25 Februar 2009
Hallo Community,

ich habe heute unseren Zweitwagen, einen E85 von BMW nach Unfallschaden, zurück erhalten. Unter anderem wurde die Motorhaube lackiert.

Ich dachte mich trifft der Schlag, als ich mal bei "guten" Lichtverhältnissen auf den Lack schaute. Der Zustand ist doch nicht normal. Total verkratzt und irgendein "Sprühnebel" auf der Haube an mehreren Stellen; vielleicht gibt es einen Experten der mehr dazu sagen kann.

Mit einer Kamera war das jetzt auch nur schwer einzufangen. Unter direktem Sonnenlicht habe ich auf jeden Fall noch Hologramme...

Reklamation leite ich morgen in die Wege.

Viele Grüße
 

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Die werden wohl "nur" großflächig mit Paste und Politur arbeiten. Und wenn sie Glück haben war es nur im Klarlack. Dann ist aber leider schon wieder etwas Puffer (Klarlackdicke) aufgebraucht.
Lackieren die selbst oder wird das outgesourced?
 
Wohl outgesoured.

War eben nochmal gucken... Ich fass es irgendwie nicht.

10.000 EUR war laut Gutachten der Schaden...
 

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Da hat sich wohl wer nach der Rückkehr vom Lacker gedacht, den schießen wir noch durch die kostenlose Waschanlage, damit der Kunde sich freut. Und der Lack war halt nicht ausgehärtet...und das hat man dann noch schnell mit der Poliermaschine „korrigieren“ wollen. So zumindest könnte ich mir das erklären.
 
Hallo

hatte auch erst kürzlich einen Wagen von Lackierer abgeholt (kleiner Schwellerschaden ausgebessert) aber es war großflächig Sprühnebel vorhanden. Der Lackiere gab dann nach der Reklamation zu, "möglicherweise", bei der Abdeckung des Fz etwas "sorglos" gewesen zu sein.
Leider gibt es nicht mehr viele gute Lackierer, oder die sind hoffnungslos ausgebucht.
Aber in deinem Fall, muss das alles nochmal neu gemacht werden, da hilft kein Nachbessern
 
Man kann durchaus als Vertragshändler mal einen nagelneuen Polo ausliefern, der einen Lackschaden hat. Den verschweigt man dem Kunden gegenüber, obwohl man davon wußte. Ist ja auf dem Händlerhof passiert...ok, geschenkt.

Dann bringt man den Wagen zum Lacker, der die Stelle in mittlerer Art und Güte repariert, dabei den gesamten Wagen mit Filler einnebelt, der fühlte sich an wie Schleifpapier.

Dann versucht man, den Filler runterzupolieren und versaut den gesamten Lack des ganzen Autos.

Dann lässt man den ganzen Wagen neu lackieren, allerdings ohne vorher alles fachgerecht zerlegt zu haben. Ankleben der Anbauteile reicht ja wohl. So eine klassische Kiesplatzhändlerlackierung wie in den 90ern eben.

Dann gibt man den Wagen dem Kunden und verweigert sämtliche Verhandlungen. Er ist ja ganz neu und der Lack noch viel neuer!

Und dann wundert man sich, warum man sich vor Gericht sieht und dort vom Richter gefaltet wird.

Kein kleiner VW-Händler, ein Marktführer!
 
Ich habe reklamiert und soll den Wagen in 14 Tagen nochmal für einen Tag abgeben.

"Der Lack müsse noch aushärten"

Ich denke, die gehen mit einer Maschine drüber. Ich habe Zweifel, ob das hilft...
 
Leider (fast) standard...

Wenn er die Reklamation annimmt bleibt zu hoffen das er besser macht. Oft wird verschlimmbessert.
Wenn jemand gut polieren kann ist das Thema in 2 Std. fertig... ob sich ein Lackierer die Zeit nimmt bleibt abzuwarten.

Ich wäre vermutlich (erneut) heiser geworden nach der Annahme :roflmao:
 
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