Netzwerkschrank zusammen stellen

@Bummler: 30-35 Anschlüsse sind aber schon ne Ansage privat, würde ich sagen. :thumbsup:

@MM13: Ok, also eher nichts wo man ohne entsprechenden Großhändler o.Ä. ran kommt. Wenn ich sowas brauche, dann ist es am besten halt auch schon gestern erledigt. Dadurch, dass es aber nur selten vorkommt, hab ich da kein Zugriff auf spezialisierte Großhändler und muss entsprechend mit dem klar kommen, was so am Endkunden Markt verfügbar ist.
 
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Schau mal bei 19power.de nach Schränken und Zubehör. Die sind ok und nicht zu teuer.

Patchfelder oder Dosen nehme ich auch häufig ebenfalls Digitus.

Switche würde ich Netgear, D-Link oder Lancom nehmen. Je nach Anwendung und Geldbeutel.

W-LAN ist UniFi echt klasse, gerade wenn man mehrere Access Points benötigt.

NAS empfehle ich immer Synology.
 
Ich würde gleich komplett auf Unifi bzw. Ubiquiti setzen, wenn eh auch WLAN und Kameras geplant sind. Mittlerweile haben die ja auch Wifi 6 Accesspoints im Angebot, meine ich. So hat man da schon mal alles aus einem Guss. Finde ich ganz angenehm, wenn man das ganze Netzwerk über einen Controller verwalten kann. Router bieten die ja auch an. Also Router könnte man dann das Unifi Security Gateway nutzen.
 
Die meisten Komponenten hängen jetzt am Ende dann aber doch an einem der 6 WLAN-Repeater, das hätte ich bei der ursprünglichen Planung nie gedacht. 80 Prozent der Netzwerkdosen sind entsprechend ungenutzt.
vor 3 Jahren im Neubau von meinem Sohn sämtliche bewohnbaren Zimmer mit Netzwerk und Antennendosen ausgestattet. Natürlich keine Billigware sondern nur Markenhersteller wie z.B. Kabel von Lapp usw. Und was ist das Ende vom Lied, Fernsehen und Kommunikation bei den Kids und auch bei den Alten via Tablet und Handy und die hängen an zwei zentralen im Haus verteilten Repeatern und der Fritzbox. Nur der Fernseher im Wohnzimmer hängt am Kabel, Netzwerk und Antennendosen in den anderen Zimmern sind unbenutzt, somit eine Fehlinvestition auch wenn hier nur die Materialkosten angefallen sind. Bei einer Installation durch einen Fachbetrieb wären die Kosten nochmals deutlich höher ausgefallen.
Im Privatbereich sollte man es sich bei den heutigen Baupreisen sehr genau überlegen was wirklich gebraucht wird. Als Vorsichtsmaßnahme sind vielleicht ein paar Lehrrohre intelligent verlegt und mit Zugdraht versehen wesentlich kostengünstiger, dann kann man ja bei Bedarf noch nachrüsten !
 
Genau das war auch mein Gedanke. Ich habe allerdings kein Leerrohr verlegt weil mir das im Detail doch zu aufwändig war. Ich habe CAT7 Kabel in jedes Zimmer gelegt. Da bekommt man im Zweifel alles drüber was man braucht und ich werde in meinem leben keine Anwendung haben bei der die mögliche Übertragungsrate von CAT7 nicht ausreichend ist.

Fernseh schauen wir sowieso nicht, entsprechend habe ich dazu auch keinerlei Infrastruktur vorgesehen, in keinem Zimmer. Für andere Leute würde ich heute aber auch da sagen 1x SAT aufs Dach und dann alles per Netzwerk verteilen wenn Bedarf besteht. Strategisch gut erreichbare Geräte und sinnvoll platzierte Accesspoints finde ich heute wichtiger als ne Netzwerkdose in jedem Raum.
Übrigens gilt auch hier: das billige Netzwerkkabel von Ebay taugt wenn man die Biegeradien nicht zu eng wählt.
 
Das Unifi Security Gateway und auch einen kleinen Unifi Switch habe ich bei mir zum Testen im Einsatz.
Ist ganz nett und sehr informativ, werde es aber nicht beim Kunden einsetzen. Ist eher Spielerei.

Bleibe dann doch eher bei Lancom Routern, oder wenn es günstig sein muss eben einer Fritzbox.
 
Ich denke das ist auch eine Typfrage, wie man da drauf ist bzgl. des Bedarfs an Netzwerkdosen oder wie viel Leistung man braucht. Ich würde stationäre Geräte immer versuchen per Kabel anzubinden. Sprich Drucker, PC und/oder Monitore für Laptops mit Netzwerkport, TVs, Konsolen, Mediaplayer, ...
Vielen ist das relativ egal, meine Schwester hat in ihrer Wohnung bspw. in fast allen Zimmern Netzwerkdosen, die auch gut erreichbar wären, die meisten sind trotzdem ungenutzt, weils ja auch über WLAN funktioniert. Klar, rein zum trivialen Surfen reicht das, wenn man keine großen Datenmengen (intern) verschiebt. Tut man das, merkt man den Unterschied eben doch. Aber wie viele Leute tun das schon, außer uns paar Freaks?

@schulz0507: Ich bin ich einer Zeit auf Unifi umgestiegen, als es bei AVM noch lang kein Mesh gab, da wars mir einfach nur lästig mit den verschiedenen Webinterfaces je Gerät rumzuhampeln, wenn eine größere Fläche abgedeckt werden muss. Noch dazu finde ich die Steckergeräte eher so suboptimal. Prinzipiell ist es mit Mesh jetzt aber durchaus wieder ordentlich nutzbar. Bleibe trotzdem bei Unifi, wenn ein einziger Router als AP nicht mehr ausreicht, mir sagt das Gesamtpaket mehr zu. Lancom ka, kenne ich mich nicht mit aus. Die Zeiten sich aus Spaß an der Freude mit Systemen zu befassen, die das gleiche tun, obwohl ich schon eine funktionierende Lösung habe, sind bei mir langsam vorbei. :rolleyes:
 
wenn man keine großen Datenmengen (intern) verschiebt.
Hach, waren das noch Zeiten als ich noch regelmäßig Rechner hier hatte zur Reparatur oder Upgrade... Da habe ich oft mehrere Platten übers Netzwerk gespiegelt. Damals, als Gigabit im SOHO Bereich noch quasi unbezahlbar war, die Platten der Kundenrechner noch langsamer als das LAN... Ich werde alt 🙈
 
Gute Frage. zugegeben ich bin da recht genügsam oder verwöhnt, kann man sehen wie man will. Hab seit Jahren VDSL50, reicht mir völlig aus. Weder mit Telekom, noch 1&1 Probleme gehabt. Klar, mehr ist immer besser, aber ich hab lieber eine langsamere und dafür stabiles Verbindung (VDSL) als eine auf super schnelle, aber dafür instabile, Verbindung (TV Kabel je nach Knotenpunkt).
 
Mittlerweile steht mein Netzwerkschrank. Folgendes Equipment ist es geworden:

  • Digitus Netzwerkschrank 19 Zoll 12HE
  • Metz Keystone Module
  • Fritzbox 7490 (hatte ich schon)
  • Synology Server
  • Switch Unifi 24POE
  • Im EG: 2x Access Points: Unifi 6 Pro
  • IM OG: 2x AVM Repeater 1750 (ebenfalls als Access Point) - hatte ich ebenfalls schon

Bisheriges Resumee:
Der Switch ist super, einfach einzurichten, läuft und ist sehr leise.

Enttäuscht bin ich etwas von den beiden Unifi Acces Points. Ich habe das Gefühl, dass die Reichweite deultich geringer als meine alten 1750er von AVM ist.
Tatsächlich wählen sich manche Geräte lieber aktuell lieber im OG als im EG ein, obwohl sich die Geräte im EG befinden. Das hat sich gebesssert, nachdem ich den zweiten Unifi Access Point in Betrieb genommen habe. Aber die Reichweite ist aktuell nicht zufriedenstellend.

Ich habe mir deswegen zum Vergleich eben den AVM 3000 AX bestellt und werde die Tagen mal die Reichweite zu dem Unifi 6 Pro testen.

Was für die Unifi Point spricht, ist das cleane Design, POE und das sie an der Wand aufgehoben sind.
 
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