Neuer Chevrolet Camaro

das cabrio gefällt mir von der optik her weniger. aber das camaro coupé ist genial und richtig böse :b. trifft übrigens auch beim mustang zu. irgendwie sehen die offenen versionen dieser US muscle cars "verweichlicht" aus.

viele grüße
rolf
 
Das Schlimme ist nur: So gut die Ami-Autos auch aussehen mögen, sind sie für den sportlich ambitionierten Fahrer hier in unseren Gefilden eigentlich nichts Anderes, als ein Show-Car. Der sportliche Eindruck kann mit der zu erfahrenden Realität leider nicht mithalten.
 
Das Schlimme ist nur: So gut die Ami-Autos auch aussehen mögen, sind sie für den sportlich ambitionierten Fahrer hier in unseren Gefilden eigentlich nichts Anderes, als ein Show-Car. Der sportliche Eindruck kann mit der zu erfahrenden Realität leider nicht mithalten.

Leider korrekt. Ein Freund fährt nen Mustang, den er für die nordschleife umbauen wollte. Nachdem er sich informiert hat, hat er für die nordschleife nen E36 M3 gekauft und lässt den Mustang Serie.

Mustang, Mustang Cabrio und camaro Cabrio gefallen mir übrigens nicht, das camaro coupe hingegen sieht Mega geil aus. Steht bei mir in München ein oranges mit rallyestreifen ne querstraße entfernt. Das sieht richtig geil aus, der klang ist auch phänomenal.
 
Woran liegt das eigentlich das die Ami Muscle Cars "technisch" bzw. von der Fahrdynamik nicht zu gebrauchen sind!?

Weil die Fahrzeuge in erster Linie für den heimischen Markt entwickelt worden sind. Jeder, der einmal in den USA oder Kanada war, weiß, dass es schon etwas Mut erfordert, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von max. 120 km/h zu überschreiten. Somit wird an Fahrdynamik kein Anspruch gestellt. Vielmehr stehen Klang und Komfort an den vorderen Plätzen des Lastenheftes bei der Entwicklung.
 
Make it simple and affordable.Das es gut funktioniert sieht man an der Corvette und auch ein Mustang ist mit ganz wenig Aufwand für den Hobbyracer streckentauglich zu machen.Nur an die Innenmaterialien darf man nicht allzu grosse Ansprüche stellen.Dafür sind die Kisten aber günstig und ein Sattler kriegt gegen entsprechendes Geld auch etwas Schönes hin.
 
Das Schlimme ist nur: So gut die Ami-Autos auch aussehen mögen, sind sie für den sportlich ambitionierten Fahrer hier in unseren Gefilden eigentlich nichts Anderes, als ein Show-Car. Der sportliche Eindruck kann mit der zu erfahrenden Realität leider nicht mithalten.

Das mag auch stimmen, aber hast du mal in einem Camaro drin gesessen?

Du wirst einen schlag bekommen, von wohlfühlen und edel wie bei bmw ist das weit entfernt...

Ich war damals arg enttäuscht.

Gefahren bin ich allerdings damals nicht
 
Die ganzen Ami Kisten gehen gar nicht. Viel zu hoher Verbrauch, und dafür recht bescheidene Fahrleistungen, die querbeschleunigumg entspricht die der eines rollators.
Lediglich die Doge Viper oder die Corvette C6 sind da brauchbar.
Alles andere ist nur fürs cruisen um die Eisdiele geeignet.
 
das camaro coupé kostet als V8 mit deutlich > 400 PS und vielen serienmäßigen extras gerade mal 39k :t

ob die performance der eines rollators entspricht, halte ich für übertrieben. sicherlich darf man sich angesichts der hohen unterhaltskosten nicht allein vom grundpreis blenden lassen. aber das design des camaro coupé hat was. ich bin sogar der meinung, dass die neuinterpretation des camaro coupé besser gelungen ist als die des ford mustang. liegt vielleicht auch daran, dass der alte ford mustang fastback (bitte in "bullit-dunkelgrün") eine design-ikone ist und nur verschlimmbessert werden kann.
 
Nun,das Cabrio schaut nicht so toll aus,aber das Coupé macht schon etwas her.Vergessen sollte man dabei nicht,solch Muscle-Cars sind eher für die 1/4 Mile gedacht,gemütlich Cruisen und nicht unbedingt für Rundstreckenrennen.Daher finde ich sie zu Cruisen und mal ordentliche Beschleunigung schon ganz gelungen.Auch sind zum Teil Fahrzeuge mit über 400PS für unter 39.000 Euro ein echt guter Preis.Da kann man auch nicht sehr viel an Qualität und Materialanmutung verlangen.Letzteres beziehe ich in gewissem Maße auch mal auf den Z4.:X
Ist ja auch Made in USA.
 
das camaro coupé kostet als V8 mit deutlich > 400 PS und vielen serienmäßigen extras gerade mal 39k :t ....

Und in den USA 34k US$. Da wundert man sich nicht, dass da so viele herumfagren. Wodurch der Exportaufschlag begründet sein soll ist mal wieder ein Rätsel, zumal wenn man hier Marktanteile gewinnen möchte.

Und btw, so schlecht wie getan wird fahren die Dinger auch nicht. Für normale bis zügige Herumfahren hierzulande ist das Fahrwerk vollkommen in Ordnung. Jeder Audi mit Frontantrieb liegt schlechter.
 
Woran liegt das eigentlich das die Ami Muscle Cars "technisch" bzw. von der Fahrdynamik nicht zu gebrauchen sind!?

Wie einer meiner Vorredner schon geschrieben hat ist das sicherlich einfach eine andere Kultur. Während in den USA die 1/4 Milen Rennen sehr beliebt sind (also so schnell es geht einfach gerade aus) brauchst kein super Fahrwerk, um um die Kurven zu räubern, was bei uns viel beliebter ist. Blattfedern lassen grüßen. Bei den Weiten, die die teilweise haben, gelten Komfort (Tempomat, bequeme Sitze, Klima) und großer Hub (Elastizität), um schaltfaul an Trailern vorbei zu kommen. Darüber hinaus gilt Tempolimit - ich glaube Montana bildet da noch ne Aussnahme (&:)..
 
Und was genau müsste man machen/ändern etc. um den Camaro (als Bsp.) auf ein "deutsches" Sportwagenniveau zu befördern?
Liegt das nur am Fahrwerk? Oder steckt da wesentlich mehr hinter?
 
Also zumindest der Dodge Charger basiert auf dem Unterbau der uralten E-Klasse (W210), die ab 1995 gebaut wurde. Es ist halt ne gemütliche Langstreckenkutsche mit großem Motor und bösem Blick.

Bin aber grade zurück aus den USA und muss sagen, mehr braucht man dort auch einfach nicht. Es geht einfach stundenlang auf superbreiten, hervorragend in Stand gehaltenen Autobahnen mit maximal 65 Meilen pro Stunde geradeaus. Ab 20 Meilen zu schnell gehts mit Freiheitsstrafen los. Dort würde ich mir auch keinen echten Sportwagen antun.

Auch spielt dort Aerodynamik aufgund des Tempolimits kaum eine Rolle. Der für den Amimarkt entwickelte Opel GT fährt beispielsweise mit 265 PS grad mal 229 km/h.
 
Hallo zusammen,
optisch finde ich die Muscle-cars ganz ansprechend. Auch der Preis relativiert vieles.

Aufgrund der doch eher mässigen Innenraumqualität, die im Gegensatz zur äußeren sehr guten Optik steht, kommen mir die Fahrzeuge doch oft wie Poser vor (bitte nich als Angriff verstehen). Hier ist anscheinend der Schein wichtiger als das Sein. 6 Liter Hubraum, >400PS und Fahrleistungen die einen Golf R oder ähnliche Fahrzeuge nicht übertreffen. Trotz horrendem Spritkonsum.
Auch wenn die Fahrzeuge angeblich für 1/4 Mile Rennen gebaut wurden haben sie es doch, zumindest ungetunt, gegen Nicht-Amis gleicher Preisklasse schwer.

Ausnehmen möchte ich hier die Corvette die mittlerweile sicherlich konkurrenzfähig geworden ist.Auch der Innenraum ist mittlerweile akzeptabel.
 
Hallo zusammen,
optisch finde ich die Muscle-cars ganz ansprechend. Auch der Preis relativiert vieles.

Aufgrund der doch eher mässigen Innenraumqualität, die im Gegensatz zur äußeren sehr guten Optik steht, kommen mir die Fahrzeuge doch oft wie Poser vor (bitte nich als Angriff verstehen). Hier ist anscheinend der Schein wichtiger als das Sein. 6 Liter Hubraum, >400PS und Fahrleistungen die einen Golf R oder ähnliche Fahrzeuge nicht übertreffen. Trotz horrendem Spritkonsum.
Auch wenn die Fahrzeuge angeblich für 1/4 Mile Rennen gebaut wurden haben sie es doch, zumindest ungetunt, gegen Nicht-Amis gleicher Preisklasse schwer.

Ausnehmen möchte ich hier die Corvette die mittlerweile sicherlich konkurrenzfähig geworden ist.Auch der Innenraum ist mittlerweile akzeptabel.

Was heisst hier mittlerweile? Die Corvette C5 (Face fährt die beim A-Team) war, als sie heraus kam (1983?), das Auto mit der grösst möglichen Querbeschleunigung. Mit einer C5, obwohl getunt, wurde das erste mal die 400km/h Marke mit einem road leagel Car geknackt.
 
Man muss halt auch die unterschiedlichen Mentalitäten von Amerikanern und Europäern berücksichtigen. Die Amis sind halt Machertypen. Notfalls wird ne Flex genommen und nen Gurtschlitz in die Verkleidung gesägt, wenn einer benötigt wird. Und wenn viel PS gebraucht werden, wird der Motor eben einfach doppelt so groß gebaut und gut is. Wo Strom gebraucht wird, wird eben quer durch den Garten nen Kabel gezogen und durch die Schlafzimmerwand gebohrt, da wird nicht groß alles schön sortiert in Kabelkanälen versteckt. Selbst hochpreisige Luxusarpartements an der Upper East Side in Manhatten haben nen riesigen, verosteten Wärmetauscher der Klimaanlage vor der Wohnzimmerscheibe. Funktioniert halt, werden sie sagen wenn man sie fragt warum.

Wir deutschen legen mehr Wert auf Ästhetik, oder eben auf eine andere Art von Ästhetik. Das spiegelt sich auch im Innenraum von Autos wieder. Man kann den Amikutschen nicht nachsagen, dass denen irgendwas Wesentliches im Innenraum fehlen würde, es sieht halt teilweise nur nicht so filigran aus.

Wahrscheinlich bemerken die Amerikaner die Details, die uns stören, nichtmal und lästern darüber, wie viel Geld man hier für ein Auto mit 400 PS ausgeben muss. Die werden sicher sagen "kein Wunder, wenn man so viel Schnickschnack in unwichtige Elemente wie belederte Amaturenbretter steckt".

Was nun besser ist ist Geschmacksache, und der Geschmack ist deutlich unterschiedlich. Achtet doch mal auf die Inneneinrichtung in diversen amerikanischen Fernsehserien. Von olivgrünen Türen bis hin zu rosafarbenen Tapeten (oder noch besser: beides in Kombination) ist dort nichts so, wie es hier in Deutschland wäre. Von daher ist es schwierig, Autos unter Ästhetikgesichtspunkten zu bewerten.
 
Naja, der E85 ist auch kein Ruhmesblatt der Innenraumqualität. Wer einen E85 fährt wird diesbzgl. bei einem der neuen Camaros, Mustangs, Challengers auch nicht mehr Anlaß zur Kritik finden.
 
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