Neuer Störfall im AKW?

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Andreazzz

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Im AKW Krümmel mussten erneut die Techniker anrücken, die Toilette war verstopft!

Nun mal im Ernst: Wie viele Trafos sind wohl in den letzten Jahren in den umweltfreundlichen Kohlekraftwerken hochgegangen und keiner hat´s mitgekriegt?

Andreas
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Etwas so sensibles wie ein KKW gehört mMn nicht in private Betreiberhand.
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Etwas so sensibles wie ein KKW gehört mMn nicht in private Betreiberhand.


Glaubst Du denn in staatlicher Hand wär's anders (etwa besser)?

Grundsätzlich wird man wohl erst in einigen Jahren erkennen, was man mit der Aufgabe der nuklearen Stromerzeugung (speziell in Deutschland und Österreich) dem Klimaschutz für einen Bärendienst erwiesen hat.

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AW: Neuer Störfall im AKW?

Grundsätzlich wird man wohl erst in einigen Jahren erkennen, was man mit der Aufgabe der nuklearen Stromerzeugung (speziell in Deutschland und Österreich) dem Klimaschutz für einen Bärendienst erwiesen hat.

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Stimmt!
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Grundsätzlich wird man wohl erst in einigen Jahren erkennen, was man mit der Aufgabe der nuklearen Stromerzeugung (speziell in Deutschland und Österreich) dem Klimaschutz für einen Bärendienst erwiesen hat.

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Das she ich auch so, aber bei der Kernkraft und deren Nutzung stellt sich noch ein andere, auch wichtige Frage. Wie lange ist nutzbares Material für KKWe vorhanden? Wie beim Öl? Weiss das jemand?
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

2070

http://www.bau-energiekonzepte.de/news/uranvorkommen-weltweit-bis-2070-erschoepft.html

... schaue ich mal 60 Jahre in die Verganenheit und was es dort für Erdölprognosen gab ... &:

1950? ... nix ...

Einfach mal nach "Ölkrise 1973" recherchieren. Wenn man sich die weitere Entwicklung der Ölförderung und die immer neuen Pekoil-Prognosen und das Ende des Erdöls anschaut, wird man feststellen, dass das total absurd ist.

Ich halte Strom aus Kernkraftwerken für die absolut umweltfreundlichste Stromgewinnung und diese Art der Stromgewinnung benötigen wir noch ein bisschen, bis riesige Solarkraftwerke die Wüste abschatten, die diese dann wirtschaftlich nutzbar machen und man kann sie dann auch effektiv begrünen.
Das dürfte um 2020 herum sein.

Ich sehe keine Zukunft im Zupflastern von großen Landflächen mit Windkraftanlagen - bald kommen die Ökos und bahren "abgeschossene" Schwäne symbolisch auf :X

Meiner Ansicht nach wird das Öl und die Kernkraft uns locker in das Jahr 2040 tragen wo wir dann erleben dürfen, wie das erste Fusionskraftwerk ans Netz geht und mehrere alte Atomkraftwerke in Rente schicken wird.

Die Folgefusionskraftwerke werden technisch immer ausgefeilter und am Ende werden wir den Wasserstoff nach Helium fusionieren. Wasserstoff haben wir quasi unbegrenzt in den Meeren rumschwimmen und das erzeugte Helium lassen wir einfach in die Atmosphäre raus.

Wir haben dann alle so lustige Mickeymaus-Stimmen.

Das wird lustig :t
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

da kann man dem lieben frank nur zustimmen ... aber das ist halt bei den ökos wie bei vielen sozis. die ideen sind schön und gut, und man muss ihnen eh ein gutes herz zusprechen, aber immer nur sagen was alles gehen muss und nicht so gehen darf ohne lösungen zu präsentieren bringt eben (leider) nichts ...

schön wärs wenn wir überhaupt keine atomkraftwerke oder kraftwerke generell brauchen ... aber das spielts halt nicht, und man muss das beste daraus machen - und das sind imho im moment auch mit abstand atomkraftwerke. allein wenn man sich mal die effizienz anschaut...
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Glaubst Du denn in staatlicher Hand wär's anders (etwa besser)?


Der Herr Gabriel war bei einem Geothermie-Projekt in unserer Gemeinde Anfang des Jahres zu Besuch. Die Genossen verkauften den Besuch in der heimischen Presse wirklich gut. Ein paar Worte hier, ein paar Worte da, der Wahlkampf rückt ja immer näher, ein paar Worte zur Kernkraft und dem Umweltschutz, das war´s. Und schon rückte der ganze Tross wieder in Ihren dicken Schlitten ab gen Berlin.
Was der Besuch gebracht hat, erschließt sich mir bis heute nicht.
Als fader Beigeschmack der Veranstaltung bleibt mir das Aufstellen des riesigen Stromerzeugers auf einem Sattelschlepper des heimischen Stromversorgers in Erinnerung, zur Spannungsversorgung der Heizlüfter, die man dort aufgestellt hatte, damit sich unsere Politprominenz nicht den Ar... verkühlt :j .
Die Veranstaltung fand in einem alten Grubengebäude statt, in dem nicht mehr eine einzige Fensterscheibe ganz ist und Teile vom Dach komplett fehlen. Wirklich eine Meisterleistung in Sachen Umweltschutz und absolut kontraproduktiv.


Andreas
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Der Herr Gabriel war bei einem Geothermie-Projekt in unserer Gemeinde Anfang des Jahres zu Besuch. Die Genossen verkauften den Besuch in der heimischen Presse wirklich gut. Ein paar Worte hier, ein paar Worte da, der Wahlkampf rückt ja immer näher, ein paar Worte zur Kernkraft und dem Umweltschutz, das war´s. Und schon rückte der ganze Tross wieder in Ihren dicken Schlitten ab gen Berlin.
Was der Besuch gebracht hat, erschließt sich mir bis heute nicht.
Als fader Beigeschmack der Veranstaltung bleibt mir das Aufstellen des riesigen Stromerzeugers auf einem Sattelschlepper des heimischen Stromversorgers in Erinnerung, zur Spannungsversorgung der Heizlüfter, die man dort aufgestellt hatte, damit sich unsere Politprominenz nicht den Ar... verkühlt :j .
Die Veranstaltung fand in einem alten Grubengebäude statt, in dem nicht mehr eine einzige Fensterscheibe ganz ist und Teile vom Dach komplett fehlen. Wirklich eine Meisterleistung in Sachen Umweltschutz und absolut kontraproduktiv.


Andreas

Herr Gabriel halt, der mit seinem A8 immer noch gerne durch die Gegend kurvt (es sei denn er nimmt publikumswirksam die Bahn und lässt seine Karosse mit den Begleitfahrzeugen zum Ankunftsbahnhof fahren, damit er dort wieder mobil ist):j
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Herr Gabriel halt, der mit seinem A8 immer noch gerne durch die Gegend kurvt (es sei denn er nimmt publikumswirksam die Bahn und lässt seine Karosse mit den Begleitfahrzeugen zum Ankunftsbahnhof fahren, damit er dort wieder mobil ist):j

Lasst mal meinen Nachbarn in Ruhe :+
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Grundsätzlich wird man wohl erst in einigen Jahren erkennen, was man mit der Aufgabe der nuklearen Stromerzeugung (speziell in Deutschland und Österreich) dem Klimaschutz für einen Bärendienst erwiesen hat.

Es gibt einen Unterschied zur Energiegewinnung aus fossillen Brennstoffen:

während der Klimawandel langsam und nicht grundsätzlich schädlich (fast natürlich) weiter geht, ist es im Falle eines Gaus ein plötzliches, für alles Leben (nicht nur den Eisbären) bedrohliches, andauerndes Schadensereignis.

Gerade wir BMW Fahrer müssten doch am besten wissen, dass es trotz aller ingenieurstechnischen Anstrengungen immer wieder unerklärliche, nicht erwartete Störungen geben wird (Blinken beim Abstellen, klebrige Lenkung, Ausfall Ablendlicht bei Kälte...) :s. Der Schaden eines falsch installierten Transformators wird bei einem Kohlekraftwerk selbst mit größter Fantasie nur die unmittelbare Umgebung betreffen.

Mich schreckt bei den Genehmigungen für AKWs schon allein das Wort "meldepflichtige" Störfälle auf.
Melden die ohne Pflicht keine Störungen?
Wer definiert das situativ, ob´s wieder mal so weit war?
Wieviele Störungen gab es wohl, wenn man außer den 300 meldepflichtigen im Falle Krümmels auch noch die nicht meldepflichtigen dazu zählt?
Haben die in Harrisburg, Sallerfield und Tschernobyl nicht mindestens noch 24 Stunden behauptet, es habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden?
Wie kann man nach akribischster Überwachung 20 Jahre brauchen, bis man feststellt, dass ein wichtiges, der Sicherheit dienendes Teil (Teilentladungsmessung) versehentlich gar nicht verbaut wurde?


Selbst staatlichen Stellen dürfte es peinlich sein, menschliches Versagen zu melden. Irgendeiner wird dafür die Verantwortung tragen müssen...

Terrorismus und Endlagerung bzw. Transporte sind in dieses Schreckensszenario noch gar nicht einbezogen.


Grüße
Oliver
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

ich denke, die SPD sucht verzweifelt ein Wahlkampfthema und hat Gabriel an die Front geschickt..
nach dem Motto: verpflichte die Betreiber, jeden Pups zu melden und gehe anschließend mit der riesigen Pupsliste an die Öffentlichkeit und bejammere die Unsicherheit der Kraftwerke.

Wir können ja bald Strom aus tschechischen oder französischen AKW importieren, das ist ganz bestimmt sicherer :-(

Deutschland ist das einzige Industrieland weltweit, das aus der Kernenergie aussteigen will. Und das, obwohl wir die höchsten Sicherheitsstandards haben.

Manchmal fasst man sich an den Kopf bei diesem ganzen Schwachsinn..
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

ich denke, die SPD sucht verzweifelt ein Wahlkampfthema und hat Gabriel an die Front geschickt..
nach dem Motto: verpflichte die Betreiber, jeden Pups zu melden und gehe anschließend mit der riesigen Pupsliste an die Öffentlichkeit und bejammere die Unsicherheit der Kraftwerke.

:d:d:d :t
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Wir können ja bald Strom aus tschechischen oder französischen AKW importieren, das ist ganz bestimmt sicherer :-(

Dann lieber von tschechischen. Wir leben in der Westwindzone.
Bieten die Slowaken nicht auch bald Strom an? Das ist noch weiter im Osten. Oder gleich Ukraine. Die ham seit Jahrzehnten Erfahrung.

Grüße
Oliver
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Mich schreckt bei den Genehmigungen für AKWs schon allein das Wort "meldepflichtige" Störfälle auf.
Melden die ohne Pflicht keine Störungen?
Wer definiert das situativ, ob´s wieder mal so weit war?
Wieviele Störungen gab es wohl, wenn man außer den 300 meldepflichtigen im Falle Krümmels auch noch die nicht meldepflichtigen dazu zählt?
Haben die in Harrisburg, Sallerfield und Tschernobyl nicht mindestens noch 24 Stunden behauptet, es habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden?
Wie kann man nach akribischster Überwachung 20 Jahre brauchen, bis man feststellt, dass ein wichtiges, der Sicherheit dienendes Teil (Teilentladungsmessung) versehentlich gar nicht verbaut wurde?

Wenn Du Dich morgens in Dein Auto setzt und zur Arbeit fährst, besteht die komplette Strecke für Dich ein tödliches Risiko (und sei es "nur" ein anderer Verkehrsteilnehmer der pennt). Deshalb wird auch nicht gefordert, dass die Autos abgeschafft werden. Das ganze Leben ist mit Risiken verbunden.

Und auch ich bin der Überzeugung, dass es besser ist ein Kernkraftwerk in Deutschland nach den höchsten Sicherheitsstandards in der Welt zu betreiben, als Atomstrom im benachbarten Ausland zuzukaufen (weil irgendwo muss der Strom ja her kommen, wenn unsere alle abgeschaltet sind), wo nur wenig Sicherheit gewährleistet ist. Steigt unsere Nachfrage wegen Unterdeckung, reizt das zum Bau von weiteren AKW´s im Ausland.

Welches ist wohl die bessere Lösung?

Wir leben hier in Deutschland nun mal nicht auf der Insel der Glückseligkeit. Die Realität ist immer zu erkennen, wenn man will.
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Hast Du sch..ß Nachbarn....:d

Und ich dachte Du wohnst in netter Umgebung.... Aber wie Du ja am Freitag erzählt hast, sind ja mehrere Deiner Nachbarn nicht so das "gelbe vom Ei"......:P


Naja, ein Stückchen weg wohnt er ja :M.
Der Vater meines Trauzeugen, ist Sigis politischer Ziehvater :#:#:#
Der würde sich heute im Grabe umdrehen, wenn er das sehen würde q:

Nur 2 Nachbarn sind b:, einmal die Olle Schrabnelle und von dem anderen haben wir uns ja etwas entfernt und Distanz geschaffen :d:d:d
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Man beachte den Erkenntniszugewinn- selbst von einer Seite, die über jeden ideologischen Verdacht erhaben ist:


Nach der deutschen Risikostudie von 1979 (Phase A) ist alle 10.000 Reaktorjahre ein Kernschmelzunfall mit radioaktiver Belastung derhttp://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBrechtmanagement/Umwelt.php Umwelt zu erwarten, allerdings nur alle 1 Mio Reaktorjahre ein Kernschmelzunfall mit mehreren akuten Todesfällen (Akute Strahlenschäden).

Die 1989 von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit vorgelegte Deutsche Risikostudie Phase B kommt zu dem Ergebnis, daß schwere Unfälle mit radioaktiver Belastung der Umwelt nur noch alle 33.000 Reaktorjahre zu erwarten seien.
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Das Problem ist doch, dass dieses Unternehmen "Vattenfall" von Inkompetenz strotzt und offensichtlich nciht in der Lage ist, Atomkraftwerke zu betrieben. Denen sind in Schweden fast zwei Atomkraftwerke um die Ohren geflogen. In Krümeln fackelt ihnen das Atomkraftwerk fast ab und als sie es 2 Jahre später wieder einschalten geht das Ding lgleich wieder kaputt.
http://www.zeit.de/online/2009/28/vattenfall-schweden-ringhals

E.on ist auch nicht viel besser. Da kommt man mit ein paar handelsüblichen Leitern direkt auf das Gelände der Reaktoren und kann es sich auf der Kuppel gemütlich machen. Unglaublich!
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,631756,00.html

Ich bin ja auch für Atomkraft, aber nicht in der Hand von solchen NIETEN...
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Naja ok ... Tschernobyl ist nun auch kein allzuspaßiges Ereignis gewesen.

Und klar, wenn man sich das hier mal so anschaut, wird einem auch "anders":
http://www.kindervontschernobyl-saalfeld.de.tl

Dennoch müssen wir abwägen welchen Tod wir sterben wollen ...
... nur wer kann und will das schon?
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Tschernobyl war eben auch Müll-Technik, und man hat den Störfall ja auch noch provoziert. Die Gefahr besteht bei einem Kernkraftwerk bekanntlich darin, dass man es nicht mehr abschalten könnte, also die Brennstäbe herausfahren. Um das zu gewährleisten, gibt es hierzulande viele redundante Systeme, denen ich nach einer Führung durchs AKW Philippsburg vor ca. 15 Jahren durchaus vertraue.

Irgendwelchen AKWs russischer Bauart und deren nicht minder profitorientierten Betreibern traue ich hingegen nicht. Da gibt es aber keine Diskussionen, die abzuschalten. Nein, statt dessen wollen unsere hirnverbrannten Ökos UNSERE AKWs abschalten, um den anderen ein Vorbild zu sein. Kopfschütteln reicht nimmer ...
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Wir können ja bald Strom aus tschechischen oder französischen AKW importieren, das ist ganz bestimmt sicherer :-(



Aus Frankreich kommt er schon, schöner, sauberer Atomstrom, weil unsere Windkraft-Lobby nicht in der Lage ist, Überlandleitungen zu bauen, die auch größere Strommengen transportieren können.
Deshalb schaltet man die Anlagen auch aus, wenn zuviel Wind geht.
Subventioniert werden eben nur die Anlagen vom Staat.
Und wenn dann einmal ein Engpass auftritt, hat Herr Gabriel und Co Verträge unterschrieben, dass wir Atomstrom aus dem Ausland zukaufen.
Ist ja dann auch kein deutscher Strom, denn deutscher Strom darf nun mal nicht aus AKW´s kommen.

Andreas
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Preisfrage:
Wenn die Hälfte der industriellen Welt Schrottreaktoren a la Tschernobyl einsetzt, welchen Sinn macht dann der alleinige Ausstieg des Technologieführers mit den höchsten Sicherheitsstandards? :7madz:

Gerade weil es den GAU in Tschernobyl gab, müssen wir in dieser Technologie bleiben!

Das 2 Gigawatt-AKW Temelin (22 Jahre alt, geplante Abschaltung frühestens 2043), von dem wir dann zukünftig unseren Strom beziehen, liegt übrigens Luftlinie nicht mal 60 km von unserer Grenze entfernt, also in absoluter Sicherheit.. :y


Ich frage mich, warum niemals die Millionen von Toten in dieser typisch deutschen Panik-und Ideologiedebatte thematisiert werden, die in den letzten Jahrzehnten an den Folgen der Kohleverstromung am Lungen- oder Blutkrebs verreckt sind... Es gibt nun mal keine Energieversorgung für 7 Mrd. Menschen zum Nullrisiko, es sei denn, man hängt den Illusionen von Windparks oder der Energieerzeugung aus Kuhfürzen nach. Irgendwie muss doch dieser Technologiestandort klein zu kriegen sein!
 
AW: Neuer Störfall im AKW?

Tschernobyl war eben auch Müll-Technik, und man hat den Störfall ja auch noch provoziert. Die Gefahr besteht bei einem Kernkraftwerk bekanntlich darin, dass man es nicht mehr abschalten könnte, also die Brennstäbe herausfahren. Um das zu gewährleisten, gibt es hierzulande viele redundante Systeme, denen ich nach einer Führung durchs AKW Philippsburg vor ca. 15 Jahren durchaus vertraue.

Irgendwelchen AKWs russischer Bauart und deren nicht minder profitorientierten Betreibern traue ich hingegen nicht. Da gibt es aber keine Diskussionen, die abzuschalten. Nein, statt dessen wollen unsere hirnverbrannten Ökos UNSERE AKWs abschalten, um den anderen ein Vorbild zu sein. Kopfschütteln reicht nimmer ...


:t

kleine Korrektur: bei einer Reaktorschnellabschaltung werden die Brennstäbe (besser Brennelemente) nicht herausgefahren, sondern bei Druckwasserreaktoren werden die Steuerstäbe (die dann die rumschwirrenden Elektronen absorbieren und dadurch die geregelte Kettenreaktion stoppen) hereingefahren, im Notfall fallen sie durch Magnetauslösung (Haltemagnet wird dabei stromlos) durch Schwerkraft zwischen die Brennelemente. Dadurch wird das hohe Maß der sog. inhärenten Sicherheit bei diesem Reaktortyp erreicht.

Bei russischen Reatoren ist das überhaupt nicht möglich, da diese zumeist graphitmoderiert sind (weil sich dadurch als Nebeneffekt das waffenfähige Material einfach erzeugen läßt...b:).

Deswegen kann der Vergleich zwischen westlicher und östlicher Technologie bezüglich der Sicherheit so nicht direkt gezogen werden.

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