Neuerung bei Tüv-Untersuchungen 2012

Ich finde, die HU muss
  • km-abhängig und
  • nichtlinear altersabhängig
sein! - Ja, ich weiß, ich träume... :13wingsz:

Ich muss 05/2013 wieder hin und seit 1.5.11 bin ich 30 tkm gefahren ... also nach 120 tkm müsste ich nun regulär wieder hin.

Das find ich sehr in Ordnung :t

Aber ich hätte nicht's dagegen, wenn Du nach mindestens 10.000 km wieder hin müsstest ... für jeden immer so wie es gerade am Besten ist :M :t :t
 
Ich hatte das gestern auch gelesen, aber auch direkt wieder abgehakt.
Weil bis ich mal einen Wagen fahren werde der erst nach dem ersten April zugelassen worden ist bzw werden wird, wird´s noch dauern ;)
Und alles andere bleibt ja wie es ist, bis auf die Rückdatierungsgeschichte.
 
Nur 2 Jahre Intervall und dann auch noch 8 Monate überziehen können ohne daß etwas "schlimmes" passiert, ist schon sehr fahrlässig.
Auch wenn es nervt, ist da Österreich mit jährlicher Prüfung ab 5 J Alter, und höheren Strafen ab 4 Monaten überziehen zusätzlich zu einer Überprüfung durch "staatliche" Stelle, deutlich besser aufgestellt.

Ein Auto kann es heute mit Augenzwinkern noch über den TÜV schaffen mit zig "sich ankündigenden" Schwachstellen... und ist ein Jahr und 25tkm später absolut nicht mehr verkehrssicher. Speziell bei Rost kann ein Winter reichen für 'sichtbar angefressen' hin zu 'ein Auffahrunfall und der Hintermann schiebt das eigene Heck durch den halben Fahrgastraum'. Daß man da in Deutschland noch 20 weitere Monate Zeit hat, mit dieser Gefahr herumzugondeln, bevor es überhaupt richtig bestraft wird, finde ich nicht gut.

Die meisten hier haben einen gewissen Zugang zum Auto, aber man muß hier wirklich an die "Experten" denken.
Schwiegervater - Nissan Primera aus der Kreidezeit. Schon technisch 1A ist dieses Auto in jeder Hinsicht Müll...
Rote Warnleuchte auf der Autobahn? - "Beim nächsten Start ist die wieder aus.."
Bremse klingt metallisch und Beläge sind kaum zu finden? - "Die bremst aber noch..." und Mitfahrer sind halt einfach ängstlich.
Winterreifen no-name, gut 10 Jahre alt? - "Ja, aber die haben noch gut einen Millimeter über Mindestprofil."
Und dann ab in den Winterurlaub mit den Enkelkindern auf der Rückbank... (nicht mit meinem Zwerg).
 
"mindestens" 8 km/h :s ... können also auch 300 km/h sein :d


Was mich stutzig macht - konnte man doch schon lange nicht mehr überziehen ohne rückdatiert zu werden, oder doch? &:

... im Bundesland Hessen schon!
Ein Freund fährt da immer mit dem Motorrad hin.
Und immer besonders erfreulich: Hast Du einen Heckscheibenwischer, muss er funktionstüchtig ... sein. Hast Du gar keinen -> Sch... egal...

Das ist mein Problem, ob die wirklich danach gucken, muss im Januar nämlich hin.
Und Du darfst ihn nicht mal demontieren.
 
Und immer besonders erfreulich: Hast Du einen Heckscheibenwischer, muss er funktionstüchtig ... sein. Hast Du gar keinen -> Sch... egal...
Das ist mein Problem, ob die wirklich danach gucken, muss im Januar nämlich hin.
Und Du darfst ihn nicht mal demontieren.

aber kpl. ausbauen und eine "blinddeckel" übers lochen ist doch erlaubt?
hab zumindest früher viele gesehen, die hatten hinten auf einmal keine wischer mehr, nur noch chromdeckel drüber
 
Leute, haltet Euch fest, es kommt alles noch viel schlimmer! Hier die Meldung aus der letzten ADAC-Motorwelt:

tuev1xpa.jpg


Der Unsinn einer anscheinend völlig fachfremden, nur noch an "Geldmachen" denkenden Bürokratie wird auf die Spitze getrieben!

Würde man es nach Alter staffeln (also Neuwagen alle 4 Jahre, dann abnehmend), könnte ich mich damit anfreunden. Aber für Oldies wiederum dürfte es nicht gelten, weil die besser gepflegt werden als jede andere Auto! Noch besser wäre eine Klasseneinteilung mit Ermessensspielräumen bei den Prüfern. Aber das Dumme ist ja: Das ist nicht das Ziel...

Trotzdem schöne neujährliche Grüße, Herbert
 
@DH-Ontour: Ja die sesselpupsenden Bürokraten in der EU wollen ja auch was zu tun haben für ihre üppigen Gehälter. Da lässt man sich dann schonmal wieder sowas einfallen um sich selbst zu legitimieren :(

Wie soll das mit der ABS/ESP Prüfung eigentlich funktionieren? Ein abgesperrtes Prüfgelände haben die wenigsten. Also auf öffentlichen Straßen einen gefährlichen Eingriff provozieren???

Sollten lieber mal die kriminellen Fernost Billigreifen verbieten oder Stoßdämpferfunktionscheck einführen.
 
Würde man es nach Alter staffeln (also Neuwagen alle 4 Jahre, dann abnehmend), könnte ich mich damit anfreunden. Aber für Oldies wiederum dürfte es nicht gelten, weil die besser gepflegt werden als jede andere Auto! Noch besser wäre eine Klasseneinteilung mit Ermessensspielräumen bei den Prüfern. Aber das Dumme ist ja: Das ist nicht das Ziel...

Anstatt nun generell alle Altfahrzeuge jährlich zu prüfen, fände ich es viel besser wenn alle Fahrzeuge unabhängig des Alters weiterhin zweijährig geprüft werden jedoch die Fahrzeuge, die bei der aktuellen HU aufgrund von technischen Mängel durchgefallen sind, müssen die nächste Prüfung bereits nach einem Jahr durchführen lassen.

Also eine Art "Denkzettel" und Ansporn HU-Prüfungen ordentlicher vorzubereiten damit das Fahrzeug eben nicht durchfällt und dann zur Nachprüfung muss.

Und damit hätte man auch jüngere Schrottkisten wie ältere Qualitätsfahrzeuge "entsprechend" berücksichtigt.
 
Ich würde es beim 2-Jahres-Termin belassen... wer allerdings in dieser Zeit 20.000 KM zurücklegt, der muss bei Erreichen dieser Laufleistung auch vor Ablauf der 2 Jahre hin. --- Macht er das nicht und kommt erst nach 2 Jahren zum TÜV mit zusätzlichen 40.000 KM auf dem Tacho, dann muss er für jede angefangene 1.000 KM 10,- € zahlen, bei 20.000 zuviel sind das dann 200,- extra.... da geht dann bestimmt jeder pünktlich hin ;)
 
Anstatt nun generell alle Altfahrzeuge jährlich zu prüfen, fände ich es viel besser wenn alle Fahrzeuge unabhängig des Alters weiterhin zweijährig geprüft werden jedoch die Fahrzeuge, die bei der aktuellen HU aufgrund von technischen Mängel durchgefallen sind, müssen die nächste Prüfung bereits nach einem Jahr durchführen lassen.
Über eine solche Regelung dürften sich die Werkstätten am meisten freuen. Da ja niemand jährlich zum HU möchte, fährt man ja vorher in die Werkstatt und sagt "TÜV-fertig machen." Was das heißt, wissen wir ja alle.
 
... was ich so schlimm nicht finde, denn dies stärkt meiner Meinung nach das Handwerk und die Mittelschicht. :t
 
... "Denkzettel" und Ansporn..
... Malus finde ich gut! ABER DANN BITTE AUCH BONUS!!!

Ähnlich, wie bei den Versicherungen! Den 1-Jahres-Zyklus bei echten "Karren" finde ich sehr gut. Ich möchte keinen Fiesta auf meinem Beifahrersitz haben, nur weil der kaputte Bremsen hat. Aber ich möchte auch die Ausweitung zur anderen Seite - insbesondere bei Sommer(!)fahrzeugen, erst recht bei Oldies.

Eine Möglichkeit wäre folgende:
Bei besonders gut gepflegten (Sommer-!!!) Fahrzeugen, die regelmäßig in der Wartung sind, könnte man die Vertragswerkstätten der Hersteller (und nur die!) autorisieren, die vorhandene Plakette um 1 Jahr zu verlängern. Aber nur um ein Jahr!!! Danach müssen sie wieder zum TÜV/Dekra. Die Unabhängigkeit der externen Überprüfung darf nicht in Frage gestellt werden.

Ganz furchtbar ist es bei den Oldies: Hier kennen sich die Prüfer ja nicht einmal aus! Manchmal machen sie sogar richtig Unfug!!! Beispiel: Bei der Hauptuntersuchung zur Erteilung des H-Kennzeichens für meinen Morgan vor 2 Jahren hat mir der Prüfer, weil er keine Autos von 1979 in seinem PC hatte, den Vergaser für die linken 4 Zylinder komplett verstellt. So lange, bis dass er eine grüne Säule auf seinem Bildschirm hatte. Mit Referenzwerten von aktuellen Morgan-Fahrzeugen! Und nur einen der beiden Vergaser!!! Den anderen hat er so gelassen wie er war, er hat ihn nicht einmal gemessen! Und dafür habe ich dann über 130€ bezahlt. Sorry, aber nach solchen Erfahrungen kann ich diese Vorgehensweise (und manchmal auch die Leute) einfach nicht mehr ernst nehmen!

Im letzten Herbst habe ich einen Brief vom TÜV bekommen mit eingelegtem Reklameblättchen, dass ich doch bitte daran denken möge, dass mein Auto zur HU muss. Später kamen dann noch 2 weitere Briefe für 2 weitere Autos in der Familie!!! Daraufhin habe ich dem TÜV Rheinland einen netten Brief geschrieben, dass sie doch bitte von derlei Informationen absehen möchten, weil der HU-Termin an meinen Fahrzeugen sogar außen dransteht und dass sie diese Portokosten lieber von den Preisen abziehen möchten. Ich habe keine Antwort erhalten!

Dass mich niemand falsch versteht: Ich möchte auch TÜV/Dekra-Prüfungen, unbedingt!!! Aber die Regelungen müssen von Sachverstand gepägt sein und nicht von pekuniären Gedanken. Dass das nicht realistisch ist, braucht aber nun niemand zu schreiben! ;)

Grüße, Herbert
 
Das ist mein Problem, ob die wirklich danach gucken, muss im Januar nämlich hin.


War gerade da und hab jetzt 2 Jahre Ruhe!
Nach dem Scheibenwischer wurde überhaupt nicht gesehen, nach ABE´s der gelochten Scheiben und Winterfelgen nicht gefragt.
Lediglich Bremsen, Lager und Lampen wurden geprüft, das war´s.
Der Prüfer war begeistert vom Zustand des Autos und hat mir empfohlen, noch ein Wertgutachten machen zu lassen.
"Ich würde niemals auch nur annähernd das bekommen, was das Auto wert sei, wenn es geklaut, zerstört oder abgebrannt wäre und ich den Zustand nicht beweisen könne"
Er schätzte das Auto übrigens so aus der Hüfte geschossen auf 16 - 17.000 Euro - nicht schlecht für 13 Jahre und 90.000 km, wie ich meine.
"Ein ZQP in diesem Zustand habe ich lange nicht mehr gesehen!"
 
Hier wird auf die Bürokratie herabgesehen, aber der unbedarfte Leser möchte meinen, gerade den internen Schriftverkehr einer EU-Verkehrsbehörde zu verfolgen. Statt es bei einem einfachen und prinzipiell bewährten System zu belassen, werden in bester Bürokratenmanier Ideen zur Neuordnung und Lösung nicht vorhandener Probleme entwickelt. Die werden von den zwar gewinnorientierten, aber halbamtlich auftretenden Prüforganisationen sicher gerne aufgegriffen werden. Besonders, wenn es mit der Umsatzverdopplung durch Prüfintervallhalbierung mal wieder nicht klappen sollte.
 
Ideen entwickeln zur Lösung nicht vorhandener Probleme - ja, so ist es genau! :(
 
Alles, was du im Fahrzeug hast, muss funktionieren (Jetzt mal Autoradio etc aussen vor.) D.h., wenn Du Nebelscheinwerfer nachgerüstet hast und die funktionieren nicht, ist das trotzdem ein Mangel. Oder wie früher, als die dritte Bremsleuchte noch nicht Vorschrift war und manche die sich aber nachgerüstet hatten.

Genau so is es.
 
Nur 2 Jahre Intervall und dann auch noch 8 Monate überziehen können ohne daß etwas "schlimmes" passiert, ist schon sehr fahrlässig.
Auch wenn es nervt, ist da Österreich mit jährlicher Prüfung ab 5 J Alter, und höheren Strafen ab 4 Monaten überziehen zusätzlich zu einer Überprüfung durch "staatliche" Stelle, deutlich besser aufgestellt.

Ein Auto kann es heute mit Augenzwinkern noch über den TÜV schaffen mit zig "sich ankündigenden" Schwachstellen... und ist ein Jahr und 25tkm später absolut nicht mehr verkehrssicher. Speziell bei Rost kann ein Winter reichen für 'sichtbar angefressen' hin zu 'ein Auffahrunfall und der Hintermann schiebt das eigene Heck durch den halben Fahrgastraum'. Daß man da in Deutschland noch 20 weitere Monate Zeit hat, mit dieser Gefahr herumzugondeln, bevor es überhaupt richtig bestraft wird, finde ich nicht gut.

Die meisten hier haben einen gewissen Zugang zum Auto, aber man muß hier wirklich an die "Experten" denken.
Schwiegervater - Nissan Primera aus der Kreidezeit. Schon technisch 1A ist dieses Auto in jeder Hinsicht Müll...
Rote Warnleuchte auf der Autobahn? - "Beim nächsten Start ist die wieder aus.."
Bremse klingt metallisch und Beläge sind kaum zu finden? - "Die bremst aber noch..." und Mitfahrer sind halt einfach ängstlich.
Winterreifen no-name, gut 10 Jahre alt? - "Ja, aber die haben noch gut einen Millimeter über Mindestprofil."
Und dann ab in den Winterurlaub mit den Enkelkindern auf der Rückbank... (nicht mit meinem Zwerg).

Ja so Leute gibt's, wenns dann mal Kracht ist das Gehäule groß....

Ich versteh auch nicht wirklich wie man sich so darüber freuen kann, daß man die TÜV Überziehung wieder gutgeschrieben bekommt.
 
Nur 2 Jahre Intervall und dann auch noch 8 Monate überziehen können ohne daß etwas "schlimmes" passiert, ist schon sehr fahrlässig.
Auch wenn es nervt, ist da Österreich mit jährlicher Prüfung ab 5 J Alter, und höheren Strafen ab 4 Monaten überziehen zusätzlich zu einer Überprüfung durch "staatliche" Stelle, deutlich besser aufgestellt.

Ein Auto kann es heute mit Augenzwinkern noch über den TÜV schaffen mit zig "sich ankündigenden" Schwachstellen... und ist ein Jahr und 25tkm später absolut nicht mehr verkehrssicher. Speziell bei Rost kann ein Winter reichen für 'sichtbar angefressen' hin zu 'ein Auffahrunfall und der Hintermann schiebt das eigene Heck durch den halben Fahrgastraum'. Daß man da in Deutschland noch 20 weitere Monate Zeit hat, mit dieser Gefahr herumzugondeln, bevor es überhaupt richtig bestraft wird, finde ich nicht gut.

Die meisten hier haben einen gewissen Zugang zum Auto, aber man muß hier wirklich an die "Experten" denken.
Schwiegervater - Nissan Primera aus der Kreidezeit. Schon technisch 1A ist dieses Auto in jeder Hinsicht Müll...
Rote Warnleuchte auf der Autobahn? - "Beim nächsten Start ist die wieder aus.."
Bremse klingt metallisch und Beläge sind kaum zu finden? - "Die bremst aber noch..." und Mitfahrer sind halt einfach ängstlich.
Winterreifen no-name, gut 10 Jahre alt? - "Ja, aber die haben noch gut einen Millimeter über Mindestprofil."
Und dann ab in den Winterurlaub mit den Enkelkindern auf der Rückbank... (nicht mit meinem Zwerg).

man kann es auch übertreiben. es gibt länder in europa, die kennen das konstrukt "TÜV" nicht und dort dreht sich die erde trotzdem weiter...wenn der deutsche TÜV meint, er müsse das saisonfahrzeug, welches jährlich 3tkm bewegt wird, jährlich komplett inspizieren, dann ist das pure show.
 
man kann es auch übertreiben. es gibt länder in europa, die kennen das konstrukt "TÜV" nicht und dort dreht sich die erde trotzdem weiter...wenn der deutsche TÜV meint, er müsse das saisonfahrzeug, welches jährlich 3tkm bewegt wird, jährlich komplett inspizieren, dann ist das pure show.

Verstehe den Ärger nicht wirklich. Wenn das Auto beispielsweise von 10 auf 12 Jahre altert, kann sich in der Zustand innerhalb von diesen 2 Jahren schon stark verändern. Und soviel geprüft wird da ja auch nicht.

Nicht Jeder wartet eben sein Fahrzeug entsprechend.
 
Verstehe den Ärger nicht wirklich. Wenn das Auto beispielsweise von 10 auf 12 Jahre altert, kann sich in der Zustand innerhalb von diesen 2 Jahren schon stark verändern. Und soviel geprüft wird da ja auch nicht.

Nicht Jeder wartet eben sein Fahrzeug entsprechend.
solche vorschläge sind plumpe testballons um mehr kohle zu generieren.

wenn der initiator mit seinem edlen gedanken ehrlich wäre und sich so sehr um die verkehrssicherheit sorgen würde, so würde er die prüfungsgebühren halbieren und die intervalle dann, wie vorgeschlagen, von 2 jahre auf 1 jahr herabsetzen, aber darum geht es nunmal nicht. es geht, wie deutlich beschrieben und von irgendwelchen füchsen ausgerechnet, um mehreinnahmen von 1,2 mrd euro.
 
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