AW: Oh mein Gott, nicht schon wieder...
bin nicht wirklich geschockt. Das war nur eine Frage der Zeit, wann sowas wieder passieren würde ...
Den Angehörigen trotzdem mein Beileid ... es muss für die Eltern der blanke Horror sein ...


@ Viktor
Ich zocke gerne auch solche Spiele und hatte noch nie Massenmörderanwandlungen ;-)
Was kann n Spiel dafür wenn n Kind von den Eltern/Umgebung verkorkst wird.
Wenn dann solltens dass lustige TV - Nachmittagsprogramm auch gleich mitverbieten.
auf diese Diskussion warte ich auch noch ... hier meine Meinung dazu:
30% aller Massenmörder/Amokläufer spielen Counterstrike
100% essen Brot
Ich sehe jetzt schon wieder wie die leidige "Killerspiele"-Diskussion wieder neu aufkommt. Wer im Ernst glaubt das so genannte "Killerspiele" eine solche Tat auslösen der sollte sich doch mal ersnthaft mit dem Thema beschäftigen. Leider wird ein Verbot von derartigen Spielen meist von Leuten gefordert die sich nicht mit dem Thema auskennen bzw noch nie ein derartiges Spiel gespielt haben.
dto.
Meiner Einschätzung nach, können diese Taten nicht durch striktere Waffengesetze, weder durch Verbote noch durch eine theoretische Vollüberwachung a la "1984" erreicht werden. Nehmen wir einmal eine Justizvollzugsanstalt, diese werden 24/7 überwacht mit großem Aufwand. Trotzdem gehören verbotene Dinge und Taten zur Tagesordnung.
Fazit:Wenn jemand sich solche Ziele setzt und sie in die Realität umsetzen möchte, ist es ausgeschlossen, dieses im Vorfeld, durch Gesetze oder Verbote zu verhindern.
Meiner Meinung nach besteht nur im Vorfeld die Chance einzugreifen, d.h. vom ersten Gedankengang bis zur Umsetzung der Tat. Dies kann durch das Umfeld der Person geschehen oder durch eine Vertrauensperson.
Gruß
Skizzler
dto. 1984 "War is Peace", "Freedom is Slavery", "Ignorance is Strength"
ich bin selber alleinerziehende Mutter eines fast 19 jährigen jungen Mannes.
Die Erziehung meines Sohnes zur Freiheit war mir immer wichtig. Das hieß und heißt immer noch, mich mit ihm auseinanderzusetzen, ihn zu fördern und zu fordern, ihn positiv zu bestätigen und nicht wie einen Idioten zu behandeln.
Eben mit Respekt und Anstand. Genauso will ja auch ich behandelt werden.
Ich habe ihn angstfrei erzogen, d.h. Angst vor Strafe kennt er nicht, obwohl er auch gemaßregelt wurde ... er musste für ein Fehlverhalten gerade stehen ... und nicht feige wegrennen.
... ich habe auch nie mit Liebesentzug gedroht oder so einen Schwachsinn mitgemacht...
"wenn Du ... dann hat Mama Dich nicht mehr lieb"


Dieser Weg ist sehr zeitintensiv und kostet oft Nerven. Zügel lang, Zügel kurz .....
Ich habe durch ihn intensiver andere Kinder kennengelernt, die mit ihm bei uns spielten.
Ich habe auch oft genug die Eltern dieser KInder gesehen und dabei erlebt, wie gefühlsarm diese ihre Kinder behandelten. Es war Leistung gefragt für das es nicht mal ein kleines Lob gab oder aber die Kinder waren sich auch selber überlassen ...
Einige habe auch nach Buchanleitung erzogen ...
oder aber es wurde gedroht: mit der Polizei, mit dem Bösen Mann oder "warte nur bis Papa kommt" ...
und ich habe meinen Sohn nicht schon im Babyalter mit nem Schnuller verstöpselt und ihm die Möglichkeit der Sprache geraubt ...
Das was dieser Mensch da getan hat, ist psychopathisch und so wird kein Mensch geboren, sondern dazu gemacht ...
... und das beginnt im Elternhaus, das einem Kind Sicherheit, Regeln und Geborgenheit geben sollte, um aus so einem Wonneproppen einen selbstbewussten und freien Erwachsenen zu machen
LG Marion