Polizei verrät, wo sie blitzt. Das ist doch mal ein Service.

...ja, hier natürlich ebenfalls, wenn diese Sender nur nicht so entsetzlich nervig wären: Gewinnspiele, für meinen Geschmack unmögliche Musik, stets überfreundliche Moderatoren, die ohne Luft zu holen Quasseln und das Ganze gespickt mit Werbung, Jingles, Gedudel und Geblödel. &: :#:furious3:

KORREKT = deshalb bin ich ja froh, dass die eine App für sowas haben und ich mir das :rolleyes5 (besonders am frühen Morgen) nicht mehr anhören muss !
 
Habe morgens die Route vor Augen, wie, wann und zu welchen Ärzten und Labors, der Stadt und Umgebung, ich fahren muß.
Die beiden Lokalsender mag ich aus o.G. ebenfalls nicht.
Nun werfe ich kurz einen Blick auf die I-Net Seite der Polizei, bezw. drucke mir deren Liste für die Woche aus und habe einen Anhaltspunkt, wo die Herrschaften zugange sind. Besser als nix. :b
 
Naja, wenn man sich dann auch dran hält, ich bin gestern mit dem Auto von einem Freund unterwegs gewesen und im Tran von einem stationären Blitzer auf der Inneren Kanalstraße geblitzt worden. Man oh man, dabei kenne ich die Dinger seit Jahren alle mit Vornaman :) naja hoffe ich muss demnächst nicht RSVG und KVB fahren, das wäre eine echte Bestrafung.
 
Dass hier in der Schweiz allerorten Tempolimits, Tempokontrollen und sehr empfindliche Bussen existieren ist keine Neuigkeit.

Was mich aber am meisten stört, ist die zunehmende Stigmatisierung von Verkehrsteilnehmern in der Presse und in der öffentlichen Wahrnehmung.
Der Begriff "Raser" bezieht sich auf jeden, der meist aus Unachtsamkeit geblitzt wird.

Eine lächerliche Verunglimpfung, die aus hinterhältigen und meist wenig der Verkehrssicherheit dienenden Tempokontrollen und denunzierender Darstellung in der Presse resultiert.
Würde jedes menschliche Fehlverhalten in der Oeffentlichkeit genauso penibel geahndet und zur Schau gestellt, es wäre unerträglich.
 
Man stelle sich eine Art eingebauten Radar-Warner in modernen Fahrzeugen vor, der den Fahrer warnt und selbstständig das Tempo reduziert an kritischen Stellen ( Schulen, verkehrs- oder witterungsbedingten Gefahrenstellen etc.).
So etwas wird es nie geben. Warum?
98% der durch Geschwindigkeitskontrollen generierten Einnahmen der klammen öffentlichen Hand würden wegfallen. Ob dadurch die Verkehrssicherheit steigen würde interessiert dann niemand.

Die kryptischen Warnungen vor Tempomessungen in Radio, Presse, Apps....dienen m.E. der moralischen Legitimierung dieser Beutelschneiderei. Nach dem Motto: " wir haben euch ja gewarnt".

Wer es immer noch nicht begriffen hat:
Die Autofahrer sind die Melkkuh und der moralische Sündenbock dieser Zeit.
 
Ich finde Warnungen vor Radarkontrollen durch Polizei, Zeitungen, Radio etc. eigentlich ganz sinnvoll, weil sie dem ursprünglichen Zweck von Geschwindigkeitskontrollen dienen: Die Leute dazu zu bringen, sich an die Limits zu halten. Wenn die nötige Einsicht nicht vorhanden ist, dann muss sie halt durch Vorsicht ersetzt werden. In meiner Gegend wird sogar oft durch Schilder auf Messungen hingewiesen, was meist den gewünschten Effekt erzielt.

Leider haben mittlerweile fast alle Gemeinden erkannt, dass die nötige Hardware zwar teuer ist, sich aber schnell amortisiert, wenn sie an Orten eingesetzt wird, wo Messungen unter dem Aspekt der Verkehrserziehung völlig sinnlos sind. Heute heißt das „Haushaltssanierung“, früher hätte man es „Raubrittertum“ genannt.

Gruß

Kai

PS:
Das ist kein Plädoyer für Raserei – mein Flensburger Spendenkonto ist leer.
 
Habe morgens die Route vor Augen, wie, wann und zu welchen Ärzten und Labors, der Stadt und Umgebung, ich fahren muß.
Die beiden Lokalsender mag ich aus o.G. ebenfalls nicht.
Nun werfe ich kurz einen Blick auf die I-Net Seite der Polizei, bezw. drucke mir deren Liste für die Woche aus und habe einen Anhaltspunkt, wo die Herrschaften zugange sind. Besser als nix. :b
warst du im früheren leben elitesoldat, dass du dich so gewissenhaft vorbereitest? ich fahre morgens los und bin schlimmstenfalls erst im büro richtig wach...
 
...Der Begriff "Raser" bezieht sich auf jeden, der meist aus Unachtsamkeit geblitzt wird.....
... gibt es eigentlich eine Definition des Begriffs "Raser"? &:

Zwei Dinge finde ich in diesem ganzen Umfeld nicht in Ordnung:
  • Die Motivation, damit Geld zu verdienen! Hier sind die Einnahmen von drei Städten aus Bußgedbescheiden in 2009, da sage mir niemand, dass das nicht motiviert:
    - Köln: 11 Mio €
    - Hamburg: 14 Mio €
    - Berlin: 23 Mio €
  • die Umkehrung der Beweislast des zu schnellen Fahrens.
Je nachdem, wie man es definiert, sind zwischen 30% und 50% aller Bußgeldbescheide fehlerhaft oder komplett falsch. Sich dagegen zu wehren kostet Zeit und auch Geld (und Nerven), selbst dann, wenn man gar nichts falsch gemacht hat und einer Fehlmessung oder mangelnder Sorgfaltspflicht der Bußgeldstelle zum Opfer fällt.

Hier sind zwei Beispiele aus meiner Sammlung:

1) Ausschnitt aus einem SternTV-Beitrag im Herbst 2010


2) Ausschnitt aus einem Radiobericht WDR2 im November 2011:

http://www.dh-ontour.de/webdh/download/2011wdr2ausschnitt.mp3

Ich will auch nochmals betonen, dass ich es uneingeschränkt richtig finde, an Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und anderen sicherheitsrelevanten Stellen zu kontrollieren und auch streng zu ahnden.

Grüße, Herbert
 
Geschickt, gschickt :t

Als Polizei blitze ich nicht einfach nur so drauf los und hab am Ende massig Arbeit und dann noch die Einsprüche zu bearbeiten ... nö, als Polizei sage cih einfach bescheid wo ich blitzen "möchte" und erreiche damit ebenfalls, dass dort langsamer gefahren wird.

An genau diesen Stellen baue ich als Polizei natürlich keinen Blitzer auf, denn der Verkehr rollt doch da ohnehin schon langsamer. Und um dem Nachdruck zu verleihen, rufe ich als Polizei auch beim Radio an und melde doch Blitzer, wenn ich irgendwo keine Lust habe zu stehen, aber das Tempo dennoch "beeinflussen" möchte.

Und an den Stellen wo sich wirklich Kasse machen lässt , da stelle ich einfach mal feste Blitzer auf - davor wird nie gewarnt. Und die Idioten, die dort reinfahren ... ja nun - die haben es nicht besser verdient oder sehe es immernoch nicht ein sich Blitzersoftware auf's Navi zu ziehen.

... nur mal so kritisch aus anderer Sicht beschrieben.

Übrigens habe ich seit meinem Navi mit Blitzersoftware kein einziges Tempolimit-Ticket mehr bekommen ... :t :t :t

Und somit helfen auch diese Gerätchen die deutschen Straßen sicherer zu machen. Im Gegensatz zu anderen hier empfinde ich nur sehr, sehr wenige Blitz-Stellen als "Abzocke", sondern vielmehr als "Deppenfallen" .. Bielefelder Berg .. Welcher Depp bremst denn da schon? Attacke und runter ... also schwupp, Radarwarnschilder aufgestellt und Blitzer montiert - schon erwischt es nur noch Idioten.

Oder die neuen Blitzer auf der A2 zwischen Hannover und Wolfenbüttel ... 500 Meter vorher wird gewarnt und 100 Meter vorher nochmal .. wer dort reinhämmert, gehört doch geradezu ärmer gemacht :t
 
...Letzte Woche wurde bei uns in einer landstrassenähnlichen 30er Zone bei Orkan und """" um 21.00 gelasert....

Finde ich gut. Wenn schon betriebswirtschaftlich "gelasert" wird, sollen die Herrschaften dabei ruhig ein wenig Wetter abbekommen. :D
 
warst du im früheren leben elitesoldat, dass du dich so gewissenhaft vorbereitest? ich fahre morgens los und bin schlimmstenfalls erst im büro richtig wach...

Nein. Ist auch kaum Arbeit. Ich finde es (neuerdings) interessant, vorab zu wissen, ob in einer heute zu befahrenden Strasse geblitzt wird. Ein kurzer Blick ins I-Net verrät mir beispielsweise, dass dies erst nächsten Dienstag der Fall sein wird. (Monschauerstrasse, große mehrspurige Ausfallstrasse.). %:
 
... mein Flensburger Spendenkonto ist leer.

Bei mir genauso, aber nicht erstaunlich!
Ich bin ein vernünftiger Autofahrer :D, der sich so gut es geht, an die Verkehrsregeln hält.
Werde ich dann wirklich mal geblitzt, was sehr selten der Fall ist, dann war es Unachtsamkeit und keine Absicht und bewegt sich dann immer so im Bereich um 10km/h zu viel.
Ich wage einmal zu behaupten, dass es etwa 99% aller Autofahrer genauso geht und bestenfalls 1% der Rubrik Raser zugeordnet werden können.
Die werden aber leider fast nie erwischt, will man ja auch nicht, dann wären alle Blitzer nämlich überflüssig.

Wenn man sich erwischen lässt, ist man´s trotzdem selbst schuld.
Fährt man nur nach StVO muss man nicht zahlen.
Also muss man auch nicht meckern, wenn man im Unrecht ist...
 
Die werden aber leider fast nie erwischt, will man ja auch nicht, dann wären alle Blitzer nämlich überflüssig.

Hätte man gar keine Geschwindigkeitskontrollen, dann wäre es ziemlich unsicher auf den Staßen.

Würde in alle Fahrzeuge eine automatische Geschwinigkeitskontrolle mit direkter Abbuchung vom eigenen zum Flensburger Konto vorhanden, würde niemand zu schnell fahren und niemand was verdienen - selbst die Technik an sich würde sich dadurch nicht rechnen.

Somit braucht's einen gesunden Kompromis an Technik, die begeistert und Zahlungswilligen, die gern für diese Technik zahlen.

Und naja, lass die paar Deppen doch ruhig meckern und motzen ... der Großteil der Autofahrer stört sich an den Blitzern überhaupt nicht, denn die fahren eh nicht zu schnell.

Ich find's gut, das kurbelt einen interessanten Industriezweig an und fördert kreative Köpfe. :t
 
...Fährt man nur nach StVO muss man nicht zahlen.
Also muss man auch nicht meckern, wenn man im Unrecht ist...

Diese Betrachtung ist mir allerdings etwas zu einfach. ;)

Man darf durchaus hinterfragen, ob sämtliche Tempolimits auf deutschen Straßen sowie deren Kontrollen wirklich immer mit den verwaltungsrechtlichen und sonstigen Grundsätzen wie z. B. den Geboten der Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit konform gehen. Nur weil irgendwo ein Schild steht und/oder man zur Kasse gebeten wird, heißt das nicht zwingend, dass das "Unrecht" am Steuer saß. :w

Etwas offensiver formuliert: Blindes Obrigkeitsgehorsam erfreut den Staat, aber konterkariert den mündigen Bürger.
 
... Es gibt aber auch genug die davon nichts mitbekommen.

Wie wahr ...

Eine Kolleginnen musste für einen Monat ihren Lappen abgeben, weil sie zweimal (!) am selben (!) Tag vom selben (!) stationären Blitzer fotografiert wurde, der seit Jahren (!) an einer Stelle steht, die sie wöchentlich (!) fährt. Das ist wirklich passiert und kein Witz. Mein Mitgefühl hielt sich in Grenzen. :d

Gruß

Kai
 
Wie wahr ...

Eine Kolleginnen musste für einen Monat ihren Lappen abgeben, weil sie zweimal (!) am selben (!) Tag vom selben (!) stationären Blitzer fotografiert wurde, der seit Jahren (!) an einer Stelle steht, die sie wöchentlich (!) fährt. Das ist wirklich passiert und kein Witz. Mein Mitgefühl hielt sich in Grenzen. :d

Gruß

Kai

Entweder üble persönliche Probleme oder einfach nur :j
Da würde ich auch eher schmunzeln,als Mitgefühl aufbringen.
 
Mich hats auch grad erwischt :(

70 + Überholverbot, alle paar hundert Meter eine leichte gut einsehbare Kurve, die Beschränkung gibts wohl weil dort alle 500m mal ein Bauernhaus steht die so sicherer von Ihrem Grundstück runter kommen. (ist ja auch ok)

Die Situation: Habe jemanden vor mir der lange Zeit, laut meinem Tacho, stur 60 fährt. Das Überholverbot endet, 70 bleibt. Die Strecke ist gerade, kein anderes Fzg zu sehen ausser ihm und mir.
Runter in den 3. Gang und mal eben vorbei, danach auch sofort wieder gebremst und schon steht da ein grünes Männchen mit Kelle ca. 400m vor mir... :g

Mein Fahrlehrer hat mir beigebracht einen Überholvorgang so schnell wie möglich zu beenden, macht ja auch Sinn da überholen gefährlich ist. Diesmal wird´s richtig Teuer seinen Rat befolgt zu haben.
Laut Gerät 105 und da ich vor kurzem noch mit dem Handy am Ohr erwischt wurde muss ich wohl ´nen Monat zu Fuss gehen... :(

Da ich den FS für die Arbeit brauche: Weiss jemand zufällig wie teuer das ca. wird wenn das Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe umgewandelt wird?
 
Mich hats auch grad erwischt :(

70 + Überholverbot, alle paar hundert Meter eine leichte gut einsehbare Kurve, die Beschränkung gibts wohl weil dort alle 500m mal ein Bauernhaus steht die so sicherer von Ihrem Grundstück runter kommen. (ist ja auch ok)

Die Situation: Habe jemanden vor mir der lange Zeit, laut meinem Tacho, stur 60 fährt. Das Überholverbot endet, 70 bleibt. Die Strecke ist gerade, kein anderes Fzg zu sehen ausser ihm und mir.
Runter in den 3. Gang und mal eben vorbei, danach auch sofort wieder gebremst und schon steht da ein grünes Männchen mit Kelle ca. 400m vor mir... :g

Mein Fahrlehrer hat mir beigebracht einen Überholvorgang so schnell wie möglich zu beenden, macht ja auch Sinn da überholen gefährlich ist. Diesmal wird´s richtig Teuer seinen Rat befolgt zu haben.
Laut Gerät 105 und da ich vor kurzem noch mit dem Handy am Ohr erwischt wurde muss ich wohl ´nen Monat zu Fuss gehen... :(

Da ich den FS für die Arbeit brauche: Weiss jemand zufällig wie teuer das ca. wird wenn das Fahrverbot in eine
höhere Geldstrafe umgewandelt wird?
Warum solltest du ein Fahrverbot bekommen?
Handy und Geschwindigkeit haben nichts miteinander zu tun. 105 bei erlaubten 70 sind 35 zu viel,macht ausserorts 3 Punkte und ca.130€ wegen schon vorhandener Punkte. Fahrverbot gibt es ausserorts erst ab 41 zu viel,wenn das allerdings als innerhalb geschlossener Ortschaft gewertet wird bist du die Fleppe für einen Monat los. Da gibt's ein Fahrverbot ab 31 zu viel.
Bei einem gnädigen Richter kannst du mit einer Verdoppelung der Geldstrafe weiterfahren,machen die aber nur einmal.
Ausserdem darfst du 1 Jahr nach Strafwirksamkeit nicht mit mehr als 25 erwischt werden,sonst ist die Fleppe wieder für einen Monat weg,egal ob du jetzt ein Fahrverbot ausgesprochen bekommst oder nicht.
Hoffe geholfen zu haben,Rüdiger
 
Auch beim Überholvorgang,darf die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten werden.
Das war einfach Pech,dass genau dort die Polizei stand.:uneasy:
 
Warum solltest du ein Fahrverbot bekommen?
Handy und Geschwindigkeit haben nichts miteinander zu tun. 105 bei erlaubten 70 sind 35 zu viel,macht ausserorts 3 Punkte und ca.130€ wegen schon vorhandener Punkte. Fahrverbot gibt es ausserorts erst ab 41 zu viel,wenn das allerdings als innerhalb geschlossener Ortschaft gewertet wird bist du die Fleppe für einen Monat los. Da gibt's ein Fahrverbot ab 31 zu viel.
Bei einem gnädigen Richter kannst du mit einer Verdoppelung der Geldstrafe weiterfahren,machen die aber nur einmal.
Ausserdem darfst du 1 Jahr nach Strafwirksamkeit nicht mit mehr als 25 erwischt werden,sonst ist die Fleppe wieder für einen Monat weg,egal ob du jetzt ein Fahrverbot ausgesprochen bekommst oder nicht.
Hoffe geholfen zu haben,Rüdiger

Ich hatte im Katalog gelesen "(beim zweiten mal innerhalb 1 Jahres)" und dachte damit ist gemeint "ein zweites mal Punkte innerhalb eines Jahres".
Das ist doch schon mal gut. Puh, noch mal Glück gehabt.

Danke dir für die Aufklärung!

Auch beim Überholvorgang,darf die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten werden.
Das war einfach Pech,dass genau dort die Polizei stand.:uneasy:

Ja, das war schlicht Pech. Hätte ich nur 5sek gewartet mit dem Überholen hätte ich die Polizei gesehen, bzw. wäre aus ihrem Messbereich heraus gewesen. DAS hab ich unter shit happens abgehakt.
 
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