Bei den Preisverhandlungen kommt es sehr stark auf das Verhandlungsgeschick der beiden(!) Verhandlungspartner an.
Wer hier geschickt argumentiert kann seinen Wunschpreis sehr gut erreichen.
Es hilft ungemein die Schmerzgrenzen des anderen abzuchecken - bei meiner Cobra war es damals so, dass ich für bis zu 40.000 Euro gesucht hatte und klar gemacht habe, dass ich nicht mehr Geld ausgeben werde. Es meldete sich ein Verkäufer, der mich auf sein eigenes Inserat für 43.000 Euro aufmerksam machte.
... er wollte mir also sein Auto für 40.000 Euro geben, denn ansonsten hätte er mich ja nicht drauf aufmerksam gemacht.
Und genau das war auch der finale Preis + den Frühjahrsservice in meinem Beisein, ich wollte ja wissen, was da passiert, die Hilfe bei der Verladung habe ich noch bekommen, er fuhr die 100 km noch mit, begleitete die Reifeneintragung beim Tüv, die Zulassung und das Abladen am Ende. Einige Teile hatte er mir auch noch mitgegeben.
Auch solche Dinge lassen sich aushandeln, wenn der Verkäufer knallhart sagt "tja, für weniger als 40.000 Euro kannste leider ohne Auto direkt wieder nach Hause fahren" ... sein Vorteil war jedoch auch, dass ich am Fahrzeug keinerlei verhandlungsrelevante Mängel gefunden hatte.