Radschrauben gelängt

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Naja komplett verrostet Schrauben reingehen bringt auch nix und die 120 Nm habe ich immer am Scraubenkopf nur wird bei höherem reibwert die schraube nicht richtig fest.
Getriebeöl nehme ich deshalb da es länger hält, motoeöl ist nach ein paar km wieder weg, und reingerostete Schrauben wieder aufmachen nö. Und wenn ich sehe was manche für Mengen Kupferpaste draufschmieren da reichen dann auch keine 120 Nm mehr am Schlüssel um die Schraube mit echten 120 festzubekommen.

Ist aber ganz einfach soll jeder machen wie er will.

Ich Blinke auch seit 20 Jahren immer beim abbiegen und das funktioniert bis heute auch gut.
Alles wird gut.
 
Auf Seite 6 der PDF sind Schrauben abgebildet die mit einem niedrigeren Reibungskoeffizienten als dafür ausgelegt angezogen worden sind. Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Schrauben des TE ist unverkennbar.
http://www.flangevalid.com/uploads/montage/EinflussDerReibungAufDasMontageergebnisBeiSchrauben.pdf

Danke für den Link, exakt das meinte ich! Und es seit 20 Jahren falsch gemacht zu haben macht es nicht richtiger. Gibt auch Leute die fahren seit 20 Jahren zu schnell und sind noch nicht geblitzt worden...

Irgendwann geht es dann halt schief, oder lang [emoji3]
 
Ich finde das dort in den Kommentaren verlinkte Video ganz anschaulich. Es zeigt den Zusammenhang zwischen Anzugsdrehmoment und (Spann-) Kraft der Schraube bei verschiedenen - nun ja - "Zuständen" selbiger. Da in der Praxis allenfalls das Drehmoment als Meßwert zur Verfügung steht, heißt das im Umkehrschluß die Schrauben wechseln, wenn sie rosten und die Gewinde in den Radnaben öfter mal reinigen.

 
Wie gesagt vorne einen tropfen druff nicht die ganze schraube und schon garnicht den konus. Fett und sonstiges schlonz mach ich auch nicht drauf, die schraube ist danach auch nicht triefend ölig.

Aber das mit dem schmieren und Drehmoment, wieder was dazugelernt.
 
So nochmal ernsthaft,
das mit dem Ölen kann das ganze schon begünstigen, obwohl 12 Kg auf einen Meter ist jetzt nicht allzuviel.Aber es hätte doch der Drehmomentschlüssel auslösen sollen selbst wenn ich das ganze mit Öl überschütte ? Wer kennt es nich tmit vollem Körpergewicht auf dem Radschlüssel um die Schrauben zu lösen und dann gehen die Dinger auf oder knack.
Sind ja auch 10.9 Schrauben die müssen doch was ab können.
Ich bin der Meinung es waren mehrer Faktoren, auf den Bilder sieht man ja auch das die Schrauben nicht ölig sind, ich habe heute die restlichen Schrauben, der drei anderen Räder auch getasucht, die alten Schrauben sehen aber alle "normal" aus, das mit dem Öl mag keine gute Idee gewesen sein aber der Hauptgrund kann das meiner Meinung auch nicht sein.

Es bleibt aber irgendwie suspekt, aber man muss ja alles mal erlebt haben.

Aber egal Thema erledigt und wieder was dazugelernt.

So was gibts neues ?
 
Eine Schraube tu ölen oder nicht zu ölen macht bei der Streckung der Schraube einen enormen Unterschied und ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Kopfschrauben z.b. die geölt werden müssen schaffen den drehwinkel nicht ansatzweise wenn sie ohne Öl eingedreht werden. Bitte unterschätzt die Wirkung nicht.
 
Ich bin gerade am zusammensuchen von einem alten Lager und bremsscheibe, evtl. Noch einen Felge, werde dann die alte schraube und eine neue mit und ohne Öl mal testen wieviel die abkönnen.
Interessiert mich jetzt schon.
 
Welchen Teil der Grafik die hier einer gepostet hat mit dem Einfluss von Öl auf den Reibwert und die damit verbundene Zugspannung ist Dir noch unklar? Willst Du jetzt mit deinem Versuchsaufbau die Physik neu schreiben? Aber mach mal; Soll re gnen am Samstag
 
Nein will das Rad nicht neu erfinden, interessiert mich halt einfach, und die alten Schrauben hab ich noch, bei denen möchte ich wissen wie weit ich die drehen kann.
P.s. Es hatte hier ja noch einer das gleiche Problem, müsste mal fragen ob er auch geschmiert hat?
Die Schrauben waren bei mir auch trocken als ich sie raus und reingeschaut hatte, Öl die Dinger ja nicht jedesmal.
Und Physik ist nicht mal da und mal nicht dann hätte ich schon viel mehr Schrauben überdrehen müssen.
Aber lässt mich doch einfach mal ausprobieren.
 
So gelöst! Also das Rätsel nicht die Schrauben.
Manchmal kann eine Ursache ganz einfach sein.
War gerade bei dem Bekannten bei dem ich die Reifen hinten neu aufgezogen habe.
Er war letzten Freitag nicht da.
Da es damals schnell gehen sollte hatte abends noch was vor bin ich nach der Arbeit noch kurz zum Reifenwechsel gefahren, das dumme nehme dann eigentlich immer mein eigenes Werkzeug mit.

Um es aber kurz zu machen habe mich mit ihm unterhalten und er meinte dann haschd aber id des alte drecksklommp, da gnomma.
War jetzt schwäbisch und er wollte damit sagen du hast aber nicht diesen altenschlechten Drehmomentschlüssel benutzt, den er nur zum lösen von festsitzenden Schrauben benutzt, als Hebel.
Ich dann ach deshalb war der auch ein wenig versteckt?
Mit dem blöden Teil habe ich dann wohl ein paar Schrauben zu fest angezogen, ist mir jetzt im Nachhinein auch am kegel der Schrauben aufgefallen, manche sind noch Schwarz und die auf dem Bild ist blank.
Durch die Wärme an der Vorderachse Bremse, ist das evtl. Auch noch begünstigt worden?
Beim festziehen mit meinem Schlüssel war die schraube wahrscheinlich schon gelängtes, darauf hatte ich beim abschrauben auch nicht geachtet.

So was lernen wir daraus, Zeit lassen und das eigene Werkzeug mitnehmen.

So Akte geschlossen, ok das öl kann jetzt auch noch seinen Teil dazu beigetragen haben.
 
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